Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
kosta193

Vestibularsyndrom bei 13 jähriger Hündin

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo liebes Forum,

ich wollt euch mal fragen, wie eure Erfahrungen mit dem Vestibularsyndrom bei ältern Hunden sind.

 

Kurz zu meinem Hund. Sie ist vermutlich 13, kommt aus nem Tierheim und ist ein Mischling. Sie hatte immer schon Probleme mit dem Laufen, weil bei ihr wohl ein Nerv eingeklemmt ist. Der Arzt wollte das erst mal mit Medikamenten behandeln, sodass sie erst mal Schmerzmittel bekommen hat. Es ging ihr dann auch wieder besser. Am Freitag hatte sie dann wie so einen leichten Schwindel und als wir zu Hause waren sich auch übergeben. Ich bin dann mit ihr direkt zum Arzt und der meinte, dass das Schmerzmittel was wir ihr vorher geben hätten wohl nicht stark genug wäre und sie sich deshalb übergeben hätte. Wir haben dann noch Vitamin B mitbekommen und Karnisavan oder wie das heißt. Es ging ihr dann auch sehr viel besser und sie war viel agiler, bis dann plötzlich gestern abend dieses Vestibularsyndrom ausgebrochen ist.

Auf einmal fing sie an zu torkeln, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und die Augen haben gezuckt wie verrückt. Übergeben hat sie sich auch. Sind dann direkt zum Notarzt und dort hat sie dann gestern und heute noch eine Infusion bekommen.

Auch heute zucken die Augen noch. Zwar nicht mehr so extrem wie gestern, aber man sieht es schon noch. Essen tut sie ganz ganz wenig, höchstens mal einen kleinen Bissen, egal was wir ihr anbieten. Trinken tut sie, sowohl wenn wir ihr die Hand zum Trinken anbieten als auch, wenn wir ihr die Schüssel vor die Schanauze halten. Sie versucht zwar immer zu laufen (also eher aufzustehen), aber da kippt sie dann immer um und dreht sich im Kreis. Pinkeln will sie nur draußen und mit Hilfestellung geht das auch. Müssen sie halt draußen tragen und sie so bugsieren, dass sie pinkeln kann.

 

Jetzt die Frage, wie eure Erfahrungen mit dieser Krankheit so sind. Ich hab im Internet gelesen, dass sich die meisten Hunde ja wieder davon erholen. Aber ist es nromal, dass dieses Zucken der Augen so lange dauert und dass sie so schlecht laufen kann? Was ist jetzt am wichtigsten (neben Ruhe). Trinken tut sie ja. Was ist mit dem Essen? Wie macht man das am besten?

 

Viele Grüße

 

Kostas

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Kosta, zum Vestibularsyndrom beim Hund kann ich dir nichts sagen. Aber mein alter Kater war auch daran erkrankt. Ich hatte immer den Eindruck das er sich kalt anfasst wenn er gelegten hat. Deshalb habe ich ihn immer warm eingepackt. Gefüttert habe ich ihn mit ganz weichem Futter ohne Stücke und mit dem Teelöffel. Die Medikamente waren die gleichen wie du für deinen Hund bekommen hast. Aber trotz guter Pflege und den Medikamenten hat es Wochen gedauert bis er sich einigermaßen erholt hatte.

 

Deinem Hund wünsche ich gute Besserung und dir viel Geduld bei der Behandlung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

 

Mein alter Rüde hatte das vor Jahren auch und auch genau so, wie du das mit deiner Hündin beschreibst. Ich war damals auch total erschrocken, als ich das alles gesehen habe und es ihm so schlecht ging. Es wurde dann aber von Tag zu Tag besser und nach einiger Zeit (ich meine, das hat so anderthalb Wochen gedauert, da wird aber jeder Hund unterschiedlich sein) war auch alles wieder in Ordnung.

Das Medikament, das du jetzt gibst, heißt Karsivan. Das wird meines Wissens meistens verschrieben, um die Durchblutung wieder zu steigern. Beim Vestibular Syndrom handelt es sich ja um eine Störung des Gleichgewichtsorganes des Hundes. 

