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Hundeforum Der Hund
Moritzbaby

Moritz bleibt nicht allein

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben ich habe ein ganz großes Problem mit mein border colli Moritz (8 Monate alt). Er ist ansich ein klasse Hund doch leider bleibt er nicht gern allein er jault und winselt sehr laut meistens auch sehr lange ich habe ihn mit 5 Monaten bekommen und übe jeden tag mit ihm das allein bleiben mal klappt es gut dann wider nicht obwohl ich nie was anderes mache, es ist immer der gleiche Ablauf. Aufstehen und anziehen, mit ihm raus ca 30-40 Minuten,  frühstücken und dann ziehe ich mich an sage sei lieb und gehe raus. Wenn ich wider komme frage ich oft im haus nach ob moritz laut war dann gehe ich in meine Wohnung ziehe mich aus und warte bis er sich beruhigt hat dann wird er gestreichelt. Ich  lebe in einer Wohnung und die anderen Mieter sind sehr geduldig aber dennoch hab ich große Angst ihn doch mal abgeben zu müssen weil es meinen Mitmietern langsam reicht. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. 

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(bearbeitet)

Wie lange muss er denn alleine bleiben und in welchen Schritten hast du das aufgebaut?

Gibts du ihm etas zu Beschäftigung währenddessen?

Wenn der Hund nicht alleine bleiben kann dann bedeutet das sehr grossen Stress für den Hund und der lässt sich nur durch erneuten, sehr kleinschrittigen minutenweisen Aufbau verhindern. Währenddessen musst du für eine Betreuung sorgen, wenn der Hund länger alleine bleiben muss.

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vor 12 Stunden schrieb Moritzbaby:

sage sei lieb und gehe raus.

 

An sich beginnt das Problem damit. Zwei Worte zuviel, wobei manchen Tag sicher noch mehr dazukommen.

Der Hund versteht unsere Sprache nicht und interpretiert: 'fein gemacht, muss ich wieder machen' und ist

das Geheimnis das Problem nicht in Griff zu bekommen.  Ich habe hier ein paar mehr Hunde, nur wenn ich

gehe und komme, verschwende ich 'Null Worte' an sie. Mache das nun schon seit Jahrzehnten. Das geringste

Sprach-Zeremoniell beim Gehen und Kommen, würde meine Lieblinge dahin bringen wo deiner heute steht.

Der Effekt ist hier, dass ich ruhig gehen und kommen kann und meine in der Zeit die reinsten Schlaftabletten

sind. Schlafen würden sie auch machen, wenn ich da bin.

 

Für dich wird es schwer sein, die unwissentlich, anerzogene Unart wieder in den Griff zu bekommen und

außer 'NonVerbale' und das Prozedere 'rein-raus-Zeit verlängern alles *ohne Worte*' weiß ich nichts

Besseres. Wenn, melde ich mich wieder oder es kommt noch eine andere Idee.

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vor 52 Minuten schrieb Nadja1:

An sich beginnt das Problem damit. Zwei Worte zuviel, wobei manchen Tag sicher noch mehr dazukommen.

Der Hund versteht unsere Sprache nicht und interpretiert:

Äh nee, auch wenn das ein paar Hundehalter immer wieder behaupten.

https://diehundezeitung.com/hunde-verstehen-sogar-einzelne-woerter/

 

Es kommt auf den Hund an.

Eini ge wissen lieber mit einer Abschiedsroutine , woran sie sind, andere sind beruhigt, wenn kein Aufhebens darüber gemacht wird. Nach Lletzterem hört sich das nicht an.

Wenn das Alleinebleiben schon fest verknüpft ist mit stundenlangem Trennungsstress, dann hilft es definitiv nicht, nur zwei Worte wegzulassen. Dann muss man zurück zu minutenweisem Training mit Kaugegenstand , irgendetwas Interessantem zur Beschäftigung(gefüllter Kong), damit er das Alleinebleiben mit etwas Anderem und Angenehmeren  verknüpft als bislang.

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Hunde verstehen kein Deutsch, sie reagieren dennoch auf bestimmte erlernte Befehle,

Töne ect. pp. heißt aber noch lange nicht, dass sie es ausnahmslos tun. Dort wo sie es

nicht tun, muss der Hund neu konditioniert werden. Kommt eine Lawine von Sätzen,  

verstehen sie es nicht und beginnen mit Eigeninterpretation. Das ist einfach so und

kann von Millionen Leuten, die jeden Tag ihre Daseinsberechtigung nachweisen müssen

weggeschrieben werden.  

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Wenn das Alleinebleiben schon fest verknüpft ist mit stundenlangem Trennungsstress, dann hilft es definitiv nicht, nur zwei Worte wegzulassen. Dann muss man zurück zu minutenweisem Training mit Kaugegenstand , irgendetwas Interessantem zur Beschäftigung(gefüllter Kong), damit er das Alleinebleiben mit etwas Anderem und Angenehmeren  verknüpft als bislang.

