Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
schnawel

Cauda Equina Syndrom

Empfohlene Beiträge

Hallo allerseits,

ich bin neu hier. Darum seht es mir nach, wenn dieses Thema vielleicht anderswo im Chat bereits aufgegriffen wurde.

Zum Thema: Ich habe einen achtjährigen amerikanischen Pitbull( ich weiß, die Rasse polarisiert, tut aber jetzt nichts zur Sache)

Der Tierarzt hat bei meinem Hund Cauda Equina Syndrom ( Schäferlähme) festgestellt. Das CT hat den Befund bestätigt.

Man rät mir zu Operation. Jedoch ist der Hund fit und voller Lebensfreude, die ihm dann durch die OP genommen würde. Der Hund

müsste für drei Monate nahezu ruhig gestellt werden. Danach wieder Physio und Aufbautraining - alles sehr langwierig.

Er bekommt ein Schmerzmittel und kann damit

alles wunderbar vollbringen ( Treppen laufen, Sitz machen. herumtoben usw.) Die Op ist ein ziemlicher Eingriff und bei 20 % aller

Behandlungen erbringt diese OP langfristig keine Besserung. Was würdet Ihr tun? Operieren ? Oder warten bis die bisher nur leicht gezeigten

Symptome deutlich schlimmer werden.

 

Viele Grüße

 

Schnawel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde die OP vorziehen, wenn ich meinem Arzt vertraue und er sie empfiehlt. Einen Hund dauerhaft mit Schmerzmitteln zu versorgen ist sicherlich möglich aber ich denke nicht optimal. 3 Monate gemessen an dem Hundeleben was noch beschwerdefrei vor dem Tier liegen könnten, wäre für mich ein fairer Preis. 80 Prozent der operierten Hunde erleben eine Verbesserung ihres Zustandes...das wäre mir persönlich eine befriedigende Erfolgsaussicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Danke Sam 1984. Fakt ist aber, daß der Hund mehr als überwiegend beschwerdefrei ist,

auch wenn es zu diversen Ausfallerscheinungen kommt. Und ein Leben, wie ich es beschrieben habe, welches der Hund jetzt gerade genießt,

ist nach der Op wahrscheinlich nicht mehr möglich. Außerdem darf man nicht ganz außer Acht lassen, daß

Tierkliniken einen gewaltigen Kostenapperat vor sich herschieben und somit um eine gewisse Auslastung zu erzielen,

zuweilen zum Messer greifen, wenn nicht (noch nicht) zwingende Notwendigkeit gegeben ist.

Ich weiß nicht, ob man hier ganz treuherzig und guten Glaubens handeln kann. Die Op ist gewiss ein recht schwerwiegender

und komplizierter Eingriff, bei dem auch so manches schief gehen kann, zumal hier hautnah am Rückenmark operiert wird.

 

Gruß Schnawel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Meine Hündin hatte CES und ich hätte alles dafür gegeben, wenn ich sie hätte operieren lassen können, wenn noch Zeit dafür ist.
Meine Hündin war bereits 11 und hatte diverse andere gesundheitliche Baustellen, aus diesen Gründen war an eine OP nicht -mehr- zu denken.

Wenn die Krankheit voranschreitet, wirst Du mit Schmerzmitteln nicht mehr viel erreichen können (abgesehen davon sind die als Dauergabe Nieren- und/ oder Leberkiller).
Mir zerreist es immer noch das Herz, wenn ich daran zurückdenke, wie mein Hund in vollem Lauf zusammen bricht, weil die Lähmungen plötzlich einsetzen, einen Hund, den ich nicht mehr frei laufen lassen konnte, weil die Unfallgefahr durch plötzliche Lähmungen so anstieg, dass sie dauerhaft gefährdet war.
Ständig von Schmerzen geplagt, keine Treppe mehr steigen, nicht mehr aufs Sofa springen, nur kurze Spaziergänge, es ist eine furchtbare Krankheit.

