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Hundeforum Der Hund
JuliaP

Einem Hund ein zuhause geben

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Hallo ! 

Da ich vor ein paar Monaten ausgezogen bin und jetzt unseren Familienhund nicht mehr sehen kann sehne ich mich danach einem neuen Freund ein Zuhause zu geben. 

Da es mir schwer fällt ein gutes Verhältnis zu Menschen aufzubauen und Hunde wie meine Seelenverwante sind überlege ich einen Welpen oder auch gerne einen Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause zu geben. 

Ich würde einem Hund jede freie Minute opfern die ich habe, nur ist es leider so dass ich vollzeit Berufstätig bin und den kleinen Schatz somit alleine lassen müsste. 

Hund und Arbeit zu kombinieren ist bei mir leider nicht möglich.

Natürlich will ich, dass es dem Hund gut geht und ich möchte ihm nicht schaden desswegen meine Frage : Schadet es dem Hund wenn ich ihn alleine lasse während ich in der Arbeit bin wenn er dafür den ganzen restlichen Tag bei mir ist ? Kann ich die zeit die er alleine ist wieder gut machen ? 

Bin Dankbar um jede Antwort!

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Das kommt immer darauf an... Wie lange müsste der Hund denn alleine bleiben? Wie lange ist der Fahrtweg, der ja noch zu den Arbeitszeiten dazu kommt? Kannst du in der Pause zum Hund? Hättest du vielleicht jemanden, der den Hund zeitweise betreuen könnte oder mit ihm zwischendurch Gassi gehen könnte? Schildere mal ein bisschen mehr von deinem Tagesablauf.

 

Auf jeden Fall würde ich von einem Welpen abraten, da wird das mit dem Alleine bleiben schwierig, vor allem wenn der Hund relativ schnell und dann gleich mehrere Stunden alleine bleiben soll. Also eher ein erwachsener Hund aus dem Tierschutz, idealerweise einer, der mit dem Alleinebleiben ohnehin kein Problem hat.

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Vollzeit sind 38 Stunden die Woche minimum, dann noch Fahrzeit, etc.
Ohne -zusätzliche-Betreuung geht das nicht. Das sollte Dir klar sein 😉
 

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Das ist die einzige Ausnahme, die möglich ist.

Immer noch besser als lebenslang Tierheim.

 

Wieviel Stunden-Brutto wäre er allein ?

Würde mit dem TH reden, dass ein dazu passender Hund

rausgesucht wird und das zu Hause angenehm und schaden-

sicher machen.

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Ich weiß ja nicht, wie das bei den Tierheimen in deiner Nähe so ist, @Nadja1, aber bei uns in der Gegend würde dir kein Tierheim und auch kein Tierschutzverein mit einer Vollzeitstelle ohne Betreuung einen Hund vermitteln. Hunde aus dem Tierheim bekommen hier in der Gegend eigentlich nur Rentner, oder Familien in denen  mindestens ein Elternteil Zuhause bleibt (und zwar voraussichtlich auch die ganze Lebenszeit des Hundes lang). 

Ob das so eine gute Lösung ist, ist eine andere Frage. Aber so sieht es hier aus. 

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Niemand mit gesundem Menschen- und Hundeverstand kann es gut finden, wenn ein Hund 8 Stunden - eher mehr (Mittagspause, Fahrtzeiten) alleine!!! zuhause bleiben muss.

Das ist auf Dauer Tierquälerei.

Selbst wenn man die Mittagspause mit Hund verbringt finde ich es auf Dauer zu viel.

Ich finde 6 Stunden jeden Tag auf Dauer das Äußerste, was geht.

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vor einer Stunde schrieb Nadja1:

Immer noch besser als lebenslang Tierheim.

 

Woher willst du wissen, dass ein Hund lebenslang im TH sein müsste, wenn er nicht zu jemanden kommt, der den ganzen Tag in der Arbeit ist??

Die Überlegung, die die THe im Allg. anstellen, ist doch, dass so ein Hund durchaus auch die Chance haben sollte, zu neuen Haltern zu kommen, die ihm mehr Zeit widmen können.

Es soll ja Hunde geben, die, wie ihre Halter versichern, 8 oder mehr Stunden "problemlos" allein bleiben.

Ich persönlich finde schon ganz schlimm, dass der Hund sich in dieser Zeit nicht lösen kann. Und das ist nur eins der Probleme.

Mit einer absolut zuverlässigen  Betreuungsperson sieht so eine Konstellation natürlich wesentlich günstiger aus.

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(bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Nadja1:

.........und das zu Hause angenehm und schadensicher machen.

 

 

Schadensicher!

Dann gehst du davon aus, dass es zu Schäden kommen wird?

Ursache für Zerstörungswut bei Hunden, die alleine bleiben müssen und dies nicht können bzw. nicht so lange können ist STRESS.

