Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Ollymom

Was machen gegen den Aggresiven Nachbarshund ?

Empfohlene Beiträge

Guten Abend, 

Mit meinem ersten Beitrag hier möchte ich euch von einem echt lästigen Thema bei uns Zuhause erzählen.

Der Münsterländer unseres Nachbar, der total aggresiv reagiert wenn ich mit meinem Hund vorbei laufe ( mein Hund ist ein Bayrischer Gebirgsschweißhund und rassespezifisch sehr ruigh und gelassen) . 

Der Hund des Nachbar ist den ganzen Tag über im Garten ( Eckhaus mit großem Garten) sobald ich oder andere Nachbar vorbei laufen flippt der Hund völlig aus uns bellt wie wenn es um Leben oder Tod ginge und lässt sich von dem 90 jähringen Nachbarn nicht mehr abrufen. 

Ein Problem kommt hinzu das der Zaun viel zu klein ist und der Hund darüberspringen kann. 

Was kann ich dagegen tun ? Da der Nachbar nichts Unternimmt (z.B. einen Sichtschutz) und mein Hund mittlerweile auch schon aggresiv reagiert wenn wir gassi gehen.

 

Für alle Ratschäge oder ähnliche Erfahrungen wäre ich sehr dankbar 

LG 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kenn ich auch, da bleibt nur eins: auf Deinen eigenen Hund einwirken und Dich nicht um den anderen kümmern. Ich wechsle bei sowas die Straßenseite und sage meinem Hund, er möge sich abregen und halte ihn kurz mit beiden Händen an den Schultern fest, dass klappt ganz gut. Viel Erfolg und kuck nicht unbedingt auf den anderen Hund ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit dem Nachbarn darüber sprechen, nicht mehr dort vorbeigehen, .....

 

Hier kann Dir sicher keinen befriedigenden Rat dazu geben. Wenn der Hund nicht dauernd bellt (möglich währe dann Ordnungsamt, wegen Lärmbelelästigung), sonder nur zur "Abwehr" von Hunden, die in sein Territorium eindringen (ist bei nicht wenigen Hunden normal, bei einigen genau so gewünscht) kannst du da gar nichts machen. Ausser damit leben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Habe ich seit Jahren zu beiden Seiten so, "versaut" einem leider auch die eigenen Hunde und nein, was gegen machen kann man nicht wirklich.

Wie schon geschrieben wirke ich auf das ein, was ich beeiflussen kann und das sind MEINE Hunde.

Funktioniert nur begrenzt, da es einfach schon sehr extrem ist seitens der Nachbarshunde.

 

Einen Sichtschutz haben wir auf eigene Kosten auch schon angebracht, so kann ich jetzt zumindest (wenn ich schnell bin) halbwegs

ruhig mit meinen Hunden in mein Auto einsteigen.

 

Schön ist das alles nicht aber man muss sich irgendwie arrangieren.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also wenn der Nachbarshund völlig austickt und nicht mehr zu beruhigen ist (auch nicht vom Halter), der Zaun zu niedrig ist und der Halter nicht mit sich reden lässt. Ganz klar -> Ordnungsamt melden. Weil hier Gefahr vom anderen Hund ausgeht. Es muss ja nicht erst wieder so weit kommen das er über den Zaun springt und jemanden angreift, wie in dem Fall des Rottweilers vor einiger Zeit. Ist immer blöd über sowas von den Medien informiert zu werden, daher lieber vorher was machen. Oder andersrum, muss erst was passieren?

Und wenn ich da mit meinem Hund vorbei müsste dann fände ich es auch in Ordnung wenn meiner aggressiv wird (wenns im Rahmen bleibt), er wird ja schließlich bedroht und soll sich im Ernstfall verteidigen und dem anderen schon vorm Angriff körpersprachlich zeigen "Nicht mit mir!". Ist wie beim Menschen, wenn jemand Körpersprachlich den Eindruck vermittelt das er sich bei einem Angriff wehren wird, dann wird ihm nachts am Frankfurter Bahnhof nicht so schnell was passieren als dem der wie ein total lieber, netter Kerl daher kommt.

Klar ist das unschön und negativ. Da hilft am besten garnicht mehr vorbei gehen wenn möglich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Ollymom 

 

Hallo und willkommen im Forum.

