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Hundeforum Der Hund
Mira23

Shiba Ino/ Altdeutscher Schäferhund

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Dass nur der DSH betroffen sei, habe ich ja auch nicht behauptet. Ausserdem ist das ein "Altdeutscher", also ein nicht-FCI DSH entsprechend ohne HD Zuchtkontrolle . Und bei einem Mischling weiss man nie, welche Gene nun zusammen kommen, wie ich erklärt habe. Wenn in einer Rasse ca. 25% Defektgene vorliegen, wird die HD sich nicht ausprägen innerhalb dieser Rasse, sie gilt dann als HD frei, kommen aber von einer anderen Rasse, bei der dasselbe gilt, noch deren 25% andere Defektgene dazu, (die allein ebenfalls keine HD hervorrufen) dann kann daraus ein mitunter vielleicht sogar schwer betroffener Hund entstehen. Durch Fremdrasseneinkreuzung hat sich der Cane Corso z.B. ein schweres HD Problem geholt.

Deswegen ist die rein phänotypische HD Zuchtauslese ja so trügerisch und dafür, dass sie nun schon solange gemacht wird auch nur sehr bedingt erfolgreich, vor allem weil Ernährungs- und Unfallfaktoren noch dazu das Bild verzerren können. Ein genotypischer Ansatz brächte wirkliche Sicherheit.

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Prinzipiell würde ich sagen... keine Hobbyvermehrer unterstützen und die Finger von solchen Würfen lassen.

 

Zur Gesundheitsfrage: Lass dir die Gesundheitsuntersuchungen der Eltern zeigen.

Keine Ahnung was beim Shiba Inu so gefordert wird, beim Deutschen Schäferhund würde ich ohne Röntgenbilder für HD, ED OCD und LÜW keinen Welpen auch nur geschenkt wollen.

Beim sogenannten "Altdeutschen" - sprich einem Langstockhaar, vermehrt ohne die Zuchtregularien des FCI - kommt noch eine extreme Allergieneigung hinzu.

 

Ja, Welpen sind süß und niedlich. Aber da sind mal weider zwei vollkommen unpassende Rassen verpaart worden und weder gesundheitlich noch charaktlerich ist auch nur Ansatzweise abzusehen, was da am Ende bei rauskommt. Lass lieber die Finger von dem Wurf, denn süß sind auch andere Welpen, bei denen man nicht schon einmal mit dem Sparen für TA und Problemhundetrainer beginnen muss, bevor der Hund überhauot im Haus ist.

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Ich denke auch, keine Vermehrer unterstützen. Die Rassekombination erscheint mir auch eher suboptimal...aber ich habe mit beiden Rassen keine spezielle Erfahrung. Wie kommt man auf die Idee sich so eine abenteuerliche Mischung zuzulegen? (Das ist eine ernst gemeinte Frage aus Interesse, kein Angriff oder gar eine Abwertung)

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vor 10 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Dass nur der DSH betroffen sei, habe ich ja auch nicht behauptet. Ausserdem ist das ein "Altdeutscher", also ein nicht-FCI DSH entsprechend ohne HD Zuchtkontrolle .

 

Wird schon seit Jahren (auch) im VDH gezüchtet: https://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/deutscher-schferhund-langstockhaar Was die Sache jetzt nicht zwingend besser macht oder heißt, dass der entsprechende Elternteil (ich hoffe doch sehr, dass es die Hündin ist) auch vom VDH ist. Wenn ich mir so angucke was in Sachen DSH beim VDH überwiegend so produziert wird, ist es in gesundheitlicher Hinsicht aber auch völlig schnurz, ob der Hund Papier hat oder nicht. Der Vollständigkeit halber wollte ich es aber erwähnt haben.

 

Ich hab keine DSH mehr, weil mir die zu krank sind. Ich denke demnach auch, dass es sich für die/den TE zumindest lohnen kann, sich mal nach dieser neuen OP-Methode zu erkundigen und schonmal Infos einzuholen, wer sich damit auskennt und wo man die entsprechenden Untersuchungen und die OP machen kann. Ich habe einige unserer Familien-DSH elendig dahinsiechen sehen und freue mich über jeden Hund, dem das erspart werden kann.

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Wir  hatten  zwar immer DSH aus dem TS aber elendig dahingerafft hat es keinen. 

