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Luise

Wie bringe ich einem Hund das Bellen bei (um bei der Suche Personen anzuzeigen)

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Sorry, aber warum sagt ihr hier keiner dass ihre "Trainingsmethode" absoluter Mumpitz ist? Was genau sollen die Hunda dabei lernen? Würste anzubellen? Immer dann zu bellen, wenn sie eine Wurst wollen? Aus Langeweile bellen? Vielleicht sollte man mal mit dem "Trainer" sprechen, der so was empfiehlt?.

 

So was funktioniert natürlich nur zielgerichtet. Wenn der Hund mit dem Bellen etwas anzeigen soll, dann macht es auch Sinn das genau in dem Kontext zu üben. Denn es geht ja nicht darum, dem Hund das Bellen überhaupt beizubringen, bzw.  völlig willkührlich. 

 

Wird das Anzeigen trainiert, ist es i.d.R. erst mal egal WIE der Hund anzeigt. Wenn es sich nicht gerade um einen Pointer handelt, kann das je nach Rasse und Charakter, auch einfaches hinsetzten und in die entsprechende Richtung Fixieren, oder ein stimmloses aufgeregtes herumtänzeln oder im Kreis drehen sein. Die eigentliche Aufgabe ist ja das Suchen und Finden. Und das sollte erst mal trainiert werden. Im Rahmen der positiven Verstärkung würde man dann im zweiten Schritt oder (wenn es gut läuft) auch schon während des Trainings versuchen, das Bellen in diese Abfolge einzubauen. Denn erst dann hat man einen Kontext,  auf den sich das Bellen beziehen soll (gefunden = Bellen). Hat man eh bellfreudige Hunde, ist das kein Problem, hat man aber eher stille Hunde oder ihnen das Lautgeben allgemein "abgewöhnt", wird's etwas schwieriger. 

 

Um das Bellen in gewünschter Form zu bekommen, sehe ich da 2 Möglichkeiten: 

 

1. Geduld und reaktionsschnelles Handeln.

 

Bedeutet: In der Regel ist kein Hund immer stumm. Und da Bellen oft auch eine Art Ventil für überbordernder Anspannung ist, ist oft gerade der Punkt, an dem eine Aufgabe zufiedenstellend gelöst wurde,  genau der Punkt an dem ein Bellen erfolgt. Nicht immer,  nicht oft aber wenigstens manchmal. Und genau diesen Moment gilt es abzupassen und fürstlich, ....nein sogar königlich zu entlohnen. Das aber nur im Zusammenhang mit dem Finden. Nicht weil eine Wurst sichtbar auf dem Boden liegt.

 

Oder 2.

 

Jeder HH kennt seinen Hund (sollte er zumindest) und er sollte wissen WANN sein Hund bellt. Den Auslöser kann man dann in der Regel als Abschluss an die Trainingssequenz einbauen. Und zwar so, dass der Kontext mit dem "Gefunden" hergestellt wird. Es folgt die Belohnung aus Pukt 1.

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vor 4 Stunden schrieb Herdifreund:

Sorry, aber warum sagt ihr hier keiner dass ihre "Trainingsmethode" absoluter Mumpitz ist? Was genau sollen die Hunda dabei lernen? Würste anzubellen? Immer dann zu bellen, wenn sie eine Wurst wollen? Aus Langeweile bellen?

 

Genau DAS ist mein Problem dabei.

Ich lebe mit mehreren Hunden zusammen und Leckerli spielen in unserem Tagesablauf eine wichtige Rolle. Es wäre absolut kontraproduktiv, wenn sie jedes mal bellen, wenn ich ein Leckerli in der Hand halte.

Zum Glück haben wir  hier kein Bell - Problem und ich hab echt Angst mit diesem Training eine völlig unnötige Baustelle zu eröffnen.

Ich werde mal abwarten. Wir waren ja in der ersten Stunde allein mit der Trainerin. In der Gruppe sieht das vielleicht schon ganz anders aus. Hunde gucken sich oft Verhaltensweisen von anderen ab. Wenn sie sehen, dass die anderen bellen , wenn sie jemanden gefunden haben, machen sie das vielleicht nach.

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vor 5 Stunden schrieb Herdifreund:

Jeder HH kennt seinen Hund (sollte er zumindest) und er sollte wissen WANN sein Hund bellt. Den Auslöser kann man dann in der Regel als Abschluss an die Trainingssequenz einbauen.

 

Hm, dann müsste ich immer eine Katze oder ein Eichhörnchen aus dem Hut zaubern. :D Oder "mal eben schnell" für ein paar Stunden verschwinden... :think:

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Es muss doch nur das Kommando für das Bellen etabliert werden und kann das dann in den nötigen Übungssequenzen genutzt werden, um dem Hund zu zeigen, wasan will von ihm, also bellen beim Finden einer Person. Das Kommando muss nicht in der Übungssequenz erlernt werden, sondern nur das Bellen als Anzeigen.

 

Wenn ich meinem Hund nicht beibringen will zu bellen für Leckerli, dann würde ich es anders tun oder eben lassen. Das Training kann trotzdem fortgesetzt werden, auch ohne anzeigen. Wenn es sich um eine Rettungsstaffel handelt, dann fliegt man halt unter Umständen raus, wenn der Hund nicht geeignet ist.

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