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Hundeforum Der Hund
HansMueller

Eilt: Planloses Markertraining mit Angsthund

Empfohlene Beiträge

Ich bin grade etwas angefressen, du solltest mich doch eig. Inzwischen etwas kennen.... :( Mein Text bezog sich auf die Ausgangsfrage, die erste Annäherung. 

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Keine Chance. Überhaupt nicht wegen dem Hund, sondern nur wegen dem Menschen. "Leckerlis sind Bestechung." Typischer ständig korrigierender Vollblut-Aversivler. Zuckersüße sehr sensible Hündin, die er wohl seit Welpenalter hat. Auf der Rückfahrt hatte ich Tränen in den Augen. 

 

Ich hatte vorab darauf hingewiesen, daß ich die Hündin erstmal bewusst ignorieren werde und er bitte auf mich zukommt und sie dabei oft lobt. Die Hündin kam zielstrebig und freundlich auf mich zu und hat mich sehr interessiert beschnuppert. "Das hab ich ja noch nie erlebt, daß sie bei einem Mann so positiv reagiert." Auf dem Weg zur Wiese wurde die Hündin mehrmals korrigiert (Fingerstoß in die Hüfte), wenn sie vorlief. "Normalerweise läuft sie schön neben mir und ich muss gar nicht so oft korrigieren." An der Wiese angekommen haben ich mich mit der Hündin nett bekannt gemacht und paar Leckerlis gegeben. "Leckerlis sind Bestechung." Clicker hatte er vergessen, Leckerlis wohl grundsätzlich keine dabei, aber die Wasserflasche schon in der Hand. Also habe vorgeschlagen, daß er die Wasserflasche erstmal stecken lässt und die Hündin viel lobt und mit meinen Leckerlis füttert, solange sie ruhig bleibt, während ich von etwas Distanz aus triggernd (hüpfend und armwedelnd) langsam auf sie zukomme. Wenn die Hündin vorgeht sollte er das erstmal ignorieren und erst wieder loben/füttern, wenn sie wieder ruhig wird. Dabei ist sie einmal tatsächlich blitzartig vorgeschnellt und noch einmal etwas weniger intensiv, hat sich beide Male aber super schnell wieder beruhigt und wieder loben/füttern lassen bis ich recht nah war. Selbe nochmal ohne Leine bis er meinte, daß es keinen Sinn mehr machen würde, weil die Hündin mich nicht mehr ernst nimmt und mit mir spielen will. Und tatsächlich, ich konnte machen was ich will, sie wollte nur noch mit mir spielen und ist mit mir rumgehüpft. Vermutlich enttäuscht, daß der Einsatz der Wasserflasche keinen Sinn mehr macht, war das Treffen im Grunde vorbei. Noch bissel Smalltalk und viele Hundebegegnungen mit Freunden und Feinden. Immer wieder strenge Signale und Korrekturen und Leinenrucke. Ein kleines zuckersüßes sensibles Häufchen Elend mit Halsband. 

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vor 27 Minuten schrieb NeoGuinness:

weil die Hündin mich nicht mehr ernst nimmt und mit mir spielen will. Und tatsächlich, ich konnte machen was ich will, sie wollte nur noch mit mir spielen

Mieser Vollidiot. Anstatt sich zu freuen. Der freut sich noch nicht einmal darüber, dass sie so schnell vertrauen zu jemand fremden fasst, dass sie sogar mit ihm spielt.

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Hab ich auch nicht verstanden. Ich sah da einen klaren Erfolg. Das selbe noch mit ein paar weiteren Männern und die Hündin müsste lernen, daß hüpfende Männer doch nicht so doof sind. Konnte ich aber nicht wirklich rüberbringen und kündigte daher an nochmal mit dem Trainer meines Vertrauens darüber zu sprechen, damit ich nochmal einen guten Grund habe ihm was darüber zu schreiben. 

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Der hat Dir doch von vornherein überhaupt keine Chance gegeben 😕
Hake es ab, der WILL gar nicht anders arbeiten ...

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Schade, eigentlich eine gute Chance vertan, der Hündin doch relativ schnell vermitteln zu können, dass Menschen ganz nett sein können. 

Aber Danke, dass du es wenigstens versucht hast. 

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