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Hundeforum Der Hund
Ebix

Angst dass der Hund nicht allein bleiben kann

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Hallo zusammen, 

 

Ich bin gerade in das Forum eingetreten.

Da ich seit meinen Kindheit schon immer einen Hund an meiner Seite wollte über legen meine Freundin und ich jetzt einen Hund in unsere Familie zu lassen, bzw. Sind wir uns sicher; dass wir es wollen.

Wir haben allerdings beide bis auf, dass ich mal zwei Wochen auf die beiden Hunde einer Freundin aufgepasst habe(bei denen zuhause, die Familie war im Urlaub) keine Hundeerfahrung.

Im Sommer werde ich 14 Wochen die Möglichkeit haben nur am Wochenende zuarbeiten und wir sehen diese Zeit als beste Möglichkeit einen Hund ins Haus zu holen. 

Wir sind uns bewusst dass es eine Große Herausforderung wird und dass vor allem ich(da sie maximal zwei Wochen Urlaub im Sommer bekommt) in der Zeit viel Gedult, Verständniss und alles was was dazu gehört aufbringen müssen.

Wir wohnen im einem zwei Familienhaus in der EG-Wohnung die 58qm groß ist. Wir haben einen relativ großen Garten, den man problemlos einzäunen kann, allerdings leider keine Tür die direkt in den Harten führt. Unsere Nachbarn haben in ihrer etwas größeren Wohnung selbst zwei kleine Hunde und einen Dobermann(ich weiß dass das kein Beispiel sein sollte).

Ihr seht dass wir uns schon einige Gedanken gemacht haben. 

 

Was uns, aber vor allem meiner Freundin nun Kopfschmerzen bereitet ist, dass in den drei Monaten der nicht gut genug lernt allein zu bleiben.

Zwar arbeitet meine Freundin in Gleitzeit, muss aber trotzdem um spätestens um 8.30 das Haus verlassen, sie geht also zuletzt aus dem Haus. Ich selbst verlasse das Haus in der Regel um 6Uhr das Haus und bin gegen 16.00 wieder zuhause.

 

Ich weiß nicht ob es an der rosaroten Brille bei mir liegt, aber alle Hundehalter mit denen ich bereits geredet habe, haben keine Probleme damit ihren Hund allein zulassen. 

Zwei Arbeitskoleginnen meiner Freundin können ihre Hunde auch nach langer Zeit nicht allein lassen.

 

Auch wenn ich selbst der Überzeugung bin, dass 99% der Hunde allein bleiben kann(vorrausgesetzt er lernt es vernünftig).

 

Mein Elternhaus liegt gleich in der Nebenstraßen, was uns ermöglichen würde den Hund über Tag dort im Garten zulassen. Meine Mutter möchte zwar nicht eingeplant werden, hat sich aber bereit erklärt mal auf den Hund aufzupassen.

 

Naja der Text ist jetzt bereits deutlich länger als gedacht, also gebe ich ihn einfach mal in die Runde und Freue mich schon auf antworten von euch.

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Hallo :)

 

Hattet ihr vor, einen Welpen zu holen oder eher schon ein erwachsenes Tier? Bei letzterem kann man ja schauen nach einem, dass beim Vorbesitzer das Alleinbleiben gelernt hat.

Das Risiko, dass euer neuer Hund nicht alleine bleiben mag, besteht aber immer. Manchmal ist es auch egal, wie und ob man das übt.

Wie lange am Stück wäre er denn alleine? Und was macht ihr, wenn ihr beide keinen Urlaub mehr übrig habt, der Hund aber krank wird und beaufsichtigt werden muss? Das finge schon da an, wenn der Hund aus irgendeinem Grund einen Trichter tragen müsste. Besteht die Möglichkeit, ihn mit zur Arbeit zu nehmen?

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Wir sind uns noch nicht sicher, allerdings haben wir auch schon überlegt einen Junghund zu holen. Ein Welpe wäre allerdings lieber, da ich mir vorstelle dass es eine besodere Bindung schafft wenn der Hund bei einem aufwächst. 

Es soll übrigens ein Labrador werden.

Der Hund wäre unter der Woche 8Stunden alleine.

Sollte der Hund mal krank werden besteht wie gesagt die Möglichkeit ihn zu meiner Mutter zu bringen, die arbeitet zwei mal am Tag für ca. 2 Stunden. Die Mutter meiner Freundin arbeitet ebenfalls unter 10 Stunden die Woche, weshalb sie den Hund auch im Ausnahmefall zu sich nehmen würde.

