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Hundeforum Der Hund
NannyPlum

Der Maulkorb - Pro und Contra

Empfohlene Beiträge

vor 1 Minute schrieb Shary:

@Ann Ach so die andere ist auch erst halbwüchsig, dachte sie wäre erwachsen und dazu im Vergleich fand ich die kleine Maus riesig 😊

 

Die andere auf den Fotos ist 2,5 Jahre alt, also  zumindest von der  Höhe her fertig *g*

 

Sorry, off Topic:

Hier ist ein ganz frisches Bild von den beiden.

Links 2,5 Jahre, rechts 6 Monate  alt...

Glaubst Du, da kommt noch ein bisschen was? Ich wünsche es mir so...

 

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Quinta kennt den Maulkorb auch von "Anfang an". In Klammern, da ich anfangs eben nicht wusste, wie ihre Schnauzenlänge mal sein wird. Da haben wir noch mit günstigen Maulschlaufen rumgespielt. Zum anlernen des reinschlüpfens reicht das auch erstmal, und für Tierarztbesuche, als Provisorium auch.

Der Gittermaulkorb kam dann als sie ausgewachsen war, und musste, bedingt der vielen doofen Tierarztsituationen, bei unserer jetzigen TÄ auch getragen werden. 

Und das hab ich entschieden, weil ich nicht wollte, dass irgendeine unschuldige TÄ oder Mitarbeiterin, wegen Fehlern vorheriger Tierärzte getackert wird. Und es macht eine Behandlung leichter, weil der Hund nichts tun "Kann!". Und ja der bestsitzendste Maulkorb lässt sich von einem Hund entfernen, wenn er in absoluter Todesangst steckt. 

Das Ding ging recht fix wieder runter, auf Wunsch meiner TÄ und musste bis heute nicht mehr eingesetzt werden. Trotzdem hab ich ihn bei Zugfahrten dabei. Und trotzdem war er bei Giftköderwarnungen in der Umgebung drauf.

Stigmata der Schäferhundigen mit Maulkorb durfte ich da auch schon kennen lernen. Seitdem gehen Anwohner uns hier aus dem Weg, nur weil sie uns mal mit Maulkorb gesehen haben.

Neustart Umzug.

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vor 6 Stunden schrieb NannyPlum:

Angeregt durch die Diskussion in einem anderen Thread habe ich mich gerade gefragt, was eigentlich für oder gegen den Gebrauch eines Maulkorbs sprechen könnte. Ich hätte jetzt die (naive?) Vorstellung, dass ich bei einem Hund, der beispielsweise kritisch mit Menschen (gerade innerhalb der Familie) agiert, ein gutes Maulkorbtraining absolviere, ihm dann das Ding im Alltag aufsetze und abends wieder abnehme. Routinemäßig. An einer Stelle im Thread las ich so etwas wie "kein Vertrauen", wenn der Hund den Maulkorb trägt. Das klang irgendwie negativ. Klar ist das eine persönliche Bewertung, aber ich würde den Gebrauch eines Maulkorbs bei einem Hund, der Menschen/Hunde angeht, als  Management und einen lösungsorientierten Schutz der Umwelt ansehen. Vor allem, wenn parallel am Verhalten des Hundes gearbeitet wird. Auch wenn mir im Alltag ein mir unbekannter Hund mit Maulkorb begegnet, bewerte ich das überhaupt nicht negativ und frage bei Interesse nach den Gründen.

 

Wie sehr ihr das? Welche Gründe gibt es für den Maulkorb, welche dagegen?

Ich finde einen Maulkorb grundsätzlich auch nützlich und wichtig, auf jeden Fall, mein Statement bezieht sich auf Nanny Plums Beitrag, so würde ich einen Maulkorb für einen Hund als extreme Einschränkung empfinden, wenn der morgens auf und abends wieder ausgezogen wird. Der Hund dann den ganzen Tag mit einem Korb im Gesicht herumlaufen muss.
Bei bester Gewöhnung wird das kein Hund toll finden, jedenfalls habe ich noch keinen kennen gelernt. ;)
Seht ihr das anders?

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Ich hab da noch keine Meinung zu. Femo muss einen Maulkorb tragen, wenn wir beim Tierarzt sind. Das sind natürlich bisher keine tollen Erfahrungen gewesen. Ich wollte ihm demnächst mal einen anfertigen lassen und mit ihm üben. Ich hadere noch, ob ich einen nehme, bei dem man noch gut Leckerlies geben kann oder - wegen der Giftköder - einen mit relativ engen “Maschen“. 

