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Hundeforum Der Hund
Lupini

Gibt es *den* richtigen Hund?

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vor 25 Minuten schrieb Nebelfrei:

der evtl sogar Assistenzhund für ein 3jähriges autistisches Kind werden soll. 

Das habe ich nicht so verstanden.

Wenn das aber so wäre, müsste man sich direkt einen solchen anschaffen. Ansonsten gebe ich dir aber recht.

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Deshalb das 'evtl'.

Wohl nicht als richtigen Assistenzhund, das wüsste ich auch nicht, ob es das gibt und für ein jetzt 3jähriges Kind sinnvoll und möglich wäre, aber einer der ihm hilft zb Kontakte zu knüpfen oder wenigstens zuzulassen

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Ich werfe jetzt einfach die ganze Gruppe von Gesellschsfts- und Begleithunde ins Spiel.

Ich treffe doch oft solche, auch in der Nachbarachaft, keiner macht wirklich Probleme, die meisten sind wirklich nette, freundliche und durchaus sportliche Hunde.

Von denen, die ich kenne und 'empfehlen' könnte, wäre zb Bologneser, Havanser, Pudel, Malteser, Tibetterrier.

 

http://www.hunde-zone.at/hunderassen/uebersicht/gesellschafts-und-begleithunde.html

 

(Kann man Leni klonen ;) )

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vor 18 Stunden schrieb Shyruka:

Was mir da spontan einfallen würde:

Auch bei den Therapiehunden gibtves ausgebildete Rückläufer. Z.B bei Angststörungen, die dann aber in solchen Situationen nicht richtig reagieren.

Die haben dann trotzdem die Ausbildung erhalten, eignen sich aber nicht unbedingt für den Zweck, für den sie eigentlich ausgebildet waren.

Manchmal geben diese Menschen die Hunde dann auch privat ab, vielleicht gibt es dafür auch Organisationen.

 

Es gibt solche Organisationen, die sich dafür einsetzen. Ich kenne das von Blindenführhunden. Die gehen oftmals mit 7, 8 oder 9 Jahren "in Rente". Da sich nun aber nicht jeder Mensch zwei Hunde gleichzeitig leisten und altersgerecht versorgen kann, ggf. aber auf einen ausgebildeten Hund angewiesen ist, werden diese "alten" Hunde oftmals weiter vermittelt, so dass sie ihre Rente in einem neuen Haushalt antreten zu können, der sie nicht mehr allzu viel fordert. Es ist auch oft "Bedingung", dass man mit dem ehemaligen Besitzer in Kontakt bleibt und öfter mal berichtet, was der "alte" Hund so treibt und wie es ihm geht (kann man ja auch irgendwie verstehen und ich hätte kein Problem damit). 

 

http://www.deutsche-blindenfuehrhunde.info/pages/seniorenhund01.html

 

http://www.dogxaid.org/index.php?menuid=40

 

http://www.blindenhundeschule.ch/fileadmin/user_upload/pdf/fhir-de.pdf

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Ein Blindenhund hat finde ich zumindest aber eine andere Funktion- er navigiert selbständig und sicher durch das begrenzt wahrnehmbare Aussen, während der Assistenzhund mehr das Innere reflektiert und ggf. emotionale Brücken baut.

 

Aber ich glaube auch, das die Assistenz nicht vorrangig hier ist- die Leute sehnen sich selber wieder nach einem Hund und das finde ich auch eine gute Ausgangslage. Der erwachsene Hund wäre meiner Meinung nach aber besser geeignet.

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vor 1 Stunde schrieb Nebelfrei:

Es ist doch einfach Blödsinn, Rassen wie Rottweiler zu empfehlen (wir hatten eine  Schrotti, DHS/Rotti, ein toller Hund), aber hier wird ein Hund gesucht, der zu einer Famlilie kommt, die nicht zuviel Zeit hat, die einen Hund sucht, der evtl sogar Assistenzhund für ein 3jähriges autistisches Kind werden soll. Da nimmt man doch nicht einen Hund, vor dem viele Leute Angst haben, die oft (auch unsere) im Alter etwas schwierig werden!

Da braucht es einen sanften Hund, der Kontakte zu Mensch und Tier nicht nur zulässt, sondern fördert, Brücken bildet.

Ein Retriever, ein freundlicher kleiner Wuschelhund (ich kenne die Rassen nicht so), oder ein erwachsener Tierschutzhund, bei dem man weiss wie er sich im sozialen Umfeld bewegt.


Klar, wir befeuern lieber Vorurteile (obwohl Du es eigentlich besser wissen solltest, wenn Du selbst schon so einen Hund hattest?), als uns sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Warum sollten wir keine Hunde empfehlen, wenn wir diese aufgrund der Rasseeigenschaften für geeignet halten? Die TE kann sich doch dann immernoch aussuchen, welchen sie haben möchte und welcher zu ihrer Familie passt. Ich hoffe ja ein bisschen darauf, dass die aktuellen Rotti-Besitzer im Forum noch was schreiben, so ein oder zwei haben wir ja. Ich bin mir sicher, dass zumindest mein Rotti und auch die, die es aktuell in meinem Bekanntenkreis noch gibt, es in Punkto Nervenstärke und Belastbarkeit mit jedem Labbi aufnehmen konnte, bzw. kann. Und aus irgendeinem Grund möchte die TE ja eben KEINEN Labrador - zumindest keinen reinrassigen. Es ist Hundeerfahrung mit einem nicht ganz einfachen Hund vorhanden, also warum sollten wir nicht in Richtung Rotti denken? Im besten Fall sind das absolut souveräne, zuverlässige Hunde mit einer starken Bindung an ihre Familie. Also genau das, was eigentlich gesucht ist? Ich sehe wirklich das Problem nicht. Das einzige, was passieren kann ist, dass man hin und wieder einen dummen Kommentar von fremden Leuten bekommt, aber ich traue jedem zu, da drüberzustehen und da kommt es auch drauf an, wo man lebt. Trifft man jeden Tag die gleichen, haben die sich schnell an den Rotti gewöhnt.