Ich selbst werde den Hund nicht mit zu Arbeit nehmen können, da ich teilweise auf der Rettungswache und im Krankenhaus arbeite. Bei meiner Freundin wäre es sicherlich in absoluten Ausnahmefällen möglich.

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8 Stunden alleine empfinde ich als deutlich zu viel (sofern ich dass jetzt richtig verstanden habe und wir hier von der täglichen Zeit reden, davon gehe ich jetzt aber aus). Maximum ist meiner Meinung nach regelmäßig höchstens 6 Stunden. 

 

Unabhängig davon, ob es ein Junghund, Welpe oder was auch immer sein soll, dass ist einfach viel zu viel. Vor allem bleibt es ja nicht bei diesen 8 Stunden, hinzu kommen Unternehmungen wie Einkaufen, Arztbesuche und Co, bei denen der Hund nicht anwesend sein kann. 

 

Ein Welpe wird auch wohl nicht in 3 Monaten lernen so lange alleine zu bleiben. Dass es bei der zeitlänge mit jedem Hund scheitert kann aber ebenso gut sein. Ausnahmefälle in denen er bei irgendwelchen Bekannten bleiben kann, werden da wohl kaum reichen. 

 

Ich würde mich entweder nach einer guten HuTa umsehen oder es sein lassen, denn das erscheint mir dem Hund gegenüber nicht fair. Zudem müsst ihr euch entscheiden, ob ihr diesen finanziellen Mehraufwand stemmen können und wollt. Denn diese Betreuungen sind meist nicht so günstig. 

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Herzlich willkommen und schön, dass du dir all diese Gedanken im Vorfeld machst. Die Größe eurer Wohnung ist denke ich kein Hinderungsgrund. Das ihr einen Garten habt ist prima. Mir bereitet nur die Dauer eurer Abwesenheit ein bisschen Bauchweh. Im für den Hund besten Fall ist er von 8.30 bis 16 Uhr allein. Also wenn alles glatt geht 7.5 Stunden. Das finde ich in Ausnahmefällen okay, nicht aber als täglich eingeplantes Pensum. Gäbe es denn die Möglichkeit das Mittags jemand kommt um eine Runde zu drehen? Von der Idee den Hund im Garten deiner Eltern zu lassen bin ich nicht so überzeugt, daß hängt aber damit zusammen, dass ich meinen Hund nicht unbeaufsichtigt im Garten lassen würde...schon gar nicht mehrere Stunden. Ich denke, wenn ihr irgendwie jemanden für die Mittagszeit hinzuziehen könntet, sieht das doch alles sehr gut aus. Ich würde mir an deiner Stelle aber noch einen Plan B überlegen. Was macht ihr im Falle einer Trennung mit dem Knirps? Man soll zwar den Teufel nicht an die Wand malen, aber ohne Plan B hieße das, das der Hund von heut auf morgen 10 Stunden allein wäre und DAS geht aus meiner Sicht gar nicht.

Zum Thema allein bleiben. Je nachdem ob ihr einen Welpen aufnehmen möchtet oder einen Erwachsenen Hund, der das Alleinsein vielleicht sogar schon kennt, halte ich 14 Wochen für machbar. Bei einem Welpen wäre ich skeptisch. In der Regel werden Welpen zwischen der 8. und 12. Woche abgegeben. Der Hund wäre also um die 6 Monate alt, wenn er schon eine ganz schön lange Zeit entspannt allein zu Hause sein soll. Ich würde daher wohl eher ein erwachsenes Tier was alleine bleiben kann bevorzugen. Lia hat allein 6 Monate gebraucht um 2 bis 3 Stunden allein zu bleiben ohne an der Bimmel zu drehen. Nun ist sie sicher kein Maßstab, aber darauf muss man vorbereitet sein. Und auch ein erwachsener Hund, der damit eigentlich kein Problem hat, braucht Zeit um sich einzugewöhnen. An die meisten Voraussetzungen würde ich bei euch also einen Haken machen, an ein paar Punkte aber noch ein Fragezeichen.

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Jetzt schon einmal danke für die schnellen Antworten. 

Natürlich ist es auch unser Bestreben jemanden zu finden der mittags nach dem Hund guckt und eine Runde mit ihm geht. 

Allerdings ist es auch komisch sich einen Hund zu holen und auf jemanden angewiesen zu sein um ihn halten zu können; das läst sich aber in unserem Fall wahrscheinlich nicht verhindern oder? 

 

Habt ihr Erfahrungen mit Hundestagesstätten bezüglich der Kosten?

Oder einem bezahlten Hundesitter der ihn mittags holt? 

