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kosta193

Vestibularsyndrom bei 13 jähriger Hündin

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Hallo liebes Forum,

ich wollt euch mal fragen, wie eure Erfahrungen mit dem Vestibularsyndrom bei ältern Hunden sind.

 

Kurz zu meinem Hund. Sie ist vermutlich 13, kommt aus nem Tierheim und ist ein Mischling. Sie hatte immer schon Probleme mit dem Laufen, weil bei ihr wohl ein Nerv eingeklemmt ist. Der Arzt wollte das erst mal mit Medikamenten behandeln, sodass sie erst mal Schmerzmittel bekommen hat. Es ging ihr dann auch wieder besser. Am Freitag hatte sie dann wie so einen leichten Schwindel und als wir zu Hause waren sich auch übergeben. Ich bin dann mit ihr direkt zum Arzt und der meinte, dass das Schmerzmittel was wir ihr vorher geben hätten wohl nicht stark genug wäre und sie sich deshalb übergeben hätte. Wir haben dann noch Vitamin B mitbekommen und Karnisavan oder wie das heißt. Es ging ihr dann auch sehr viel besser und sie war viel agiler, bis dann plötzlich gestern abend dieses Vestibularsyndrom ausgebrochen ist.

Auf einmal fing sie an zu torkeln, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und die Augen haben gezuckt wie verrückt. Übergeben hat sie sich auch. Sind dann direkt zum Notarzt und dort hat sie dann gestern und heute noch eine Infusion bekommen.

Auch heute zucken die Augen noch. Zwar nicht mehr so extrem wie gestern, aber man sieht es schon noch. Essen tut sie ganz ganz wenig, höchstens mal einen kleinen Bissen, egal was wir ihr anbieten. Trinken tut sie, sowohl wenn wir ihr die Hand zum Trinken anbieten als auch, wenn wir ihr die Schüssel vor die Schanauze halten. Sie versucht zwar immer zu laufen (also eher aufzustehen), aber da kippt sie dann immer um und dreht sich im Kreis. Pinkeln will sie nur draußen und mit Hilfestellung geht das auch. Müssen sie halt draußen tragen und sie so bugsieren, dass sie pinkeln kann.

 

Jetzt die Frage, wie eure Erfahrungen mit dieser Krankheit so sind. Ich hab im Internet gelesen, dass sich die meisten Hunde ja wieder davon erholen. Aber ist es nromal, dass dieses Zucken der Augen so lange dauert und dass sie so schlecht laufen kann? Was ist jetzt am wichtigsten (neben Ruhe). Trinken tut sie ja. Was ist mit dem Essen? Wie macht man das am besten?

 

Viele Grüße

 

Kostas

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Hallo Kosta, zum Vestibularsyndrom beim Hund kann ich dir nichts sagen. Aber mein alter Kater war auch daran erkrankt. Ich hatte immer den Eindruck das er sich kalt anfasst wenn er gelegten hat. Deshalb habe ich ihn immer warm eingepackt. Gefüttert habe ich ihn mit ganz weichem Futter ohne Stücke und mit dem Teelöffel. Die Medikamente waren die gleichen wie du für deinen Hund bekommen hast. Aber trotz guter Pflege und den Medikamenten hat es Wochen gedauert bis er sich einigermaßen erholt hatte.

 

Deinem Hund wünsche ich gute Besserung und dir viel Geduld bei der Behandlung.

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Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

 

Mein alter Rüde hatte das vor Jahren auch und auch genau so, wie du das mit deiner Hündin beschreibst. Ich war damals auch total erschrocken, als ich das alles gesehen habe und es ihm so schlecht ging. Es wurde dann aber von Tag zu Tag besser und nach einiger Zeit (ich meine, das hat so anderthalb Wochen gedauert, da wird aber jeder Hund unterschiedlich sein) war auch alles wieder in Ordnung.

Das Medikament, das du jetzt gibst, heißt Karsivan. Das wird meines Wissens meistens verschrieben, um die Durchblutung wieder zu steigern. Beim Vestibular Syndrom handelt es sich ja um eine Störung des Gleichgewichtsorganes des Hundes. 

 

Was das Fressen angeht, das hatte mein Rüde auch. Evtl. hat deine Hündin auch noch eine gewisse Übelkeit zurückbehalten und mag deshalb nicht Fressen. Das würde ich im Auge behalten, dürfte sich aber auch bald wieder geben. Ansonsten hat es bei uns geholfen, viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt anzubieten. Das hat eher geklappt, als ein oder zwei große Mahlzeiten anzubieten. Außerdem habe ich etwas Leberwurst verdünnt mit etwas Wasser über das Futter gegeben, bis mein Hund wieder mehr Appetit hatte. Aber da würde ich auch nicht zu sehr drängeln, wenn es nicht tagelang anhält. 

 

Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung und dass es jetzt mit jedem Tag wieder besser wird. :knuddel 

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Hallo liebe Hundefreunde, auf der Suche nach Hilfe und Rat für unseren 13Jahre alten Husky, haben wir dieses Forum gefunden. Unsere geliebte Hündin hat das Vestibularsyndrom. Waren gestern und vorgestern beim TA und sie hat 2 Infusionen erhalten. Wir haben auch Medikamente erhalten, 2 sind Schmerzmittel und ein für den Magen. Die sollen wir dem Hund die nächsten 2 Wochen geben. Dann haben wir wieder TA-Termin. Hier wird oft von durchblutungsfördernden Medikamenten gesprochen. Kann uns jemand seine Erfahrung mit den Medikamenten erzählen, die seinem Hund geholfen haben?

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Danke. Wir werden den Arzt nach dem Medikament auf jeden Fall fragen.

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Oder Vitofyllin . 

Das ist genau der gleiche Wirkstoff, nur von einem anderen Hersteller.

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Vielen Dank. Wir sind für jeden Rat dankbar, der sich aus der Erfahrung ergibt. Manchmal muss man selbst den TA auf eine mögliche Ursache aufmerksam machen, sonst

sucht er nur in einer Richtung.

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Am 9.2.2019 um 08:40 schrieb pc-graf:

Wir haben auch Medikamente erhalten, 2 sind Schmerzmittel und ein für den Magen.

 

Wofür das Schmerzmittel?

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Sie hat auch Probleme mit der Wirbelsäule, so daß wir denken, daß die Schmerzmittel dafür sind. Heute wollten wir den TA anrufen. Auf jeden Fall geht es ihr im Moment ein bißchen besser auch wenn sie immer noch wackelig ist. Wir machen kurze Spaziergänge, laufen langsam und versuchen sie wo es geht zu schonen.

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