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Hundeforum Der Hund
AKB

Geruchsidentifikation funktioniert nicht mehr

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Hallo zusammen!

Mein spanischer wasserhundrüde und ich machen erfolgreich obedience. Nächste Woche steht unser erster Start in Klasse 2 an.

Bislang klappten alle Übungen gut... Seit letzter Woche geht er nun aber leider nicht mehr suchen bei der geruchsidentifikation. Entweder er geht gar nicht erst zu den Hölzchen oder er geht zwar hin, stellt sich dann ohne suchen davor und wartet.... Mit mehreren Aufforderungen sucht er dann vllt doch, das richtig erschnüffelte lässt er aber wenn nicht sofort bestätigt wird fallen...

Er konnte die Übung zuverlässig und hatte Freude dabei. Er hat in der Übung auch keinen ärger bekommen oder sonstiges, das einzige was geändert wurde bevor es nicht mehr klappte, war, dass ich ihn einmalig in die Grundstellung kommen ließ.

Im training hieß es jetzt ich solle mit den Hölzchen mit ihm spielen, dass er wieder mehr trieb drauf bekommt... Ich bin mir unsicher ob das klappt... Hatte jemand hier vllt ein ähnliches problem? Oder sonst tipps, wie sich das wieder rückgängig machen lässt?

 

Über Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

 

LG, akb

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Hallo,

ich hatte das Problem auch mal mit meinem früheren Hund.
Hört sich ganz danach an, dass er mit Einfordern der Grundstellung "vergessen" hat, dass es hier eigentlich um die Geruchsidentifikation klappt.
Ich würde wieder 2-3 Schritte zurück ins Training gehen und die Grundstellung erst mal weglassen und nur "Hölzchenarbeit" machen.
Du schreibst ja oben, er zeigt Anzeigeverhalten und sucht gar nicht richtig. Bist Du sicher, dass er tatsächlich das Geruchshölzchen sucht und nicht rät?
Ich würde die Übung komplett neu aufbauen und erst mal nur mit einem Hölzchen arbeiten, dass er mit viel Erfolg immer wieder finden darf.
Erst wenn er mit Begeisterung wieder dabei ist, würde ich andere Klötzchen dazulegen und dann auch sicherstellen, dass er wirklich daran schnüffelt und nicht glaubt, er solle nur ein Hölzchen anzeigen. 😉
Bei meinem Hund hat es übrigens geklappt, nachdem ich noch mal ganz von vorn die Übung aufgebaut habe, er hatte nicht wirklich kapiert, dass er die Nase einsetzen soll.

Vielleicht hat noch jemand anderes eine bessere Idee? Ich habe schon ein paar Jahre kein Obedience mehr gemacht 😉
Viel Glück und Erfolg beim Trainieren wünsche ich euch 🙂

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Hallo Benno,

danke für deine Antwort. Hoffentlich melden sich noch andere....

 

Ich bin mir sicher, dass er verstanden hatte, dass es ums suchen geht und bislang suchte er auch wunderschön...

Er hat es auch von Beginn an gelernt, dass er suchen muss... das es nur eins gab, gab es nie...

 

Werde sobald ich es zeitlich schaffe mal ohne Distanz mit ihm zusammen suchen, dass er weiß, dass suchen richtig ist....

Ich vermute er hat beim letzten mal was völlig falsch verknüpft.... Er ist derzeit auch extremst sensibel, muss bei Korrektur sehr vorsichtig sein, weil er sich sonst direkt unterwirft und einfach nix mehr machen will....

 

LG akb

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(bearbeitet)
vor 8 Stunden schrieb AKB:

muss bei Korrektur sehr vorsichtig sein, weil er sich sonst direkt unterwirft und einfach nix mehr machen will....

 

Du korrigierst im Training?

Wenn ja, wie und was? Wenn nein, wo, wie und warum?

 

Meine Erfahrung (kein Obi, aber andere Hundesportarten) ist, dass Hunde, die "korrigiert" werden, was ja nur ein beschönigendes Wort für Bestrafung ist, von Anfang an -oder recht bald nicht mehr- mit Freude bei der Sache sind, und vor allem nicht mehr mit der erforderlichen Konzentration. Die Furcht vor der Strafe /Korrektur sitzt den Hunden im Nacken und be- oder verhindert Lernen und auch die Ausübung eigentlich gut erlernter Übungen. Die Konzentration leidet darunter, die Angst, bestraft zu werden, verunsichert und führt zu Fehlern (die wiederum korrigiert werden --> Teufelskreis) oder in schlimmen Fällen zu Verweigerung.

 

Ich möchte dir nichts unterstellen, aber da du selbst sagst, dass du korrigierst und wie sensibel er reagiert, ist das auf alle Fälle ein Denkansatz.

