Jump to content
Hundeforum Der Hund
Lupini

Gibt es *den* richtigen Hund?

Empfohlene Beiträge

Er gilt ja nicht unbedingt als Anfängerhund, wer es aber mag, einen etwas eigensinnigen, übermütigen, lustigen Kumpel zu haben, der hat sicher keine Schwierigkeiten mit ihm, auch wenn es der erste Hund sein sollte. Er ist sehr kinderfreundlich, lässt sich i.d.R. von Kindern alles gefallen, ist auch normalerweise freundlich zu allen anderen Hunden.

 

Meine erste Wahl wäre er: ein Airedaleterrier. Einer meiner Enkel ist auch Autist, er kommt super klar mit meinem Hund und dieser auch mit ihm.

 

Ich habe viele seiner Sorte kennengelernt, die Eigenschaften sind anscheinend sehr homogen. Eigentlich waren sie alle wie meiner.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde den Gedanken an einen Terrier auch nicht abwegig. Die haben schon viel Energie, sind stur bis stoisch und haben ordentlich jagdtrieb, allerdings habe ich Terrier bis jetzt immer als schwer zu erschüttern erlebt. Einfach ziemlich Konsistent und einschätzbar in ihrem Verhalten. Der Terrier-Mix meiner Eltern war in jungen Jahren immer zu viel Blödsinn bereit, jetzt wo er älter wird ist er relativ zuverlässig (allerdings auch nicht besonders begeistert von anderen Hunden). Insgesamt weiß man bei ihm recht gut, woran man ist. 

Im Kontrast dazu wollte mein hütehund-mix mal aus dem Fenster springen, weil sie meinen Schlüssel klimpern gehört hat. Sie war 4 Stunden alleine mit ihrem Herrchen gewesen. Sie ist auch deutlich sensibler was toll sein kann, aber auch schrecklich nervig. Wenn ich telefoniere und hektisch gucke was der Hund tut, bezieht sie das sofort auf sich und fängt an zu beschwichtigen. 

 Viel 'Jagdtrieb' findet man bei Hütehunden mitunter auch. Am Ende ist es dann relativ egal, ob der Hund das Reh nun hetzt  um es zu jagen oder um es zu hüten. 

Achtet bloß darauf, dass ihr unabhängig von der Rasse, ein en Hund findet der in sich ruht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Fricco Unser erster Hund war auch ein Airedale ( also der erste wo es mich schon gab) Benka von Schloss Corvey (Ja ja ich glaube in Airedale Kreisen nicht die "beste" Adresse) das war ein Lamm, superbrav, super verträglich, super tolerant (ein dickes Sorry über die RBB schicke, ich war noch ein Kleinkind und wusste es nicht besser)

 

Aber von einem eher reaktiven Typus würde ich auch abraten, ich habe selber zwei autistische Kinder mit Adhs, und hier ging es früher als die kleiner waren z.T. echt heiss her. Die Große ist jetzt 17 und hat einen Bernhardiner bekommen, der ist zwar extrem lieb aber auch (gewollt) stumpf ohne Ende, das fördert und fordert. Planvolles Vorgehen, Konsequenz, Konzentration, Energie dosieren, Struktur. Aber bei einem Kleinkind wäre mir das persönlich wieder zuviel Hund und den Schutztrieb muss man auch im Auge behalten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Prädistiniert sind natürlich auch American Staffordshire und grade die kleineren Staffordshire Bullterrier ( ❤️ )  und werden ja auch oft eingesetzt. (sofern man eine gute wesensfeste Zucht erwischt und Legal anschaffen kann usw.. ) da sind es halt eher Umfeldprobleme. Der Staffordshire Bullterrier steht ja bei mir persönlich ganz weit oben auf der habenwill Liste, ist aber in NRW kaum legal zu bekommen, ist aber nicht in jedem Bundesland gelistet.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Staffordshire_Bullterrier

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 39 Minuten schrieb Holo:

Achtet bloß darauf, dass ihr unabhängig von der Rasse, ein en Hund findet der in sich ruht.

