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Hundeforum Der Hund
Choppie

Hund sucht draußen meine Nähe - Problem?

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Hallo liebe Forum-Mitglieder,

meinem ersten Beitrag hier möchte ich mit einer kurzen Vorstellung verknüpfen:

Wir - meine Frau und ich - haben seit 3 Jahren einen Ridgeback-Rüden (Thembo), der seit ca. 4 Monaten kastriert ist (nicht verheilende Vorhautentzündung, igitt!). Seit ca. 1,5 Jahren hat unser Rudel außerdem Nachwuchs bekommen in Form eines Sohnes. Vor 2 Monaten schließlich sind wir umgezogen in ein Häuschen mit Garten. So weit wir das beobachten konnten, hat unser Hund das alles so weit ganz gut weggesteckt, obwohl er wirklich ein ziemliches Sensibelchen ist...

Wir haben den Welpenlehrgang und die beiden Basiskurse bei Anita in Wehrheim besucht. Natürlich gibt´s auch bei uns noch Baustellen (Leinenführigkeit bei anderen Hunden etc.), wir haben es hier in der letzten Zeit leider etwas schleifen lassen...

Warum ich mich nun melde:

Thembo zeigt oft das Verhalten, dass er bei Interaktion mit anderen Hunden irgendwann meine Nähe sucht. Oft sind das Situationen, in denen plötzlich sehr viele fremde Hunde um ihn herum sind oder wenn das Spielen sogar für ihn etwas zu wild wird - so war bisher zumindest meine Interpretation. Er zwängt sich dann zwischen meine Beine oder stellt sich ganz nah neben mich.

So geschah es auch heute: Thembo war mit 3 fremden Hunden auf dem Feld und spielte. Irgendwann hatte er genug - eine Hündin (12 Monate) sprang ihn dauernd an. Er bellte zweimal, kam dann zu mir und stellte sich neben mich. Tatsächlich ließ der andere Hund dann von ihm ab. Eine "Hundeexpertin" meinte dann zu mir, dass ich dieses Verhalten keinesfalls tolerieren dürfe. Er würde mit seinen 3 Jahren keinen Schutz mehr suchen, sondern wolle so nur Stärke demonstrieren. Aus diesem Verhalten könne sich ratzfatz eine Rauferei entwickeln, falls der andere Hund auch zu mir kommen würde und eben nicht Abstand halten würde.

Wie seht ihr das? Bisher war ich immer der Auffassung, dass mein Hund auf diese Weise demonstriert "Du bist der Chef, beschütz mich". Mich hat das immer darin bestärkt, dass der Hund mich als Führer akzeptiert. Persönlich halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass es zum hündischen Verhaltensrepertoire gehört, Stärke/Dominanz/was auch immer durch Nähe zum Menschen zu demonstrieren, aber man lernt ja nie aus.... Bin nun doch etwas verunsichert und würde gerne eure Meinungen dazu lesen - besten Dank schon mal!

Viele Grüße,

Markus

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Hallo Markus, erst einmal Herzlich Willkommen! =)

So wie du deine Situation mit deiner Fellnase beschreibst, kannst du dich durchaus glücklich schätzen! :D

In brenzligen bzw. unangenehmen Situationen sucht dein Hund Schutz bei dir und signalisiert dir: Heeiii, DU bist besser als ich, regel das mal bitte für mich! :D

Er hat Vertrauen zu dir, sucht deinen Schutz und ist sich sicher, dass DU ihm beistehst und ihm hilfst! :D

Einen schöneren Vertrauensbeweis gibt es meiner Meinung nach nicht! :klatsch:

Und nun hätten wir gerne noch Fotos von deiner Fellnase! :klatsch:;):P

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Hallo, erstmal herzlich Willkommen

Zu deiner Frage, ich habe zwar erst einen Welpen (es gibt hier echt viele die sich mit so etwas auskennen), aber kenne die Situation aus der Welpenspielstunde.

Mir wurde folgendes erklärt, wenn der Hund neben mir steht fühlt er sich stärker und greift dadurch eher an. Wir sollen dann immer einen Schritt zur Seite gehen.

Mehr weiß ich leider auch nicht

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Hallo Markus,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum...

Ganz ehrlich, die Aussage der Hundeexpertin würde ich persönlich in den Wind schießen...

