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Hundeforum Der Hund
AnjaBla

Ungewöhnliches... Unverständliches

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Wir waren die letzten Tage große Runden in unserem Wäldchen laufen. Eine Strecke, die wir schon ca. 927 Mal gelaufen sind.

 

Gestern:

Peanut schnüffelt ausgiebig an einem Gebüsch, geht irgendwann weiter, bleibt plötzlich gaaaanz nah bei mir (eigentlich wird immer die gesamte Länge der Schlepp in alle Richtungen ausgenutzt), Rute geht immer weiter runter (hätte er nicht nur eine halbe, hätte sie wohl unter seinem Bauch geklebt), Nase auf dem Boden, aufgeregtes Schnüffeln, Ohren angelegt, Augen groß, zwischendurch Nase in die Luft, immer wieder besorgter, suchender Blick nach rechts, links, vorne, hinten. Zusammenzucken bei Schnee der von Bäumen oder Gesträuch fällt oder wenn sich irgendwo Vögel bewegt haben (normalerweise Auslöser für "DRAUF" oder "HINTERHER"). Nach wenigen Minuten fing er an zu zittern, uns kommt ein Hund entgegen der ihn anknurrt, Peanut guckt nur und kann noch nicht mal Leckerchen nehmen.

 

Ich habe die Runde dann abgebrochen, wir sind auf kürzestem Weg nach Hause. Gebessert hat sich sein Zustand erst, nachdem wir aus dem Wald raus waren.

 

Mir ist bewusst, dass ihm da irgendetwas ganz und gar nicht geheuer war... gefallen hat mir, dass er nicht abhauen wollte, sondern sich an mich hielt.

 

Nun frage ich mich aber... was kann da gewesen sein? Für mich war nichts anders als sonst. Einen Tag zuvor sind wir die selbe Strecke gelaufen, da war noch nichts.

Und vorallem... so kenne ich meinen Hund nicht. So hab ich ihn NOCH NIE gesehen. Peanut hat keine Angst. Peanut geht im Zweifel immer nach vorne, auch wenn ihm etwas komisch oder beängstigend vorkommt. Normalerweise agiert er frei nach dem Motto "ICH bin der große, böse Wolf!"

 

Unser Wäldchen ist auch nicht sonderlich groß, wir sind dort fast täglich und man kann da ganz gut ein paar Stunden verbringen, wenn man ein bisschen kreuz und quer läuft. Wen es interessiert, einfach mal "Revierpark Vonderort" suchen...

Ich weiß, dort wohnen Hasen, Vögel, Kröten/ Frösche, Marder,... und das größte sind wohl Füchse, bei Peanut eigentlich Jagd-Auslöser, kenne ich zur Genüge.

 

Hat jemand eine Idee, was da gewesen sein könnte? Oder kennt das so? Kann mir jemand IRGENDWAS dazu sagen?

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Gibt's vielleicht Wildschweine?

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Bei der Größe des Revierpark Vonderort glaube ich das kaum...

 

Da:

https://www.google.de/maps/place/Solbad+Vonderort/@51.5112685,6.902615,16.35z/data=!4m5!3m4!1s0x47b8ea3f31814091:0x945c17503c99a972!8m2!3d51.5083858!4d6.9024285

 

Im Hiesfelder Wald (deutlich größer!!!) hat er die auch schon mit ziemlicher Sicherheit gerochen, der Boden zumindest sah schwer danach aus. Das war aber einfach nur unheimlich interessant für ihn.
 

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Ja, Wildtiere, dachte ich auch gleich. Wölfe habt ihr nicht, oder? Der sehr großspurige, selbstbewusste Junghund einer Freundin war bei den Wölfen im Tierpark sehr verunsichert und kleinlaut. Oder gibt es einen Hund oder Menschen, vor dem er Angst hat und der da kurz vorher lang lief? Ein neues Geräusch, das ihr sonst noch nie gehört habt?

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Also Teile Oberhausens sind Wolfsgebiet... aber ich halte den Vonderort eigentlich für zu klein.

Vor anderen Hunden oder Menschen hat er keine Angst, die werden angebellt/ -knurrt und eher angegangen. Selbst Traktoren will Peanut attackieren.. der kleine Größenwahnsinnige.

Auch im Wildpark... keine Angst, eher Angriffslaune.

Ich habe da GAR NICHTS anderes gesehen oder gehört als sonst, aber meine Wahrnehmung ist ja auch eine andere als Peanuts.

Das einzige, das ich dort gesehen habe waren sehr große Pfotenabdrücke. Etwa so groß wie mein halber Schuh... aber das kann auch ein großer Hund gewesen sein. Mindestens 2 Doggen wohnen in der Ecke und auch der ein oder andere Herdenschutzhund.


 

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Quinta hat das beschriebene Verhalten mal gezeigt kurz bevor sie krank wurde. Zwingerhusten, aber richtig.

Vielleicht rührt die Unsicherheit aus Schmerz und Schwächegefühl? Behalt ihn gut im Auge. 

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Ich hab mich auch schon gefragt ob er irgendwie Schmerzen oder dergleichen hat... aber gestern nach unserer Runde und auch heute war bisher alles wie immer.

Ich werde auf jeden Fall einen sehr genauen Blick auf ihn halten!


 

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vor 11 Minuten schrieb AnjaBla:

Auch im Wildpark... keine Angst, eher Angriffslaune.

 @Laikas Oh, ich überlas das "Wolfsgehege". In unserem Wildpark haben wir keine.

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Es ist auch Winter. Da kommen Wildtiere gerne in die Menschenbereiche. - Wenn er das nur einmalig gemacht hat, würde ich mich nicht zermürben deswegen. Sonst fällt mir spontan die Schilddrüse ein, falls er jetzt insgesamt eher ängstlich ist. Klang aber jetzt wie einmalig seltsames Verhalten. Die Pieselspuren von angriffslustigen Hunden mit viel Testosteron haben meinem (sehr ängstlichen) Hund auch Angst gemacht. Mussten die gar nicht treffen. Passt jetzt nicht auf Peanut, wollte es nur erwähnen.

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Nicht so heftig, wie du @AnjaBla  es beschrieben hast, aber heute habe ich meinen Hund auch etwas erstaunt angeguckt, Er, der sonst immer die Rute kerzengrade in die Luft hält, hatte Rute auf Halbmast, eher noch tiefer, in alle Richtungen witternd, immer wieder kaum zum Weitergehen zu bewegen. Zwischendurch auch intensiv am Boden schnüffelnd. Er hat sich sogar mehrfach am Boden gewälzt, wo für mich absolut nichts Ungewöhnliches zu bemerken war.

 

Die Erwähnung von Wolfsgebiet hat bei mir eine Glocke läuten lassen. Bei uns ist Wolfsgebiet, und sie sollen auch sehr nahe an den Ort herankommen. Wir haben viel Wald in der Umgebung, unsere liebste Laufgegend ist auch im Wald.

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