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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Mensch-Tier-Gräber

Empfohlene Beiträge

vor 18 Minuten schrieb Fiona01:

gilt das Tier dann tatsächlich als Grab-Beigabe

 

Wenn der HH starb wurde als Begleitung auch der Hund als Begleiter ins Jenseits befördert...

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Ja ne, da sind wir heute ja wohl hoffentlich kultivierter. ;) 

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vor 43 Minuten schrieb Nebelfrei:

 

Wenn der HH starb wurde als Begleitung auch der Hund als Begleiter ins Jenseits befördert...

 

Umgekehrt wäre manchmal auch bedenkenswert....:ph34r:

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(bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Freefalling:

Das ist ja ein sehr persönliches Thema und kein Thema, bei dem ich versuchen würde, Überzeugungsarbeit zu leisten. Das muss einfach jeder selbst wissen. Da kann man eigentlich nur Meinungen sammeln (oh, ich hab bei sowas immer Sorge, dass jemand sich verletzt fühlt, deswegen betone ich das gerade so :D).

 

Hab ich missioniert? Glaube nicht. :) Hab nur @Fiona01s Frage beantwortet (unten in fett).

 

Am 10.1.2019 um 19:35 schrieb Fiona01:

Eben bin ich auf diesen Artikel gestoßen, indem darüber nachgedacht wird, Mensch und Tier gemeinsam zu beerdigen: https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/hamburger-friedhof-denkt-ueber-gemeinsame-mensch-tier-graeber-nach-8455718.html

 

Es gibt aber scheinbar auch schon Friedhöfe, die das erlauben: https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2016-11-20/mehrere-deutsche-friedhoefe-erlauben-mensch-tier-bestattung

 

Mir ist das völlig neu, dass es das überhaupt schon gibt, wusstet ihr davon? Und was geht in euch vor, wenn ihr darüber nachdenkt?

 

Es ging doch darum, dass einige Friedhöfe jetzt erlauben wollen, dass Haustiere zusammen mit ihren Menschen bestattet werden können. Im Artikel steht:

"Ein gemeinsames Grab mit dem geliebten Haustier? Gerade bei älteren, alleinstehenden Menschen gibt es diesen Wunsch. Auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg könnten Mensch-Tier-Bestattungen bald Realität werden - eine Gesetzesänderung vorausgesetzt."

 

Wann werden Gesetze geändert? In diesem Fall wohl nur, wenn es genügend Zuspruch oder Bedarf von Seiten der Bevölkerung gibt. Es spricht jedenfalls einiges dafür, das mal auszuloten. Hier ein kurzer Überblick, wie man sich jetzt schon bestatten lassen kann in DE und was nicht geht:
https://www.br.de/radio/bayern1/beerdigung-106.html

 

Die Sargpflicht wurde auf Wunsch der Bevölkerung ja auch schon gelockert. Man kann ja auch verschiedene Friedhofsbereiche abstecken, in denen Sonderregeln für jeden Wunsch gelten. Wird ja schon praktiziert. Ich wäre jedenfalls für weitere Bestattungsmöglichkeiten, z. B. die Urnen mit menschlicher Asche mit nach Hause nehmen zu dürfen (dem steht der Friedhofszwang noch entgegen). Zur Zeit darf man Menschenurnen nicht mal von Friedhof zu Friedhof an einen neuen Wohnort umlagern (wegen der Totenruhe). In anderen Ländern, in denen man auch sehr mobil sein muss, ist das alles problemlos möglich. Da gibt es auch Bedarf für Änderungen, vermute ich. Auf die Zunahme der Kremierungen von Toten hat man in DE ja schon reagiert und bietet inzwischen auch Gräber, die nicht gepflegt werden müssen, auf Friedhöfen an. Geht doch.

 

Hier ist aber z. B. eine Möglichkeit beschrieben, wie man im Ausland an die Asche seiner Angehörigen kommen kann. So könnte man sich auch mit seinen Tieren zusammen als Asche vergraben oder ausstreuen lassen.

https://www.bestattungsplanung.de/bestattung/bestattungsarten/ascheverstreuung.html

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(bearbeitet)

In der Schweiz gibt es für Urnen (normalerweise wird hier kremiert) keine Friedhofspflicht, die kann mam aufstellen, eimgraben etc, wie man will.

Allerdings hat das zur Folge, dass jeder 2. Bauer, der irgendein bisschen Wald hat, seine Bäume für 30 Jahre oder so als 'Grabbaum' vermieten kann. Normalerweise dürften die  nicht angeschrieben sei, sind es aber ab und zu, netterweise auch mit  meinen Initialen...