Solche Sprüche wie Deine hier gerade tragen jedenfalls nicht dazu bei, den Ruf der Rasse wiederherzustellen, der völlig zu Unrecht in den Dreck gezogen wurde. Auch wenn ich es schon tausendmal geschrieben habe: Bei uns waren Rottis früher ganz stinknormale Haus- und Hofhunde, genau wie DSH. Mit letzteren bin ich selbst als Kind aufgewachsen und - oh Wunder! - ich lebe noch. Rottis gab es viele bei den Familien meiner Schulfreunde und auch von denen wurde keiner gefressen.

@Lupini Hat doch im Startthema genau das angemerkt, was Du gerade machst: Dass irgendwer immer irgendwas an irgendeiner Rasse auszusetzen findet, warum weshalb wieso genau DIE Rasse nicht geeignet und super schwierig ist. Da ist es wohl erlaubt, in alle Richtungen zu denken und seine Erfahrungen zu teilen. Was die TE dann draus macht, ist sowieso ihre Sache.

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Ich würde vielleicht doch nochmal in ein Tierheim schauen. 

Friedliche und ruhige Hunde lassen sich dort zum Teil wirklich sehr tolle finden. Aber natürlich muss man auch da schauen, welcher Hund passt.

 

Von der Rasse des Aussies würde ich wenn ich etwas ruhiges suche eher absehen. 

Vielleicht wäre ein Hund aus der Kategorie Begleithunde etwas für euch. 

Ich denke beispeilsweise an einen Kleinpudel/Pudel oder Bolonka.

 

Das mit dem Assistenzhund habe ich nicht rausgelesen gehabt, aber falls es so ist hier noch bisschen was von mir. Ich persönlich würde da eher dazu tendieren bei den "üblichen Rassen" oder "Mischlingen davon" zu bleiben. Vor kurzem habe ich mal mitbekommen wie viele solcher Hunde ausgebildet werden und schlussendlich an diesem Job zu Grunde gehen, einfach nur weil es zu viel Stress für sie bedeutet. Die Anforderungen sind hoch, selbst für Hunde die das richtige Maß an innerer Ruhe, Beherrschtheit und Arbeitswillen besitzen. Deshalb hier bitte mit viel Bedacht herangehen, die Auswahl des richtigen Hundes ist da ganz wichtig und vielleicht auch einen Experten zu Rate ziehen. 

 

Ich hoffe ihr findet einen passenden Begleiter. :) 

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@Ivy2 ich habe nicht gesagt, dass Rottis böse Hunde seien. Aber von mir aus gesehen hier völlig fehl am Platz, denn ich weiss dass viele, vor allem im höheren Alter schwierig werden. Das sind meine Erfahrungen, nicht Vorurteilen, sondern, wenn du willst Urteile.

Hier wäre der Hund eben kein Hofhund, sondern Büro- / Familienhund, der auch mit den Grosseltern, den Hunden in der Pension, anderen Kindern, die zu Besuch kommen klarkommen.

Dann musst du auch ehrlich sein, was ist in den idyllischen Dörfern mit den grossen Hunden, die Probleme gemacht haben passiert?

 

Vom Eingangbeitrag kann ich nirgends lesen, dass ein so grosser mächtiger Hund gesucht wird.

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Vorurteile außen vor.... warum jemandem, der einen Aussie will, einen Rotti empfehlen? Nervenstärke okay. Aber was ist mit dem Schutztrieb?

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vor 40 Minuten schrieb Michelle003:

Das mit dem Assistenzhund habe ich nicht rausgelesen gehabt, aber falls es so ist hier noch bisschen was von mir. Ich persönlich würde da eher dazu tendieren bei den "üblichen Rassen" oder "Mischlingen davon" zu bleiben. Vor kurzem habe ich mal mitbekommen wie viele solcher Hunde ausgebildet werden und schlussendlich an diesem Job zu Grunde gehen, einfach nur weil es zu viel Stress für sie bedeutet. Die Anforderungen sind hoch, selbst für Hunde die das richtige Maß an innerer Ruhe, Beherrschtheit und Arbeitswillen besitzen. Deshalb hier bitte mit viel Bedacht herangehen, die Auswahl des richtigen Hundes ist da ganz wichtig und vielleicht auch einen Experten zu Rate ziehen. 

 

Das habe ich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte schreiben das eben einige Hunde die nicht den üblichen Rassen angehören, oder auch nicht dem üblichen ruhigen Charakter entsprechen daran auch mal zu Grunde gehen. Sie können die Erwartungen dann einfach nicht erfüllen. Deshalb sollten leicht erregbare oder ängstliche Hunde, sehr arbeitstriebige Hunde oder sehr sensible Hunde eben nicht für einen Job gewählt werden der für dieses Naturell nicht passt. 

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