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Hundeforum Der Hund
Dipsy

Herz, Nieren und Bauchspeichel

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Hallo, ich habe in meiner Verzweiflang dieses Forum entdeckt und hoffe darauf, dass ihr mir ein wenig weiter helfen könnt. Mein Chihuahua ist jetzt 8,6 Jahre alt und hatte vor fast genau zwei Jahren ein Lungenödem Aufgrund eines bis dahin unerkannten Herzfehlers. Nach einem Blutbefund im November wissen wir, dass er es mit den Nieren hat, wo schon das erste Problem liegt. Wegen des Ödems soll er wenig trinken, für die Nieren braucht er wieder mehr Wasser. Das teure Nierenfutter frisst er mir auch nicht, haben schon alle ausprobiert. Das vom Tierarzt, vom Fachgeschäft und auch vom Fressnapf. Das teure Futter kostet er gar nicht, das vom Tierarzt hat er zumindest versucht und das vom Fressnapf hat er ein paar mal gefressen, jetzt nicht mehr. Seit heute wissen wir, dass er auch etwas mit der Bauchspeicheldrüse hat. Kann uns vielleicht jemand helfen,  jemand mit ähnlichen Problem oder jemand der sich auskennt?

Tipps zu Therapien, anderen Medikamenten und vor allem richtigen Futter geben, koche auch selbst, wenn er nur wieder etwas frisst?

Nieren- und Bauchspeicheldrüsenprobleme brauchen wie ich gehört habe nicht das Selbe. Bin total verzweifelt, wir möchten unser Baby noch nicht verlieren.

Er bekommt seit fast einem Jahr jetzt mit viel Liebe und Geduld:

UpCard  3mg           1/2_0_1/2    davor Lasix 40mg 1/4_1/4_1/4

Vedmentin 1,25       3/4_0_3/4

HCT G.L.50mg         1/8_0_1/8

Norvasc 5mg            0_0_1/8

Cardalis2,5mg          0_0_1/2     habe auch noch den ersten Befund und die letzten Blutbefunde reingestellt und danke euch schon einmal für eure Antworten.

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Bei so vielen Problemen und weil es ja auch einigermaßen schnell gehen soll mit dem Füttern, dass er wieder frisst, würde ich nach einem vernünftigen(!) Ernährungsberater für Hunde schauen.

Damit meine ich keine Beratung im Futterladen wie Fressnapf, sondern wirklich etwas in Richtung "Barf-Berater" oder "Tierheilpraktiker mit Bereich Ernährung". 

Bestenfalls jemand der unvoreingenommen ist und eben nicht sein eigenes Futter verkaufen will oder "nur barf ist das wahre".

 

Ein vernünftiger Ernährungsberater kann dir erklären welche Bestandteile mit den Erkrankungen ins Futter müssen. Auch mit welchen Tricks man Hunde eher zum Fressen bekommt. 

Pansenmehlzum Beispiel. Ich selber mische auch manchmal einfach Reinfleisch Katzenfutterdosen ins Futter, wenn sie z.B in der Läufigkeit mäkelig ist. Da fährt sie voll drauf ab.

 

Ich wünsche dir und deinem Hund alles Gute!

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Ich bin kein Experte, aber was mir auffällt:

Woher kommt der Mangel an Nährstoffen? Kalium, Magnesium und Chlorid sind zu niedrig, wenn auch nur leicht.

 

Die Leukos sind dafür relativ hoch. Hat dein Tierarzt eine Idee, wo da eine Entzündung sitzen könnte?

 

Gehst du seit zwei Jahren zum gleichen Tierarzt?

 

Wurdest du darüber informiert, dass die Herzmedis Leber und Nieren belasten?

Meine Chimixhündin hat auch einen Herzfehler und bekommt kurweise was für Leber und Nieren.

 

Dein Hund wird ja auch täglich entwässert, deswegen könnte der Nährstoffmangel entstanden sein.

Ich müsste mal googlen, ob genau diese drei Nährstoffen wasserlöslich sind.

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Herrje, wie gut ich das kenne.
Meine Hündin hat über viele Zeit Cardalis und Vetmedin bekommen, da sie ebenfalls ein Herzproblem hatte.
Daraufhin hat sie eine Niereninsuffizienz entwickelt, die wir aber trotz allem noch über zwei Jahre mehr oder weniger gut im Griff hatten.

 

Gefressen hat meine Hündin auch so gut wie gar nichts mehr. Deshalb haben wir irgendwann nur noch darauf geachtet, DASS sie frisst. Die beste Ernährung bringt nichts wenn der Hund sie nicht frisst.
Biete ihm alles an, Hauptsache er nimmt nicht weiter ab.

