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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Wieviel darf Hund im Freilauf allein regeln?

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Soso, Freilaufflächen sind als nur für absolut verträgliche Hunde da und alle anderen haben immer an der Leine zu gehen. Interessante Sichtweise...

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Ich würde Femo diesem Stress aus nicht aussetzen. Es klingt für mich danach, dass er sehr unsicher ist und überfordert damit, sich andere Hunde vom Hals zu halten. 

 

Hast du nicht vielleicht einen sehr souveränen Hund in deiner Bekanntschaft, mit dem ihr das üben könnt? An einem ruhigen Ort an dem ihr euch nur auf die Hunde konzentrieren könnt? 

 

Ich finde es auch ärgerlich, wenn ich auf einer Freilauffläche, zu der ich einen echt weiten Weg laufen muss, meinen Hund ständig im Fuß halten muss, weil dort unerträgliche Hunde laufen, möglichst noch an der Leine. Ich halte ihn bei mir und lasse ihn da nicht hinlaufen aber es nervt mich schon, wenn ich das Spiel zweier Hunde ständig unterbrechen muss, damit die Leinenhunde vorbei gehen können. Es ist während der Brut und Setzzeit der einzige Ort, an dem Freilauf möglich ist, den möchte ich dann auch nutzen. 

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vor 10 Minuten schrieb Nebelfrei:

Bei uns gibt solche 'Freilaufflächen' nicht, wohl zu ländlich.

Aber ich verstehe auch  nicht, dass man auf eine solche Freilauffläche geht und sich dann aufregt, dass Hunde frei laufen und halt auch zu anderen Hunden gehen, dafür ist es doch da.

Wenn da ein Hund an der Leine ist, nehme ich an, dass er zb jagt, aber nicht dass er keinen Kontakt zu anderen Hunden haben darf. 

Weil ein Hund, der das nicht verträgt ist mE am falschen Ort

 

Ich kenne solche Flächen hier bei uns auch nicht.

Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat freefalling aber bis auf diesen Park, der zumindest durchquert werden muss, nicht viele Möglichkeiten, Femo rennen zu lassen.

 

vor 1 Minute schrieb gebemeinensenfdazu:

ich glaube ein wirklich souveräner Hund hat das nicht nötig. Ein Blick oder eine Geste reicht.

 

🤔

Ab einer gewissen Distanz bleibt einem Hund doch gar nichts anderes, als den anderen zu fixieren.

Ein Blick und weg gucken: ein tut-nix wird angaloppiert kommen.

Geste=Bewegung.

Damit ist wieder ne Dynamik drin, die einen tut-nix ebenfalls näher kommen läßt.

 

Maya hat vor Jahren mal eine 1jährige Dogge auf 10m in Zeitlupe ins Platz gelegt.

Kam an so:Yeah, yeeeaaah, yeeeeeeaaaaah! Andere Hunde!!! 🤩

Maya so: äh... Du groß, ich klein. Blöde Idee.

Stand stocksteif mitten auf dem Weg. Die Dogge wurde langsamer und ließ sich dann gaaaanz langsam nieder.

Maya stolz erhobenen Hauptes dran vorbei.

 

Der Halter der Dogge weint wahrscheinlich heute noch ins Kissen, weil "der Kleine" seinen Großen "so dominiert" hat 😎

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vor 3 Minuten schrieb Zurimor:

Soso, Freilaufflächen sind als nur für absolut verträgliche Hunde da und alle anderen haben immer an der Leine zu gehen. Interessante Sichtweise...

 

Wir haben hier ein Gebiet, wo es ungeschriebenes Gesetz ist, dass sich da alle tut-nixe treffen und frei laufen.

 

Da geh ich mit Nana hin 🤭

Natürlich an der Leine und mit Korb gesichert.

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Ich würde ihn auch eher gar nichts regeln lassen, für mich liest sich das so, als wäre ihm das Zuviel. Freilauffläche meide ich selber wie der Teufel das Weihwasser, mein Hund ist eh nicht so das Spielkind mit Artgenossen, und ich weiß nicht auf wen ich da treffen würde.

 

Aber Du wolltest ja eh nicht auf die Freilauffläche, sondern nur daran vorbei? Und der andere Hund hat sich immer wieder von der Fläche entfernt, um euch zu nerven? Finde ich unmöglich sowas, ist aber nicht Deine Schuld. Wer mag kann ja diese Flächen gerne nutzen, aber dann auch dafür sorgen, dass der eigene Hund auch dort bleibt, und nicht den ganzen Park aufmischt. 

