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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Wieviel darf Hund im Freilauf allein regeln?

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Ich persönlich empfinde die Situation erstmal als gar nicht so dramatisch. 

Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn femo erstmal klar macht, das Nähe nicht unbedingt erwünscht ist. 

Unsinn finde Ich, dass jetzt permanent freilauf untersagt werden soll. 

Sinnvoll wäre es natürlich femo ab einem gewissen Punkt mitzuteilen, das man die Situation klärt.

Jetzt mal ne ganz blöde Frage: hast du der Dame mal Bescheid gegeben? 

Ich selbst kenne es von padme, dass sie gerne mal bei Hunden vorbei schaut, wenn ich hinter jemandem laufe. Merke Ich, dass der Hund keinen Kontakt will und meine es einfach nicht schnallt, warte ich mit padme und nehme sie aus der Situation. 

Das erwarte ich genauso von aufdringlichen Hunden bei ihr. Sie ist allerdings nicht immer klar in ihrer Kommunikation. Mittlerweile stellt sie sich zu mir, wenn sie genug hat und ab dem Punkt manage ich. Heißt: Leute aktiv darauf hinweisen, dass es ihr zu viel ist. Platz machen und bitten eben vor zu laufen, oder selbst die Biege zu machen, sollte der Platz es her geben. 

Kommunikation hilft. Und am besten auch deinen Mitmenschen direkt alternativverhalten anbieten 😅 so mach ich es.

Ich glaube, du kannst femo durchaus Sicherheit vermitteln, wenn du die Situation in die Hand nimmst, würde ihm aber am Anfang durchaus ein wenig Managment zutrauen. Was wäre z.b. damit, den Kinderwagen als Anker zu nutzen. Wenn du also das Gefühl hast, femo vergrößert den Radius oder die Situation könnte kippen, abrufen, am Wagen abstellen, und dann selbst aktiv eingreifen, um die Situation schnell aufzulösen. 

Bei Unsicherheit hatte ich das Gefühl es hilft ein klarer Ablauf. Padme wusste am Anfang auch nicht, was sie machen soll, wenn es ihr zu viel war. Durch abrufen und auflösen der Situation, hat es sich eingebürgert, dass sie zu mir kommt. Sie weiß, danach ist alles okay.

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vor 36 Minuten schrieb Amidala:

Unsinn finde Ich, dass jetzt permanent freilauf untersagt werden soll

Das hat nun wirklich keiner hier gesagt. Wie kommst du denn darauf?

vor 36 Minuten schrieb Amidala:

am Wagen abstellen, und dann selbst aktiv eingreifen, um die Situation schnell aufzulösen

Und wenn sich dann ein anderer Hund dem Kinderwagen nähert....nee ich würde da wirklich eine Bank oder so etwas nehmen, um kurz festzumachen- die kann nicht umkippen.

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Ich bin gerade etwas überrascht, wie aus einem unsicheren Hund, der im Freilauf in gewissen Situationen überfordert ist ein aggressiver, unverträglicher Hund geworden ist, der gar im Shelter sepatiert wurde, damit alle überleben 😵

 

Mir gefällt der Ansatz von Amidala :)Ihn durchaus machen lassen, schließlich ist Femo eben NICHT aggressiv-beschädigend.

Aber ab einem gewissen Punkt ihm aber unter die Arme, bzw. Pfoten greifen, damit er lernen kann, wie man sowas managt.

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vor 14 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Ich bin gerade etwas überrascht, wie aus einem unsicheren Hund, der im Freilauf in gewissen Situationen überfordert ist ein aggressiver, unverträglicher Hund geworden ist, der gar im Shelter sepatiert wurde, damit alle überleben 😵

Da ging's drum, ob er überhaupt Artgenossenunverträglichkeit zeigt oder ein Leinenpöbler ist oder es gar reines Schutzverhalten ist. Und ich würde aufgrund bisheriger Verhaltensweisen schon sagen, dass er nicht gerade Fan ist.

