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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Euer Hund und Kinder?!?

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Erzählt doch mal wie Euer Hund mit

Kindern umgeht und zurechtkommt.

 

Das frage ich, weil meine beiden ACDs Kinder einfach großartig

fanden und finden, während mein Border Collie sie eher als Plage ansah,

und ihnen weitestgehend aus dem Weg ging.

 

Spock klettert in dieser Woche einmal in das Auto einer entfernten Bekannten,

die auf dem Parkplatz gerade ihren Hund in den Kofferraum lud und die Fahrertür offen gelassen hatte,

nur um kurz die dreijährige Tochter begrüßen zu können.

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vor 17 Minuten schrieb KäptnKörk:

nur um kurz die dreijährige Tochter begrüßen zu können.

 

Sehr süß :D dein Spock ist echt ein netter Kerl.

 

Tschuli früher: Kinder blöd. Wurden verknurrt, verbellt.

Heute: Kinder ganz okay, weil sie Kekse haben --ich habe für ganz viele positive Erlebnisse gesorgt :D

Kinder der Familie (4 und 6) blöd, wenn laut und schnell, aber zu denen ist sie duldsam und sogar recht nett, weil zur Familie gehörig und Kekse spendierend. Allerdings werden die Kinder angemessen gemaßregelt, wenn sie Tschulis Grenzen akustisch oder trampelig überschreiten :D ... darf sie, den Kindern, die einen völlig wehrlosen Golden Retriever gewohnt sind, tut das gut.

 

Der Horror für sie sind aber rennende, vielleicht dabei noch schreiende Kinder, die will sie um jeden Preis stoppen, das ist wohl ihr Hütehunderbe.

 

 

Wenn fremde Kinder wegen Streicheln fragen, sag ich: frag den Hund, ob er das möchte.

 

Die meisten Kinder sind erst verdutzt, dann aber oft sehr kreativ (und ziemlich süß ) in ihrer Art, Tschuli zu fragen, ob sie angefasst werden möchte. Der Vorteil ist, sie müssen sich mit dem Hund auseinandersetzen, ihn beobachten und die Antwort "lesen". Erstens verlangsamt das, es gibt beiden Seiten Zeit, sich zuerst zu begucken und zu "beschnuppern" bevor sie gestreichelt wird -oder auch nicht. Kinder können einen da mit ihrer Intuition und ihrem Einfühlungsvermögen oft überraschen!

Wenn sie es nicht einschätzen können, kann man ja übersetzen. 

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Wega, eher zurückhalten, mag Kinder ganz gern, sie dürfen streicheln, Pfötchen etc. Sie mag sie lieber als Erwachsene, wohl wegen der Grösse. 

Der wichtigste Punkt ist aber wie immer, ob sie sich bedrängt fühlt, sie mag nicht kaputtgekuschelt oder festgehalten werden. Solche Kinder hat es aber hier nicht.

 

War bei den früheren Hunden ähnlich, einzig der DSH/Rotti-Mix wurde aufs Alter zu brummig für fremde Kinder.

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vor 6 Minuten schrieb Juline:

 

Der Horror für sie sind aber rennende, vielleicht dabei noch schreiende Kinder, die will sie um jeden Preis stoppen, das ist wohl ihr Hütehunderbe.

 

Wir wohnen ja neben einer Schule 1.-3. Klasse, Wega kann auf die Strasse, den Schulweg schauen.

Da findet sie es gelegentlich auch ungehörig wie sie sich benehmen, so bei Rangeleien würde sie sofort eingreifen, wenn sie könnte.

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Linnie ist ja allgemein Fremden gegenüber eher scheu und skeptisch und braucht recht lange, um mit Fremden „warm“ zu werden. Je jünger die Person, desto ausgeprägter zeigt sich das. Das liegt daran, dass Kinder für sie so unberechenbar sind, laut, polterig, schnell umherflitzend,... (ein bisschen wie Labbis, denen begegnet sie mit ähnlicher Skepsis:D)

 

Je größer die Kindergruppe, desto größer die Skepsis, bis hin zum Flucht antreten. Einzelnen Kindern (auch sehr sehr kleinen), die selbst ruhig sind und sich Hunden gegenüber scheu und skeptisch verhalten, begegnet sie aber wiederum mit Neugierde. Das endet dann oft in einem positiven Erlebnis für beide Seiten: kurzes anstupsen von Hundenase an Kinderhand und dann kicherndes Kind und hüpfender, sich selbst feiernder Hund :). Mit solchen Begegnungen haben wir es geschafft, dass Linnie die Kinder mittlerweile auch in größeren Gruppen „ertragen“ kann, also indem wir einen kleinen Bogen laufend ruhig daran vorbei gehen können.

 

Kinder, die sie besser kennengelernt hat, liebt sie - sowohl zum Spielen und Toben als auch zum Kuscheln (keiner kann Linnie so schnell und zuverlässig in den Tiefschlaf kraulen wie mein kleiner Neffe, der dabei erstaunlicherweise stundenlang still sitzen kann - geht sonst keine 5 Minuten). Auch mit dem kleinen Sohn unserer Nachbarn hat sie ein inniges Verhältnis entwickelt (zu den anderen Kindern in unserem Baugebiet ein freundliches/kumpelhaftes).

 

Bei allen Kindern, zu denen Linnie eine engere Beziehung aufgebaut hat, ist mir übrigens aufgefallen, dass Kind und Hund (ohne Zutun von uns oder den Eltern) eine ruhige Kommunikation entwickelt haben, die so gut wie ohne Worte auskommt, sondern hauptsächlich auf Gesten, Blicken, Mimiken beruht. Finde ich erstaunlich, weil es für die betreffenden Kinder eigentlich untypisch ist. Für Linnie ist es wiederum sehr typisch, irgendwie schafft sie es, dass die Kinder diese Kommunikation übernehmen.

