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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Zugkraft eines Hundes

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In einem anderen Thread entstand eine Diskussion darüber:

Die ersten paar Posts dazu kopier ich mal hier rein:

 

vor 14 Stunden schrieb pixelstall:

  Ich persönlich finde ja daß es einen großen Unterschied macht, ob man 20kg oder 30kg (im Fall der Fälle) halten muss  20 halte ich zumindest locker mit einer Hand 30 nicht unbedingt, mit Kleinkind /Buggy auch nicht zu unterschätzen.

vor 13 Stunden schrieb Zurimor:

 

Da hätt ich dir gern mal Madame mit 20 kg vorbei geschickt um die Aussage zu überprüfen. Inzwischen wiegt sie leider so 23/24kg und hat noch einiges mehr an Zugkraft. ;)

vor 12 Stunden schrieb Wilde Meute:

Öhm, also wenn ich 20kg Hund nicht mit einer Hand halten kann, egal wie derb der in die Leine geht, dann würde mein Weg

wohl ins nächste Fitness-Studio führen. 😅

vor 12 Stunden schrieb Zurimor:

Unterschätze nie die Kraft eines Schlittenhundes. Ernsthaft, wenn Madame richtig in die Leine geht, dann hält die niemand locker mit einer Hand.

vor 12 Stunden schrieb Wilde Meute:

 

Sorry.. aber das ist einfach nur noch lächerlich. 🙈

vor 12 Stunden schrieb Zurimor:

Nöö, eher realistisch.

vor 12 Stunden schrieb Zurimor:
 
vor 12 Stunden schrieb Zurimor:
Zitat

An adult male Alaskan Malamute can pull around 500–1,500 kilograms (1,100–3,300 lb) of weight, depending on build and training.

https://en.wikipedia.org/wiki/Alaskan_Malamute

 

Da möchte ich wirklich sehen, wie das jemand locker mit einer Hand hält. Gilt natürlich für einen ausgewachsenen Malamute, aber Madame hatte auch mit 20 kg schon eine enorme Zugkraft.

 

vor 5 Stunden schrieb Freefalling:

Ich kann Femo (30kg +) mit einer Hand so gerade halten. Allerdings muss ich relativ bald mit der zweiten Hand nachgreifen, wenn er richtig anfängt zu toben. Wenn es unübersichtlich ist, läuft er deswegen am Kinderwagen am Halsband.

Also es geht irgendwie.... aber schön ist das nicht.

Eine Freundin von mir hat einen Jack Russell am Kinderwagen und das ist sehr viel entspannter. Wenn der Hund groß ist, muss er wirklich gut leinenführig sein. Der Mali-DSH-Mix hier ist gerade in der Pubertät und die Besitzerin geht nur im Notfall mit Hund und Kind gleichzeitig. 

Mit kleinem Kind würde ich wohl immer eher zu einem kleineren Hund tendieren, weil besser händelbar. 

vor 4 Stunden schrieb Shyruka:

Naja. Zurimors Aussage ist grundlegend nicht falsch.

Masse * Strecke = Kraft

Mit einer etwas längeren Leine, kommt da auch bei 20 Kilo gut was zusammen. Die Erfahrung durfte ich leider selber machen!

Eine schicke fünf Meter Schlepp, ausgeliehen in der Hundeschule. Ich war gerade am umleinen, wollte sie wieder an die normale Leine machen, da macht irgendein Depp seinen kleinen los und Quinta aus m Stand hinterher. Nein, das hält niemand mehr ohne Verletzungen. Und ich war nicht so blöd festzuhalten, oder nach der Leine zu greifen. Die war gummiert und lag mir übern Handgelenk.

Ich bin froh, dass mir nur ein paar Finger gedreht wurden und nicht das ganze Handgelenk.

 

Klar, mit ner kurzen Leine, ohne ein bisschen Anlauf, sollte man 20 Kilo eigentlich mit einer Hand halten können. 

vor 4 Stunden schrieb Michelle003:

Kraft ist doch Masse mal Beschleunigung.