Da fühle,ich mich doch auch belästigt, ich geh  nicht auf Friedhöfe und wäre gern im Wald oder so davon verschont.

 

Zürich hat noch die Besonderheit, dass ein normaler Sarg, Kremation und normales Grab, (Erd- oder Urnenbestattung) gratis sind. ---> Tod in Zürich

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(bearbeitet)

Ich weiß immer noch nicht sicher wie meine Hündin irgendwann in ferner Zukunft ihre letzte Ruhe finden soll. 

Aber selbst wenn ich mir ein Grab mit meinem Hund vorstellen könnte, könnten das manch andere vielleicht nicht. Bei uns gibt es immerhin Familiengräber und um ehrlich zu sein weiß ich nicht ob ich zu "Omas Katzen" oder dem "Pferd der Schwester" dazugelegt werden wollte. Obwohl ich alle Tiere mochte und ich beim Tod getrauert habe, so ist es nicht ganz dasselbe. 

Irgendwo ist die Beziehung vom Haustier zum direkten Besitzer bestimmt sehr innig aber die anderen haben da vielleicht keine so starke Bindung. 

Aber bei mir sind auch nicht alle Tieraffin. Vlt kommt der Gedanke daher.

 

Da ich also das Grab des Hundes Ort der Trauer für den Halter empfinde, finde ich ein Grab auch dann als innig wenn es ein besonderes Plätzchen ist ohne direkt im Familiengrab zu sein.

 

Aber das ist mein Empfinden und vlt ändert sich das noch. Was ich Mal entschieden werde weiß ich auch noch nicht sicher.

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vor 10 Stunden schrieb Laikas:

Hab ich missioniert? Glaube nicht. :) Hab nur @Fiona01s Frage beantwortet (unten in fett).

 

Nee. Ich hatte nur das Bedürfnis, ausdrücklich zu schreiben, dass ich das nicht mache. (Nicht “ich im Vergleich zu anderen“, sondern “ich bei diesem heiklen Thema“)

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Aragorns Asche ist verstreut. 

Ich werde wohl irgendwann im Friedwald liegen, einen Baum haben wir schon, und wem das ein Bedürfnis ist kann ja etwas von der Asche seines Tieres auch dort verstreuen. 

 

Ansonsten finde ich das schwierig. Mich haben so viel Tiere begleitet - wer davon soll denn mit in mein Grab? 

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Ja, das ist wirklich ein heikles Thema, da auch jeder anders mit dem Tod umgeht. Mir gehts da vielleicht ähnlich wie Freefalling. Friedhöfe haben für mich gar nichts mit dem Verstorbenen zu tun. Ich habe auch nicht das Bedürfnis Gräber zu besuchen und auch Beerdigungen sind für mich  keine Gelegenheit zum Abschied nehmen.

 

Aber, auch ich muss meinen Tiere begraben und möchte sie nicht in die Tierverwertung geben. Unsere Hunden liegen in unserem ehemaligen Garten. Dort sind auch noch Hühner, ein Hahn und 2 Zwergpapageien begraben - und ein junger Fuchs, der im Teich ertrunken war (er war irgendwie krank, ganz dürr).

 

Ich denke, für einige Hundehalter könnte die Idee, die Fiona vorstellte, angenehm sein. Aber ja, die Idee ist nicht ganz ausgereift, wenn man näher darüber nachdenkt. Es wäre ja "nur" beim letzten Hund der Fall.

 

Für mich geht auch "nur" der Körper. Seelisch fühle ich mich auch noch mit den Verstorbenen verbunden. Für mich bleibt also die Seele. Was aber nicht heißt, dass ich mit dem Tod meiner Tiere oder der Menschen, die mir sehr nahe stehen, gut umgehen kann. Ich bleibe lediglich anders mit ihnen in Verbindung, muss dafür nicht zum Grab gehen.

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vor 18 Minuten schrieb KleinEmma:

Friedhöfe haben für mich gar nichts mit dem Verstorbenen zu tun.

Das liegt doch aber nur an widerlichen Reglements, dass alles möglichst einheitlich aussieht und noch nicht einmal Fotos erlaubt sind, furchtbar unindividuell, so sehr dass dann Firmen beauftragt werden mit "Wartungsaufgaben". Dabei könnte das so anders sein, wie eine wechselnde Ausstellung, auch digitale Komponenten könnten dafür sorgen, dass die Person präsent wird, wenn man sich ihr nähert usw.

Und an der Sache im Thema greift auch schon wieder die Standardardisierungswut- anstatt alle geliebten Tiere bei der Person zu lassen.

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