 

Was das Fressen angeht, das hatte mein Rüde auch. Evtl. hat deine Hündin auch noch eine gewisse Übelkeit zurückbehalten und mag deshalb nicht Fressen. Das würde ich im Auge behalten, dürfte sich aber auch bald wieder geben. Ansonsten hat es bei uns geholfen, viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt anzubieten. Das hat eher geklappt, als ein oder zwei große Mahlzeiten anzubieten. Außerdem habe ich etwas Leberwurst verdünnt mit etwas Wasser über das Futter gegeben, bis mein Hund wieder mehr Appetit hatte. Aber da würde ich auch nicht zu sehr drängeln, wenn es nicht tagelang anhält. 

 

Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung und dass es jetzt mit jedem Tag wieder besser wird. :knuddel 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo liebe Hundefreunde, auf der Suche nach Hilfe und Rat für unseren 13Jahre alten Husky, haben wir dieses Forum gefunden. Unsere geliebte Hündin hat das Vestibularsyndrom. Waren gestern und vorgestern beim TA und sie hat 2 Infusionen erhalten. Wir haben auch Medikamente erhalten, 2 sind Schmerzmittel und ein für den Magen. Die sollen wir dem Hund die nächsten 2 Wochen geben. Dann haben wir wieder TA-Termin. Hier wird oft von durchblutungsfördernden Medikamenten gesprochen. Kann uns jemand seine Erfahrung mit den Medikamenten erzählen, die seinem Hund geholfen haben?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke. Wir werden den Arzt nach dem Medikament auf jeden Fall fragen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Oder Vitofyllin . 

Das ist genau der gleiche Wirkstoff, nur von einem anderen Hersteller.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Vielen Dank. Wir sind für jeden Rat dankbar, der sich aus der Erfahrung ergibt. Manchmal muss man selbst den TA auf eine mögliche Ursache aufmerksam machen, sonst

sucht er nur in einer Richtung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 9.2.2019 um 08:40 schrieb pc-graf:

Wir haben auch Medikamente erhalten, 2 sind Schmerzmittel und ein für den Magen.

 

Wofür das Schmerzmittel?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sie hat auch Probleme mit der Wirbelsäule, so daß wir denken, daß die Schmerzmittel dafür sind. Heute wollten wir den TA anrufen. Auf jeden Fall geht es ihr im Moment ein bißchen besser auch wenn sie immer noch wackelig ist. Wir machen kurze Spaziergänge, laufen langsam und versuchen sie wo es geht zu schonen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Hündin zwickt fremde Hunde

      Hallo an alle,   ich habe vor fast 2 Wochen eine 7jährige Hündin aus Rumänien adoptiert. Es hieß, sie sei mit Artgenossen verträglich, aber das scheint leider nicht der Fall zu sein. Ich habe bereits einen 13jährigen Huski-Schäfer-Mix, der in den ersten Tagen auch regelmäßig von ihr "attackiert" wurde. Sie schnappt sofort und ohne einen Laut von sich zu geben zu, er hat sich dann natürlich lautstark und aggressiv gewehrt. Nach einigen Tagen hatte sich das aber zum Glück erledigt. Ich habe Streitigkeiten gar nicht mehr entstehen lassen, sie getrennt untergebracht und nur zum Spazierengehen zusammengebracht. Wenn ich dabei bin und sie näher sich dem Rüden, sage ich "Nein" und sie geht sofort von ihm weg. Ich lobe dann ausgiebig. Sie macht das auch sehr gut, orientiert sich auch viel an mir. Sie ist eine sehr unterwürfige, ängstliche Hündin. Keine Ahnung, was sie schon alles erleben musste. Mit diesem Hund gibt es also keine Probleme mehr (hier brauche ich mittlerweile auch gar nix mehr sagen), aber bei jeden fremden Hund zeigt sie das gleiche Verhalten. Sage ich rechtzeitig draußen "Nein", geht sie sofort weg vom Hund und zu mir. Ich habe eine Freundin, mit der ich auch oft zusammen Gassi gehe, sie hat einen jungen Rüden. Da klappt es auch schon besser, aber da bin ich ja auch dabei. Angeleint ist sie sowieso immer, das wird auch noch ne Weile so bleiben. Sie fixiert den anderen Hund und geht schnurstracks auf ihn zu und dann hört man die Zähne auch schon klappern. Ich weiß, sie ist erst kurz bei mir, und ich denke, es wird sich bestimmt noch legen, zumal sie auch erst mal Vertrauen aufbauen muss. Dennoch wünsche ich mir ein paar Tipps, wie ich allgemein mit ihr umgehen soll. Sie ist so anhänglich und unterwürfig beim Menschen, das ist fast schon ein bisschen seltsam. Ich schicke sie oft auf ihren Platz, wenn sie sich dann beruhigt hat und ruht, schenke ich ihr wieder Aufmerksamkeit und kuschel sie. Ich will aber auch nicht zu streng sein, ihr aber auch nicht aus falschem "Mitleid" zu viel durchgehen lassen.   Habt ihr Erfahrung mit Hunden aus Rumänien? Viele zeigen sich ja da eher dem Menschen negativ und unsicher und sind zu Hunden prima. Bei meiner ist es andersherum.   Vielen Dank schonmal!   Liebe Grüße   kathelarina