 

Hast du das freundliche Gespräch mit dem anderen HH mal gesucht. Höflich und nicht als Vorwurf. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, aber natürlich geht das nicht immer und mit jedem.

 

Kennen sich die Hunde? Habt ihr die auf neutralem Gelände mal zusammen geführt?

 

Ich habe das selber ganz neu hier erfahren, neue Werkstatt und gegenüber drei weisse Schäferhunde. Die machen auch richtig Alarm, ich bin dann hin gegangen und hab mich vorgsetllt und die Hunde haben sich auf der Wiese kennen lernen dürfen und gespielt.

Dennoch machen die jedes mal Alarm wenn wir da her gehen, sie bewachen das Grundstück. Aber, meine Hündin hat dadurch gelernt, ach die, die kenne ich, die machen das auf Ihrem Grundstück, aber sind sonst nett. Somit geht meine Hündin da jetzt cool vorbei, vorher war sie irritiert und aufgeregt und machte einen Kamm.

 

Mir reicht es dann so und wenn der andere HH es so o.K. findet und nicht an "seinem" Thema arbeitet, ist es halt so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist der Hund denn schon mal über den Zaun gesprungen?

 

Falls ja und der Nachbar sich weigert, den Hund besser zu sichern, führt der Weg zum Ordnungsamt.

Falls nein und der Hund "nur" hinter dem Zaun randalliert, das Grundstück aber nicht verlässt, ist es schlicht an dir, deinen Hund zur Ignoranz und zum Gehorsam zu erziehen, egal was der andere im Garten treibt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bellt er nur oder greift der Hund an? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also unsere machen auf unserem Grundstück auch die Welle, wenn sie was sehen/hören. Man kann sie aber abrufen oder beruhigen.
Aber wem das "anzeigen" schon stört der hat dann Pech. DA kann ich dann auch "komisch" werden, da gegen sind die Hunde dann harmlos ;)
Ich muss mir, das über die Straße, Geblöcke und Gesabbel von den Nachbarn ja auch anhören und es nervt mich, also dürfen unsere Hunde sich auch mal "unterhalten".
Und bis zu einer halben Stunde Dauerkläffen dürfen die Hunde glaube ich, danach wäre es erst Ruhestörung und die Ruhezeiten sollen wohl eingehalten werden.🤔
 


Wir hatten damals den Leuten mit Hunden angeboten das sich unsere Hunde mal kennenlernen, dann wäre sie auch ruhig wenn die Leute mit ihren Hunden vorbei gehen.
Dann wäre es mit unseren nämlich genauso gewesen wie bei BVBTom...

Das Angebot wurde nicht angenommen, also Pech, dann müssen sie damit rechnen das unsere Bellen, wenn die hier in den Wald gehen.


Aber unsere sind auch nur im hinteren Garten, in den Vorgarten kommen sie nicht.

Weil da nämlich von der Gemeinde vorgeschrieben ist, das die Zaunhöhe an der Straße, nicht 1m überschreiten darf und das war uns für unsere Hunde zu niedrig.

Auch wenn wir wissen das sie über 1,20m nicht springen (die vorgeschriebene Zaunhöhe bei unserem Hundeplatz), aber das war uns hier an der Straße zu ungewiss.

 

Unsere sind aber auch schnell ruhig, wenn sie von den Leuten höflich angesprochen werden...oder wenn wir sagen "die kennst Du", "das ist doch xyz",etc. dann sind sie auch schnell ruhig....nur wenn es unbekannt ist oder sie die Leuten wirklich "nicht riechen" können, dann sind sie meist aufgeregter..
 (aber da habe ich mehr Leute hier, in der Straße, die ich nicht riechen kann ;) )

 

Ich bin immer dafür erstmal höflich versuchen zu klären, kommt man mir aber dann doof, dann kann ich noch doofer werden ;)
Ich versuche immer das wir keinem auf die "Füße treten", aber da die Nachbarschaft sich hier eh als Blöd rausgestellt hat, nehme ich da dann auch weniger Rücksicht...

Jahrelang hat man zurückgesteckt, aber das ist vorbei.

Und wenn unsere Nachbarschaft einem beim Ordnungsamt anscheißen würden, würde der Bumerang sofort zurück kommen, denn die machen viel mehr was verboten ist.
Also bevor man was tut, erst mal schauen ob man selber "Dreck am Stecken" hat...also nichts verbotenes getan hat ;)

 

Zu Deinem Problem:

Das mit der Zaunhöhe ist vielleicht bei Deinem Nachbarn auch so, dann kann er ja nichts an der Höhe ändern !?