 

Bei der fett unterstrichenen Stelle fällt mir ganz spontan mein Hund ein, ein Shi Tzuh ;) Die sind zwar durchaus lebhaft, zutraulich und verspielt, aber eben niemals hektisch oder aufbrausend. Durch nichts so schnell aus der Ruhe zu bringen. Ist vielleicht eine Überlegung wert?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb Holo:

Im Kontrast dazu wollte mein hütehund-mix mal aus dem Fenster springen, weil sie meinen Schlüssel klimpern gehört hat. Sie war 4 Stunden alleine mit ihrem Herrchen gewesen. Sie ist auch deutlich sensibler was toll sein kann, aber auch schrecklich nervig. Wenn ich telefoniere und hektisch gucke was der Hund tut, bezieht sie das sofort auf sich und fängt an zu beschwichtigen. 

Mein Hund bezieht auch alles auf sich. 

Bei euch wäre eine eher unabhängigere Rasse mit weniger Will to please überlegenswert. Terrier.... fände ich nicht schlecht. Wie wäre es mit dem Zwergschnauzer? Unserer damals hat sich von nichts beeindrucken lassen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Warum kein Wolfsspitz? Würde doch recht gut passen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich möchte nur noch einmal anmerken, dass bei der Hundezucht eben nicht nur die Gesundheitstests der Eltern wichtig sind. Ebenso wichtig sind die Testergebnisse der Großeltern und nahen Verwandten, denn Erbkrankheiten werden nicht immer sichtbar vererbt, dennoch kann der Hund ein Träger sein. So und da fängt das Problem schon an. Bei diesen Mischungen ist das in keinster Weise transparent. Die Testergebnisse von diesen Hunden werdet ihr nicht zu sehen bekommen, kann ich dir zu 90% versprechen. 

Die Mischung Australian Shepherd x Labrador finde ich unverantwortlich und gedankenlos. Wo soll da der Fortschritt für die Rasse sein? Zwei völlig zufällig ausgewählte Rassen 'zusammen zu panschen', nur weil es sich gut verkauft ist ein no go. Charakterlich Ergänzung sehe ich zwischen Labi und Aussie absut nicht. Gesundheitlich sehe ich da auch nur noch mehr Faktoren die krank machen, als einen Vorteil bringen. Es geht ja nicht darum, einen deutlichen Nachteil weg zu züchten (wie z. B. zu kurze Nase, eine zu steil gewinkelt Hüfte, etc), sonder darum... Ja worum eigentlich? Nette wesensfeste Hunde zu züchten? Bei der Mischung? Und warum sollten diese dann den Ursprungsrassen überlegen sein? 

Wenn ich den Designernamen so schön lese, bin ich mir relativ sicher, dass ihr für den selben Preis einen Hund von einem seriösen Züchter bekommen würdet. Warum also diese charakterlich fragliche Mischung kaufen? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe ehrlich gesagt Probleme damit, wenn ihr da selber rumdoktert und würde einen ausgebildeteten Besuchshund empfehlen (macht ihr ja schon)- alternativ einen ausgebildeten Assistenzhund. Je nach Form des Autismus kann das sonst gut laufen oder der Hund dabei durchdrehen. Auch eine hohe Reizschwelle ist keine Garantie dafür, dass den Hund evtl. Ausraster nicht schwer irritieren- das wäre dem Hund gegenüber mehr als unfair.

Wenn ihre euch einen Welpen holt, dann holt ihn in erster Linie für euch und nicht für das Kind - aber "mitten im Berufsleben"hört sich nicht danach an, als hättet ihr genügend Zeit für Sozialisation, Stubenreinheit, Alleinebleiben, Grunderziehung. Ausserdem müßtet ihr dauerhaft Rückzugsräume , Auslastung und Ausgleich alleine mit dem Hund ohne das Kind sicherstellen (bei einem Australian Shepherd im Schnitt nochmal mehr als beim Labrador).

Das Kind ist 3 - mit dem Enkel kann das gut laufen, d.h. aber auf keinen Fall, dass man da einfach übertragen kann. Der Enkel ist zu Besuch, der Hund ist dem nicht andauernd ausgesetzt. Wenn, dann ausgebildeter Assistenzhund, ansonsten finde ich gutgemeinte Tipps zu Rassen usw. noch dazu mit diesen wenigen Infos etwas fahrlässig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wer weiß  ob das Kind  überhaupt  einen Zugang zum Hund  hat.

Die Idee  Hund hilft Kind ist nett ,aber mehr auch nicht. 

Nehmt mal Kontakt  zu einer Sozial/Therapiehund Schule  auf .

Bestimmt bekommt ihr so Impulse  ,die Rasse ist erstmal zweitrangig. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.