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Hundeforum Der Hund
Caro73

Hibbel Hund Futter

Empfohlene Beiträge

Großartig! Vielen Dank für eure Antworten! 

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vor 9 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Wieso nicht das Wesen des Hundes akzeptieren und sich darauf einlassen und die dazu passenden Aktivitäten herausfinden?

Das finde ich allerdings auch einen Punkt.

Wichtig ist doch nur, dass der Hund ausreichend Erholung findet und in der Lage ist zu ruhen. Wenn er in aktiven Phasen hibbelig und begeisterungsfähig ist , dann ist das sein Wesen und dann fände ich es gemein, das übermäßig dämpfen zu wollen (was über normale Futtergabe auch nicht möglich ist).

Ein Hütehund ist eben im allgemeinen quirliger. Wenn man das nicht mag, wäre für manchen Halter ein ruhiger Molosser vielleicht die bessere Wahl gewesen (gibt's häufig, dass Leute zum Hütehund greifen, weil sie finden, dass sich "aktiv und sportlich" gut anhört...)

 

Aber noch einmal zur TE: zuviel aufs Futter würde ich auch nicht fokussieren, wie alt ist sie und wie sieht denn der Tagesablauf aus?

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vor 10 Stunden schrieb benno0815:

Da ist mal ein Trainer/in, die sich offenbar gut fortgebildet hat, oder eine gute Ausbildung hatte

Dieser Satz impliziert ja, dass das meistens nicht der Fall ist ,,, Wasser auf meine Mühlen ... ;)

 

vor 10 Stunden schrieb benno0815:

Würdest Du dann eine Schilddrüsenunterfunktion auch nicht behandeln lassen, sondern es als Wesen eines Hundes abstempeln?

Mit Futter allein lässt sich nichts "behandeln".

Würde der Vergleich funktionieren, käme ein spezieller Ernährungsplan (keine Futterempfehlung) vom Tierarzt, nicht vom Trainer.

Eine organische Störung wie etwa eine Schilddrüsenunterfunktion kann man doch nicht gleichsetzen mit dem vom Halter so empfundenen(!) "hibbeligen" Verhalten.

Ein anderer Halter würde sich eventuell freuen über einen aufgeweckten, quirligen Hund und käme nie auf die Idee, dass man daran irgend etwas ändern sollte.

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vor 21 Stunden schrieb Caro73:

hat uns die Hundetrainerin zu mehr Kohlehydraten geraten.

 

Aus diesem dürren Satz zieht man folgenden Schluss ?

 

vor 11 Stunden schrieb benno0815:

Da ist mal ein Trainer/in, die sich offenbar gut fortgebildet hat, oder eine gute Ausbildung hatte und über den Tellerrand schaut

 

Toll!

Selbst wenn ich jetzt wieder aufgrund meiner Skepsis gleich des pauschalen Trainer Bashings beschuldigt werde... mir ist dieser Halbsatz als Information über die Professionalität der Trainerin zu wenig.

Woraus genau wird denn nun geschlossen, dass hier profundes Wissen über den Einfluss der Futterbeschaffenheit auf das Verhalten eines Hundes vorliegt?

 

Kohlenhydrate machen einen Hund ruhiger.... So etwas in der Richtung habe ich vor Jahren schon mal auf der Hundewiese gehört.

Und - ich schwöre - von einer 0815 HH Bekanntschaft, mitnichten einer Trainerin. ;)

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Mir fällt zu dieser Frage als Erstes ein Satz meines alten Reitlehrers ein: 

 

"Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es an der Badehose!" 

 

und bezog sich auf die Fütterchen und Zubehörsorgen seiner Reitschüler (meiner ist hibbelig, der kriegt jetzt hochdosiert Magnesium etc.)... und dass häufig das Problem eher nicht an diesen Dingen liegt, sondern beim Besitzer und dessen Verhalten / Umgang  mit dem Tier.

