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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Erziehung oder übertriebene Einflussnahme?

Empfohlene Beiträge

vor 29 Minuten schrieb Holo:

oder die, nach denen ich mich schon umgedreht habe

Anstandswauwau. :D

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(bearbeitet)
vor 20 Stunden schrieb benno0815:

Ein Briard wird auch als Familienhund gehalten, da ist Sanfmütigkeit und fehlendes Schutzverhalten ein absoluter Pluspunkt, gerade bei so einer Rasse.

Da bin ich der Meinung, dass es dann einfach keinen Briard braucht, wenn das nicht gewünscht ist. Das ist nunmal ein Hund, der zur Arbeit eingesetzt wird mit entsprechender Prüfung.

Wer einen wuscheligen Hütehund als Familienhund haben will, kann ja dann einen  Schapendoes oder einen Bobtail (sehr gemäßigtes Schutz- bzw. Teritorialverhalten) nehmen- dazu muss man nicht den Briard umkrempeln.

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Im Falle des Urlaubs würde ich es tatsächlich so machen, dass man einmal mit und einmal ohne Hund Urlaub macht. Zumindest ist das unser Vorgehen. Femo bleibt dann bei meinen Eltern oder mein Bruder kommt zum Sitten für ein paar Tage. Das reicht für einen ausgedehnten Städtetrip. Wir könnten jetzt nicht drei Wochen nach Ägypten fliegen, so lange will ich ihn nicht abgeben und meiner Familie aufhalsen. Aber das ist eben der Preis. Kann ich nur einmal Urlaub machen, wähle ich etwas grundsätzlich Femokompatibles aus. Wir waren zusammen in der Bretagne. An einem Tag haben wir ihn für ein paar Stunden in der Ferienwohnung gelassen, weil es zu stressig gewesen wäre für ihn. Ansonsten hat das alles gepasst.

Getrennter Familienurlaub käme für mich nicht infrage. Kleinere Unternehmungen natürlich. Ich schleppe ja auch das Kind nicht überall mit hin. ;)

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Hier wird viel von "Alternativverhalten" geschrieben, das man anbietet/einfordert (je nachdem ;)) um "Erziehung" zu minimieren.

Streng genommen handelt es sich hierbei doch auch um "Erziehung", denn der Hund wollte ursprünglich ja eigentlich etwas ganz anderes tun als das Alternativverhalten auszuüben.

Über diesem Faden weht - für meinen Geruchssinn zumindest - so ein Lüftlein, dass sagt: "Erziehung stinkt".

 

Erziehung an sich ist für mich nichts Falsches, im Gegenteil, oft verhindert sie, dass der "Erzogene" schlimme Erfahrungen machen muß.

Ein Hund braucht viel davon, manche fast gar nichts. Wobei das sinnvolle Quantum Erziehung durchaus rassenunabhängig sein kann.

So erfordert Enyas Wesen um Einiges mehr an Einflußnahme meinerseits (Euphemismus für Erziehung :B)) als Selma, die als RR einer Rasse angehörte, die als

durchaus anspruchsvoll gilt.

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(bearbeitet)
vor 35 Minuten schrieb Renegade:

Hier wird viel von "Alternativverhalten" geschrieben, das man anbietet/einfordert (je nachdem ;)) um "Erziehung" zu minimieren.

So habe ich den Thread nicht verstanden- eher in Richtung Wegzüchten und Aberziehen. Alternativverhalten ist ja ein Verhalten Umlenken, dabei aber die Motivation trotzdem zu bedienen, also etwas beibringen, was der Hund so noch nicht kannte, zB. Hund will für Sicherheit sorgen und  er zeigt stattdessen an und man geht gemeinsam hin und vergewissert sich bzw. schickt weg als Alternative zu Hund stellt und verbellt alleine.

Beim Jagen wird es schwieriger, weil die Motivation doch nur eingeschränkt bedient wird- aber das heißt ja dann auch Jagdersatztraining:D.

 

Die Sache beim Wegzüchten ist die, dass da ganz viel bei kaputt geht. Der Genpool wird enger, was bedeutet, dass sich Erbkrankheiten verdichten. Bestimmte Wesenszüge sind an Verhalten gekoppelt.