Ich meinte auch, dass es schwer sein wird, setzt aber Dinge nicht aus, wie Zeit verlängern oder

Dinge zur Ablenkung auch weiterhin zu geben. So klug wird der TE schon sein, um letzteres

zu tun, auch wenn ich nicht darauf hinwies. Auf das NonVerbale selbst, wird man in Teilen nicht

verzichten können und fängt bereits auf den täglichen Pflegetisch an. Ansonsten sind auch

Befehle erforderlich, aber sie müssen klar erkennbar sein für den Hund und nicht in einen 'Schwall

von Wörtern eingepackt werden. Dann gelingt auch das konditionieren ....das meinte ich und nur das...........

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Korrektur:

Das ist einfach so und kann von Millionen Leuten, die jeden Tag ihre Daseinsberechtigung

nachweisen müssen nicht weggeschrieben werden.  

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Ich hab seit 24 Jahren Hunde und verabschiede mich immer. Und ich begrüße ausgiebig.

Meine Hunde haben/ hatten bisher nie Schwierigkeiten mit dem Alleinebleiben, nur, weil ich mit ihnen spreche. Ich finde, es gehört zum Ritual des Gehens und des Kommens dazu.

Natürlich wurde das Alleinebleiben über einen langen Zeitraum - mehrere Wochen mindestens - kleinschrittig aufgebaut.

 

Hat sich ein Hund bereits einmal in eine Panik hineingesteigert, ist es sehr schwierig, dass noch umzubiegen. Da würde ich auf jeden Fall erst mal für eine Betreuung sorgen.

Gerade wenn sie noch jung sind und zu früh alleine bleiben mussten, kann das wirklich schief gehen. Nicht nur Gejaule und Gebelle, es endet meistens in Zerstörung - alles aus Stress.

 

Und das hat nichts damit zu tun, ob man was sagt, oder nicht.

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(bearbeitet)

Unter den Border Collies, die ich kennengelernt habe,

gab es eine ganze Reihe an Hunden die schlecht allein bleiben konnten.

Finde ich auch nicht so verwunderlich, da diese Hunde ja eine besonders enge

Zusammenarbeit mit- und Aufmerksamkeit für ihren Menschen im Zuchtziel haben und hatten.

Und nun ist der Moritz gerade erst 8 Monate alt, ein Alter in dem die Hormone

ständig Kapriolen schlagen, da ist es arg viel von ihm verlangt, still und ergeben

alleine bleiben zu sollen.

 

Wenn es mit einem Hundesitter, aus welchen Gründen auch immer,

nicht klappen sollte, wäre es vielleicht eine Überlegung wert,

ob es nicht in der Verwandtschaft oder bei den Hundebekannten

jemanden gibt, dem Du Moritz tagsüber anvertrauen könntest.

Hier bei uns gibt es ein älteres Ehepaar, das zwei Hunde tagsüber versorgt,

ganz ohne etwas dafür zu fordern. Ich denke, dass sie einfach froh sind

jemandem helfen zu können und Leben in der Wohnung zu haben.

 

Ich denke auch, dass so ein Abschiedsritual vielen Hunden eher hilft,

ein wenig Alleinsein zu verkraften, würde das aber nicht verallgemeinern.

Ich hab' nun ein ganzes Menschenleben lang Hunde um mich,

und wirklich jeder blieb gut allein, aber das waren auch durch die Bank

selbstbewusste Rüden, da maße ich mir sicher kein Urteil darüber an,

wie man es eher unsichereren Hunden nahebringt allein zu sein.

 

Mit beiden ACDs musst ich das Alleinsein nicht üben,

die konnten das einfach. Manchmal sind diese büffeligen Hundschaften nicht so ganz einfach,

aber in anderen Bereichen gucken sie einen schulterzuckend an und der ganze

Hund drückt `wo ist das Problem?´mit seiner Körpersprache aus.

Bei Spock denke ich, dass er manchmal ganz froh ist, endlich mal Ruhe zu haben.

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(bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Nadja1:

Hunde verstehen kein Deutsch, sie reagieren dennoch auf bestimmte erlernte Befehle,

Töne ect. pp. heißt aber noch lange nicht, dass sie es ausnahmslos tun. Dort wo sie es

nicht tun, muss der Hund neu konditioniert werden. Kommt eine Lawine von Sätzen,  

verstehen sie es nicht und beginnen mit Eigeninterpretation. Das ist einfach so und

kann von Millionen Leuten, die jeden Tag ihre Daseinsberechtigung nachweisen müssen

weggeschrieben werden.  

 

Hunde verstehen eine ganze Menge.

https://partner-hund.de/info-rat/verhaltenspsychologie-des-hundes/verstehen-hunde-die-menschliche-sprache

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article7872666/Superhirne-auf-vier-Pfoten-verstehen-Sprache.html

 

Ich sag meinem Hund immer Bescheid wenn ich geh. Und ich spreche mit meinem Hund grundsätzlich in ganzen Sätzen.

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