Würde ich mich erstmal erkundigen, bevor Du etwas planen solltest, wegen Beschwerde oder so ?
Sichtschutz ist, glaub ich, auch nicht überall erlaubt bzw.muss man eine Genehmigung von Nachbarn haben !? Kommt drauf an in welche Richtung der sein soll...
Und wenn der Zaun nicht höher sein darf, nützt ein Sichtschutz auch wenig, wenn der Hund drüber gucken kann !?

 

Also müsste ich an so einem Grundstück vorbei und es wäre mir zu unsicher, würde ich entweder einen anderen Weg suchen, die Seite wechseln oder zusehen das ich mit meinem Hund schnell dran vorbei kommen. Dann hätte einer auch kaum eine Chance Aggressiv zu werden...also vielleicht eine Übung einbauen ?


Dann vielleicht mal mit dem Nachbarn sprechen ? Leckerchen für den Hund vorbei bringen, so kommt man dann vielleicht ins Gespräch ?
Und wenn der Hund "nur" so böse tut, vielleicht die Hunde mal zusammenführen ?

Oder mal fragen ob man zusammen Gassi gehen will und wenn der Nachbar nicht mehr so kann, nur mal mit dem Hund nur Gassi gehen ? 

Denn wenn der Hund nur im Garten ist, kann es ja auch "Frust" bei dem Hund sein ?
Bei uns in NRW gibt es auch eine Taschengeldbörse, da machen Jugendliche dann Gefälligkeiten (Gartenarbeiten, Hunde ausführen, etc.)

Vielleicht kann man ihm sowas schmackhaft machen ? Damit der Hund ausgeglichener wird ? 

Und sonst bleibt Dir wohl nichts anderes als Dich um Dein Hund zu kümmern und das alles so hinzunehmen.

Irgendwann ist es ja wohl vorbei...spätestens wenn der alte Herr nicht mehr kann/ist oder wenn der Hund nicht mehr ist...nur eine Frage der Zeit..
 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Sprich den Hund freundlich an, wir gehen nur vorbei, wir sinds, schmeiß Kekse rüber (beschäftigt ihn dann auch). mit der Zeit wird er auf euch schon warten und kriegt halt seine handvoll Kekse. Gemessen auf die Zeit, die ihr da verbringt, ist das doch eine Kleinigkeit. Warum sich nicht mit dem Nachbarshund gut stellen? Das hats ja nunmal auch nciht so gut. Warum nicht versuchen das Leben für alle besser zu machen?

 

Mein Hund bellt übrigens auch am Zaun, Empörung, weil die leute einfach nciht stehenbleiben zum schmusen, hört sich aber gefäääährlich an. Der Gasthund der still ist ... das ist der der auch beißen würde, wenn ja jemand in den Garten einbrechen würde.

 

Viel Glück bei der Lösung des Problems!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Aggressiver Nachbarshund

      Hallo Leute vielleicht hat ja jemand von euch ein Tipp für mich und zwar haben meine Nachbarn einen Beagle den sie leider total verzogen haben. Ich habe einen 1 1/2 jährigen Golden Retriever der hauptsächlich bei meinem Bruder und am Wochenende auch mal bei mir wohnt. Letztens ging ich gassi und hatte meinen Hund noch an der leine da wir noch in unserer Straße waren als plötzlich aus dem nichts der Beagle um die Ecke fegte und meinem an die Kehle ging. Sein Besitzer kam mit der Leine hinter her gelaufen und nahm ihn weg zum Glück ist nichts passiert. Soweit so gut, jetzt sind wir einen schmalen Weg zu unserem Haus entlang gelaufen, meiner an der Leine, die Besitzerin des Beagles stand an der Tür und unterhielt sich. Sammy und ich noch nicht mal an der Tür vorbei kommt der Beagle wieder um die Ecke gestürmt und schwups wieder an der Kehle. Mir hat’s dann echt gereicht und sagte ihr sie soll ihren Hund doch mal erziehen ja sie meinte dann, dass das nichts mit Erziehung zu tun sondern das ihr Beagle meinen Hund nun mal einfach nicht mag. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich wie ich damit jetzt umgehen soll? Das wäre klasse Lg

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Vernachlässigung Nachbarshund ... zum K....

