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Giuly

Hund und Katze vertragen sich nicht

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Hallo,ich habe eine Katze,einen York shirer und neuerdings einen 10 Jahren alten golden Retriever aus dem Tierheim.Mit dem yorkie gab's keine Probleme,aber mit der Katze,denn sie hat Angst und geht ihm seitdem aus dem Weg(5Monate).

Der Hund bellt sie an,und sie verzieht sich im Dachgeschoss (der Hund traut sich nicht dorthin wegen der offenen Treppe) Natürlich störe ich den Hund wenn er bellt,doch die Katze kommt einfach nicht aus ihrem Versteck raus.Seitdem geht sie auch nicht mehr in den Garten.Was soll ich bloß machen??? 

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ich selber habe eine sehr, sehr ängstliche Katze.

Sie hat ein Zimmer  (mein Schlafzimmer) nur für sich, dort dürfen die Hunde nicht rein. Da steht auch ihr Futter.

Meine Hunde dürfen einfach meine Katze nicht anbellen oder jagen. Lucie , als Jagdhündin, und jetzt Ramse, waren natürlich

nicht begeistert, sie wollten die Katze jagen.

Da hilft nur Erziehung.

Ich kann ein "Lass dass" sagen und beide kommen und holen sich ihre Belohnung, vergessen die Katze!!!(lassen sie in Ruhe)

Das musste ich aber trainieren, hat recht lange gedauert.

Meine Katze hat im Wohnzimmer einen deckenhohen Katzenbaum, da kann sie sich vor den Hunden zurück ziehen, aber von oben uns zusehen.

Ihren Weg nach draußen, über die Katzenklappe, da sorge ich für, dass kein Hund sich dort ablegt.

 

Ramse ist jetzt 9 Monate bei mir, inzwischen liegen alle zusammen auf dem Sofa, natürlich nur mit mir dazwischen, sicher ist sicher, denkt Katze.

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vor 2 Stunden schrieb Giuly:

Natürlich störe ich den Hund wenn er bellt

Das wird den Hund nicht dazu veranlassen aufzuhören, sondern bestärkt ihn daran, die Katze zu vertreiben- Katzensichtung bedeutet, dass du schlechte Laune kriegst. Auch merkt er einfach, dass sie ihm nicht wohlgesonnen begegnet- ängstliche Tiere beissen- also vertreibt er. Bellen klingt eher nach Melden, Vertreibenwollen als nach Jagen. Nur wenn er die Katze mit etwas Positivem verbindet, gibt es überhaupt eine Möglichkeit, dass er sie toleriert und umgekehrt. Die besten Kekse gibt es für Katzen- bzw. Hunde anwesenheit usw. und man müsste wahrscheinlich die Rückzugsgebiete besser organisieren.

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Also ich hab das dem Zorax so beigebracht: Wenn Bahia (unsere Katze) anwesend war bin ich immer mal zu ihr hin, hab sie gestreichtelt und "Kuck, schön ei ei machen." zum Zorax gesagt und das wie ein lob für ihn klingen lassen (da war er aber noch klein). Irgendwann fand er das so toll das er mit der Bahia auch "Ei ei" machen wollte. Aber nun ja, selbst wenn er sich größte Mühe gibt ist das für Bahia immer noch etwas zu grob (lässt es sich manchmal trotzdem gefallen). Aber es hat funktioniert, er sieht sie positiv und ist lieb zu ihr. Klar rennt er draußen auch mal hinter ihr her aber das ist schon in Ordnung, er macht das aus Spaß und Sie rennt zwar weg, hat aber nicht wirklich angst vor ihm. Beide respektieren sich auch wenn Zorax manchmal etwas über die Stränge schlägt (Pubertät halt).

Fremnde Katzen werden viel lieber gejagt, aber ganz ehrlich, da habe ich auch nix dagegen, da wir sonst nur so von denen belagert werden. Außerdem bleibt Zorax trotzdem locker und würde keiner Katze was tun.

Also schimpfen etc. bringt da nix, sondern dem Hund zeigen und vermitteln das es ganz toll ist lieb zur Mietze zu sein ;)

Außerdem hat Bahia bei uns im Haus immer genug Rückzugsmöglichkeiten (auf den Tischen, schränken...)

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Tja, da kann und will ich gar nicht aus meiner Haut,

ein neun Jahre alter Hund, auch noch einer mit, zumindest ursprünglich, Jagdhundblut,

soll nun erstmals friedlich mit einer Katze zusammen leben, die scheinbar große Hunde auch nicht kennt.

Das ist vielleicht machbar, aber sicher wahnsinnig anspruchsvoll und zeitaufwendig.

Und für alle Beteiligten geraume Zeit stressig.

 

Es ist toll, dass Du einen Hund aus dem Tierheim geholt hast,

aber es sitzen irgendwo auch katzenfreundliche Hunde, nach denen ich geschaut hätte,

und warten auf einen netten Menschen.

