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Hundeforum Der Hund
Rosi18

taube Hündin ohne Erziehung

Empfohlene Beiträge

Für mich liest sich das, als würde sie einfach hochfahren und kommt dann nicht mehr runter, weil sie die Situation nicht kennt. Bei Boxern gar nicht so ungewöhnlich, jedenfalls kenne ich das von meinem Rüden und auch unserem ersten Boxer. Die können super von 0 auf 180, das Runterkommen muss man hingegen üben.

 

Auf Bälle oder Schnee werfen würde ich erst mal verzichten. Lieber ruhige Sachen machen und wenn sie deinen anderen Hund mag, kann sie sich mit ihm da austoben, wo sie nicht verloren gehen kann. Unterwegs anleinen dann eher noch nicht...

 

Das Verhalten hat für mich eher nichts mit der Taubheit zu tun. Unser Piet war ebenfalls taub. Du könntest versuchen, sie auf ein Vibrationshalsband zu konditionieren. Bei uns war das das „schau her“-Signal im Freilauf, damit wir ihn herabsinken konnten. Und zum Clickern haben wir es genutzt, damit hat er bei Seminaren mitmachen können wie jeder „normale“ Hund.

 

Wenn ich irgendwo nicht sicher war, ist er an der Schleppleine gelaufen. Er war nie bös mit Menschen, hat sich aber natürlich erschreckt, wenn Autos oder Räder von hinten kamen - für ihn ja „aus dem Nichts“.

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Nachtrag: Kong oder Bälle abgeben musste unser Hund auch erst lernen. Und noch immer kann er sich super selbst mit den Sachen bespaßen, wenn ich ihn denn lasse...auch die Leine taugt im Zweifel zum Spielen und wir üben fleißig, dass es kein tolles Spiel ist, nach dem Ableinen hoch zu springen und in die Leine zu beißen 😉.

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Arbeite / übe mit Konkurrenzspielzeugen im Tausch. Geht auch mit Futtertausch. Dann sollte das mit dem Abgeben relativ schnell erledigt sein.

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vor 23 Stunden schrieb pixelstall:

Puh, weniger ist mehr würde ich sagen, sie scheint sich nicht gut selbst regulieren zu können, kein Wunder bei der Dosis "neu", der werden die Stresshormone bis zum Anschlag stehen, klar, daß die irgendwann "überschnappt" im wahrsten Sinne des Wortes, daß ist dann kein Ungehorsam sondern eine biologische Reaktion des Gehirns auf die Überlastung, positiver Stress ist auch Stress. Fahr mal alles runter, laufe immer die gleiche Strecke -da kann man z.B. auch Reize reduzieren, wenn man nur hinundzurück geht anstatt ganze Runden. etc.

 

Ich würde mich auch in das Thema Deprivation einlesen, ich ahne, daß es in diese Richtung gehen könnte. 


Ich bin Deiner Meinung.

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Hast du keine Angst, daß sie wegläuft, wenn du sie einfach stehenläßt?

Immerhin ist sie noch nicht solange bei dir.

Ich glaube auch, daß sie völlig reizüberflutet ist.

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Am 14.2.2019 um 18:27 schrieb Lissy-und-Missy:

Interessiert sie sich für Harry? Damit meine ich - könntest du dir vorstellen, dass sie von ihm lernen könnte durch Beobachten? 

 

Für mich klingt ihr Verhalten auch keineswegs aggressiv. Ich vermute eher, dass sie total geflasht ist von den vielen neuen Eindrücken. Dein größter Fehler war - zumindest von dem, was du erzählt hast - dass du sie weggesperrt hast. Das ist nicht gut. Sie muss lernen, dir zu vertrauen und sich an dir zu orientieren. In so einer Situation, wenn sie total überdreht ist, würde ich sie trotzdem nicht allein lassen, sondern gemeinsam mit ihr und mit Harry versuchen runterzukommen, zu entspannen, indem du dich vielleicht mit in das Wohnzimmer gesetzt hättest, ein Buch gelesen hättest o.ä. 

 

Wenn sie so auf den kong abfährt, dann gib ihr in so einer Situation etwas zum kauen. Kauen beruhigt Hunde oft. 

 

Langsam fängt sie an auch mal mit Harry auf dem Feld zu spielen. Aber noch nicht lange. Das wird noch. Viele Hundetrainer haben gesagt, das man sie, da sie taub ist, bei Fehlern ignorieren soll. Da lagen die warscheinlich falsch. Klar ist sie in vielen Dingen noch geflasht und ich versteh das auch wenn man 6 Jahre nur eingesperrt ist weiß man eben auch nicht wie schön es draußen in der Sonne sein kann und dann noch zu spielen. Tag für Tag gibt es neue Fortschritte. Gestern war sie das erstmal den ganzen Tag mit draußen. Zwar nur auf der Terasse aber das war ein erster Schritt. Denn Rosi will immer nur ihr Geschäft machen und dann schnell wieder rein. So wie es eben 6 Jahre lang war. Wenn wir ein paar Kleinigkeiten im Garten gemacht haben, habe ich sie mit der Leine mitgenommen damit sie schauen kann was das alles ist. Denn Neugierig ist sie schon. Sie hätte doch so gern in das Rad von der Schubkarre gebissen. Auch in die Schubkarre musste Rosi ihre Nase stecken. Nur da war Erde drin und die war dann nicht so lecker. Das knirchelte ganz schön im Maul. Grins... So tasten wir uns langsam ran und verschiedene Dinge brauchen eben länger als andere. Nächste Woche fahren wir alle zusammen in den Urlaub. Na ich bin gespannt wie turbulent das wird.