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Sammi hat kaum Erfahrung mit Kindern, aber sie liebt sie. Sobald sie eins entdeckt, fängt sie an Spielaufforderungen zu machen (wir spielen nie mit dem Hund und erlauben auch kein Spiel mit anderen Hunden. Fremde Kinder auf der Hauptstrasse sind wirklich ihre einzige Gelegenheit zum Spielen) und wenn Kinder vermeintlich darauf 'einsteigen'  und auf den Hund zeigen, lachen oder auch einfach nur zwei Schnelle Schritte machen, ist sie völlig enthusiastisch. 

Bei 10 jährigen geht das ja noch, problematisch ist, dass sie auch Kinder die gerade erst laufen können als geeigneten Spielpartner identifiziert und probiert sie an zu rempeln. Leider hab ich kaum Möglichkeiten mit ihr zu üben, nicht in vollem Tempo auf Kinder zu zu rennen. (Es mangelt am Kind).

Sie mit Kindern spielen zu lassen traue ich mich sowieso nicht, weil sie so auf Bewegungsreize fixiert ist. Das ist mir zu Heikel. 

 

(Anderes Problem mit diesem Hund: Menschen, die auf dem Rücken liegen.  Sobald sich jemand aufs Sofa fallen lässt, am Strand auf dem Handtuch ausstreckt oder als Automechaniker unter dem Auto hervorrollt, sprintet sie hin, springt drauf, und ist bereit zum Raufen. Ich habe  leider schon einige Leute beinahe einen Herzinfarkt bekommen sehen.)

 

Strolch ignoriert Kinder, außer Babys, weil er gelernt hat, dass die oft  Butterkekse haben und diese bereitwillig rausrücken. Deswegen kontrolliert er bei ihnen die Hände bevor er weitergeht. Kinder in seiner Wohnung sind okay. Sie dürfen ihn anfassen und ihn füttern, aber nach 30 Minuten hat er die Nase voll und geht.

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vor 7 Minuten schrieb Holo:

(Anderes Problem mit diesem Hund: Menschen, die auf dem Rücken liegen.  Sobald sich jemand aufs Sofa fallen lässt, am Strand auf dem Handtuch ausstreckt oder als Automechaniker unter dem Auto hervorrollt, sprintet sie hin, springt drauf, und ist bereit zum Raufen. Ich habe  leider schon einige Leute beinahe einen Herzinfarkt bekommen sehen.)

 

Eigentlich nicht lustig, aber ich musste trotzdem lachen. :lol:

 

 

Bei Emma ist es ein bisschen wie bei Tschulli. Laute und/ oder schnelle Kinder müssen sofort gerettet werden. Da wird sie direkt ganz aufgeregt und will dahin. Sie springt auch ins Wasser, wenn dort Kinder laut schreiend plantschen. Deshalb wird sie am Strand angeleint, wenn Kinder im Wasser sind.

 

Ruhige Kinder findet sie spitze. Da beweist sie eine ungeheure Geduld, legt sich auch neben kleine Kinder und spielt mit, aber ganz vorsichtig. Sie findet auch das Spielzeug von kleinen Kindern sehr toll, nimmt aber auch das vorsichtig ins Maul - wenn sie darf. Sie stellt sich dann in ihren ganzen Bewegungen auf das Kind ein.

 

Rennen laute Kinder auf sie zu, springt sie weg. Mit denen will sie dann nichts am Hut haben.

 

Babys hat sie bisher nur zwei kennengelernt und irgendwie fand sie die seltsam. Sie schnüffelt an ihnen, ist aber auf der Hut und springt zwischendurch immer nach hinten weg. Verhält sich dann so wie bei Tieren (Schlangen, Kröten etc.), bei denen sie Furchtbares erwartet :D

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Aragorn waren Kinder relativ egal, so lange sie ihn in Ruhe gelassen haben. Streichelversuchen ist er ausgewichen. Als Freunde ein Baby bekommen haben hat er dann allerdings Wachposten bezogen. 

Brienne liebt Kinder weil die entweder was zu essen in der Hand oder Essensreste um den Mund haben. Oder Kekse im Kinderwagen. Oder so...Ansonsten sind sie ihr auch ziemlich egal, zu viel Aufmerksamkeiten weicht sie auch aus. 

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Dani findet Kinder toll. 

Wir sind jeden Morgen und jeden Mittag von einer Traube Kindern umgeben, wenn ich meinen Sohn zur Schule bringe bzw abhole. 

Er lässt sich da sehr ausgiebig kraulen und kennt sogar einzelne Kinder und wartet, wenn die nicht dabei sind. 

Er lässt sich auch brav von ihnen an der Leine nach Hause führen, da musste ich mittlerweile einen Plan einführen, damit jeder mal dran ist.

 

Auch Kinder, die Anfangs Angst hatten sind jetzt dabei. Dani ist ja recht groß und in seiner Freude auch mal laut. Aber die haben sich dann auch mitreißen lassen, nachdem Dani seine Kunststücke vorgeführt hat. 

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Meine Beiden können mit (kleinen) Kindern nichts anfangen, die sind gruselig, unheimlich, bewegen sich komisch, starren ihnen direkt in die Augen usw.....Shippo geht Kindern aus dem Weg, Momo ebenso oder knurrt. Sie kennen aber Kinder auch nicht wirklich, von klein auf nur Kinder, denen man draußen so begegnet und in der Familie gibt es nur ein kleineres Kind. Ich habe da ein wachsames Auge drauf und riskiere nichts.

Momo ist generell mit fremden Personen und Besuch schwierig. 

Kinder ab ca. 8-9 Jahren sind meist ok. 

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