 

Ich hoffe jetzt einfach mal dass @benno0815 recht hat und es sich da um eine fachkundige Trainerin handelt, die über den Tellerrand hinausblickt und andere "Probleme" bereits ausgeschlossen oder in "der Mache" hat und da einfach Optimierungsmöglichkeiten sieht.

 

Ich möchte dennoch auch darauf hinweisen, dass "hibbelig" beim Junghund (aus meiner Sicht) häufig "normal"ist und mich da ansonsten den Tipps von @DerOlleHansen anschließen und raten diese Möglichkeiten, so noch nicht von der Trainerin erwähnt nicht außer Acht zu lassen. 

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vor 44 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

Ein anderer Halter würde sich eventuell freuen über einen aufgeweckten, quirligen Hund und käme nie auf die Idee, dass man daran irgend etwas ändern sollte.

 

Ich liebe meine aufgeweckten, quirligen Hibbel-Hunde. (Viele andere Menschen würden bei diesen Hunden verzweifeln - mein Freund z.B ). 
Aber wenn der Hund so hibbeig ist, dass er sich auf nichts Konzentrieren kann und eigentlich nur im Stress ist, dann ist das für den Hund selber nicht schön. Wieso soll man dem Hund dann nicht mit so "einfachen" Sachen wie beispielsweise anderes Futter helfen?!
Bei meinen habe ich auch schon bemerkt, dass sie Futter auf die Nervosität, Konzentration, (etc. ) auswirken kann. So neigt(e) der fusselige Belgier mit (z.B) zu viel Rindfleisch zu viel mehr Übersprungshandlungen. 

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vor 17 Stunden schrieb Caro73:

Danke für die Antwort... naja wie gesagt - sie ist ein Hütemix und eben sehr aufgeregt, aufmerksam usw. Im Vergleich in der Junghundegruppe sieht man, dass sie einfach total am Beben ist vor Aufregung, Kontaktfreude und wahrscheinlich auch Arbeitswillen. Die anderen Junghunde sind WESENTLICH entspannter... 

 

 

Ich möchte davor warnen, dass wir Menschen häufig Aufregung mit Freude, in diesem Fall Kontaktfreude, verwechseln. Wenn sich das Verhalten des Hundes "stressig" anfühlt, hat der Mensch sicher das richtige Gefühl. Mein Hund hat vor unserem Hundeschulbesuch jedesmal auf der ganzen Fahrt dorthin pausenlos gefiept. Ich hielt das damals auch für Erwartungsspannung basiert auf Freude. Heute weiß ich, dass das purer Stress war!! Als ich das endlich merkte, habe ich ihm entspannte Spaziergänge gegönnt. Viel Schnüffeln, viel Gucken, einfach mal draußen auf der Bank sitzen, keine Erwartungshaltung meinerseits an den Hund, die mit Druck zu tun hat. Und siehe da, seitdem ist er tiefenentspannt und ein ungemein umgänglicher Begleiter.

Bei Hütehunden geht man leicht davon aus, dass noch mehr Beschäftigung, noch mehr Arbeit, noch mehr Programm gut und wichtig ist. Ich denke, dass gerade bei diesen "reizbaren" Rassen Entspannung und Ruhe besonders wichtig sind. Die richtige Mischung macht es wohl. 

Wenn Gruppenunterricht für Deinen Hund stressig und ungesund aufpuschend ist, könnte ein Einzeltrainer die Lösung sein. Man sollte als Hundehalter sein eigenes Bauchgefühl entwickeln und lernen, darauf zu vertrauen und Konsequenzen zu ziehen. Hineinspüren, wieviel Ruhe und wieviel und welche Art "Action" dem Hund wirklich guttun. 

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vor 6 Minuten schrieb Julika:

Wenn Gruppenunterricht für Deinen Hund stressig und ungesund aufpuschend ist, könnte ein Einzeltrainer die Lösung sein.

