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Hundeforum Der Hund
Lidii

Baby und aggressiver Hund

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Erste Maßnahme, bauliche Maßnahmen, dass die Hunde wirklich sicher vom Kind getrennt werden können und sie daran jetzt schon gewöhnen und den ständigen Gartenzugang würde ich auch streichen, das stresst ungemein und wenn der Hund wegen seinem Revier ständig auf hab acht ist, dann liegen die Nerven auch schneller blank. Und jetzt keine Hundebegegnungen mehr erstmal, der Stress muss erstmal wieder runter. Lernen tut er so nix gutes. Fahrt ihn mal ganz runter mit jeglichem Stress.Und er muss sich sowieso an viel weniger Aktion gewöhnen, mit Kind wird spätestens alles anders, und die kommen auch mal drei Wochen zu früh oder das letzte Drittel Schwangerschaft wird hart.

Plätze für solche Hunde wachsen nicht auf Bäumen, auch nicht bei solchen Organisationen.

Baut jetzt ein Leben auf wie ihr das managen könnt, während ihr den sechser im Lotto, gutes, neues zuhause sucht. Und bei baulichen Maßnahmen immer dran denken wie Klein Kinderhände sind, also Gittertüren (keine kindergitter, die werden im zweifel lässig übersprungen) mit Plexiglas absichern und und und. Schleusen ect. Durchdenkt den Alltag mit Kind und schaut, was ihr tun könnt. Wenn er ganz runtergefahren ist, könnt ihr auch shconmal mit einer Puppe üben, wie das laufen wird und Fehlerquellen suchen.

Der Hund ist angeschafft, die Verantwortung da. Leben mit! Kind und mit! diesem Hund wird nicht möglich sein, aber Leben mit Kind, wo Zeit und Energie für diesen Hund speziell abgeknappst werden muss und das ausreichend, das muss drin sein. Denn wie gesagt, es ist illusorisch zu glauben, ein Hund mit solchen Eigenschaftet findet einfach mal so das bessere Zuhause, das ist Augenwischerrei. Ziel ist also, Hund muss es besser haben als im Tierheim als Dauerinsasse. Das wird schwer genug. Alles Gute für die Geburt, das Baby und das Finden eines funktionierenden Plans.

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Ich finde es nach wie vor zu riskant und es ist auch noch ein zweiter Amstaff da, nicht zu vergessen. Wie soll man das mit der nötigen Sorgfalt hinbekommen mit 2 Hunden und Baby?

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vor 43 Minuten schrieb benno0815:

Ich finde es nach wie vor zu riskant und es ist auch noch ein zweiter Amstaff da, nicht zu vergessen. Wie soll man das mit der nötigen Sorgfalt hinbekommen mit 2 Hunden und Baby?

 

Meiner Meinung nach, ist das nicht zu schaffen, ich hatte 4 Hunde, als ich unerwartet Schwanger wurde, einer starb 6 Wochen vor der Geburt ( gsd, der hatte 70kg und mochte keine Kleinkinder)- es ging, aber keiner meiner eigenen Hunde hatte eine größere Baustelle, oder Aussetzer bis auf der Malimix vom Vater, Gassi war mit dem und Kind /Kinderwagen unmöglich, weil die eine Übersprungsproblematik hatte, eine Zeitlang habe ich es wirklich versucht, nachdem ich sie aber 3cm vorm Kinderkopf abfangen konnte, habe ich das dann auch gelassen. Bei der Trennung habe ich diesen Hund mitgenommen und in einem Gnadenhof untergebracht, wo sie bis zu ihrem Lebensende den Windhundekindergarten betüddeln durfte.Aber die hatte IM Haus keinerlei Probleme.

 

Was ich sagen will, es ist niemandem mit einem Mangel-Management gedient, auch und grade dem Hund nicht. Es geht ja nicht nur um die "Babyzeit" irgendwann kommen Freunde von deinem Kind zu Besuch, die sozialen Termine werden schlagartig sehr sehr viel mehr, der Zwerg lernt Türen zu öffnen, kreischt rennt und krabbelt rum zankt sich usw. Nach der Beschreibung liesst es sich nicht, als sei der Hund dem nervlich gewachsen.

 

Grade im Falle Kleinkinder/Babys und Amstaff haben die spez. Vereine oft noch eher einen Platz, als für KeineZeit/ keinen Bock mehr.Niemand von denen will die nächste Schlagzeile lesen. Und da bedeutet es auch nicht "Lebenslänglich", die Rückläuferquoten sind so sensationell niedrig wie auch die Ansprüche an die Interessenten hoch sind, jeder Hund kommt 2-3x am Tag raus, sitzt nicht in Einzelhaft, und bei Pitstaff steht z.B. in jedem Zwinger ein Sofa ;) einige arbeiten vorwiegend mit Pflegestellen und trainiert wird auch.