 

Trotzdem sind die Zuchtziele indiskutabel. 

 

Aber einen 4 Monate alten Welpen auf HD testen ...ne.

 

Wenn man sich vor Augen führt was man dann alles präventiv  testen müsste.....

 

Von allem ab ,so ein  Wurf  gehört über den TS vermittelt.

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Bei uns war es bunt gemischt. Züchter (allerdings im Osten.. ist ein Gerücht, dass die gesünder sind, unsere waren es leider nicht), Bauernhof (nachdem die Züchterhunde alle einen kaputten Rücken/Hüfte hatten) und Tierheim (irgendwie zwischendurch mal.. waren ja nicht meine eigenen Hunde und ich war teilweise noch klein). Ausnahmslos alle hatten mit spätestens 9 Jahren komplett kaputte Hüften und manche auch noch andere Rückenprobleme. Kein einziger davon war mit Fließheck, die fand meine Familie nämlich schon immer schrecklich (und ja, die gab es mit etwas Verspätung auch im Osten). Meine Erinnerung reicht bis in die 80er zurück und die letzte Hündin starb 2010, ist also aus züchterischer Perspektive noch nicht soooo lange her. Ich glaub nicht, dass sich in der Zeit irgendwas durchschlagend verbessert hätte. :(

 

Mein eigener Rotti-DSH-Mix hatte, soweit ich das beurteilen kann, zwar keine kaputten Hüften, aber dafür einen kaputten Rücken (vermutlich CES, genau hab ich es nicht diagnostizieren lassen, da in seinem Allgemeinzustand eh nichts mehr dran zu machen war.. gibt ja noch ein paar Differentialdiagnosen dazu, aber keine wäre in seinem Zustand behandelbar gewesen), einschließlich zeitweise kompletter Lähmung der Hinterbeine. Wirklich, ich brauch das nicht mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir bei all den Hunden immer nur aus purem Zufall Pech hatten. Da ist einfach der Wurm drin. Leider. Ich mag DSH wirklich bis heute sehr gerne. Aber das tu ich mir nicht nochmal an.

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Ich kenne leider auch kaum einen Schäferhund der nicht ab dem siebten Lebensjahr Probleme mit den Hüften zeigte. Viele mussten in Folge dessen dann auch eingeschläfert werden. Sehr traurig, viele dieser Hunde waren charakterlich echt toll. 

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vor 4 Stunden schrieb black jack:

Aber einen 4 Monate alten Welpen auf HD testen ...ne

 

Wenn man sich vor Augen führt was man dann alles präventiv  testen müsste.....

Nur dann hast du operativ die grössten Heilungschancen- deshalb. Das gilt für andere Krankheiten, die man testen kann nicht- deswegen hatte ich das aufgeführt. Alle anderen Operationsmethoden bringen durchschnittlich schlechtere Ergebnisse, sind teurer und wesentlich belastender für den Hund mit monatelanger extremer Schonungsphase. Sogar künstliche Hüften sorgen nicht selten dafür, dass es irgendwann im Rücken knackst oder sich ananderer Stelle Arthrosen bilden. Deswegen hatte ich das genannt- einen Mischling mit unklarer Herkunft würde ich dem Hund zuliebe deshalb in dem Alter röntgen lassen.

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Beim Shiba ist HD Röntgen auf jeden Fall Pflicht und auch ein Thema, zwar lange nicht so wie bei DSH und Co, aber es gibt durchaus belastete Linien.

 

 

Ps. Die Rasse heißt nicht Shiba Ino und auch nicht Shiba Inu, sondern Shiba.

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vor 20 Stunden schrieb Ivy2:

Was die Sache jetzt nicht zwingend besser macht oder heißt, dass der entsprechende Elternteil (ich hoffe doch sehr, dass es die Hündin ist) auch vom VDH ist.

 

Bei der Bezeichnung "Altdeutsch" kann man sich zu 99% sicher sein, dass es kein Hund aus FCI Zucht ist.

Diese Bezeichnung wird so gut wie ausschließlich in der Diss und der Hobbyvermehrung genutzt, um gesteigerte genetische Ursprünglichkeit vorzugaukeln.

In der FCI und dem Sv heißen diese Hunde schlicht Langstockhaar.

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