Deinem Hund scheinen solche Situationen unangenehm zu sein, die Tatsache, das er in diesen Situationen zu DIR kommt und nicht selbst zu regeln versucht, wäre für mich ein Beweis echten Vertrauens...

Bei Dir ist er sicher, bei Dir findet er Schutz...

Wenn Du bei Anita in Wehrheim warst, dann wirst Du sicher die Wörter Bindung-Führung und Vertrauen kennen, das was Dein Hund da macht ist Vertrauen, Vertrauen in Dich!

Entäusche ihn nicht und zeige ihm, das Du seine Unsicherheit erkannt hast, ihm hilfst indem DU dafür sorgst, das ihn andere Hunde dann in Ruhe lassen!

Was würde passieren wenn Du es nicht tust? Er müßte sich selber helfen und das geschieht dann meist durch Verhaltensweisen, die wir so nicht wollten...

Anita hat in dieser Sache aber immer ein offenes Ohr...rede mit ihr...und v.a. mißbrauche das Vertrauen Deines Hundes in Dich nicht!

LG Steffi und Danu

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Hi Renate,

wow, danke schön, tut gut, das zu lesen! Die Frau hat es tatsächlich geschafft, mich total zu verunsichern. Die fing sogar an, ob ich denn in keiner Hundeschule gewesen sei und keine Hundebücher gelesen hätte. Deswegen dachte ich, dass ihr Gefasel zumindest irgendwie theoretisch fundiert ist... Die meinte noch, das wäre vergleichbar mit der Eskalation von Hündekämpfen, wenn Herrchen / Frauchen direkt daneben stehen, am besten solle man weitergehen. Diese Auffassung ist mir bekannt, wobei ich immer noch nicht weiss, ob es richtig ist zu sagen "macht ihr das mal unter euch aus", ist wohl situationsabhängig.

Aber ich war immer froh, wenn Thembo meine Nähe suchte und bin es immer noch! :)

Fotos von unserem Pelzgesicht werden nachgereicht, versprochen!

Liebe Grüße,

Markus

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Hallo Markus und Herzlich Willkommen =)=)=)

Bisher war ich immer der Auffassung, dass mein Hund auf diese Weise demonstriert "Du bist der Chef, beschütz mich". Mich hat das immer darin bestärkt, dass der Hund mich als Führer akzeptiert.

So seh ich das auch, ich denke auf keinen Fall das er auf diese Art Dominanz oder Überlegenheit zeigt. Wenn er vom spielen mit anderen Hunden genug hat und bei Dir Beistand sucht, würde ich ihm den Gefallen tun und mit ihm weitergehen.

Das er soviel Vertrauen in Dich und Deine Führungsqualität hat ehrt Dich, das würde ich an Deiner Stelle nicht verspielen :holy: .

Es gibt eben einfach Hunde die nicht zuviele Artgenossen auf einmal abkönnen, ich finde das kann man gut akzeptieren und damit leben :) .

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Hoppela, die Antworten kommen hier ja geradezu angeschossen, klasse! Das Beispiel von Verena und Pebbles zeigt ja, dass offenbar doch einige Trainer zu viel Nähe ablehnen...

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Hallo Markus,

herzlich Willkommen in unserem Forum..............

Ich schließe mich dem Beitrag von Steffi/Danu 100% an ...... , vor allem würde ich mich nicht scheuen Anita nochmal zu kontaktieren. :)

Ich wünsche Dir viel Spaß bei uns.

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Hoppela, die Antworten kommen hier ja geradezu angeschossen, klasse! Das Beispiel von Verena und Pebbles zeigt ja, dass offenbar doch einige Trainer zu viel Nähe ablehnen...

Es gibt schon Situationen in denen die Nähe der Hundeführer mehr Schaden als Nutzen anrichtet, aber nicht wenn der Hund völlig friedfertig zu seinem Herrchen marschiert und sich hinter ihn stellt. Dann erwartet er von seinem Chef, das er die Situation für ihn in die Hand nimmt und hat sicher nicht vor eine Rauferei anzuzetteln.

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Hallo,

ich sehe das so wie die anderen, er sucht bei Dir Schutz, ohne sich

in eine wilde Beißerei einzulassen. Gut so , meine Meinung.

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