 

Ich kann da auch ungehalten werden, mein Hund ist weder groß noch stark und ich hab auf solche ungewollten Begegnungen auch recht wenig Bock. 

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Bei unserem Spaziergang am letzten Wochenende hat sich - soweit ich das beurteilen kann, Femo mit den ihm bekannten Hunden und auch den unbekannten (meine, darunter eine nervige Kläfferin) auch im Freilauf alles andere als unsozial und agressiv gezeigt. Nur, als wir uns niederließen äußerte er deutlich: bleib mir vom Leib.

Einen solchen Hund nicht frei laufen zu lassen - wieso? Wie soll er lernen?

Er macht es doch am Anfang nicht verkehrt - die Frage ist doch wirklich nur, wann greift man ein, wenn er es nicht mehr richtig macht, wie zeigt man ihm, dass er bei einem harmlosen Hund auch mal souverän bleiben kann und nicht überreagieren muss.

Da würde ich dann doch eingreifen, könnte aber nicht genau sagen, wie. Ja - Anleinen, klar, aber was noch? Ich versuch es mit Abblenken, Beschäftigen. Bin aber auch bei meinem kleinen Hund oft nicht erfolgreich damit.

 

Es ist übrigens,  @Herdifreund, extrem kontraproduktiv für einen HH, dessen Hund immer noch dabei ist, zu lernen, wie man sich nicht aufregt, mit mehreren anderen Hunden zu zeigen, "wo es lang geht". Dies finde ich unmöglich.

Das zerstört vieles, was man mühsam aufgebaut hat. Meine 4kg Hysterikerin kann ich oft nur händeln, wenn ich sie mir unter den Arm klemme bei sowas. Das geht mit Femo nicht. Würdest du uns deine Hunde auf den Hals schicken "zum zeigen, wo es lang geht", hinge ich sehr schnell an deinem.

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vor 4 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Ab einer gewissen Distanz bleibt einem Hund doch gar nichts anderes, als den anderen zu fixieren

Bei der Grössenkonstellation ist das wahrscheinlich nötig.

Die mallorquinische Schäferhündin von damals schaffte das immer auch ohne. "Du willst nicht zu mir oder du bereust es" hat da in einen kurzen Blick gepasst, selten musste ein Lefzenheber irgendetwas unterstreichen, Keinerlei Tutnixproblematiken. War aber auch ein grosser schwarzer Hund, der nur sehr wenige Hunde um sich tolerierte. Aber es wollte eben auch keiner ausprobieren.

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vor 22 Minuten schrieb Zurimor:

Soso, Freilaufflächen sind als nur für absolut verträgliche Hunde da und alle anderen haben immer an der Leine zu gehen. Interessante Sichtweise...

Und wenn dann ein Hund was abkriegt, kriegt der unverträgliche Hund es auch ab mit Wesenstest/Leinen-und ggf. Maulkorbpflicht.Das bringt so einem Hund doch gar nichts gross.Die sind unverträglich, weil sie Artgenossen nicht so gerne haben. Die können da gar nicht entspannt Freilauf haben, weil der "Aversivreiz Artgenossen" sie umzingelt. Deswegen geht man da hin, wo es übersichtlich, geräumig und eher leer ist, weil dann der Hund nämlich auch etwas vom Freilauf hat.Jedenfalls habe ich das mit der grossen schwarzen ziemlich intoleranten mallorquinischen Schäferhündin so gemacht.

 

Das "Grosser Hund legt sich auf Augenhöhe" kenne ich in Spielabsicht. Meine hat so auch schon mit Coton Tuileares und Mops gespielt.

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Es gibt doch genug Hunde, die nur ein Problem mit Hündinnen, nur mit Welpen, nur mit Kastraten, nur mit ihren 3 Erzfeinden... haben. Und die sollen dann nie frei laufen dürfen? Abgesehen davon sind Freilaufflächen an manchen Orten die einzige Möflichkeit, daß ein Hund mal rennen kann, auch unverträgliche Hunde brauchen Freilauf.

Ich find's da wirklich fehl am Platz, daß irgendeine Seite "auf ihr Recht" pocht.

 

@denny Nee,  wenn hier geäußert wird,  daß Hunde die nicht zu 100% verträglich sind nicht auf Freilaufflächen gehören,  dann darf ich darauf auch eingehen.

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@Zurimor vielleicht konzentrieren wir uns hier mal auf das Problem von freefalling.

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