 Schutz-und Wacherhalten ist an die Komponenten "Mut", "Selbstbewußtsein", "Diskriminierungsleistung" gebunden. Wenn nun das Verhalten weggezüchtet werden soll, besteht eben auch die Gefahr, dass Mut und Selbstbewusstsein darunter leiden und Angstaggression gefördert wird, oder dass der Hund Schwächen im Unterscheiden ausbildet. Man kann nicht selektiv entfernen ohne dass etwas anderes darunter leidet bzw. sich wieder etwas Anderes verstärkt.

Kann man ganz gut am WSS sehen oder auch am Schauliniendobi. Dann zeigt der Hund kein Wach- und Schutzverhalten, sondern geht jagen.

Ein weiterer Minuspunkt - auch beim Dobi zu sehen- Familienhundezucht legt mehr Wert auf das Aussehen als Arbeitshundezucht- mit allen negativen Folgen der Schaulinienzucht.

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Am 2.2.2019 um 09:45 schrieb Juline:

Ich finde es daher umso wichtiger, in der Zucht großen Wert auf Wesensmerkmale zu legen, die den -ich sag mal "heutigen Hund" umweltkompatibel für die hiesige oder seine spezielle Umwelt machen. Hierzu ein Negativbeispiel: ein bekannter Briard bekam keine Zuchtzulassung, weil er zu sanft, zu freundlich und ohne Schutzverhalten ist..

 

Das ist ein Thema, das ich schon wichtig finde und ich bin da der Meinung von @gebemeinensenfdazu

Bestimmte Eigenschaften machen bestimmte Rassen aus. Gehen diese verloren, handelt es sich dann noch um dieses Hunderasse? Oder ist es nur ein massentauglicher Hund in der Optik dieser Rasse?
Ich sehe es die letzten Jahre bei den Shibas. Es sind nun mal kauzige Eigenbrötler, die gut ohne andere Hunde oder vielen Menschen auskommen, die gerne Jagen und ihren eigenen Kopf haben. So waren sie schon Jahrhunderte lang. Nun gibt es immer mehr Shibas, die auf Verträglichkeit, Freundlichkeit und wenig Jagdmotivation gezüchtet werden....klingt erst mal gut und schön, da man denkt, solche Hunde passen sich besser in unsere Gesellschaft ein. Mag bei manchen zutreffen, aber ich sehe auch sehr viele Shibas mit labilem Wesen, überängstlich, nervös und hibbelig, bei manchen schlägt es in übermäßiges Aggressionverhalten um. All das, was diese Rasse NICHT sein soll. Durch diese züchterische Selektion ändert sich zudem auch das Aussehen, der Ausdruck, die Fellstruktur. Da frage ich mich schon: Ist es das wert? Kann man diese Rasse nicht einfach so erhalten wie sie war? Es wäre halt ein Hund der nicht für jedermann geeignet ist. Das niedliche Aussehen, bricht dieser Rasse das Genick....sie wird züchterisch verbogen, weil sie so für viele Menschen leichter zu halten ist. 
Nur mal so am Rande :unsure:

Zum eigentlichen Thema:

Ich versuche meinen Hunden ihre Natur soweit wie möglich zu lassen, in vertretbarem Rahmen. Das ist für mich z.B. das Mäuseln, oder auch klar kommunizieren dürfen, solange es angemessen ist (Stichwort 'Fremdhunde vertreiben', Knurren wenn sie etwas nicht wollen....) Ich fördere ihre Stärken und mache ihnen Grenzen so positiv wie möglich klar. Gewisse Dinge im Alltag müssen klappen und dahingehend werden sie natürlich hinerzogen (z.B. im Restaurant ruhig sein, in der Stadt ordentlich an der Leine laufen, Zuhause nicht bei jedem Pieps im Treppenhaus anschlagen...).
Ein Hund muss sich zu einem bestimmten Maß in die Gesellschaft einfügen, bei allem was er aber nicht schaffen kann finde ich, dass ich mich als Mensch dann auch in dem nötigen Maß meinem Hund anpassen muss. 