 

Dennoch viel Erfolg bei Deinen Bemühungen.

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Ich habe im Moment auch das Problem. Mein Hund ist 7 Monate alt. Unseren Katzen (2) habe ich zwei große Katzenkratzbäumue 1.70 m gekauft, da können sie sich in Ruhe zurückziehen. Unser Hund bellt sie jedoch nicht an. Er will mit ihnen spielen wenn sie schnell vor ihm vorbeihuschen. Ansonsten , wenn sie langsam gehen , ist es in der Zwischenzeit kein Problem mehr. Vor zwei Monaten habe ich den Hund dazubekommen, die Katzen sind jetzt 3 Jahre alt. Eine von den Katzen läuft sogar mit spazieren, unser Hund bleibt dann immer stehen und schaut ob sie nachkommt, das ist echt süß. Trotz allem haben beide Katzen Respekt vor dem Hund.

Ein größeres Problem ist bei uns, daß unser Hund immer an das Katzenfutter will. Seitdem werden die Katzen auf der Küchenzeile gefüttert, das will ich aber noch ändern.

Ach so, ich rufe Luna (Hund) auch immer sofort zurück, sobald ich merke , daß sie wieder der Katze hinterher will und gebe ihr dann eine Belohnung,( Steicheleinheit, Leckerli), wenn sie gleich kommt. Das klappt jetzt schon ganz gut.  Das gefält auch den Katzen, sie bleiben dann stehen und schauen dem Hund hinterher.

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vor einer Stunde schrieb KäptnKörk:

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Tja, da kann und will ich gar nicht aus meiner Haut,

ein neun Jahre alter Hund, auch noch einer mit, zumindest ursprünglich, Jagdhundblut,

soll nun erstmals friedlich mit einer Katze zusammen leben, die scheinbar große Hunde auch nicht kennt.

Das ist vielleicht machbar, aber sicher wahnsinnig anspruchsvoll und zeitaufwendig.

Und für alle Beteiligten geraume Zeit stressig.

 

Es ist toll, dass Du einen Hund aus dem Tierheim geholt hast,

aber es sitzen irgendwo auch katzenfreundliche Hunde, nach denen ich geschaut hätte,

und warten auf einen netten Menschen.

 

Dennoch viel Erfolg bei Deinen Bemühungen.

jaa, finde ich ganz toll, diesen Vorschlag.

Als ich mit der Tierschutzorg. verhandelte, um einen Pflegehund auf zu nehmen, gab es die Bedingung: absolut Katzenverträglich.

Ist ja Lucie auch gewesen, sie hat ja meine Katze nur gejagt, nie gefressen.

macht Ramse genau so, nur jagen, ablecken, schnuppern, soo neugierig. Macht Katze so gar nicht glücklich.

 

Ein Hund, der liegen bleibt, wenn er Katze auf ihrem Weg zur Katzenklappe erhört, dass muss echt trainiert werden.

Jedenfalls bei mir mit Lux, Ronja,Alf,Yerom , Lucie, Ramse .....

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Wir haben drei Katzen und es ist nach 2 Jahren immer noch eine dabei, die den Hund hasst und er hasst sie.
Die geht immer Flitzen und Hund fühlt sich dann ermutigt hinterher zu jagen. Er würde ihr nichts tun, aber das weiß sie nicht und leider schaut sie dich das Verhalten der anderen Beide nicht ab.
Gehen sie langsam, lassen sie sich mal beschnüffeln und er darf die Schnauze ins Fell graben und mal über den Kopf lecken, aber so richtig dicke Freunde werden sie wohl nie. Das haben wir so akzeptiert.

Gejage wird unterbunden, aber wenn er langsam hin geht ist es natürlich ok...

Fremde Katzen sind Beute. Da  müssen wir aufpassen.

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 Es kommt stark auf den Typ Katze und Typ Hund an: Norweger und Collie sind beide sehr verträglich mit anderen Tierarten.

 

Trotzdem musste der Collie lernen, dass er die Kater auch mal in Ruhe lassen soll. Somit gibt es auch hier ein 'Lass...' und zu mir kommen. Ist bei einem pubertären Rüden auch draußen effektiv.

 

Ich hatte 4 Wochen eine HausLeine am Hund, damit ich ihn gut erwische. Nein, Kater werden weder bebellt noch verfolgt. Hat so 4 Monate gedauert, bis es gut sitzt (und wir arbeiten weiter daran).

 

Jetzt sind der Hund und graue Kater beste Freunde. Es wird sich gegenseitig bespielt und geputzt.

 

Aber man muss nunmal auch schauen wie die Tiere so sind. Wären meine Kater nicht so gechillt mit jedem und allem, hätte ich ihnen keinen Hund angetan. Ebenfalls habe ich eine Rasse ausgewählt, die keinen Jagttrieb hat und einen Hund im perfekten Alter um sich den Katzen unterzuordnen. Man sollte schon schauen, dass es passt ...

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Und hier wird der Kater vom Hund gegroomt:

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