Im übrigen haben wir auch einen Kong in der Box im Auto. den nimmt sie jetzt manchmal zum kauen, wenn sie etwas nervöser wird beim Fahren.

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Am 15.2.2019 um 17:05 schrieb Hellskitten:

Für mich liest sich das, als würde sie einfach hochfahren und kommt dann nicht mehr runter, weil sie die Situation nicht kennt. Bei Boxern gar nicht so ungewöhnlich, jedenfalls kenne ich das von meinem Rüden und auch unserem ersten Boxer. Die können super von 0 auf 180, das Runterkommen muss man hingegen üben.

 

Auf Bälle oder Schnee werfen würde ich erst mal verzichten. Lieber ruhige Sachen machen und wenn sie deinen anderen Hund mag, kann sie sich mit ihm da austoben, wo sie nicht verloren gehen kann. Unterwegs anleinen dann eher noch nicht...

 

Das Verhalten hat für mich eher nichts mit der Taubheit zu tun. Unser Piet war ebenfalls taub. Du könntest versuchen, sie auf ein Vibrationshalsband zu konditionieren. Bei uns war das das „schau her“-Signal im Freilauf, damit wir ihn herabsinken konnten. Und zum Clickern haben wir es genutzt, damit hat er bei Seminaren mitmachen können wie jeder „normale“ Hund.

 

Wenn ich irgendwo nicht sicher war, ist er an der Schleppleine gelaufen. Er war nie bös mit Menschen, hat sich aber natürlich erschreckt, wenn Autos oder Räder von hinten kamen - für ihn ja „aus dem Nichts“.

 

Danke für deinen Tipp. Wir sind jetzt auch auf dem Weg, wo wir erstmal nichts schmeißen oder werfen. Auf dem Feld spielen sie so langsam zusammen, da unser Harry sie auffordert und wenn sie will macht sie mit und wenn nicht, dann halt nicht. Findet einer einen Stock dann flitzen sie auch mit dem Stock, aber ohne das wir ihn werfen. Wir finden auch, das es besser ist ruhigere Sachen zu machen. Mit Schleppleine geht gar nicht, die würde sie im Nu zerbeißen. Ich hatte am Samstag einen kleinen Versuch gestartet. Im Garten, es war Sonnenschein, bestes Wetter um mal ruhig zu entspannen. Ich hatte eine Decke für die Hunde auf die Wiese gelegt, Leckerlis und meinen Kaffee bereit gestellt. Nun haben wir noch keinen Zaun ums Grundstück, deshalb habe ich Rosi an der Leine gelassen. Ich gab beiden ein Leckerli als sie auf der Decke saßen. Harry legte sich hin und genoss die Sonne. Rosi ihre Leine habe ich an einer Verlängerungsleine an der Bank festgemacht. Ich saß dann auch auf der Bank und wollte eigentlich meinen Kaffee trinken. Rosi bemerkte schnell, das sie mit der Leine an der Bank fest gemacht war und verfiel sofort wieder in Panik und biss in die Kettenleine. Das war für mich gleich das Beispiel, das ihr völlig egal ist, ob die Leine aus Stoff oder aus Kette besteht, sie biss sich fest und ich bekam sie nicht mehr aus ihrem Maul. Wie würdet ihr in so einer Situation reagieren oder machen?

Ich habe sie mit samt der Leine im Maul ins Wohnzimmer gesteckt und mich dann mit Harry auf die Terasse gesetzt. Paar Sekunden später stand sie ohne Leine im Maul am Terassenfenster. Ich ignorierte sie und Rosi legte sich im Wohnzimmer auf ihren Platz. Sie schlief so fest ein, das sie nicht mal bemerkte, als wir rein kamen. Sie beruhigte sich nur wieder, in dem ich sie ignorierte. Hättet ihr anders reagiert?

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Am 15.2.2019 um 19:55 schrieb Gerhard:

Arbeite / übe mit Konkurrenzspielzeugen im Tausch. Geht auch mit Futtertausch. Dann sollte das mit dem Abgeben relativ schnell erledigt sein.

 

Das Habe ich mir auch schon mal überlegt. Wir haben ja soviel Spielsachen, das ich dachte ich könnte eins werfen und sie mit dem anderen zurück locken und dann das Spielzeug werfen und immer im Wechsel. Nur weiß ich nicht, ob sie das wieder so sehr in eine Stresssituation versetzt.

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Am 15.2.2019 um 23:35 schrieb Simona1711:

Hast du keine Angst, daß sie wegläuft, wenn du sie einfach stehenläßt?

Immerhin ist sie noch nicht solange bei dir.

Ich glaube auch, daß sie völlig reizüberflutet ist.

 

Weglaufen tut sie nicht, da sie sich immer daran orientiert, wo wir sind oder wo Harry ist und wenn wir Harry zurück rufen kommt sie mit. Durch die Bachblütenmischung konnte sie schon etwas runter fahren und legt sich jetzt auch mal auf die Couch oder auf ihren Platz und schläft entspannt. Wie oben geschrieben wurde, gehe ich mit ihr immer nur ein ein Stück am Fluss entlang. Paar mal hin und zurück. So bleibt sie bei mir entspannt was die Leine angeht. Aufs Feld geht nur mein Mann alleine mit beiden oder wir gehen alle zusammen. Nur ich gehe vorerst nicht mit beiden allein aufs Feld. Bei mir dreht sie auf und beißt in die Leine. Dann wird der Heimweg extrem anstrengend mit den Beißattacken von ihr.

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