F=m*a 

vor 3 Stunden schrieb Nebelfrei:

 Ich hat Wega, knapp 20kg,  auch schon mal umgerissen, obwohl ich eigentlich genug dagegenzusetzen habe.

Allerdings war ich völlig unvorbereitet und die Leine war etwas lang, wenn ich vorbereitet bin geht es gut, da zieht sie aber auch nicht wirklich.

Aber ich bin allein, muss nicht noch auf jemanden aufpassen.

 

Was ich aber fast täglich sehe, sind Leute mit grossen Hunden, die offensichtlich kräftemässig völlig überfordert sind.

vor 3 Stunden schrieb Hoellenhunde:

Ehrlich, das hat wenig mit „guter Erziehung“ zu tun. Wirklich.

Als 20 Meter im Sommer ein Knaller losging, musste ich meinen 13kg-Hund halten, indem ich mich auf die Wiese geworfen habe, weil der urplötzlich Kräfte vor Panik entwickelt hat, die mich umgerissen hätten - oder die Leine aus der Hand gerutscht wäre.

 

Schlecht erzogen, der Hund!

vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Ich bin auch der Meinung, dass es nichts mit Erziehung zu tun hat. Es gibt nun mal Situationen, in denen der best erzogenste Hund nach vorne preschen kann.

Ob jemand mit einem 20kg-Hund dann Probleme hätte oder nicht, ist wohl unterschiedlich. Ich bin nicht gerade die Stärkste unter der Sonne und mir wäre dann ein 20kg-Hund zu stark.

Nun hatten wir einen großen Hund, der über 20kg wog. Der zog nicht, aber das haben wir ihm nicht beigebracht. Das lag wohl an seinem ersten halben Jahr: Er wurde mit Strick um den Hals gefunden. Lucky mochte den Zug auf dem Halsband nicht.

vor 1 Stunde schrieb Crystalflower:
vor 12 Stunden schrieb Wilde Meute:

Öhm, also wenn ich 20kg Hund nicht mit einer Hand halten kann, egal wie derb der in die Leine geht, dann würde mein Weg

wohl ins nächste Fitness-Studio führen. 😅

Tut mir leid, aber das ist eine einfach nur unhöfliche Aussage... Ich bin 50 kg schwer und 1,67m, aber wenn ich mit den Pflegis gehe, dann kann ich nur einen Hund pro Zeit nehmen (1x ca 25 kg und 1x ca 35 kg). Ich würde nicht sagen, dass ich unsportlich bin, aber wenn der Hund wirklich beschädigungsabsicht hat, dann kann ich selbst die Hündin kaum halten! Sie springt einfach extrem in die Leine, wenn ich sie nicht richtig 'umlenke', dann würde sie mir wahrscheinlich das Gelenk auskugeln, weil da enorme Kräfte wirken.

Ich frage mich ernsthaft ob hier alle Leute wirkliche Hulks sind, anders kann ich mir das nicht erklären. Vielleicht bin ich auch extrem unfähig. 

 

Es gibt übrigens keine wirklich passende Kategorie für dieses Thema @Mark, sowas wie "Hunde allgemein" oder so, in die Plauderecke reinstellen wollt ich's nämlich nicht.

Hier noch eine ganz interessante Diskussion zum Thema, da ist u.a. die Rede von einem 25kg-Hund der beim weight-pulling 1400kg gezogen hat:https://forum.hundund.de/hundesport-allgemein/zugkraft-t43451.html

Zur Kraftformel, der Weg ist ja in der Beschleunigung mit beinhaltet.

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Hier mal die Spuren am Boden als Madame einen anderen Hund sah und recht begeistert war:

20190213_105022.jpg.ba796643bec99c251c868084a9520e00.jpg

 

Da kann man zumindest erahnen, welche Kräfte da wirken und vor allem auch mit welchem Willen Frau Wildente ziehen kann.