Der kann auch in einem Tierheim nicht höher sein.

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vor 5 Stunden schrieb Nadja1:

Das ist die einzige Ausnahme, die möglich ist.

Immer noch besser als lebenslang Tierheim.

 

Wieviel Stunden-Brutto wäre er allein ?

Würde mit dem TH reden, dass ein dazu passender Hund

rausgesucht wird und das zu Hause angenehm und schaden-

sicher machen.

Oh Mann, was ist das denn für eine Einstellung? Da geht es dem Hund ja im Tierheim besser...
Da bekommt ein Hund wenigstens regelmäßig Pfleger und andere Hunde zu sehen...
Vermittlung vom Regen in die Traufe? Das kann ja wohl nicht das Ziel sein...
Bist Du nicht Züchterin? Vermittelst Du so Deine Hunde? 8-10 Stunden alleine bleiben kein Problem, wenn das schadenssicher gemacht wird, damit der Hund in seinem Leid auch bloß nichts kaputt macht?

Ich finde das furchtbar, was Du da schreibst 😮

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(bearbeitet)

Lesestoff, damit Du, @JuliaP, hier nicht nur eine Meinung liest:

 

Sicher ist es suboptimal, aber ich z.B. vertrete dazu eine eher realistische Perspektive und finde nicht, dass nur Rentner und Arbeitslose einen Hund haben dürfen (und die würden aus so manchen TH auch aus Gründen keinen Hund bekommen). Vielleicht findest Du ja eine Lösung, dass zwischendurch jemand nach dem Hund schaut. Es wäre gut, wenn Du dann bei der Auswahl des Hundes darauf achten könntest, dass der Hund keine großen Probleme mit fremden Menschen hat. Meine z.B. würden im Leben nicht mit jemand anderem spazieren gehen und ich habe auch Monsterbauchschmerzen, wenn ich die in seltenen Ausnahmefällen mal jemand anderem mitgeben muss. Die sind zuweilen sehr unberechenbar und werden von "Fremden" gern unterschätzt (selbst wenn es gute Freunde sind, die meine Hunde kennen... aber auch die haben keine realistische Vorstellung davon, wozu so ein 15 kg-Fliegengewicht in der Lage ist, wenn es sich vor einem für uns völlig unsichtbaren Gespenst erschreckt). Aber ich hatte zumindest ungefähr eine Ahnung, worauf ich mich da einlasse. In einer Situation, wo von Anfang an klar ist, dass der Hund regelmäßig von anderen ausgeführt wird, würde ich sehr darauf achten, dass er zugänglich, berechenbar und nicht zu ängstlich ist.

 

Ich würde auch keinen Welpen empfehlen, da es mit der Zeitplanung schwierig wird. Man hat ja doch nicht so viel Urlaub und ein erwachsener Hund, er kann ja auch noch jung sein, kommt in seinem neuen Alltag schneller zurecht als ein Welpe (der ja aus rein biologischen Gründen z.B. noch gar nicht so lang allein bleiben kann, ohne Pfützen im Haus zu machen).

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      kastriert: ja

      Angsthund/Deprivationssyndrom: nein
      Krankheiten: keine bekannt
      Mittelmeerkrankheiten: Test folgt vor Ausreise
      Verträglichkeit: Rüden: ja
      Hündinnen: ja
      Kinder: nicht bekannt
      Katzen: nicht bekannt
      Kleintiere: nicht bekannt   Zac wurde 2008 geboren. Er wiegt ca. 30 kg und ist vermutlich auf Grund des einseitigen Futters übergewichtig. Eventuell hat er auch eine Schilddrüsenunterfunktion, aber das kann vor Ort nicht getestet werden. Selbstverständlich ist er kastriert.

      Der Teddy ist ein ruhiger, braver und gefügiger Zeitgenosse. Anfangs ist er gegenüber Fremden ein wenig schüchtern. Es braucht aber nicht viel, um ihn auftauen zu lassen; denn er kuschelt gerne, ist begierig nach Streicheleinheiten.
      Andere Hunde sind kein Problem, er kommt mit allen gut zurecht, zieht aber ruhige, nicht dominante Vertreter seiner Art vor. Für Mehrhundehaltung ist Zac daher gut geeignet.

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      Es ist für uns schlimm zu sehen, wie diese alten vierbeinigen Herrschaften wie Zac im Zwinger leben müssen. Wir hoffen immer, dass sie doch noch zum Ende ihres Lebens ein Zuhause finden, in dem sie noch etwas Liebe erfahren dürfen und soweit möglich ihre Schmerzen gelindert werden. Denn der Winter steht vor der Türe und auch im sonnigen Italien ist es dann auf Beton kalt, zugig und ungemütlich.   https://www.cani-italiani.de/zuhause-gesucht/rueden/zac/  

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