Wir haben außerdem Infusionen zuhause gegeben. Jeden zweiten Tag subkutan.


Es ist verflixt. Einerseits entwässert man und anderseits soll Flüssigkeit rein.

 

Ich würde dir raten in eine Tierklinik zu gehen, die sind spezialisierter für so komplexe Sachen

 

Ich wünsche euch alles Gute 

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Es gibt auch Ernährungsberatungen in Tierkliniken, z. B. die hier

https://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/einrichtungen/ernaehrung/ernaehrungsberatung/index.html

 

Bei meinem Hund sind die Nierenwerte besser geworden, nachdem ich ihn ohne Beratung einfach selbst bekocht habe mit 1/4 Fleisch (auch mal als Frikadelle angebraten, Rührei), 1/4 Gemüse (Zucchini, Möhre) und 1/2 Kohlenhydrate (Kartoffel, Nudeln, Reis, Süßkartoffel, eingeweichtes Brot). Weniger Fleisch, damit die Niere nicht so mit den Abbauprodukten belastet wird. Milch hat er gut vertragen, da gingen auch Quark und z.B. Ziegenmilch mit möglichst zuckerfreiem Zwieback darin eingeweicht. Bauchspeicheldrüsenprobleme hatte er nicht, da würde ich die Empfehlungen entsprechend mit einbeziehen und einiges ergänzen/streichen.

 

Ja, nach Absprache mit den Tierärzten kann man diese speziellen Diätnahrungen kaufen (renal = Nierendiät, canine = Hund). Ich mag diese superteuren Nieren-Fertigprodukte nicht wegen der Inhaltsstoffe, aber wenn die Hunde überhaupt etwas fressen ist man ja froh und es ist angeblich auf Krankheiten zugeschnitten. Royal Canin Trockenfutter kennst du ja wahrscheinlich schon, meiner fand das eine Weile ganz toll (auch eingeweicht), gibt es auch im Internet (min. 2kg oder vielleicht weitere Proben zuschicken lassen)

https://www.royal-canin.de/hundenahrung/produktuebersicht/produkt/renal-canine.html

 

In ganz schlimmen Zeiten und zum Aufpäppeln wegen der Abmagerung habe ich Royal Canin Recovery gegeben (vorher am Besten TA nochmal mit einem Ausdruck der Inhaltsstoffe fragen):

https://www.royal-canin.de/hundenahrung/produktuebersicht/produkt/recovery-canine-wet.html

 

Den Zugang zum Wasser habe ich nicht reduziert, im Gegenteil, ich musste darauf achten, dass genug getrunken wurde, damit er nicht dehydriert. Meiner war schon sehr alt und bekam hohe Dosen Herzmittel, darunter auch Entwässerungsmittel, aber Wasser muss ja sein. In den extrem schlechten Krankheitsphasen habe ich nach Absprache mit seinem Tierarzt das Entwässerungsmittel reduziert. Wenn es zu gering dosiert war, begann das Herzhusten wieder und wir haben die Dosis angepasst.

 

Wenn es den Hunden nicht gut geht, ist das natürlich sehr nervenaufreibend und man muss sich dauernd etwas Neues einfallen lassen und viel Geduld haben. Mir hat es gut getan, immer im Kontakt mit dem Haustierarzt in der Nähe zu sein. Da kann man auch fragen, ab wann Notfallbehandlungen wie Infusionen notwendig sind, wenn sie gar nicht mehr fressen/trinken oder es ihnen mit den Organen ganz schlimm geht (Übelkeit -> dagegen gibt es Mittel, auch homöopathische, schleichende Vergiftung -> Infusionen).

 

Ich wünsche euch gute Besserung und noch eine lange Zeit!

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vor 10 Stunden schrieb Tina+Sammy:

Ich bin kein Experte, aber was mir auffällt:

Woher kommt der Mangel an Nährstoffen? Kalium, Magnesium und Chlorid sind zu niedrig, wenn auch nur leicht.

 

Die Leukos sind dafür relativ hoch. Hat dein Tierarzt eine Idee, wo da eine Entzündung sitzen könnte?

 

Gehst du seit zwei Jahren zum gleichen Tierarzt?

 

Wurdest du darüber informiert, dass die Herzmedis Leber und Nieren belasten?

Meine Chimixhündin hat auch einen Herzfehler und bekommt kurweise was für Leber und Nieren.

 

Dein Hund wird ja auch täglich entwässert, deswegen könnte der Nährstoffmangel entstanden sein.

Ich müsste mal googlen, ob genau diese drei Nährstoffen wasserlöslich sind.

 

Unsere Kardiologin sagte, wir sollen wegen der Entwässerung die Elektrolyte regelmässig testen und ein Auge darauf haben:

https://www.netdoktor.de/laborwerte/elektrolyte/

Also Kalium, Natrium, Kalzium und Magnesium.