Ich behaupte ja, wenn ein Schlittenhund sich halten läßt, dann ist das reiner Goodwill des Hundes. Wenn er wirklich wollte könnte er das Anhängsel am Ende der Leine problemlos hinterher ziehen. 

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Wie gesagt glaube ich nicht, dass das gross was mit Schlittenhund zu tun hat, sondern mit Motivation und Muskelapparat, naja, auch mit Sensibilität und Rücksichtnahme des ziehenden Hundes natürlich, also wann er sich erinnert, dass da ja eigentlich so ein lahmer Mensch dran hängt.

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Gibt interessante Untersuchungen zum Energiehaushalt von Schlittenhunden, aus dem Gedächnis weiss ich die genaue Bezeichnung nicht mehr. 

Zur Kraftübertragung lohnt sich Coppinger zu lesen, auch wenn mich dessen Musherbrille immens abstösst.

 

Ich hatte immer Spaß wenn Aisha mal anzog und der verdutzte Mensch an dem anderen Ende der Leine von der 20kg schweren Huskydame umgehebelt wurde. 

 

so weit 

Maico 

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Der junge, durchtrainierte Sammy hat 26kg auf die Waage gebracht und wenn er was sah, wo er meinte, er müsse zum Angriff blasen hab ich den an der 10m Schleppleine (auch bergab) halten können.

Klar musste ich dafür beide Hände einsetzen, aber es ging. Diverse Muskelrisse in den Armen lasse ich jetzt mal unerwähnt 😎

 

Nana wiegt 26kg.

Wenn die mir in eine 10m Leine knallen würde, würde ich wohl einen doppelten Salto schlagen.

 

Sie ist einfach viel viel schneller als Sammy.

 

Snoopy hat mich an der 5m Leine mehrere Meter durch die Luft segeln lassen, bevor ich aufgeschlagen bin.

Da hab ich zugegebenermaßen gepennt. Snoopy wiegt 28kg und zieht sonst NIE.

Weil ich mich nach Sammy umgesehen hatte, weiß ich auch bis heute den Auslöser nicht :D

Festhalten ist meiner Meinung nach zum einen die Technik und zum anderen muss man wirklich die Beschleunigung sehen.

Es gibt Hunde, die sehr reaktiv auf alles mögliche reagieren, dabei aber im Vorstürmen nicht sooo schnell sind - so wie Sammy. (wobei ich den damals als unglaublich schnell empfand *g*) 

Und dann gibt's eben Hunde wie Nana.

Die auch Leinen und Geschirre reißen lassen, weil die Beschleunigung einfach brachial ist.

 

Aufm Platz hab ich immer mal Hunde, die nicht sooo groß sind, aber beim Pöbeln eine Kraft entwickeln, die man ihnen gar nicht zutraut.

 

Und Benny mit seinen 4,5kg kann auch massiv ziehen, wenn Rehe springen 😎

 

Aufs Gewicht kommts einfach nicht an.

Eine Nana oder auch einen jungen Sammy wollte ich niemalsnienicht am Kinderwagen führen müssen.

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15 Kg Hund vor drei Wochen (oder sind's schon vier?) einmal in die Schleppleine gebrettert (8m), während ich gerade dabei war, die Leinen auseinanderzutüddeln - Daumen ist seitdem kaputt, ich vermute mal Bänderriss. Diagnose gibt's hoffentlich endlich mal am Montag.