      in Aggressionsverhalten

    • taube Hündin ohne Erziehung

      Ich habe ein Problem und bekomme es nicht in den Griff. Kurz zu Rosi. Rosi ist eine 6 jährige taube Hündin aus schlechter Haltung. Sie ist jetzt 5 Wochen bei uns. Leider hat sie in ihren 6 Jahren keine Erziehung genossen und kann gar nichts. Wir fangen bei null an.

      Ich war gestern mit beiden Boxern (Rosi und Harry) auf dem Feld Gassi. Harry geht ohne Leine, da er gut erzogen und gehorsam ist. Soweit alles gut. Ich habe Schneebälle geworfen und beide sind danach geflitzt.

      Auf dem Rückweg dann hatte sich Rosi so reingesteigert, das sie vor meinen Füßen immer in den Schnee gebissen hat. Ich habe es als Aufforderung zum Schneeballwerfen gesehen und es noch ein paarmal gemacht. Das war glaube ich falsch nochmal welche zu werfen. Denn jetzt war sie so richtig in Fahrt und aufgeregt dazu. Ich musste ihr die Leine anlegen, weil wir fast an der Straße angekommen waren. In ihrer Überdrüssigkeit biss sie sofort wieder in die Leine und lies sie nicht mehr los.
      Da das ziehen an der Leine und ablenken mit Leckerlis nicht der richtige Weg ist (Leckerli= Belohnung) habe ich die Leine einfach losgelassen und Rosi einfach stehen gelassen.
      Derweil bin ich mit Harry langsam weitergelaufen in der Hoffnung das Rosi aufhört auf der Leine rumzubeißen und uns hinterher gelaufen kommt. Aber falsch gedacht.
      Ich bin wieder zu ihr hin und habe sie nun doch mit einem Schneeball abgelenkt. Ich konnte sie am Geschirr halten und die Leine aufheben. Rosi war noch total fixiert und aggressiv auf die Leine, sodass ich mir die Leine um den Hals gewickelt habe und sie noch zusätzlich unter der Jacke versteckt habe. Das hat Rosi überhaupt nicht interessiert. Sie wollte die Leine, kann kommen was will.
      Sie sprang den restlichen Rückweg nur an mir hoch und versuchte mich in die Arme und Ellenbogen zu beißen.
      Ich bin dann mit beiden erhobenen Armen bis nach Hause gelaufen. Mein Herz schlug heftig. Zu Hause angekommen, habe ich sie dann allein in das Wohnzimmer gesperrt und völlig ignoriert. Mit Harry bin ich wieder raus um die Hühner zu misten. Ich musste auch erstmal wieder runter kommen. Zugegeben ich hatte dann schon Angst vor Rosi und das hat sie genau gemerkt. Die Leine ist futsch. Wie kann ich Ihr die Agressivität gegenüber der Leine abgewöhnen. Ich weiß, das es bei tauben Hunden noch ein Stück schwieriger sein wird.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Unsere Hündin läuft nicht

      Wir haben letzten Samstag unsere Hündin aus Bulgarien bekommen. Er ist uns schon klar, dass sie erst ankommen muss und noch eine eine Zeit braucht. Aber wir haben mit dem Tierheim in Bulgarien Kontakt aufgenommen und bereits da war auffällig, dass Sie alle paar Meter sitzen bleibt und erst nach guten zureden und streicheln weiterläuft. Wie gewöhnen wir ihr das wieder ab?? Außerdem möchte sie nach dem ersten Hund, den wir begegnen, schnellstmöglich wieder nach Hause. Ich hoffe, jemand von euch hat gute Ratschläge!