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Ich lasse bei Maya ey regelmäßig ein Blutbild machen. Bisher passte immer alles, deswegen hab ich mich damit nicht weiter befasst *g*

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Ich danke euch für eure Antworten. Seit dem Vorfall vor zwei Jahren sind wir nur mehr in dieser Tierklinik. Davor waren wir bei den meisten Tierärzten nur einmal. Unser Hund war/ist ein Angst Patient und hat sich immer bei jedem Tierarztbesuch gewährt, auch einmal bei einem hingeschnappt. Jeder hat immer nur Mandelentzündung oder Bronchitis vermutet, aber nie genauer hingeschaut. Obwohl ich fast immer ein Video gemacht habe, wie er würgt und auch erbricht. Ich wollte an dem Tag ja noch nicht einmal mit ihm fahren, da ich mir gedacht habe, die schicken uns sowieso wieder mit dem gleichen Spruch nach Hause.

Heute bereue ich es, dass ich nicht von Anfang an mit ihm in die Klinik bin. Mittlerweile ist er auch schon viel viel ruhiger  bei den Untersuchungen. Jetzt schon so ruhig, dass es mir Angst macht. 

Ich danke für die tollen Rezepte, werde ich alles versuchen. Das mit der Milch wusste ich gar nicht. Heute habe ich ihm sein Lieblingsessen, Huhnchen mit Reis gekocht. Leider hat er es nicht einmal versucht, gleich den Kopf weggedreht. Eine Infussion bekommt er nicht, wegen dem Herz. Er hat noch die Nadel drin, morgen bekommt er noch einmal etwas für den Magen und falls er nicht frisst die Medikamente gespritzt. Heute Abend habe ich sie zum ersten Mal aufgelöst in den Mund gespritzt. Man merkt, dass er mir deswegen böse ist. Der erste Blutbefund überhaupt wurde erst im Nov. gemacht. Nur Herzultraschall wurde regelmäßig gemacht. Kann schon sein, dass er einseitig ernährt ist, da er nicht viel Auswahl hat. Alle gängigen Nierendiätfutter die es bei uns gibt,  habe ich schon ausprobiert. Gibt nur 6 zur Auswahl. Zwei von Royal Canin,  davon frisst er wenn nur eines. Die bekomme ich vom nur beim Tierarzt. Neu für uns ist Vet-Concept, das schaut er auch nicht an. Also alle drei Sorten vom Tierarzt mag er nicht. Welche Firma das vom Fach Geschäft war weiß ich leider nicht mehr, das bekommt man aber nicht beim Fressnapf. Ist ein reiner Hundeladen mit hochwertigem Futter. Leider gibt's da auch nur die eine Dose. Internet ist eine gute Idee, danke für die Links, werde ich gleich alle einmal durchsehen. Ob es einen Diätspezialisten für Hunde bei uns gibt bezweifle ich. Jedenfalls in der Klinik werden nur die drei Dosen empfohlen und verkauft. Trockenfutter frisst er leider von klein auf nicht. Im Sommer wünsche ich mir das immer wieder. Danke für die guten Wünsche. Hoffe auch, dass ich noch einmal mindestens zwei Jahre von ihm geschenkt bekomme. Auch, dass er mir bald wegen der Auverzeiht. Seit gestern wendet er sich lieber von mir ab u d zieht den Schwanz ein. Wenn Töchterchen kommt, wedelt er rum.

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Infusion bei Herzproblemen ist eine schwierige Gratwanderung, aber möglich. Wir haben weniger, dafür öfter infusiert und das hat gut geklappt. 

Sprich es in der Klinik doch mal an. 

 

Wie gibst du die Tabletten sonst? Hast du schon mit Leberwurst probiert? Mit so leckerer Paste hat das bei uns lange gut funktioniert. 

Irgendwann mochte sie auch das nicht mehr und ich habe ihr mit schnellem Handgriff die Tabletten seitlich hinten ins Maul gesteckt und gleichzeitig kräftig gelobt. Muss aber sehr schnell gehen. Das ging bei uns bis zuletzt richtig gut,wenn man den Dreh einmal raus hat. 

 

Dieses Fütterungsproblem kenne ich leider allzu gut. Wir waren an manchen Tagen sehr verzweifelt, hatten so viel Sachen und sie dreht bei allem den Kopf weg. 10 Schüsseln blöd und die 11. war dann gut. 

Das kostet Nerven! Ich weiß es zu gut. 

 

Falls du Lust und Muße hast, lies in meinem Thread. Dort habe ich über all die Zeit sehr viele Tipps bekommen! 

 

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