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Wieviel darf Hund im Freilauf allein regeln?

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Ja, und er hat mehrere intakte befreundete Rüden, die er seit Junghundzeit kennt. Ich schrieb von erwachsenen Fremdrüden. 

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Am 15.2.2019 um 13:50 schrieb Bimbam:

Ein souveräner Hund bleibt stehen, baut sich auf, fixiert und wirkt durch seine Präsenz.

Da wird nicht geknurrt oder gebellt und da ist auch keine Aggressivität im Spiel.

 

Auch sich Aufbauen und Fixieren ist bereits „Aggression“, eine sogar deutliche Drohung - sonst blieben die anderen nicht fern. 

 

Daraus kann man keinen „souveränen“ Hund per se ableiten. 

Denn das kriegt auch Akuma hin, er wird nur laut, wenn der andere „Knallkopf“ das nicht akzeptiert und näher kommt. 

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@Lele Ich kenne auch intakte Rüden, die grundsätzlich kein Problem mit anderen Hunden haben, sei es Hündin, Rüden oder Kastrat. Heißt nicht, daß sie alle anderen Hunde mögen, aber das Geschlecht ist da ziemlich egal.

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Ja kenne ich auch. Ist eher die Minderheit. 

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vor 14 Stunden schrieb Zurimor:

@Lele Ich kenne auch intakte Rüden, die grundsätzlich kein Problem mit anderen Hunden haben, sei es Hündin, Rüden oder Kastrat. Heißt nicht, daß sie alle anderen Hunde mögen, aber das Geschlecht ist da ziemlich egal.

 

Yoma ist so einer. Yoma „maßregelt“ aber auch intakte Hündinnen, wenn die sich seiner Meinung daneben benehmen. „Aber des ist doch a Weibi!“

 

Außer wenn viele Hündinnen läufig sind, da zeigt er sexuell motivierte (angemessene) Aggression gegenüber Rüden. Ein Männchen eben.

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Mein alter Rüde hatte sehr viel Kontakt mit anderen Hunden. Er hatte auch einen großen "Massa" - sein Held. 

Als er Welpe / Junghund war waren wir meist in einer festen Gruppe von ca. 6 Hunden unterwegs - später hatten wir einen recht großen Hundetreff (Rüden wie Hündinnen - zu der Zeit war Kastration noch nicht so angesagt). Er hat sehr viel auf den "Deckel" bekommen, wo ich manchmal die Hände vor die Augen geschlagen hab und dachte, was soll aus ihm werden - auch ungerechtfertigt in meinen Augen auf den Deckel bekommen. Aber - was ich heute sehr glaube vor allem im Vergleich zu Monti -, was er in dieser Zeit definitiv gelernt hat, ist, damit umzugehen, sich Situationen zu stellen, Situationen zu deeskalieren. Ich hatte später absolut keine Probleme, ihn immer und überall frei laufen zu lassen, selbst, wenn ein anderer Hund an der Leine getobt hat, hat er nicht einmal den Kopf nach ihm umgedreht. Gut, vermutlich ist auch vieles - auch Wesensfestigkeit - im Genpool mit verankert, aber wohl auch sehr viel im Umgang mit Hunden im täglichen Leben, die eben auch nicht alle nicht auf Krawall gebürstet sind.

 

Monti hatte zwar auch sehr viel Kontakt mit anderen Hunden, leider aber nicht so regelmäßig und auch nicht in einer so festen Hundegruppe. Und ich denke manchmal, dass er vielleicht sicherer im Umgang mit anderen Hunden geworden wäre, wenn  - wie es zu damaliger Zeit noch eher war - ich nicht so viel für ihn "geregelt" hätte. Tatsächlich war der Umgang mit Hunden vor ca. 20 Jahren noch wesentlich entspannter. Sie mussten nicht zu 100% funktionieren und es gab es nicht, wie heute üblich, dass erst der Mensch großartig kommuniziert hat, bevor der Hund Kontakt aufnehmen durfte. Manchmal wünsche ich mir diese Zeiten wieder herbei, dass sich zwei Rüden auch mal raufen dürfen und sich nicht wie zivilisierte Zweibeiner ignorieren müssen, obwohl sie sich nicht ausstehen können. Und ich denke, dass der Hund selbst aus solchen Begegnungen viel lernen und durchaus gestärkt und selbstsicherer für die nächste Begegnung hervorgehen kann.

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