 

Ich würde mich frühzeitig darum kümmern, um nicht als Notfall den Hund im nächstgelegenen u.U. "Schrott" Tierheim abgeben zu müssen.

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Hallo,

Ich kann mich nur anschließen. Ich habe selbst ein Baby (8 Monate) und kann nur sagen: einen Hund, der schon Menschen gebissen hat, würde ich vor der Geburt gut geplant abgeben. Das würde ich nicht riskieren. Die erste Zeit lässt sich das evtl noch managen. Aber da willst du das nicht. Du willst im Wochenbett dein Kind genießen. Es geht ja auch nicht immer alles glatt von Anfang an. Der Hund muss da erstmal extrem zurückstecken. 

Dann kommt die Krabbelzeit und das wird dann wirklich gefährlich, wenn man nicht aufpasst. Das wird mit eurer Hündin auch so schon spannend genug.

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Ich schliesse mich dem nicht an. Das soll jemand begutachten, der den Hund einschätzen kann.

Das geht nicht vom Netz aus. Es ist ja noch nicht einmal klar, warum und wen in welcher Situation der Hund gebissen (oder geschnappt?) hat. Mag der Hund keine Fremden? Hat er nach vermeintlicher Beute geschnappt? Hat er Schmerzen? Hat er ein Ressourcenproblem? Es gibt z.B. etliche Hunde, die Fremde  nicht mögen aber für die die eigene Familie unantastbar ist- nur als Beispiel. Der Hund wird nirgendwo anders unterkommen- das muss man einfach realistisch sehen, man kann es versuchen, aber einen Plan B wie Sockensucher es beschrieben hat braucht man einfach.

Aber irgendwo habe ich auch schon Zweifel an der ganzen Geschichte- Wesenstest und "Vater und Tochter" und beide mit 10 Wochen gekriegt, passt in Deutschland zumindest einfach nicht bei der Rasse zusammen. Auch das naive Auftreten, die Überschrift und die undetaillierte Schilderung werfen Zweifel auf.

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@gebemeinensenfdazu

Zweifel woran? 

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So leid es mir für den Hund tut, aber weil er schon gebissen hat, würde ich ihn in diesem Fall, wo es ein Baby zu schützen gilt, abgeben. Ich sehe das auch so, dass man durch die Vorfälle unsicher ist, wie der Hund sich verhält und diese Unsicherheit überträgt sich dann noch zusätzlich auf den Hund. Alles würde sicherlich mit Argusaugen betrachtet und selbst wenn der Hund alles richtig macht, blieben dann nicht trotzdem Restzweifel?

So lange das Baby noch Säugling ist, ist das eine Sache, aber im Krabbelalter, was ist dann? 

Hätte ich als Mutter auch nur den winzigsten Zweifel, dass da was passieren könnte, müsste ich mich gegen den Hund entscheiden. 

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Mir wäre das auch zu gefährlich, so leid es mir tut für den Hund.. ein Haushalt ohne Kinder wäre bestimmt besser. Bestimmt verzeiht man sich das nie, wenn das Kind zu Schaden kommt. Und ich bin sicher auch nicht so, dass schon wegen Kleinigkeiten zum Abgeben tendiere. Aber er hat ja leider nun mal schon gebissen. 

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Wie schwer waren denn die beiden Familienangehörigen und der Freund verletzt, nachdem er zugebissen hat?

 

Aus welchem Bundesland kommst du denn?

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@Lidii 

 

Hallo und willkommen im Forum und super, das du deine Fragen hier stellst.

 

Ich vertrete in der Regel die Meinung, dass man fast immer Hunde und Babys gut zusammen bringen an und schon während der Schwangerschaft mit dem Hund arbeiten kann und sich auch überlegen, wer ihn mal nehmen kann, denn das Zeitfenster einer Mama wird zu Beginn viel kleiner werden. Ich über hier sogar auch sehr früh, dass die Hunde lernen einen Respektabstand einzuhalten, dass geht sehr oft sehr gut und ich finde es einfach super, wenn das zusammen geht.

 

Das soweit zu meiner grundsätzlichen Einstellung, nun aber zum aber:

 

Bei deiner Geschichte würde ich dir nicht dazu raten. Das Risko kannst du, und niemand sonst abschätzen und es wird auch kein Trainer etc. hier die Hand für ins Feuer legen das nichts passiert. Ich würde dir gerne auch anraten, ein neues zuhause für die beiden zu suchen, klar wird dir das schwer fallen. Du hast ja auczh jetzt schon Sorge und Angst, auf dieses Bauchgefühl solltest du hören.

 

Du hast noch Zeit bis Mai. Überlege jetzt, ob du die Zeit nutzt und ein gutes neues Heim für sie suchst oder ob du die Zeit nutzen möchtest, mit sehr erfahrenen Leuten und oder Trainern zu arbeiten um es zu versuchen. Ich sehe nur die beiden Lösungen und ganz ehrlich, nimm die Erste!

 

.

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