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Hundeforum Der Hund
Ollymom

Was machen gegen den Aggresiven Nachbarshund ?

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Guten Abend, 

Mit meinem ersten Beitrag hier möchte ich euch von einem echt lästigen Thema bei uns Zuhause erzählen.

Der Münsterländer unseres Nachbar, der total aggresiv reagiert wenn ich mit meinem Hund vorbei laufe ( mein Hund ist ein Bayrischer Gebirgsschweißhund und rassespezifisch sehr ruigh und gelassen) . 

Der Hund des Nachbar ist den ganzen Tag über im Garten ( Eckhaus mit großem Garten) sobald ich oder andere Nachbar vorbei laufen flippt der Hund völlig aus uns bellt wie wenn es um Leben oder Tod ginge und lässt sich von dem 90 jähringen Nachbarn nicht mehr abrufen. 

Ein Problem kommt hinzu das der Zaun viel zu klein ist und der Hund darüberspringen kann. 

Was kann ich dagegen tun ? Da der Nachbar nichts Unternimmt (z.B. einen Sichtschutz) und mein Hund mittlerweile auch schon aggresiv reagiert wenn wir gassi gehen.

 

Für alle Ratschäge oder ähnliche Erfahrungen wäre ich sehr dankbar 

LG 

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Kenn ich auch, da bleibt nur eins: auf Deinen eigenen Hund einwirken und Dich nicht um den anderen kümmern. Ich wechsle bei sowas die Straßenseite und sage meinem Hund, er möge sich abregen und halte ihn kurz mit beiden Händen an den Schultern fest, dass klappt ganz gut. Viel Erfolg und kuck nicht unbedingt auf den anderen Hund ;)

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Mit dem Nachbarn darüber sprechen, nicht mehr dort vorbeigehen, .....

 

Hier kann Dir sicher keinen befriedigenden Rat dazu geben. Wenn der Hund nicht dauernd bellt (möglich währe dann Ordnungsamt, wegen Lärmbelelästigung), sonder nur zur "Abwehr" von Hunden, die in sein Territorium eindringen (ist bei nicht wenigen Hunden normal, bei einigen genau so gewünscht) kannst du da gar nichts machen. Ausser damit leben.

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Habe ich seit Jahren zu beiden Seiten so, "versaut" einem leider auch die eigenen Hunde und nein, was gegen machen kann man nicht wirklich.

Wie schon geschrieben wirke ich auf das ein, was ich beeiflussen kann und das sind MEINE Hunde.

Funktioniert nur begrenzt, da es einfach schon sehr extrem ist seitens der Nachbarshunde.

 

Einen Sichtschutz haben wir auf eigene Kosten auch schon angebracht, so kann ich jetzt zumindest (wenn ich schnell bin) halbwegs

ruhig mit meinen Hunden in mein Auto einsteigen.

 

Schön ist das alles nicht aber man muss sich irgendwie arrangieren.

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Also wenn der Nachbarshund völlig austickt und nicht mehr zu beruhigen ist (auch nicht vom Halter), der Zaun zu niedrig ist und der Halter nicht mit sich reden lässt. Ganz klar -> Ordnungsamt melden. Weil hier Gefahr vom anderen Hund ausgeht. Es muss ja nicht erst wieder so weit kommen das er über den Zaun springt und jemanden angreift, wie in dem Fall des Rottweilers vor einiger Zeit. Ist immer blöd über sowas von den Medien informiert zu werden, daher lieber vorher was machen. Oder andersrum, muss erst was passieren?

Und wenn ich da mit meinem Hund vorbei müsste dann fände ich es auch in Ordnung wenn meiner aggressiv wird (wenns im Rahmen bleibt), er wird ja schließlich bedroht und soll sich im Ernstfall verteidigen und dem anderen schon vorm Angriff körpersprachlich zeigen "Nicht mit mir!". Ist wie beim Menschen, wenn jemand Körpersprachlich den Eindruck vermittelt das er sich bei einem Angriff wehren wird, dann wird ihm nachts am Frankfurter Bahnhof nicht so schnell was passieren als dem der wie ein total lieber, netter Kerl daher kommt.