      in Hundeerziehung & Probleme

    • "Bestellte "Hündin

      Hallo zusammen als erstes, vielleicht passt es nicht in dieses Forum und es ist nicht wirklich ein Erziehungsproblem, ich muss lediglich "Dampf" ablassen, bezw. Vielleicht weiss jemand wie ich mich verhalten soll.  Meine Bekannte hat sich im Oktober eine Hündin aus Mazedonien "bestellt". Es ist ihr erster Hund. Ich habe ihr damals gesagt das ich das ein heisses Eisen finde, ich habe meine Hunde immer persönlich ausgewählt, besucht etc. Die Hündin war im Oktober ca 6Monate alt. Wir haben uns auch ausführlich zum Thema Verantwortung unterhalten, dass Kinder nie die Verantwortung tragen werden, zwar unbedingt Hundi wollen, aber schlussendlich man selber es wollen muss. Bei mir ist das jedenfalls so. Meine kümmern sich schon... wenn man bittet;-) ansonsten wird nur geknuddelt. Gut soweit... die Hündin kam anfang Jahr angereist und die Bekannte schob schon nach zwei Tagen die erste Krise, nach einer Woche schob sies auf die Kinder dass die sich nicht an ihre Versprechungen halten (10, 8 und 4) und nun ist das liebe Tier auch noch trächtig. (Sie sei bis 14 Tage vor Ausreise Läufig gewesen..) Sie fragte mich ob ich jemanden kenne der eine trächtige Hündin wolle.. ich sagte nein, sie solle sie behalten und die Jungen verkaufen. Antwort: ob ich sie hüten werde... meine Antwort: wer hat sich einen Junghund bestellt? Ihre: ja aber nicht trächti, du moralapostel. meine: sorry, Hündin monatelang noch im Ausland, unkastriert und sie brauche mich nicht anzumachen, das Risiko bestand, zumal es sich um einen kleinen Hund handelt. Meine Hündin ist gross und bis jetzt noch kein Läufigkeitszeichen, sollte sie trotz aufpassen Junge bekommen, werde ich mich auch kümmern. Nun: ich habe ihr noch gesagt dass nun ein Tier mehr mit Jungen im Heim landet, sie findet ich schiesse mit meinem Urteil übers Ziel hinaus und ich sei die die austeile... ich würde die Hündin sofort zu mir nehmen, aber zwei Junghunde plus Nachwuchs wären mir doch zuviel.  Ich würde die Bekannte am liebsten in den Wind schiessen... leider ist es die Neue von meinem Ex und wir sehen uns oft weil unsere Kinder im selben Verein sind... ich kann aber auch nicht vor Freude jubeln und ihr auf die Schulter klopfen: gut gemacht, du Arme wurdest angeschmiert! Ich würde gerne helfen, aber nur weil mir das Tier leid tut.  Was meint ihr? Ich nehme an eine Abtreibung geht nicht mehr.. (gibts das überhaupt bei Hunden?) wenn ich rechne wird wohl gegen Ende Februar der Nachwuchs kommen. 

      in Der erste Hund

    • Hündin pinkelt in Wohnung

      Hallo zusammen ich bin glückliche Hundehalterin seit Jahrzehnten. Meine Bernersennenhündin (8 Monate) ist also nicht mein 1.Hund. Mein erstes Weibchen hingegen. Die Rüden waren viel früher sauber und hielten es deutlich länger aus. Um gleich vorweg zunehmen: Ausgelastet, bekommt ausreichend Bewegung, Streichel etc. Sie bekommt Trockenfutter, gut mit Wasser angefeuchtet und hat Wasser zur Vergügung. Mir ist schon als Welpe aufgefallen, dass es deutlich länger braucht zum Stubenrein werden als bei den Rüden. Nun ist es so, dass ich immer noch nach 2-3 Stunden mit ihr rausmuss, sonst lässt sies rauschen. Den Teppich hab ich rausgenommen, da gings auf den Laminat, und heute aufs Sofa. Organisch alles ok, Trinkmenge normal, jedoch in meinen Augen "Modell Durchlauferhitzer". Nachts kein Problem. Sind Weibchen Spätzünder? Oder was kann ich noch tun?  Als Welpe das ganz normale Pipi-Training mit loben etc. Sie geht, wenn die Tür offen ist auch selbständig raus zum Pipi, nur ist halt jetzt Winter...  Ich danke schon mal für eure Tipps!

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.