@gatil

Die Sache mit dem gemeinsam Hinsetzen usw. geht für mich eher in Richtung Ressourcenverteidigung als Schutz. Vor den Leuten, mit denen man bis eben gemeinsam unterwegs war- vor denen muss man nicht beschützen. Jedenfalls musste das keiner meiner bisherigen Hunde mit Wach-und Schutzverhalten und auch von anderen kenne ich das nicht in der Form. Wenn, dann wären sie auch auf dem  Spaziergang im entsprechenden Modus gewesen.

Auch die Tatsache, dass primär vor Hunden beschützt wird, kenne ich so nicht. (Femo meldet zuhause beispielsweise ausschließlich Hunde.) Das waren alles skeptische Hunde , die auch nicht jeden Menschen erstmal toll fanden. Fremdem wurde grundsätzlich erstmal mit Skepsis begegnet und dann relativ schnell eingeordnet.

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Ich kenne Femo natürlich nicht, und weiß nicht, inwieweit er nun evt überfordert ist, damit sowas selbst zu regeln. Aber prinzipiel finde ich es nicht verkehrt, dass Femo andere Hunde wegschicken darf, Eddy lass ich Hundebegegnungen grundsätzlich erstmal selbst klären, er ist aber auch generel verträglich und spricht eine ziemliche klare Hundesprache. Sollte nun irgendeiner immer wieder ankommen und es so gar nicht verstehen, dass er Eddy in Ruhe lassen soll, greife ich ein, schicke den Hund deutlich weg, bzw sage dem HH bescheid, dass er seinen Hund mal wegholen soll, weil meiner seinem sonst eins auf die Omme gibt 😬

In Femos Fall würde ich wohl zulassen, dass Femo den Fremd-Hund einmal ne Ansage macht, beim nächsten mal aber selbst direkt eingreifen, Teamwork quasi.

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vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Das hat nun wirklich keiner hier gesagt. Wie kommst du denn darauf?

Und wenn sich dann ein anderer Hund dem Kinderwagen nähert....nee ich würde da wirklich eine Bank oder so etwas nehmen, um kurz festzumachen- die kann nicht umkippen.

 

Vielleicht war es zu überspitzt 😅 also nochmal eher so... wenn femo erstmal nur Abstand vermittelt, finde ich es in Ordnung auch auf freilaufflächen zu gehen (wenn genug Platz ist... finde es halt schwierig grundsätzlich zu sagen, man soll es meiden, wenn man den Ort selbst nicht gesehen hat) 

Femo scheint ja nicht einfach auf Hunde los zu gehen. 

Natürlich heißt das aber gutes Managment seitens @Freefalling, damit es für alle auch eine angenehme Sache bleibt.

 

Kinderwagen als Anker war nicht so gemeint, dass femo da angeleint werden soll  🙈 war unglücklich ausgedrückt.

Da stimme ich natürlich vollkommen zu, dass das zu gefährlich ist. 

Ich dachte eher an einen Ort den femo mit "Frauchen macht schon" verbindet. Wenn man warten kann und genug Platz hat, muss man ihn ja auch nicht zwangsläufig anleinen. Da kann man vielleicht einfach dem Hund vermitteln "Die gehen vorbei, geht ganz schnell, machst du super" 

Er scheint ja mit gewissem Abstand gut klarzukommen. Das kann man ja durchaus nutzen. Ich weiß nicht, ob es da wirklich Sinn macht femo anzuleinen, wenn er an der Leine schneller kippt. 

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vor 7 Minuten schrieb Amidala:

Vielleicht war es zu überspitzt 😅 also nochmal eher so... wenn femo erstmal nur Abstand vermittelt, finde ich es in Ordnung auch auf freilaufflächen zu gehen (wenn genug Platz ist... finde es halt schwierig grundsätzlich zu sagen, man soll es meiden, wenn man den Ort selbst nicht gesehen hat) 

Femo scheint ja nicht einfach auf Hunde los zu gehen. 

Ja, aber das ist dann nur Training und auch kein unstressiges , wie ich finde- dafür ist zuwenig Platz und dafür kommt immer mal ein anderer Hund in die Quere. Und Anna ist auch nicht wirklich entspannt. So ein Ort geht so schnell kaputt und dann überwiegt der Stress einfach. Sinn vom Freilauf ist doch besseres Entstressen.