      Hallo liebe Mitglieder,   ich muss mich bei euch einmal ein bisschen ausk****. Es hat zwar direkt mit Hunden zutun, wusste aber nicht, in welche Kategorie es gehört, also findet es jetzt hier im Kummerkasten Platz.   Meine direkte Nachbarin hat seit zwei Monaten wieder einen Hund. Wir hatten gehofft, dass sie nach dem Tod ihres letzten Hundes keinen mehr nimmt/will. Ihre Geschichte mit Hunden ist vorbelastet, sie kümmert sich nie ausreichend um sie. Zwei ihrer ehemaligen Hunde sind dann ausgerissen und wurden überfahren, einer starb dabei und ein anderer wurde schwer verletzt. Das war ihr immer komplett egal, es wurde den Hunden keine Träne nachgeweint und schnell für Ersatz gesorgt. Ihre letzte Hündin hatte sie jetzt jahrelang und diese war zum Schluss schon taub und blind. Dennoch hatte sie nie ein schönes Leben. Auch im hohen Alter (blind und taub) wurde sie den ganzen Tag alleine in den Garten gesperrt, auch bei minus 15 Grad und Schneesturm. Es gab kein Lob, keine Streicheleinheiten, keine Spaziergänge, kein gar nichts. Sie hat ihr das Fressen hingestellt und Wasser gegeben, das war alles der Zuneigung.   Ja, das zur Vorgeschichte. Jetzt haben wir gehofft, dass sie sich keinen Hund mehr nimmt, weil sie sie ja eh irgendwie nicht gut behandelt und für was hat man dann einen Hund. Ja, naja... Hoffen kann man vieles... Sie hat einen kleinen Labradorwelpen bekommen. Der kleine Racker ist echt süß. Und jetzt geht das Spiel wieder von vorne los. Als sie ihn bekommen hatte, war er sicher so um die 3 Monate. Von da an war er mindestens 11 Stunden am Tag alleine in einem abgegrenzten Gebiet im Garten, so eine Art selbstgebauter Zwinger. Jeden Tag fristet er nun sein armseliges Leben in diesem Zwinger, hat keinen Kontakt zu anderen Menschen oder Tieren. Und das als keleiner Welpe. Wenn sie dann nach 11 Stunden mal nach Hause kommt, wird er nicht begrüßt, gestreichelt, gelobt... sondern dann arbeitet sie eben dahin und er bellt sie an, weil er sie begrüßen will, winselt, weil er den ganzen Tag alleine war, und es lässt sie komplett kalt. "Hör auf damit!" "Nein, hab ich gesagt!" Mehr hört man nicht. Der Hund bekommt nie Lob - für nichts. Ab und zu ringt sie sich auf, dass sie mit ihm am Abend eine kleine Runde dreht (das ist auch immer nur anfangs der Fall bei ihren Hunden) und da wird er an der kurzen Leine beifuß gehalten. Kein Hundekontakt, kein gar nichts. Ab und zu, wenn er nicht gleich auf sie hört (ist halt noch ein Welpe) wird er körperlich gezüchtigt. Denn dann hört man ihn jaulen oder quietschen. Entweder packt sie ihn am Genick, schüttelt ihn oder keine Ahnung, was sie mit dem armen Kerl macht. Ich sehe das alles nicht, höre es aber über den Heckenzaun.   Mir kommt so das K**** . Wieso hat man denn dann einen Hund? Zu einer anderen nachbarin hat sie gesagt, sie kann eben nicht ohne Hunde sein. Toll - aber die Hunde können auf sie verzichten!   Ich habe schon an das ortsansässige Tierheim geschrieben, die meinten aber nur, wenn er Futter und Wasser hat, dann wird man nichts machen können... Das ist ein Baby, Herr Gott nochmal ... wie kann man es so leiden lassen? Der wird doch komplett vernachlässigt, eingesperrt, ignoriert und das jeden Tag stundenlang... Mir bricht da als Hundehalterin das Herz!!    

