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Milow218

Junghund alleine in der Box

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr lieben, 

ich hab auch ein kleines Problem, vielleicht kann mir jemand ja noch Tipps geben. 

Ich hab ein weimaraner rüde der 8 Monate ist. 

Unser Problem ist das er sehr sehr schlecht alleine sein kann. Da ich von zuhause aus arbeite, ist er dem entsprechend auch selten alleine.

Je doch will ich das er es kann, aus verschiedensten Gründen einkaufen usw. 

unser Problem ist das er am Anfang  extrem bellt und absolut nicht zu Ruhe kommt, das kann er aber allgemein sehr schlecht wenn man nicht in seiner unmittelbaren Nähe ist. Wir haben uns natürlich Hilfe geholt von einer hundetrainerin, die uns empfohlen hat es mit einer Box zu versuchen.

Also haben wir uns eine Transportboxen geholt. Das Problem jetzt ist das er so extrem reagiert das er an der Tür der Box. ( metal Gitter)  versucht raus zu kommen indem er mit seinen Krallen dran rum kratzt, das so dolle das er sich die Krallen von unten immer auf bricht, das letzte mal vor ein paar Tagen war es so dolle das eine Kralle aufgeplatzt Ist. Das möchte ich natürlich nicht, leider bin ich aber mittlerweile mit mein Latein am Ende. ( im welpenalter haben wir es natürlich trainierg, erst nur aus dem Zimmer gehen und es wirklich sehr langsam immer mehr rausgezögert in 2 Minuten schritten aus dem Haus zu gehen) 

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vor einer Stunde schrieb Milow218:

( im welpenalter haben wir es natürlich trainierg, erst nur aus dem Zimmer gehen und es wirklich sehr langsam immer mehr rausgezögert in 2 Minuten schritten aus dem Haus zu gehen) 

 

Das ist gut, genauso würde ich weitermachen bis es besser wird. Ihr müsst dem Hund einfach die Zeit geben, die er dafür braucht. 

 

Dann braucht er auch nicht in die Box, die ändert ja auch nichts an seinem Verhalten. 

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Die Box ändert doch nichts an seiner Panik.

Er verfällt sofort in diese Angst, wenn er meint, er wird alleine gelassen. Da geht jetzt auf diese Art und Weise gar nichts mehr. Die Panik verflüchtigt sich nicht durch die Box. Durch jede weitere Erfahrung dieser Art manifestiert sie sich. Wie weit das geht sehr ihr doch darin, dass er sich sogar selbst verletzt.

Offensichtlich war es ab irgend einem Zeitpunkt doch zu früh für ihn.

Ihr werdet euch eine Betreuung suchen müssen, wenn ihr ihn alleine lasst.

Dann noch mal von vorne ganz extrem langsam und kleinschrittig wieder mit dem Training anfangen.

Das ist langwierig und wird sich über viele Monate hinziehen.

 

Viel Glück.

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Einen Hund mit Trennungsangst in eine Box einzusperren ist tierschutzrelevant.
Dein Hund tut mir extrem leid. 😞
Wenn Deine Trainerin keine besseren Möglichkeiten auf der Pfanne hat, wird es höchste Zeit, sich einen neuen Trainer zu suchen.

Du merkst doch selbst, dass das keine Lösung ist, wenn Dein Hund so reagiert.
Schmeiß die Box auf den Müll und hol Dir jemanden, der kleinschrittig mit Dir und Deinem Hund ein vernünftiges Training in Sachen Trennungsangst aufbaut.
Hier noch ein Buchtipp, da kannst Du Dir schon mal etwas anlesen:

"Lass mich nicht allein" von Nicole Wilde

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Nicht  wegschmeißen...Tür entfernen,einfach stehen lassen  und  wenn du Glück hast vertraut der Hund dir nochmal irgendwann soweit  das du auch noch eine Chance für ein Boxentraining bekommst. 

Nicht  als Zwinger sondern zum Transport. 

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vor 18 Minuten schrieb black jack:

Nicht  wegschmeißen...Tür entfernen,einfach stehen lassen  und  wenn du Glück hast vertraut der Hund dir nochmal irgendwann soweit  das du auch noch eine Chance für ein Boxentraining bekommst. 