 

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Zum Wachen muss ich persönlich sagen das ich es einerseits nicht schlimm finde wenn man Hunden einen gewissen Wachtrieb erhalten lässt. Aber ich weiß nicht inwiefern die Züchter da nicht übers eigentlich erwünschte Ziel hinausgeschossen sind. Früher wollten die Leute mit ihren Hunden auch nur einen der bellt wenn jemand ums Haus schleicht und auch ansonsten musste er großräumig "funktionieren" und Besucher sollten auch damals schon toleriert werden. Wenn Wachhunde dann plötzlich wegen jedem gefallenen Blatt anschlagen weil sie dermaßen sensibel sind, kann das auch nicht Ziel und Zweck sein. Ist aber in allen Richtungen der Zucht so. Arbeitsprüfungen ablegen zu können halte ich für diese Rassen dann auch für wichtig, aber auch außerhalb der Prüfungen muss der Hund dem normalen Alltag stressfrei begegnen müssen und das wird meines Wissens gar nicht wirklich geprüft.

 

Erziehung finde ich wichtig, sie gehört zum Zusammenleben einfach dazu. Aber den Grundcharakter muss man akzeptieren können.

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vor 3 Minuten schrieb Nasefux:

Kann man diese Rasse nicht einfach so erhalten wie sie war?

 

So bleiben wie es ist tut sowieso nie etwas- irgendeine Form von Selektion gibt es immer, und wenn sie nur zufällig ist.

 

Ich finde, wenn man züchtet, sollte man halt wissen für wen. Wenn ich Hunde an Familien verkaufe die einen nebenherlaufenden Wuschel-Kuschel haben wollen, dann sollte ich vielleicht nebenherlaufende Wuschel-Kuschels züchten und nicht einfach meine Spezialisten dazu umetikettieren. 

Das ist es, was mich oft an Hundezucht nervt. Man verkauft Hunde als "familienfreundlich",  "lernfreudig", "wasserliebend" oder was auch immer, die eigentlich eine sinnvolle Aufgabe brauchen und nur bedingt bis gar nicht als "nebenher-Hund" geeignet sind. 

 

Shibas und Akitas kommen hier übrigens gerade in Mode und es ist ziemlich nervig. Die Akitas sind notorisch unverträglich (ich kenne 4) und die Shibas leiden regelmäßig in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln weil sie total genervt von den ganzen Leuten sind. 

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Mein Herz gehört den Rassen mit Schutztrieb. 

Ich  empfinde es aber nicht als Problem ,für mich ist es tatsächlich eine Frage von Regeln .

Wenn die klar sind lässt es sich gut managen. 

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Gerade bei den Briards halte ich es für ein gutes Bestreben, dieser Rasse etwas mehr Sanftmütigkeit und Gelassenheit mit auf den Weg zu geben.
Im Jahr 2000 ist der Briard in NRW mal gerade so eben an der Liste 2 der gefährlichen Hunde vorbei geschlittert, weil es viele Vorfälle mit dieser Hunderasse gab:
 

Zitat

ehemalige GEFAHRHUNDE-Verordnung NRW

In der Bundesrepublik Deutschand gab es in dem Bundesland NRW seit dem 30. Juni 2000 eine Landeshundeverordung: , erlassen von der grünen Umweltministerium Bärbel Höhn.

In der Liste 2 dieser Verordnung war auch der Berger de Brie als potentiell gefährlicher Hund eingestuft. Deshalb waren wir als Briard-Züchter hier in NRW direkt von der Verordnung betroffen.

Inzwischen ist die Landeshundeverordnung der grünen Ministerin B. Höhn durch ein vom Landtag erlassenes Landeshundegesetz ersetzt worden, der Briard steht nicht mehr auf der Liste 2 . Was das Landeshundegesetz in der Praxis bringt, wird sich zeigen müssen.
http://www.briard-net.de/06jardin13.htm

Ich habe viele Leute kennen gelernt, die mit dem Verhalten ihrer Hunde überfordert waren und das betraf nicht nur das Schutz- und Wachverhalten, auch die Verträglichkeit mit Artgenossen. Ein Briard, der nach vorne geht ist auch nicht so ganz easy zu händeln.
Und welche Menschen halten denn diese Hunde? Bauern mit Höfen? Die vielen Leute, die ganz einsam allein in der Pampas wohnen? Nein. Der Briard wird als Familienhund gehalten.
Es geht auch nicht ums Verbiegen, es geht darum, in der Zucht das Augenmerk darauf zu legen, dass die Hunderasse gelassener, sanftmütiger und besser lenkbar wird.
Das würde den Anforderungen in unserer Gesellschaft und den in ihr lebenden Hunden das Leben erheblich leichter machen.

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