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Hundeforum Der Hund
Herbstsonne1709

Hund beißt in Leine, springt hoch und beißt in Arme und Hände

Empfohlene Beiträge

Hallo,  wir haben wo  großes Problem mit unserem 9 Monate alten und 30 kg schweren Mischling.  Wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen. Anfangs fing er an in die Leine zu beißen beim Gassi gehen. Trotz Hundeschule konnten wir ihm das bis jetzt nicht abgewöhnen. Nach einiger Zeit kam noch dazu,  dass er immer hochspringt und dann in Arm und Hände beißt. Ein normaler Spaziergang ist gar nicht möglich. Wir wissen nicht weiter. Sämtliche Tipps vom Hundetrainer ( z.B. ignorieren,  nein,  leicht auf die Nase hauen, ) haben nicht gefruchtet. Was können wir tun? Zu Hause hat er diese Anwandlungen nicht. 

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Habt ihr schon stehen bleiben, wenn er springt und/oder in die Leine beißt probiert? Und dann leise loben und weitergehen, wenn er das dann nicht mehr macht (dauert natürlich bis das richtig fruchtet, wenn er überhaupt der Typ für die Lernmethode ist).

Ansonsten probiert ihn von der Leine weg zu kriegen und ihm anstelle dessen ein Zergel anzubieten? So das er seine ungestümtheit in etwas anderes verlagern kan und merkt, dass er da rein beißen kann und darf? Ich denke bestrafen oder ignorieren verstärkt das Verhalten, das ja eher mit Frust, Aufgedrehtheit und Ungeduldigkeit zu tun hat. Wie oft und wie lang geht ihr mit ihm raus?

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Umlenken auf Zerrspielzeug. Mehr Freilauf. Positive Verstärkung. Eurem Hund ist entweder langweilig oder er ist gefrustet oder überreizt-

 bei 1.) zusätzlich Suchspiele einbauen

bei 2.) mehr belohnen, Leine soll auch Spass machen dürfen

bei 3.) Stressoren reduzieren, Reizarme umgebung, mehr Schlaf, weniger Spielphasen, bessere Trennung zu Ruhephasen. Das nur grob- auf jeden Fall solltet ihr die Hundeschule wechseln.

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Hallo,

Macht er das auch ohne Leine?

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Wie ist euer Umgang generell? Wie schafft ihr es, eurem Hund auf die Nase zu hauen?

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Wieviel Freilauf bekommt er?

Wieviel freies Spiel mit Anderen?

Wieviel freie Zeit ohne Erziehung?

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Wir gehen mit unserem Hund 2x täglich für je  ca.1,5 Stunden raus. An den See, Wald oder ähnliches. Zusätzlich spielen wir mit ihm im Garten. Morgens und abends gibt es ausserdem noch  ne kurze Runde. Zweimal die Woche gehe ich mit ihm zum Hundefreilauf. Da kann er sich austoben und mit anderen Hunden spielen. Er springt auch manchmal hoch und beißt in die Arme,  wenn er nicht an der Leine  ist. Oftmals fängt das ganze Theater schon an der Haustür an. Da hat man schon fast keine Lust, mit ihm los zu gehen. 

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(bearbeitet)

Im Garten vielleicht nur Suchspiele machen, insgesamt klingt das eher nach überreizt und Schlafmangel. Konditionierte Entspannung üben und die Erwartungshaltung herausnehmen hilft. Wenn ihr draussen seid die Anflüge IMMER auf Zerrspielzeug Umlenken,und gleichzeitig dafür sorgen, dass er auf andere Weise- nämlich als Belohnung für erwünschtes Verhalten- schneller an das Zerrspiel kommt.

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9 Monate alter Hund und täglich 3 Stunden an der Leine raus incl. Spielen im Garten plus zwei kleine Runden.....

das erscheint mir für das Alter auch relativ viel. Da kommt er evtl. zuwenig zur Ruhe und überdreht.

Ich würde mal sehr viel weniger machen. 

Freies Toben und Spielen mit Hunden ist wichtig. Genauso wichtig ist aber auch entspannter Freilauf z.B. auf dem Feld und im Wald, wo man über eine lange Srecke nichts von ihm verlangt.

Ruhe findet er, wenn er aus der Erwartungshaltung rauskommt, dass unentwegt etwas passieren muss.