 

Mein 45 Kg Rotti war echt leichter zu halten als die zwei Fliegengewichte, die ich jetzt hab. Keine Ahnung, warum. Is aber so. Vllt. ist das der berühmte Schub aus der Hinterhand? ^^

 

Es kommt auch viel auf die Berechenbarkeit an. Der Rotti war zu 99,99999--% berechenbar. Absolut. Immer! Der hatte nie Panik und Nerven wie Drahtseile. Wenn er meinte, sich verbal mit anderen Rüden duellieren zu wollen, dann sah man ihm das schon gefühlte Stunden vorher an und konnte den vergleichsweise locker am Halsband halten. Die Sibse hingegen erschrecken sich gern mal vor völlig unsichtbaren Gespenstern. Manchmal auch vor sichtbaren.. aber das, gepaart mit einer echt beachtlichen Zugkraft, ist genau der Grund, warum ich die niemals aus der Hand gebe (außer ich lieg halb tot im Bett und kann nicht mehr aufstehen). Jeder - und damit meine ich JEDER - unterschätzt die kleinen Puschel maßlos! Fussel hat sich selbst bei mir schonmal von der Leine gerissen (aus völlig unerfindlichen Gründen) und ist in der Rush Hour über die Straße gerannt. Obwohl ich weiß, wie die damals drauf war und immer höllisch aufgepasst habe. Zum Glück ist ihr nichts passiert, aber es war wirklich nicht toll, mir war danach erstmal so richtig schlecht (und ist mir immer noch, wenn ich dran denke). Inzwischen ist sie zum Glück etwas mutiger und erwachsener geworden.. aber dafür hab ich ja ein Chaosgemüse, das genau solche Aktionen auch bringen würde, wenn man sie nicht immer zu 120% festhält und zu 180% im Auge hat. Der Rotti durfte öfter mal "Urlaub" bei meinen Freunden machen (wenn er irgendwo nicht mit hin durfte), bei dem hatte ich wenig Bedenken, dass den jemand nicht halten kann.

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Ich erinnere mich noch sehr genau daran als mir SirRiddick (25kg) in die 5 Meter Leine rannte.

Schulter Ausgekugelt mit Sehnenabriss, Respekt wer das locker mit einer Hand gehalten hätte.

Auslöser war wohl ein Hase und da wir neben den Bahngleisen liefen , wollte ich nicht loslassen.

Zwei Jahre und eine Operation später, war ich dann fast wieder heile.

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Dat Kälbchen wiegt je nach Verfassung 60kg +/- kg. Und wenn der volles Brett in die Leine steigt, weil auf der anderen Straßenseite irgendetwas seinen Seelenfrieden stört, dann halte ich den in der Regel, wenn ich es vorher sehe (meistens), mit viel Mühe. Aber ich halte ihn zuverlässig. Wenn der mir volle Kanone in die 5m Leine brettert (was nur sehr sehr selten vorkommt) halte ich da gar nix. Das hat echt was mit der Beschleunigung zu tun. 

 

Deswegen verstehe ich @Ivy2 auch sehr gut, und gebe den gar nicht erst in fremde Hände, weil da, wenn es denn nötig ist, echt Technik gefragt ist und der Hodor auch sehr gerne unterschätzt wird (das ist so ein ruhiger netter Kerl....). Macht übrigens eine Betreuung für Mr. Sensibelchen zu finden auch nicht leichter...

  

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vor 2 Minuten schrieb Ferun:

Ich erinnere mich noch sehr genau daran als mir SirRiddick (25kg) in die 5 Meter Leine rannte.

Schulter Ausgekugelt mit Sehnenabriss, Respekt wer das locker mit einer Hand gehalten hätte.

Auslöser war wohl ein Hase und da wir neben den Bahngleisen liefen , wollte ich nicht loslassen.

Zwei Jahre und eine Operation später, war ich dann fast wieder heile.

Ich erinnere mich gut an einen älteren Herren, dessen afghanischen Windhund ich Gassi führen durfte. Der schickte mich mit den Worten: "Mit dem kannste machen, was Du willst, aber auf keinen Fall schneller werden...der peest los, da brichste Dir die Knochen...." und so richtig schwer war der Hund nun auch nicht... 

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@AlexT Genau, bei den Windigen ist es die enorme Beschleunigung, da kann mich selbst die kleene Ferun (15kg) aus dem Tritt bringen.

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