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vor 1 Minute schrieb Freefalling:

Ich hab da noch keine Meinung zu. Femo muss einen Maulkorb tragen, wenn wir beim Tierarzt sind. Das sind natürlich bisher keine tollen Erfahrungen gewesen. Ich wollte ihm demnächst mal einen anfertigen lassen und mit ihm üben. Ich hadere noch, ob ich einen nehme, bei dem man noch gut Leckerlies geben kann oder - wegen der Giftköder - einen mit relativ engen “Maschen“. 

Ich würde keinen engen nehmen, wegen der Luftzufuhr. Wenn Du ihn für Giftködertraining einsetzen willst, kannst Du ja noch ein Netz einsetzen.

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vor 6 Minuten schrieb Freefalling:

Ich hab da noch keine Meinung zu. Femo muss einen Maulkorb tragen, wenn wir beim Tierarzt sind. Das sind natürlich bisher keine tollen Erfahrungen gewesen. Ich wollte ihm demnächst mal einen anfertigen lassen und mit ihm üben. Ich hadere noch, ob ich einen nehme, bei dem man noch gut Leckerlies geben kann oder - wegen der Giftköder - einen mit relativ engen “Maschen“. 

 

Ich finde es sehr praktisch, wenn man trotz Maulkorb noch Leckerchen geben kann und würde daher selber keinen mit engen Maschen nehmen. 

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@Ann Mit 6 Monaten kommt bestimmt noch ein bisschen was, ein bisschen Höhe, ein wenig Proportionen. Schön ist sie und ich finde sie doch recht groß für ihr Alter. 

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vor 45 Minuten schrieb benno0815:

Ich finde einen Maulkorb grundsätzlich auch nützlich und wichtig, auf jeden Fall, mein Statement bezieht sich auf Nanny Plums Beitrag, so würde ich einen Maulkorb für einen Hund als extreme Einschränkung empfinden, wenn der morgens auf und abends wieder ausgezogen wird. Der Hund dann den ganzen Tag mit einem Korb im Gesicht herumlaufen muss.
Bei bester Gewöhnung wird das kein Hund toll finden, jedenfalls habe ich noch keinen kennen gelernt. ;)
Seht ihr das anders?

Nein, sehe ich genauso. Maulkorb sollte eben für Training sein oder zum Schutz in extremen Situationen. Welcher Hund braucht einen Maulkorb dauerhaft den ganzen Tag? Trifft dann wohl eher auf das häusliche Umfeld zu. Da sollte man dann wirklich am Familien Management arbeiten und nach anderen Lösungen suchen. 

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Nana trägt in gewissen Situationen Maulkorb, einfach weil andere Hunde vor ihr geschützt werden müssen.

 

Sie hat das Ding vernünftig auftrainiert bekommen, er stört sie nicht.

 

Trotzdem mache ich ihn ab, wann immer es geht.

Einfach, weil Futterbelohnung geworfen schneller da ankommt, wo sie hin soll, als wenn ich sie durch die Öffnung am Maulkorb fummeln muss.

Nana liebt es, ihre Nase in frische Maulwurfshügel zu drücken. Nicht buddeln oder so, sondern einfach die Nase fest rein drücken *g*

Dabei stört ein Korb ebenso.

 

Im Freilauf ist sie eh nur, wenn ich absolut sicher sein kann, dass nirgendwo ein Hund auftaucht.

Nana ist sehr schnell und wenn die aus dem vollen Galopp den Korb einem anderen in die Rippen (oder anderswo) hinkloppt, kann das auch Verletzungen auslösen.

Abgesehen davon braucht kein Hund so ne Erfahrung ;)

 

Einen Korb von morgens bis abends tragen zu lassen käme für mich nicht in Frage.

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vor 8 Stunden schrieb benno0815:

Ich finde einen Maulkorb grundsätzlich auch nützlich und wichtig, auf jeden Fall, mein Statement bezieht sich auf Nanny Plums Beitrag, so würde ich einen Maulkorb für einen Hund als extreme Einschränkung empfinden, wenn der morgens auf und abends wieder ausgezogen wird. Der Hund dann den ganzen Tag mit einem Korb im Gesicht herumlaufen muss.
Bei bester Gewöhnung wird das kein Hund toll finden, jedenfalls habe ich noch keinen kennen gelernt. ;)
Seht ihr das anders?

Viele Diensthunde tragen außerhalb ihrer Hundebox im Auto ( manchmal auch darinnen) den ganzen Tag Maulkorb. 

 

Ich finde es geht meiner Meinung nach nicht unbedingt darum, ob ein Hund das toll findet oder nicht, sondern eben um den Grund des Tragens, bzw. ob der Hudn vll eingeschränkt wäre, wenn er ihn nicht tragen würde. Beispiel Strandurlaub. Hund kann mit Maulkorb daran teilhaben, ohne eben nicht. Was ist für den Hund im Endeffekt besser? 

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