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    • Hund beißt immer wieder in die Leine

      Hallo allerseits! Seit einiger Zeit lese ich hier mit großem Interesse mit und habe auch schon so manchen guten Tipp umsetzen können. Es wurde ja schon viel zur Leinenführigkeit geschrieben, aber das spezielle Problem, das ich mit meinem Noa habe, habe ich hier noch leider nicht lesen können. Deswegen habe ich mich jetzt registriert und hoffe, dass mir der eine oder andere weiterhelfen kann. Zuerst einmal, Noa ist ein belgischer Schäferhund (Malinois) und 14 Monate alt. Ich habe ihn vor knapp 8 Wochen von einem Tierschutzverein bekommen. Er ist sehr gelehrig, ich habe ihm schon viele Kommandos beibringen können, die er auch befolgt, aber nur, wenn er Lust dazu hat. Ganz am Anfang hat Noa ständig wie verrückt an der Leine gezerrt, dieses Verhalten hat er aber recht schnell wieder abgelegt. Jetzt zerrt er nur noch, wenn er was sieht, wo er unbedingt hin will (andere Hunde, Hasen, Rehe ...). Das eigentliche Problem ist nun folgendes: Wenn ich mit ihm Gassi gehe, dann fängt er währenddessen in unregelmäßigen Abständen aus heiterem Himmel an, in die Leine zu beissen und daran zu zerren. Ich habe jetzt schon alles mögliche ausprobiert, ihm das abzugewöhnen: - Ignoriere ich das und gehe einfach weiter, geht er zwar mit, kaut aber dermaßen intensiv auf der Leine rum, dass ich Angst habe, er nagt sie durch. Ziemlich eingerissen ist sie dadurch schon. - Ablenken mit Leckerli, Stöckchen o.ä. bringt auch nicht viel. Das Beissen in die Leine geht dann trotzdem noch los. - Schimpfe ich mit ihm, indem ich immer "Schluss" und "Aus" sage und versuche, ihm die Leine zu entwenden, dreht er nur noch mehr auf und springt dann sogar an mir hoch und zwickt mir in die Arme (hat sogar schon ein Loch in die Jacke gerissen). Er beisst nicht fest zu, aber doch so, dass es weh tut und blaue Flecken gibt. - Ich habe auch schon mehrmals das mit der Unterwerfung ausprobiert, indem ich ihn zu Boden gedrückt habe, bis er ruhig war (gar nicht so einfach bei einem 30 kg schweren Hund). Das "juckt" ihn allerdings recht wenig. Sobald er wieder steht, schnappt er sich erneut die Leine, als wenn nichts gewesen wäre. - Egal, welche Leine ich benutze, kurze Führungsleine, Flexleine, Schleppleine, er schnappt nach jeder. - Der Rat des Hundetrainers aus unserer Hundeschule war, einfach Leine fallen lassen und ihn ignorieren. Toll, das klappt hervorragend. Aber das kann ich nur auf einem eingezäunten Gelände machen. In Wald und Feld ist das unmöglich. Da würde er mir sofort abhauen, sobald er irgendein Wild sieht. Da hilft dann kein Rufen, Pfeiffen, Leckerli... Noa ist nicht aggressiv, das möchte ich nochmal klar hervorheben. Ich gehe 3x täglich jeweils 2-3 Stunden mit ihm Gassi. Frei laufen lassen kann ich ihn noch nicht, dafür hört er noch nicht so gut, aber wir haben einen Garten, in dem er toben und rennen kann. Ich denke, er will einfach Aufmerksamkeit oder ihm ist mit einem Mal langweilig und er will spielen, keine Ahnung. Nach 5-10 Minuten gibt er meist auch auf und geht dann normal und friedlich wieder mit weiter. Aber diese Minuten finde ich unsagbar stressig!!! Hat vielleicht jemand noch einen guten Rat, was ich machen kann, um dieses Verhalten gleich im Keim zu ersticken? LG, Karin