      in Kummerkasten

    • Aggressiver freilaufender Nachbarshund

      Hallo, mein Nachbar hat eine Hündin. Meine beiden Hunde und die Hündin können sich absolut nicht ausstehen. Meine Hündin ist nur Mitläufern, aber die Nachbarshündin und mein Rüde meinen es wirklich ernst.   Das Problem ist, dass die Nachbarshündin ständig frei im Garten, im Treppenhaus oder auf der Straße herumläuft und dann auch nicht mal ein Halsband um hat. Der Nachbar selber ist dann oft auch nicht zuhause.   Mit ihm reden hat bislang leider nicht geholfen. Hausverwaltung und seinen Vermieter habe ich auch schon angesprochen, die haben mit ihm geredet, er erzählt auch jedes Mal, dass er drauf achten wird, dass der Hund nicht mehr frei herumläuft, aber es passiert nichts.   Jetzt habe ich oft das Problem, dass ich mit meinen Hunden nach hause komme  oder raus gehen will und wir im oder vor dem Haus auf die Nachbarshündin treffen und dann hier Krieg ausbricht.   Was kann ich noch tun?   LG

      in Aggressionsverhalten

    • Nachbarshund hat mich auf dem Kieker?!!

      Hallo zusammen,   wie der Titel schon besagt, habe ich das Gefühl, dass der Nachbarshund mich "auf dem Kieker" hat. Ich selber bin kein Hundeexperte, sogar nicht einmal Hundehalter. Daher vertraue ich meinem Urteil nur sehr bedingt und würde mich über sachkundige Kommentare freuen.   Die Situation ist folgende:
      Seit einem Jahr wohne ich mit meiner Freundin in einer neuen Wohnung. Diese liegt in einer verkehrsberuhigten Seitenstrasse. Die Gegend ist familienfreundlich, tagsüber spielen Kinder auf der Straße.   Im Nachbarshaus wohnt eine Familie mit Hund. Obwohl ich kein Experte für Hunderassen bin, habe ich stark den Verdacht, dass der Hund aufgrund seiner Rasse unter die vom Gesetzgeber als "gefährliche Hunde" definierten fällt. Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass der Hund in einer Auseinandersetzung auch einem erwachsenen Mann schwerste Verletzungen zufügen könnte.   Der Halter des Hundes betreibt am Ende der Straße ein Gewerbe. Der Hund läuft nun tagsüber unbeaufsichtigt vom Gewerbehof die Strasse auf und ab, hoch zur Wohunung und wieder zurück. Ich habe auch schon gesehen, dass der Hund, ich vermute mal als Erziehungsmaßnahme, für mehrere Stunden vor die Haustüre des Mehrfamilienhauses gesetzt wurde. Ehrlich gesagt hat mich dieser lockere Umgang zu Anfangs irritiert. Da aber scheinbar bisher niemand Anstoß genommen hat - immerhin interagiert der Hund auch regelmässig mit den spielenden Kindern, deren Eltern das sicher mitbekommen - habe ich mir keine weiteren Gedanken gemacht.   Nun meine ich aber zu beobachten, dass der Hund sich mich betreffend zunehmend argwöhnisch verhält. So hat er mal angeschlagen, als ich das Haus verließ und er am Nachbarhaus mit der Familie das Auto bestieg. Das fand ich sehr ungewöhnlich, weil ich ihn sonst noch nie habe bellen hören. Zudem meine ich zu beobachten, dass er, immer wenn ich am Gewerbehof vorbeilaufe (klar, das Tor steht dort weit offen), sich aufbaut und mir hinterherschaut.   Am Samstag war es dann soweit, dass er m.E. erste Ansätze gezeigt hat, auch tätig zu werden. Ich kam schwer bepackt mit dem Fahrrad vom Einkaufen. Besitzer und Hund liefen etwa 100m hinter mir vom Hof kommend zu ihrer Wohnung. 3m links von mir war eine Gruppe Mädchen, auf die der Hund dann zu lief, und die diesen auch schon freudig erwarteten. Ich habe derweil die Haustüre aufgeschlossen und die Einkäufe in den Hausflur gebracht. Durch die halboffenen Türe konnte ich beim Abstellen der Tüten beobachten wie der Hund in einem "pumaartigen" Gang an der Haustüre vorbei "schlich". Als ich dann erneut vor die Tür bin, um mein Fahrrad zu holen, hat der Hund dann in meinem Rücken Anlauf genommen, ich habe mich, ich meine weil sein Herrchen etwas rief, dann ruckartig umgedreht, ein paar tänzelnde Bewegungen gemacht, und sowas wie "ey...das lassen wir aber mal!" gerufen, worauf der Hund sofort den Schwanz einzog und sich von dannen machte. Die Reaktion des Besitzers war ein heiteres Lachen und der an mich gerichtete Hinweis, ich bräuchte mir keine Sorgen machen, der Hund hätte schon gegessen. Ein sinnvoller Kommentar ist mir dann auch nicht mehr eingefallen.   Jetzt habe ich natürlich Angst, dass weitere Begegnungen mit dem Hund nicht so glimpflich ausgehen werden. Wie würdet ihr das einschätzen?  