Wenn Dir erfahrene TÄ dazu raten würde ich mir ggfs. eine Zweitmeinung unter Berücksichtigung der CT-Aufnahmen einholen und dann die OP machen lassen.
Dein Hund ist erst 8, er kann noch viele Jahre leben, wenn Du die Krankheit weiterlaufen lässt, ist das mehr als ungewiss. 😞

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 20 Minuten schrieb schnawel:

Fakt ist aber, daß der Hund mehr als überwiegend beschwerdefrei ist,

 

Mit oder ohne Schmerzmittel?

Wenn er das tolle Leben, das du ansprichst, nur mit Schmerzmitteln beschwerdefrei genissen kann, dann ist dies keine Lösung.

Denn dann müsstest du damit rechnen, dass der Schaden sich vergrößert (Stichwort Arthrose).

Schmerzmittel im Dauergebrauch belasten Leber und Nieren - das ist also noch ein Tor für weitergehende Krankheiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Unser Tomte  hatte eine schlechte  Prognose wegen der Eqiuna als er kam. 

 

Der orthopädische Chirurg der ihn hier behandelte war aber  total entspannt. 

Er meinte Tomte  kann damit auch  12 werden. 

Operation  wirklich nur im Extremfall. 

Er meint es wird viel zu oft viel zu schnell operiert. 

Tomte hatte 4 Wirbel steif und 1000 andere Baustellen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr Lieben,

danke für die Kommentare. Ich bin ja auch selbst hin und her gerissen. Es gibt Meinungen,

die zunächst eine Physio vorschlagen. Zusätzlich Akkupunktur, um die Schmerzen zu behandeln.

Ihr habt Recht. Ich weiß Schmerzmittel ist ein Leberkiller. Darum hoffe ich ja auch auf die Akkupunktur.

Aber eine Op ist ganz und gar nicht ohne. Das ist nicht mal so ein Null-Acht - Fünfzehn Eingriff, wie ihn die Kliniken jeden Tag

behandeln. Es ist, wie gesagt, ziemlich nah am Rückenmark. Und da schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken.

Der Tierarzt spricht zwar von nur angeblichen 20 % Komplikationen. Was aber, wenn er diese Zahl all zu positiv darstellt.

Was ist, wenn ich meinem Hund das Leben, wenn es auch nur durch Schmerzmittel beschwerdefrei ist, durch diese OP grundlegend

versaue. Ich könnte mit den Selbstvorwürfen kaum leben.

 

Gruß Schnawel

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich meinem Hund mit drei Monaten Ruhe ein schmerzfreies Leben ermöglichen könnte würde ich es wohl tun. 

Wenn du dem Tierarzt nicht vertraust hol dir eine zweite Meinung. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

EIn Rüde von @Helfstynaleidet ebenfalls darunter. Ob dieser deswegen operiert wurde, weiss ich nicht genau, aber ich erinnere mich , dass er seit 6- 7 Jahren ziemlich erfolgreich konservativ therapeutisch begleitet wird und ihn der Muskelaufbau bislang stabil halten konnte.

Persönlich habe ich keine Erfahrung, kann aber die Bedenken nachvollziehen. Der Eingriff ist an einer heiklen Stelle und es gibt einige berichte von nicht nachhaltigen OP Ergebnissen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo gebemeinsenfdazu,

genau das ist mein Bedenken, daß etwa schiefläuft. Bei der OP genauso wie danach.

Cauda Equina kommt zwar häufig vor, aber jede CE ist anders. Wenn es ein Bandscheibenvorfall wäre,

wie bei CE üblich, dann gäbe es wenige Komplikationen. Aber das CE von FLY ist knöchern. Das heißt, eine Knochenwucherung

im Nervenkanal. Das wird auch Foramenstenose genannt. Googelt man das kommt immer nur das allgemeine CE.