      in Hundeerziehung & Probleme

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Oft üben mein Freund und ich gemeinsam, er muss dann zu mir laufen wenn ich rufe, statt zu ihm mit dem Ball.  Außerdem bekommt er regelmäßig Leckerchen auf die Pfoten und Nase gelegt, die er erst fressen darf wenn ich das Kommando dazu gebe.  Besonders gern sucht er draußen Leckerlies, die ich vorher verstreut habe.  An der Leinenführigkeit arbeiten wir gerade, meistens geht er ordentlich ohne zu ziehen links neben mir her. Wenn er aufgeregt ist, klappt das weniger und ich muss ihm daran erinnern, dass es mit Ziehen auch nicht weiter geht. An anderen Hunden können wir problemlos vorbei gehen, allerdings nicht an bekannten (und von ihm geliebten) Personen.    Weil er ein Jagdhundmix ist, dachte ich mir eine jagdliche Ausbildung ist für uns beide toll. Einmal weil ich beim Jagdschein sehr viel lerne und wir beim Brauchbarkeitstraining sicher noch mehr als Team zusammenwachsen.    Also habe ich mich umgehört und hatte jetzt einen Termin bei einer bekannten und erfolgreichen Trainerin hier in der Gegend. Sie fand meinen Hund sehr respektlos, ihm fällt Warten sehr schwer wenn er aufgedreht ist. Genau das war beim ersten Training auch der Fall, also habe ich mich auf die Leine gestellt und gewartet, dass er ruhig wird. Vorm Training sollte ich sein Geschirr gegen ein Halsband austauschen, weil ich damit wohl bessere Kontrolle über den Hund habe. Beim Warten sollte ich mich jedes Mal wenn der Hund gefiept, gescharrt hat oder rumgelaufen ist etwas weiter Richtung Halsband auf die Leine stellen um seinen Radius zu verkleinern.    Die Trainerin sagt mein Hund sei mir gegenüber sehr respektlos und ich sollte mich durchsetzen und warten, bis er neben mir liegt. Wenn er gemotzt hat, sollte ich mich weiter Richtung Halsband auf die Leine stellen, wenn er einfach nur neben mir gelegen hat, sollte ich ihm mehr Platz geben. Als er dann wieder etwas mehr der Leine zur Verfügung hatte und ich sie verkürzen wollte, hat er mir in den Oberschenkel gezwickt. Nicht doll, ich hätte es gar nicht realisiert (sondern mich über seinen Rempler geärgert) aber die Trainerin hat ihr Klemmbrett nach ihm geworfen.    Irgendwann hatte er sich dann soweit beruhigt, dass wir ein paar Schritte an der Leine machen sollten. Mein Hund war sehr aufgeregt und hat etwas an der Leine gezogen. Normalerweise wäre ich einfach stehen geblieben und hätte gewartet, bis er sich wieder an meine linke Seite setzt und dann wäre ich weiter gegangen.  Stattdessen sollte, wenn er ein Stück vor mir war, mit meinem rechten Bein in seinen Weg gehen und ihn abdrängen. Er versucht nämlich die Führung zu übernehmen und ich soll ihm klar machen, dass ich die Respektperson bin. Wenn er dann nicht gleich zurück weicht, soll ich quasi das linke Bein als Zirkelspitze benutzen und ihm mit meinem rechten Bein (dann quasi der arm vom Zirkel der außen ist und zeichnet) immer weiter zurück drängen. Dabei sollte ich mich möglichst groß machen und mit sehr entschiedener Körpersprache vorgehen. So soll ich jetzt immer reagieren, wenn er ein Stück vor mir geht, wenn er zieht ist das ein Mangel an Respekt vor mir und deswegen gibt es fürs ordentliche an der Leine laufen keine Leckerlies und auch kein Lob. Das ist nämlich selbstverständlich.    Weil der Hund unruhig war (auch wegen Radfahrern und fremden Menschen am Trainingsort) und geschnappt hat, soll ich ihm zeigen dass ich der Chef zu Hause bin.    1. Ab jetzt darf er nicht mehr ins Bett oder aufs Sofa. Er bekommt einen Liegeplatz (Box) und da muss er liegen, wenn ich nicht gerade mit ihm spiele oder rausgehe. Sonst kommt er nicht zur Ruhe und kontrolliert wo ich hingehe und was ich mache. 2. Futter gibt es nur noch aus der Hand und draußen. Anstatt BARF (geht ja schlecht) soll ich Trockenfutter geben 3. Wenn der Hund ankommt und Spielen oder Kuscheln will, schicke ich ihn wieder in die Box. Ich bin der Chef und entscheide wann was passiert 4. Ich soll mit ihm Zwangskuscheln indem ich mich auf den Boden setze und ihn auf den Rücken zwischen meine Beine legen. Wenn er ruhig ist, soll ich ihm die Brust streicheln, wenn er meckert und versucht sich raus zu winden, soll ich ihn festhalten. Die Übung dauert bis der Hund sich so weit entspannt hat, dass er einschläft. Langfristig soll er sich immer entspannen, wenn er so zwischen meinen Beinen liegt.    Und genau beim ausmerzen von 4. hat er mich heute gebissen. Die Trainerin sagte ich solle sein Meckern ignorieren und ihn einfach festhalten. Er hat erst geknurrt, dann nach meiner Hand geschnappt (in die Luft). Wie die Trainerin gesagt hat, habe ich ihm darauf hin etwas fester gehalten und dann hat er mich doll in den Arm gebissen. Es hat nicht geblutet, war aber kurz davor. Ein großer blauer Fleck ist entstanden und ich sehe noch ganz eindeutig seine Zahnabdrücke auf meinem Arm. Danach habe ich ihn los gelassen und in seine Box gesperrt, die soll ich nämlich zumachen wenn er sich nicht benimmt.    Und jetzt sitze ich hier und bin total verzweifelt. Die Trainerin hat gesagt sie kann erst morgen Abend mit mir darüber reden, vorher hat sie keine Zeit für ein ausführliches Telefonat. Ich soll auf jedenfalls fall weiter machen und dem Hund zeigen, dass er mit seinem Verhalten nicht durchkommt.    Mir kommen gerade schon wieder die Tränen, ich habe plötzlich einen beißenden Hund, obwohl ich eigentlich dachte wir haben keine großen Probleme. Klar kommt er schwer zur Ruhe und ist manchmal etwas grob bei seinen Spielaufforderungen, aber sonst dachte ich wirklich wir sind ein gutes Team. Vielleicht sollte ich dem Hund ein zu Hause geben, wo sich seine Menschen auch körperlich durchsetzten?   Habt ihr vielleicht einen Rat für mich? Oder nur ein paar tröstende Worte?   Traurige Grüße Marmeladenglas  

      in Aggressionsverhalten


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