Klar ist das unschön und negativ. Da hilft am besten garnicht mehr vorbei gehen wenn möglich.

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@Ollymom 

 

Hallo und willkommen im Forum.

 

Hast du das freundliche Gespräch mit dem anderen HH mal gesucht. Höflich und nicht als Vorwurf. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, aber natürlich geht das nicht immer und mit jedem.

 

Kennen sich die Hunde? Habt ihr die auf neutralem Gelände mal zusammen geführt?

 

Ich habe das selber ganz neu hier erfahren, neue Werkstatt und gegenüber drei weisse Schäferhunde. Die machen auch richtig Alarm, ich bin dann hin gegangen und hab mich vorgsetllt und die Hunde haben sich auf der Wiese kennen lernen dürfen und gespielt.

Dennoch machen die jedes mal Alarm wenn wir da her gehen, sie bewachen das Grundstück. Aber, meine Hündin hat dadurch gelernt, ach die, die kenne ich, die machen das auf Ihrem Grundstück, aber sind sonst nett. Somit geht meine Hündin da jetzt cool vorbei, vorher war sie irritiert und aufgeregt und machte einen Kamm.

 

Mir reicht es dann so und wenn der andere HH es so o.K. findet und nicht an "seinem" Thema arbeitet, ist es halt so.

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Ist der Hund denn schon mal über den Zaun gesprungen?

 

Falls ja und der Nachbar sich weigert, den Hund besser zu sichern, führt der Weg zum Ordnungsamt.

Falls nein und der Hund "nur" hinter dem Zaun randalliert, das Grundstück aber nicht verlässt, ist es schlicht an dir, deinen Hund zur Ignoranz und zum Gehorsam zu erziehen, egal was der andere im Garten treibt.

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Bellt er nur oder greift der Hund an? 

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Also unsere machen auf unserem Grundstück auch die Welle, wenn sie was sehen/hören. Man kann sie aber abrufen oder beruhigen.
Aber wem das "anzeigen" schon stört der hat dann Pech. DA kann ich dann auch "komisch" werden, da gegen sind die Hunde dann harmlos ;)
Ich muss mir, das über die Straße, Geblöcke und Gesabbel von den Nachbarn ja auch anhören und es nervt mich, also dürfen unsere Hunde sich auch mal "unterhalten".
Und bis zu einer halben Stunde Dauerkläffen dürfen die Hunde glaube ich, danach wäre es erst Ruhestörung und die Ruhezeiten sollen wohl eingehalten werden.🤔
 


Wir hatten damals den Leuten mit Hunden angeboten das sich unsere Hunde mal kennenlernen, dann wäre sie auch ruhig wenn die Leute mit ihren Hunden vorbei gehen.
Dann wäre es mit unseren nämlich genauso gewesen wie bei BVBTom...

Das Angebot wurde nicht angenommen, also Pech, dann müssen sie damit rechnen das unsere Bellen, wenn die hier in den Wald gehen.


Aber unsere sind auch nur im hinteren Garten, in den Vorgarten kommen sie nicht.

Weil da nämlich von der Gemeinde vorgeschrieben ist, das die Zaunhöhe an der Straße, nicht 1m überschreiten darf und das war uns für unsere Hunde zu niedrig.

Auch wenn wir wissen das sie über 1,20m nicht springen (die vorgeschriebene Zaunhöhe bei unserem Hundeplatz), aber das war uns hier an der Straße zu ungewiss.