Das sehe ich auch so, das wäre eine Reizreduktionsmasnahme, damit der Hund sich überhaupt darauf konzentrieren kann, was man on ihm verlangt. Wenn er das weiss, kann er das auch vor größerer Reizkulisse abspulen.

vor 6 Minuten schrieb Julika:

Wenn sich das Verhalten des Hundes "stressig" anfühlt, hat der Mensch sicher das richtige Gefühl.

Äh- da wäre ich mir nicht so sicher... nicht selten ist erst der Mensch gestresst und dann der Hund- dadurch dass der Halter gestresst ist... Einseitige Über- aber auch Unterforderung können Stressursachen beim Hund sein, weswegen die Frage nach demTagesablauf kam

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vor 11 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Äh- da wäre ich mir nicht so sicher... nicht selten ist erst der Mensch gestresst und dann der Hund- dadurch dass der Halter gestresst ist... Einseitige Über- aber auch Unterforderung können Stressursachen beim Hund sein, weswegen die Frage nach demTagesablauf kam

 

Klar muss man nicht ausschließen, dass Stress des Menschen die Ursache ist. 

Bei uns war es definitiv andersherum. Ich hatte keinen Stress mit der Hundeschule. Ich habe mich sogar darauf gefreut. Ich wollte darauf hinweisen, dass ich das auch in unserer Umgebung immer wieder sehe, dass Stressmerkmale des Hundes immer wieder mit "Freude" verwechselt werden. Ich halte das wirklich für ein großes und sehr häufiges Missverständnis. 

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Oh wow - so viele Antworten!!

 

Also noch ein paar Erklärungen - ja sie ist gerade 8,5 Monate alt, war schon von klein auf, vor allem bei Hundebegegnungen, kaum zu bremsen. Ähnlich wie bei @Julika. Wenn wir draußen z.B. einen unangeleinten Hund treffen, der auch noch zu ihr (an der Leine) herkommt, dann ist Polen offen und ich kriege sie einige Minuten gar nicht mehr beruhigt. Sie will sofort mitmischen. Entspannt an einem anderen Hund vorbeigehen ist noch lange nicht drin. Sie ist draußen immer hektisch, Nase am Boden, Augen und Ohren am Horizont und kann sich schwer konzentrieren.

Wir haben immer sehr viel auf Ruhe geachtet und sie kann zu Hause inzwischen auch gut runterkommen und dösen.

 

Ich denke wirklich, dass hier die Berger Gene durchkommen, was Reize, Aufgeregtheit usw. angeht. Ich kenne z.B. Aussies, die ich mir als Rasse immer fürchterlich anstrengend vorgestellt habe und die sind (im gleichen Alter) wirklich brave, aufmerksame und ruhige Lämmer gegen unsere Wilde.

 

Eigentlich war ich guter Dinge und ich bin ein sehr ruhiger Mensch, aber der Hund macht mich natürlich mit seinem Verhalten auch nervös. Wenn sie nun mal der einzige Hund ist, der in der Junghundestunde durchgehend aufgeregt jault und bellt, dann kann ich das nicht schönreden. Natürlich machen wir wenige Gruppenstunden und eher Einzeltrainings mit ihr - aber ich denke, es ist auch nicht der richtige Weg, sobald etwas schwierig ist, es einfach nur zu meiden. Egal was wir mit ihr mal machen wollen - sie wird immer irgendwo mit anderen Hunden klarkommen müssen.

 

Ich versuche nun viel mit positiver Engerie zu üben, d.h. ich denke nur noch, dass alles prima wird und versuche - für mich - Entspannung zu üben, um es an den Hund weiterzugeben. Wir gehen täglich um die 2h entspannt spazieren (aufgeteilt), üben zu Hause apportieren und Suchen - und werden nun noch ein bisschen am Rad laufen zum Energieabbau hinzunehmen. Langfristig soll sie zu den Suchhunden.

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