Nicht  als Zwinger sondern zum Transport. 

Wenn der Hund sich schon solche Verletzungen beigebracht hat, ist das Teil mit Sicherheit "verbrannt", dann doch wegschmeißen 😉

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Da für mich Alleinebleiben ein extrem wichtiges Thema ist (zumindest auf Dauer), habe ich mir ziemlich viel Lektüre dazu besorgt. 

Empfehlen kann ich:

 

Lass mich nicht allein (Nicole Wilde)

Trennungsangst beim Hund (James O'Heare) -> würde ich eher als Ergänzung, nicht als einziges Buch empfehlen

I'll be home soon (Patricia McConnel) -> gibts auch auf Deutsch

 

Nicht gelesen aber sehr viel Gutes gehört habe ich von Malena DeMartini-Price, sie gilt als absolute Expertin auf dem Gebiet und bietet neben einem Buch auch individuelles online Coaching mit Videoüberwachung an (allerdings sehr kostspielig).

 

Eines ist allen Ansätzen gleich: Für den Trainingserfolg ist es absolut unerlässlich, dass ein Hund nicht alleine gelassen wird, bis er es entspannt kann. Sprich wirklich nie. Schon gar nicht darf ein Hund in eine Box gesperrt werden, wenn er darin nicht entspannt bleiben kann, da sich euer Hund in der Box selbst verletzt, würde ich sie ganz abschaffen. Die Bücher bieten auch viele Ideen, wie man die durchgehende Betreuung bewerkstelligen kann. Generell finde ich es sinnvoll, sich selbst ausgiebig einzulesen, das ist nichts, was man kurz abhandeln kann.

 

Nur eines: Alle Autoren sind sich einig, dass Trennungsstress und Trennungsangst behandelbar sind und die Erfolgsquoten sind bei absolut konsequentem und geduldigem Training sehr hoch. In Extremfällen (wir reden hier vom Zerstören von Türen im Versuch zum Halter zu kommen, Stressdurchfall, absoluter Panik) jedoch nicht ohne medikamentöse Behandlung, die natürlich stets von einem ausgefeilten Trainingsplan und einem TA begleitet werden muss. Letzteres ist zum Glück extrem selten.

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vor 34 Minuten schrieb benno0815:

Wenn der Hund sich schon solche Verletzungen beigebracht hat, ist das Teil mit Sicherheit "verbrannt", dann doch wegschmeißen 😉

 

Auch wieder wahr. 

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Vielen, vielen Dank erst mal für die viele Ratschläge. 

Also um das noch mal zu erklären, wir haben natürlich nicht von 0 auf 100 den Hund in die Box gesteckt und alleine gelassen. Und wir haben keine Betreuungs Probleme, das soll heißen er muss nicht alleine sein, wenn er es noch nicht kann. Das was ich aber merkwürdig finde, im Auto alleine zu bleiben (natürlich nur für kurze Zeit) ist kein Problem für ihn. (des wegen war ich mir immer unsicher ob es wirklich trennungangst ist) 

 

Und ich versteh auch die Box Kritik, jedoch hat er keine negative Verbindung mit der Box, er geht auch so rein da sie sonst auch immer bei uns steht mit offener Tür und er von ganz alleine auch mal rein geht und auch wenn er was zum kauen bekommt immer dort rein geht um es zu essen. 

Danke auch oftmals für die vielen Buch Tipps ich werde mir die aufheben Fall mal anschauen. 

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Es ist nicht unüblich, dass Hunde im Auto alleine bleiben können aber nicht Zuhause🙂

 

Je nach Autor wird zwischen Trennungsstress und Trennungsangst unterschieden. Wobei Trennungsangst die extrem schwerwiegende und zum Glück auch sehr seltene Form ist, die meisten Hunde haben "nur" Trennungsstress. Schön ist das trotzdem nicht, daran muss ebenfalls gearbeitet werden, es ist aber deutlich einfacher. Wobei deutlich einfacher immer noch einige Wochen sehr konsequentes, unbequemes, zeitaufwendiges, einschränkendes Training bedeutet, da muss man ehrlich sein... 

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