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pixelstall

Noch unterstützend oder schon Zwang ?

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vor 8 Stunden schrieb pixelstall:

 

Sie meinte dazu, daß Lotti das nur über sich ergehen lassen würde, und danach einfach nur erleichtert wäre, daß es vorbei ist, sie würde keine positive Verknüpfung mit dem Gruselobjetkt herstellen, sondern nur negative da sie von mir gezwungen würde, sich noch im Konflikt anzunähern. (Im Grunde würde ich damit die Unsicherheit  erst verursacht haben, denn deprivierte Hunde wären ja überhaupt nicht in der Lage zu lernen (das habe ich nachgefragt und sie meinte es exakt so) , und weil Lotti lernen würde wäre sie nicht depriviert und mein Umgang ursächlich)

Ich meine auch, dass allein die Tatsache, dass sie feststellt, dass es vorbei ist, und sich in unmittelbarer Nähe des Objekts schüttelt deutet daraufhin, dass sie das Objekt anders einstuft. Bei windigen Verhältnissen erkennt sie ja dann aus der Nähe   am Geruch, dass das Ding nur ein Gegenstand ist.

 

Woran macht sich nochmal die Deprivation fest? Ich hatte da nur Tierheimaufenthalt mit den Geschwistern im Kopf oder wurden die erst sehr spät eingezogen aus sehr abgeschotteten Verhältnissen?

Spät wirklich umweltsozialisiert muss ja nicht gleichbedeutend mit Deprivation sein, wenn sie früh genug eingezogen wurde- im Tierheim gibt es ja auch eine Menge Reize ...sicher ist das alles andere als optimal aber eben "spät umweltsozialisiert" und nicht grundsätzlich mit einer Lernstörung verbunden (kenne so etwas von zwei Hunden, bei denen im Tierheim die Umweltsozialisation vernachlässigt wurde, der eine konnte das locker nachholen, der andere hat dadurch ein Problem mit brachycephalen Rassen, weil er sie nicht früh kennengelernt hat).

 

Was Gruseldinge angeht, kommt bei uns alle paar Monate vereinzelt was nach- vor 3 Monaten war es ein Halloweenluftballon im Gebüsch im Garten und gestern ein lose folienverpackter Zeitungsstapel entlang eines zauns und neben der vielbefahrenen Strasse ohne Fussgängerüberquerungsmöglichkeit. Da war nichts mit Bogenlaufen und gemeinsam langsam nähern, da hat sie sich gesperrt und wollte nicht weiter. Also bin ich dorthin (wir waren zu zweit mit ihr unterwegs), hab' das angefasst und benannt. Aber sie hat sich geweigert auch nur einen Schritt zu gehen.

Wohl weil man durch die milchige Folie nur gesehen hat, dass da was ist, aber nicht was und weil sich die Folie im Wind bewegt hat. Und natürlich weil sie wegen der Folie schlecht auf Distanz den Geruch wahrnehmen konnte. Die wollte nicht, also habe ich sie dann vorbei getragen mit der Begleitperson dazwischen- wir mussten leider weiter. Auch als ich sie abgesetzt hatte wolte sie sich lieber nicht vergewissern.

Seit gestern hat wohl auch die Scheinmutterschaft wieder begonnen, da ist Hund sowieso reaktiver und skeptischer. Das fällt umso mehr auf, als sie in der Scheinträchtigkeit ziemlich gechillt ist.

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Bist du aus NRW, pixelstall?

Dann komm zu uns. Die Maus kriegen wir locker vom Korb befreit ;)

 

Zum einen möchte ich mich nach Betrachtung des Videos komplett benno0815 anschließen.

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

 

Was mich sehr ärgert, ist die Aussage der Trainerin, dass deprivierte Hunde nicht lernen können.

Das wird leider ständig und dauernd erzählt.

Dass diese Hunde erstmal lernen müssen zu lernen, wird dabei außer Acht gelassen.

 

Sammy, der ja auch depriviert ist, sollte laut zwei Trainern eingeschläfert werden, weil es einfach Tierquälerei wäre, ihn in diesem Stress weiter leben zu lassen.

Wer ihn heute sieht, würde lachen oder ungläubig den Kopf schütteln.

 

Machst du mit Lotti was in Richtung freies shaping?

 

Ich finde das genial für Hunde, die lernen müssen, ihre eigenen Wege zu finden und dann auch zu gehen. :)

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vor 15 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Sammy, der ja auch depriviert ist,

Wie hat sich das bei ihm geäußert?

In den Videos von Lotti kommt das gar nicht herüber- unsicher ja, aber das ist für einen Junghund weitgehend normal... und sie findet für einen Hund mit Schutzverhalten eben auch ziemlich übliche Sachen  verdächtig, kommt gut mit anderen Hunden klar...Das Problem sticht jetzt nicht gerade ins Auge.

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Naja, pixelstall kennt ja die Vorgeschichte von Lotti, so wie ich die von Sammy.

Und wenn man weiß, dass der Hund wirklich komplett ohne Reize aufgewachsen ist und dann Verhalten X zeigt, stößt man irgendwann auf den Begriff Deprivation.

 

Das ist mit den spooky phases eines Junghundes nicht zu vergleichen.

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Deshalb die Frage, ab wann sie ins Tierheim kam, weil Tierheim mit Geschwistern, verschiedenen Pflegern, Aussenbereich  nämlich nicht komplett ohne Reize ist, da fehlen dann nur Teile der Umweltsozialisation.

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Jein...

 

Es geht nicht "nur" um Reize.

Es geht vor allem da rum, wie Hunde lernen mit neuen Erfahrungen umzugehen usw.

 

Dieser Link fasst es ganz gut zusammenhttps://www.angsthund.de/content/deprivation/scholl/ :)

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Hm, dann hat pixelstall bisher einfach nur nichts von der krasseren Symptomatik berichtet.

Gruseldinge und bei Unsicherheit lieber nach vorne haben wir ja auch, aber so Sachen wie lieber nachts raus und späte Stubenreinheit hatten wir definitiv nicht.

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Ein Hund, der 5-50x pro Spaziergang in die Leine knallt und bellt IST eine "krassere" Symptomatik.

Es ist extrem anstrengend, mit so einem Hund durch die Gegend zu laufen.

Sowohl für den Hund als auch für den Menschen, der da hinten dran hängt und das abfangen muss.

 

Abgesehen davon, dass beide immer hoch konzentriert unterwegs sind.

 

Edit: keine Ahnung, wieso meine Worte da oben nun als link stehen. Bekomme ich auch nicht weg *g*

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Dann habe ich das überlesen. 5x schaffen wir auch, je nachdem wo wir unterwegs sind, aber auf 50 kommen wir nicht, dann setzt die Resilienz ein.

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Du hast einen Dobermann, gebemeinensenfdazu.

 

Die sind von Haus aus schon mit eher flattrigen Nerven ausgestattet 🙈

Und ein Junghund dürfte sie doch mittlerweile auch nicht mehr sein? 🤔

 

Wenn Lotti in ein Gebüsch springt, weil sie den darin befindlichen Ballon weg haben will, dann ist das was völlig anderes als ein leicht zur Hysterie neigender Hund, der das gruselig findet.

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