Auch der Umgang außerhalb des Platzes kann die Leistung im Training beeinflussen. Deswegen meine Fragen zu Beginn.

 

.

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Hallo juline!

Vermutlich haben wir sehr verschiedene Ansichten darüber, was Korrektur, darstellt.

Mein Hund wird immer korrigiert, wenn ich es für notwendig erachtet. Dabei gibt es für mich keinen unterschied, ob wir im training, beim gassi oder sonst wo sind.

Bei mir sieht Korrektur so aus, dass ich ihm verbal (bestimmtes Wort, ruhige Stimmlage) mitteilen, dass seine Art der Ausführung, die er gewählt hat nicht richtig ist. Oft korrigiert es sich, wenn er genau weiß, wie es richtig wäre, dann selbst und bekommt dann Lob. Wenn er es nicht weiß, erhält er sein Kommando für das gewünschte und erhält dann natürlich für Richtigkeit Lob.

Aktuell haben wir eine Baustelle bei der Distanz... Nachziehen eines Hinterbeins im steh. Da tippe ich ihm nach der verbalen Reaktion auf die entsprechende Pfote... Weiß sonst nicht wie ich ihm sagen soll, dass diese Pfote Fehler macht und er deswegen kein Lob bekommt... Die Position an sich wäre ja richtig...

Ich weiß, dass er in der Unterordnung keinen Körperkontakt mag, aber wie gesagt weiß ich im moment keinen besseren weg....

 

Er hat definitiv Spaß am obi training!

Ich weiß wie es aussieht, wenn er keinen Spaß hat. Ich neige dazu mich und dann zwangsläufig auch ihn unter Druck zu setzen... Dann haben wir beide keinen Spaß mehr, aber ich habe gelernt dies frühzeitig zu erkennen und entgegen zu wirken. Wenn es sein muss auch mit trainingspause!

Auch ths-ambitionen habe ich wegen ihm nicht weiter verfolgt. Er hatte keinen Spaß und machte nur mir zu liebe mit, er hasst hüpfen...

Da hat er wirklich viel mitentscheidungsrecht, ich biete ihm Dinge an, aber wenn er mir zeigt, dass er das total blöd findet, muss er das nicht machen!

 

Übrigens: habe ihm vorher selbst eine geruchsidentifikation gelegt im Wohnzimmer und er suchte so schön und sicher wie immer! War sogar so motiviert, dass er direkt nach Bestätigung nochmals los ist 😉

Hab mich nun mit einer Freundin verabredet, dann legt sie im Garten aus. Wenn das auch klappt muss das Problem am Ort ( Halle oder Platz) oder an den normal anwesenden Personen liegen...

Bin nun aber wieder zuversichtlich! Vielleicht bekommen wir ja doch im finden keine 0...

 

Akb

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(bearbeitet)
Am 12.2.2019 um 10:32 schrieb AKB:

Er ist derzeit auch extremst sensibel, muss bei Korrektur sehr vorsichtig sein, weil er sich sonst direkt unterwirft und einfach nix mehr machen will....

 

Ich zitiere es noch einmal und ich bleibe dabei: wenn die Korrektur so nah an der Grenze zu dem geschilderten Verhalten steht (Unterwerfung und Beschwichtigen, sogar Verweigerung), wird sie vom Hund negativ empfunden. Ich lasse absichtlich den Begriff "Strafe" weg, denn auch der wird sehr unterschiedlich verstanden.

 

Überleg doch einfach mal, wie du das Training ganz ohne negative Emotionen aufbauen kannst.

 

Wenn bei uns im Training ein Hund etwas falsch macht, wird die Übung oder der Abschnitt gerade nochmal gemacht, fröhlich und locker wie immer, aber mit mehr Hilfe, und dann bestätigt. Jedes "faaaalsch" oder "nein" oder ähnliches ist sozusagen verboten :D  und der Lernerfolg gibt uns recht- zur Zeit lernen unsere Oldies in Windeseile eine neue Sportart (Hoopers), mit unglaublich großer Begeisterung.

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vor 19 Stunden schrieb AKB:

Bei mir sieht Korrektur so aus, dass ich ihm verbal (bestimmtes Wort, ruhige Stimmlage) mitteilen, dass seine Art der Ausführung, die er gewählt hat nicht richtig ist.

Versuche doch mal ihn  dabei zu motivieren. Also kein bedauerndes oder vorwurfsvolles "Schade" sondern ein "Nicht ganz- komm versuch's nochmal- das schaffst du", dann macht es mehr Freude.

Es hört sich so an, als würde ihn die Enttäuschung einschüchtern.

Indem du den Fuss antippst, läufst du glaube ich eher in Gefahr, eine Handlungskette aufzubauen. Da würde ich lieber neu aufbauen und positiv verstärken, wenn der Hund es selber anbietet.

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