Bei zweiteres wäre natürlich die Frage wie man die Übergabe regelt, einem Fremden den Schlüssel für die Wohnung zu geben ist finde ich nicht drin.

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Herzlich Wilkommen im Forum!

 

Ich finde 8 Stunden auch sehr lang, vor allem wenn es regelmäßig unter der Woche jeden Tag 8 Stunden sind. Es gibt sicherlich Hunde, die das können, aber das sind dann eher Ausnahmen und nicht die Regel und es sind eher ältere, souveräne Hunde. Für einen Welpen sind 8 Stunden auf jeden Fall zu viel (auch nach 16 Wochen). Nach meiner Meinung für einen Junghund auch. Ein junger Hund ist quirlig, braucht auch Input und die Nähe seiner Menschen. Wenn ich dann noch eure Rassewahl hinzunehme: Labradore sind dann noch einmal besonders quirlig, verspielt, haben gerne Aktion (jedenfalls die Labradore, die ich kenne). Und dann als Junghund 8 Stunden alleine? Ganz ehrlich: selbst wenn der Hund das langsam lernt und ohne Trennungsschmerz damit klar kommt - ich kann mir beim besten Willen keinen Labrador vorstellen, der 8 Stunden in der Ecke liegt und döst, sondern fürchte, der würde euch aus Langeweile lustig die Wohnung auseinandernehmen.

 

Ich würde also auch ersteinmal nach Plan B für die Arbeitsabwesenheit schauen. Eine Betreuung, die mal nach dem Hund schaut und mit ihm rausgeht zum Beispiel oder die Arbeitszeiten vielleicht doch noch anpassen oder mal fragen, ob man den Hund mit zur Arbeit nehmen darf oder jemanden finden, der den Hund tagsüber nimmt. Sollte es keine Möglichkeiten geben, würde ich entweder ersteinmal Abstand nehmen und abwarten (vielleicht ändert sich ja in Zukunft noch was) oder gezielt nach einem Hund schauen, der a) erwachsen ist (und mit erwachsen meine ich in diesem Fall: deutlich aus der Pubertät raus) und b) bereits gelernt hat problemlos längere Zeit alleine zu bleiben und c) von Natur aus eine kleine chillige Schlaftablette ist, für den es das größte ist, entspannt auf der Couch zu liegen. Solche Hunde gibt es auch und manchmal verlieren sie ihr zu Hause (durch Krankheit, Tod, Scheidung) - aber da muss man sicherlich ein bissl schauen und Geduld haben.

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vor 2 Minuten schrieb Ebix:

Jetzt schon einmal danke für die schnellen Antworten. 

Natürlich ist es auch unser Bestreben jemanden zu finden der mittags nach dem Hund guckt und eine Runde mit ihm geht. 

Allerdings ist es auch komisch sich einen Hund zu holen und auf jemanden angewiesen zu sein um ihn halten zu können; das läst sich aber in unserem Fall wahrscheinlich nicht verhindern oder? 

 

Habt ihr Erfahrungen mit Hundestagesstätten bezüglich der Kosten?

Oder einem bezahlten Hundesitter der ihn mittags holt? 

Bei zweiteres wäre natürlich die Frage wie man die Übergabe regelt, einem Fremden den Schlüssel für die Wohnung zu geben ist finde ich nicht drin.

 

Habt ihr vielleicht jemanden in der Bekanntschaft und/oder Verwandtschaft? Oder Nachbarschaft? Das sind bei uns die Plan B-Y-Lösungen. Wir haben einmal meine Eltern, meine Schwiegereltern und die Schwiegermutter meines Bruders, wo ich meinen Hund hinbringen kann. Und dann springen auch unsere Nachbarn oft ein. Die haben eh einen Ersatzschlüssel von uns (falls wir uns mal aussperren) und kümmern sich in Urlaubszeiten um Pflanzen und Blumen und praktischerweise haben die auch ein kleines Kind, so dass meine Nachbarin jeden Tag mittags von der Arbeit kommt. Mir würden auf Anhieb auch noch mehrere Bewohner unserer Siedlung einfallen, die ich ansprechen könnte: mit Teenie-Töchtern, die sich gerne fürs Gassi-Gehen das Taschengeld aufbessern würden oder andere Hundehalter, die meine Hündin bei ihrer Runde mitnehmen würden.

 

Oder mal eine Anfrage beim schwarzen Brett im örtlichen Supermarkt? Da hat man auch oft Glück..

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Ich finde da nichts komisches dran. Im Gegenteil, ein funktionierendes Netzwerk ist in Gold nicht aufzuwiegen. Lia hat sich Anfang Dezember 2018 bei einem Treppensturz das Genick gebrochen, ohne einen Plan B, C, D und E hätte ich mir die Karten gelegt.