 

Unsere sind aber auch schnell ruhig, wenn sie von den Leuten höflich angesprochen werden...oder wenn wir sagen "die kennst Du", "das ist doch xyz",etc. dann sind sie auch schnell ruhig....nur wenn es unbekannt ist oder sie die Leuten wirklich "nicht riechen" können, dann sind sie meist aufgeregter..
 (aber da habe ich mehr Leute hier, in der Straße, die ich nicht riechen kann ;) )

 

Ich bin immer dafür erstmal höflich versuchen zu klären, kommt man mir aber dann doof, dann kann ich noch doofer werden ;)
Ich versuche immer das wir keinem auf die "Füße treten", aber da die Nachbarschaft sich hier eh als Blöd rausgestellt hat, nehme ich da dann auch weniger Rücksicht...

Jahrelang hat man zurückgesteckt, aber das ist vorbei.

Und wenn unsere Nachbarschaft einem beim Ordnungsamt anscheißen würden, würde der Bumerang sofort zurück kommen, denn die machen viel mehr was verboten ist.
Also bevor man was tut, erst mal schauen ob man selber "Dreck am Stecken" hat...also nichts verbotenes getan hat ;)

 

Zu Deinem Problem:

Das mit der Zaunhöhe ist vielleicht bei Deinem Nachbarn auch so, dann kann er ja nichts an der Höhe ändern !?

Würde ich mich erstmal erkundigen, bevor Du etwas planen solltest, wegen Beschwerde oder so ?
Sichtschutz ist, glaub ich, auch nicht überall erlaubt bzw.muss man eine Genehmigung von Nachbarn haben !? Kommt drauf an in welche Richtung der sein soll...
Und wenn der Zaun nicht höher sein darf, nützt ein Sichtschutz auch wenig, wenn der Hund drüber gucken kann !?

 

Also müsste ich an so einem Grundstück vorbei und es wäre mir zu unsicher, würde ich entweder einen anderen Weg suchen, die Seite wechseln oder zusehen das ich mit meinem Hund schnell dran vorbei kommen. Dann hätte einer auch kaum eine Chance Aggressiv zu werden...also vielleicht eine Übung einbauen ?


Dann vielleicht mal mit dem Nachbarn sprechen ? Leckerchen für den Hund vorbei bringen, so kommt man dann vielleicht ins Gespräch ?
Und wenn der Hund "nur" so böse tut, vielleicht die Hunde mal zusammenführen ?

Oder mal fragen ob man zusammen Gassi gehen will und wenn der Nachbar nicht mehr so kann, nur mal mit dem Hund nur Gassi gehen ? 

Denn wenn der Hund nur im Garten ist, kann es ja auch "Frust" bei dem Hund sein ?
Bei uns in NRW gibt es auch eine Taschengeldbörse, da machen Jugendliche dann Gefälligkeiten (Gartenarbeiten, Hunde ausführen, etc.)

Vielleicht kann man ihm sowas schmackhaft machen ? Damit der Hund ausgeglichener wird ? 

Und sonst bleibt Dir wohl nichts anderes als Dich um Dein Hund zu kümmern und das alles so hinzunehmen.

Irgendwann ist es ja wohl vorbei...spätestens wenn der alte Herr nicht mehr kann/ist oder wenn der Hund nicht mehr ist...nur eine Frage der Zeit..
 

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Sprich den Hund freundlich an, wir gehen nur vorbei, wir sinds, schmeiß Kekse rüber (beschäftigt ihn dann auch). mit der Zeit wird er auf euch schon warten und kriegt halt seine handvoll Kekse. Gemessen auf die Zeit, die ihr da verbringt, ist das doch eine Kleinigkeit. Warum sich nicht mit dem Nachbarshund gut stellen? Das hats ja nunmal auch nciht so gut. Warum nicht versuchen das Leben für alle besser zu machen?

 

Mein Hund bellt übrigens auch am Zaun, Empörung, weil die leute einfach nciht stehenbleiben zum schmusen, hört sich aber gefäääährlich an. Der Gasthund der still ist ... das ist der der auch beißen würde, wenn ja jemand in den Garten einbrechen würde.

 

Viel Glück bei der Lösung des Problems!

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