 

Ihr müsstet sehen, mit welcher Lebensfreude Fly unterwegs ist. Drei Monate fast körperlicher Stillstand wäre für sie

eine zusätzliche Quälerei. Ich bin jetzt wirklich ratlos, was ich machen soll.

Morgen treffe ich mich nochmal mit meinem Tierarzt. Vielleicht überinterpretiere ich die Sache. Der Chirug hat mir schon ein wenig Angst gemacht.

Aber, ich schätze seine Offenheit.

Mal schauen, was mein Tierarzt sagt. Obwohl ich es mir fast denken kann. Ich will niemanden etwas Schlechtes nachreden, aber jeder muss Geld verdienen.

Darum wird oft auch operiert, wo es eventuelle alternative Heilmethoden gibt. Leider wird darüber nicht oder nur selten aufgeklärt.

Warum wohl?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ehlers-Danlos-Syndrom

      Hallo Ihr lieben, ich habe mal eine Frage, vielleicht kennt ja jemand von Euch einen Hund mit oben genannten Syndrom? Es geht nicht um meine, sondern den Hund einer Bekannten.   Hat jemand Erfahrungen? Wie sieht das mit der Lebenserwartung aus, gibt es etwas, was man tun kann?   Wäre dankbar um jede Anregung

      in Hundekrankheiten

    • Wobbler Syndrom bei Dobi

      Unseer Dobi Tyson ist 11 Jahre alt,nun wurde bei ihm das wobbler Syndrom festgestellt. Er hängt mit den Hinterbeinen stark nach unten und rutscht auch da er keinen richtigen Halt hat immer wieder aus. Was dann Aussieht als würde ein ein Spagat achen wollen.Wir waren bei mehreren Tierklinken und alle haben das gleiche gesagt, zusätzlich kommt noch hinzu das sein Herz nicht mehr richtig Arbeitet und eine Niere auch nicht,die Prostata vergrössert ist und er Kastriert werden muss

      in Gesundheit

    • Cauda Equina und Bandscheibenvorfall

      meine kleine 7 Monate alte Joslyn (Golden Retriever) hat eine leichte Cauda Equina und einen mäßigen Bandscheibenvorfall. Es wurde beim Mrt festgestellt nachdem sie öfters humpelte und einen komischen Gang hatte.   Ich schätze das CE vererbt wurde.  Josy ist sehr schnell gewachsen, sie bekam beim Züchter Royal C. und ich bekam auch ein paar Kilo mit. Man konnte ihr beim Wachsen zusehen. Nach einem Blick auf die Proteinangaben wußte ich warum: 39%.Das Futter stellte ich s

      in Gesundheit

    • Vestibuläres Syndrom: Alternative zu Tabletten

      Meine Hündin (15 Jahre jung) hatte vor etwa einem Monat das vestibuläre Syndrom. Es ging ihr wirklich schlecht. Aber jetzt geht es schon wieder viel besser.   Nun bekommt sie Tabletten namens Vitofyllin. Die Tabletten fördern die Durchblutung.     Da ich aber nicht unbedingt der Fan von Tabletten bin, wollte ich fragen, ob es dazu eine Alternative gibt, z.B. Lebensmittel oder ähnliches?   Wenn es keine Alternative geben sollte, was könnte ich noch tun

      in Hundekrankheiten

    • Horner Syndrom, Episkleritis

      Hallo,   seit Anfang diesen Jahres ist Dunja (Golden Retriever Hündin, 5 Jahre) dauerhaft krank und in Behandlung. Angefangen hat es mit Ohrenentzündungen (beidseitig). Sie bekam unterschiedlichste Medikamente, doch nichts half wirklich. Mal ging die Rötung leicht zurück, bei der nächsten Untersuchung war sie wieder da und sogar noch stärker, ebenso die Wucherungen, ein ständiges Auf und Ab. Der Abstrich ergab nichts, keine Milben, Bakterien, Pilze oder ähnliches. Geholfen hat (nach vi

      in Hundekrankheiten


×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.