      in Aggressionsverhalten

    • Nachbarshund "erziehen"

      Hallo ihr Lieben,    das Thema ist vielleicht etwas seltsam, mir ist auch nicht so die richtige Überschrift eingefallen...aber es treibt mich schon lange um und ich freue mich auf Meinungen.   Mein Vater wünscht sich schon lange wieder einen eigenen Hund. Er ist jetzt 66, wohl das, was man als rüstigen Rentner bezeichnet und ist für seinen Hundewunsch nach der Pensionierung extra aufs Land gezogen, in ein Haus in dem Hundehaltung explizit erlaubt ist. Kurz danach ist seine Frau miteingezogen, die schon einen Hund hatte. Weil die Hündin schon recht alt war, haben sie sich entschlossen erstmal keinen dazu zu nehmen. Die Hündin ist mittlerweile leider verstorben.   Im Laufe der Zeit hat sich aber ein anderes Problem gezeigt, nämlich die Hunde des Nachbarn/Grundstückseigentümers. Dieser hat zwei Deutsche Doggen, die kastrierte Hündin ist eher zurückhaltend und scheu, der unkastrierte Rüde reagiert aggressiv auf andere Hunde und ist auch sonst nicht sehr freundlich. Menschen tut er nix, es ist auch nicht so, als ob er niemanden rein ließe. Auf mich wirkt er eher verunsichert und so als ob er mit fremden Menschen einfach nichts anfangen kann.   Das Wohngebilde dort ist so hofartig, d.h. es gibt verschiedene Hauseingänge, aber Garten, Hof, Einfahrt werden geteilt. Der Eigentümer hat einen eingezäunten separaten Garten, aber manchmal sind die Hunde auch frei auf dem Hof. Einen fremden, eher kleinen Hund, der mal in diesen Garten gelangt ist, hat der Rüde gepackt und geschüttelt und hätte wohl auch schlimmeres gemacht, wenn er nicht abgerufen worden wäre.   Bisher haben mein Vater und seine Frau also bei jedem Schritt aus dem Haus aufpassen müssen, ob die Hunde sicher verstaut waren, der eigene Hund konnte keine Sekunde unbeaufsichtigt bspw. im Garten sitzen, oder ohne Leine die Einfahrt passieren.   Meinem Vater ist das für einen neuen Hund zu gefährlich. Er hat Angst, dass er sich einen lieben, netten Hund zulegt, der dann einmal an den Rüden gerät und für immer traumatisiert ist, oder schlimmeres.   Ich finde das wirklich furchtbar, denn er will unbedingt einen Hund, möchte gerne einen älteren aus dem Tierschutz nehmen und könnte dem ein tolles, unkompliziertes Zuhause bieten, aber wegen dem Nachbarshund soll es nicht gehen...und da frag ich mich, es müsste doch irgendwas geben was man machen kann. Der Nachbar sieht das gelassen oder findet es irgendwie nicht so schlimm. Er ist oft nicht da, dann muss die über 80-jährige Mutter auf die Hunde aufpassen und die Hunde sind unausgelastet.   Kann man so einen Hund an den neuen gewöhnen? Oder lässt die Tatsache, dass er seine eigene Hündin mag, darauf schließen, dass es mit bestimmten Hündinnen gehen würde? Kann man, als Nicht-Eigentümer, den Hund konditionieren (läuft jeden Tag mit Hund vorbei, Hund kriegt Futter zu geworfen)?  Oder ist das absolut zu blauäugig und mein Vater hat mit seiner Einschätzung völlig recht und da gehört kein weiterer Hund hin?   Ich bin gespannt, was ihr sagt!

      in Hundeerziehung & Probleme


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.