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@gebemeinensenfdazu: kann man das so pauschal sagen? Wenn man zu Zeiten geht, wo nicht viel los Ist, ist es doch eigentlich gut fürs Training. Ohne andere Hunde gäbe es diese Situation ja gar nicht und wie soll er es dann lernen? 

Es schien jetzt eine Situation auf einem Spaziergang gewesen zu sein. Ich glaube nicht, dass es groß schaden wird (wenn man an einem gewissen Punkt für femo regelt). Sollte natürlich nicht so laufen, wie diese Situation. Ich hätte femo eher raus genommen.

 

Auf großen freilaufflächen hat man oft mehr Chancen auszuweichen, als auf wegen, im wald oder ähnliches. Und vor allem hat man einen Überblick über die Hunde, die da sind. 

Man kann also durchaus abwägen, ob es einfach nur Stress sein wird, oder ob die Situation händelbar ist.

(So vom Gefühl her. Kann natürlich nichts über die Größe oder die Besucher Anzahl sagen)

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Für mich hört es sich ein wenig danach an, als würde Femo Ressourcen verteidigen (seinen Mensch und das Kind), aus seiner Sicht macht das auch Sinn 😉
Ist aber auch nur Glaskugelraten 😉

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vor 5 Stunden schrieb Amidala:

@gebemeinensenfdazu: kann man das so pauschal sagen? Wenn man zu Zeiten geht, wo nicht viel los Ist, ist es doch eigentlich gut fürs Training. Ohne andere Hunde gäbe es diese Situation ja gar nicht und wie soll er es dann lernen? 

Es schien jetzt eine Situation auf einem Spaziergang gewesen zu sein. Ich glaube nicht, dass es groß schaden wird (wenn man an einem gewissen Punkt für femo regelt). Sollte natürlich nicht so laufen, wie diese Situation. Ich hätte femo eher raus genommen.

 

Auf großen freilaufflächen hat man oft mehr Chancen auszuweichen, als auf wegen, im wald oder ähnliches. Und vor allem hat man einen Überblick über die Hunde, die da sind. 

Man kann also durchaus abwägen, ob es einfach nur Stress sein wird, oder ob die Situation händelbar ist.

(So vom Gefühl her. Kann natürlich nichts über die Größe oder die Besucher Anzahl sagen)

So häufig, wie hier das aber zum Problemthema gemacht wird, habe ich eher den Stresseindruck.

Momentan hat er sowieso vermehrten Grundstress- gesundheitlich und er sei gerade unausgelastet- deshalb würde ich das Training nur auf die Leinenspaziergänge verlegen und den Freilauf nicht als Training benutzen. Und wenn in der anderen Gehrichtung diese Brachfläche, die nicht ausgewiesener Hundetreff ist, wie im Park, aber eben auch weiträumig und gut einsehbar ist, dann würde ich das wegen der geringeren Aversivreizdichte einfach bevorzugen, wenn es in Köln auch nur annähernd so ist wie hier.

Im Park ist bei uns zumindest die Hundedichte immer höher und vor allem die Hundedichte von den Hunden, die scheinbar nur den Park haben und daraus dann "das Beste" machen - also unbedingt mit dem interagieren müssen, was da ist.

Und ich finde auch nicht, dass ein Hund , der leicht in Ressourcenstress gerät "Sozialverhalten auf einer Hundewiese" trainieren muss. Das ist für mich eben nicht repräsentativ für Freilauf, sondern sehr speziell- wegen des speziellen Hundetyps dort(der ignorante Fiddler, der Wiesenmobber, der Balljunkie etc.) und der hohen Dichte auch zu Nebenzeiten, wo man sonst viel mehr Ruhe hätte. Viele Malis, DSH usw. meiden diese "Hospialismuseffekte" auf Hundewiesen aus diesem Grund.

Ein Junghund, dem Fiddlen nichts ausmacht, der mit Artgenossen spielen will und schon gut Kommunikation pflegt, hat mehr davon, aber nicht als Freilaufersatz, sondern als Hundewiesenentertainment.

Das ist für mich etwas grundsätzlich Anderes als Freilaufmöglichkeit, wo man ständig neue Eindrücke sammelt.

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