Die Preise einer Huta hängen so ein bisschen davon ab, wo du lebst. In Berlin bist du mit 20 bis 25 Eur pro Tag dabei  (das wäre ein Volltagsplatz). Vielleicht wäre ja deine Mama bereit einem Dogwalker den Schlüssel zu geben. Ohne Tagesbetreuung oder wenigstens einen Spaziergang um die Mittagszeit, würde ich abraten.

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8 Stunden find ich echt viel. Da sollte wenigstens ein zuverlässiger Gassigeher her. Und ein Plan B und C kann ich auch nur empfehlen (bei mir war Plan A nach einem Jahr unerwartet an Krebs verstorben, Plan B ist mit Knochenbruch für eine Weile ausgefallen).

Ihr solltet die Anschaffung eines Hundes auch in seinem Sinne unter die Lupe nehmen. Dass du solange nur am Wochenende arbeiten musst ist super, und ja, theoretisch wäre das auch ideal, wenn ein neues Familienmitglied einzieht. Aber wenn ihr euch dann mal den weiteren Verlauf anschaut, wo ihr beide 5 Tage die Woche Vollzeit arbeiten seit und der Hund allein daheim rumhängt, was hat er dann davon? Habt ihr wirklich die Lust und auch die Energie, nach Feierabend mit dem Hund noch was zu machen? Nur Gassirunden werden ihn ja nicht wirklich auslasten.

 

Was ist mit Urlaub? Kommt er da mit? Seid ihr bereit, da Einschränkungen zu akzeptieren? So ein Hund im Flieger ist nicht so der Brüller. Nicht jedes Hotel ist hundefreundlich.

Was ist mit euren Hobbys? Seid ihr in irgendwelchen Gruppen oder Vereinen, wo ihr regelmäßig außer Haus seid? Was ist, wenn einer von euch mal ins Krankenhaus muss oder auf Schulung oder Dienstreise oder Reha oder Kur? Kann im Notfall einer von euch alleine den Hund versorgen?

 

Zitat

Sollte der Hund mal krank werden besteht wie gesagt die Möglichkeit ihn zu meiner Mutter zu bringen, die arbeitet zwei mal am Tag für ca. 2 Stunden. Die Mutter meiner Freundin arbeitet ebenfalls unter 10 Stunden die Woche, weshalb sie den Hund auch im Ausnahmefall zu sich nehmen würde.

 

In den Zeiten der Arbeit wäre der Hund aber ebenfalls unbeaufsichtigt, oder? Ich kann da nur von meiner Warte aus sprechen. Aber als Lili wg. einer Augenverletzung einen Trichter tragen musste, habe ich sie nicht alleine gelassen. Da hätte es gereicht, wenn sie sich mit dem Hinterfuß am Hals kratzt und unter den Trichter rutscht und festhängt. Und dann?

Und hattest du nicht auch geschrieben, deine Mutter wollte nicht fest eingeplant werden? Mag ja sein, dass sie es vielleicht dann doch macht, ... aber vielleicht auch nicht. Und was ist, wenn sie mal krank wird? Oder in Urlaub fährt? Oder sonst wohin?

Wie läuft es, wenn ihr Nachwuchs erwartet? Was ist dann mit dem Hund, wenn oft Untersuchungstermine und Vorbereitungskurse neben der Arbeit auf dem Plan stehen, und so weiter und so fort ...

 

Ich will euch den Hund nicht ausreden, das steht mir auch gar nicht zu. Aber ich hab ein wenig die Befürchtung, dass ihr es vielleicht doch nicht so ganz durchdacht habt ...

 

edit: Hat sich überschnitten

 

Zitat

Allerdings ist es auch komisch sich einen Hund zu holen und auf jemanden angewiesen zu sein um ihn halten zu können; das läst sich aber in unserem Fall wahrscheinlich nicht verhindern oder? 

 

Komisch ...  find ich relativ. WEnn man bereit ist, sich in seiner Freizeit dann für den Hund einzuschränken, dann ist es doch okay. Aber ich fürchte, heutzutage haben viele Menschen (das meine ich wirklich allgemein!) eine falsche Vorstellung davon, was ein Hund ist.

Wenn es für dich in Ordnung ist, dir einen Hund anzuschaffen, von dem du im Endeffekt aber nicht soviel hast, weil andere Leute mit ihm rausgehen bzw. ihn den Großteil der Zeit betreuen, dann ist das so. Aber ich an deiner Stelle würde mir genau überlegen, warum es genau jetzt ein Hund sein muss.

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