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Hundeforum Der Hund
BVBTom

Cane Corso - welche Hundeschule oder Trainer hatte ihn in gemischter Gruppe?

Empfohlene Beiträge

@Tina+Sammy 

 

kannst du dazu evtl. Was sagen. Wie sind sie so im Wesenstest?

 

Freue mich über jede Info. Thx

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CCS sind tolle Hunde, wenn man sie gut sozialisiert und konsequent aber nett erzieht - ich glaube dieser etwas abgedroschene Standardspruch trifft es aber ganz besonders gut.

 

So als bekennender Molosserfan - die innere Haltung ist enorm wichtig, man sollte schon ganz klar wissen, was man will und einen entschiedenen Weg dahin gehen, ich finde das für Heranwachsende eine hervorragende Übung. Meine Tochter(17)  ist an Haku richtig gewachsen, sie ist viel klarer in ihrem Ausdruck geworden, schneller in der Aktion anstatt "klagend" in der Reaktion zu verharren, setzt sich Ziele und setzt diese auch mit dem nötigen Energieeinsatz um (um den mentalen Backstein zu bewegen). Sprich, sie erfährt ihre Wirksamkeit.

 

Grade beim CC würde ich den Hund gut auswählen, es gibt wohl ausgesprochen ängstliche Exemplare.

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vor 17 Minuten schrieb pixelstall:

ausgesprochen ängstliche Exemplare

 

Danke, die habe ich z.B. Noch nicht kennen gelernt. Die, die ich kennen lernen durfte waren aufgeschlossen, interessiert, sehr aufgeweckt und halt sehr positiv im Wesen.

 

Deine Info bereichert mein Horizont 

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vor einer Stunde schrieb BVBTom:

@Tina+Sammy 

 

kannst du dazu evtl. Was sagen. Wie sind sie so im Wesenstest?

 

Freue mich über jede Info. Thx

Naja... Die landen ja da, wenn etwas vorgefallen ist.

 

Meist haben sie ein Artgenossenproblem, manche gehen aber auch gegen Menschen.

 

Dass sie übertrieben territorial sind ist auch keine Seltenheit.

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Habe mich erst angesichts dieses Tröts mit der Rasse beschäftigt.

 

Wikipedia sagt:

Zitat

 

Verwendung und Wesen
In Italien arbeiten diese Hunde oft im Rudel und werden als Familien-, Schutz-, Herdentreiber- oder Hütehunde gehalten und sind außerhalb Italiens relativ selten anzutreffen. Sie gelten als gelehrig, arbeitsfreudig, ruhig, freundlich, kinderlieb, treu, anschmiegsam, verspielt, sportlich und verhalten sich Fremden gegenüber eher gleichgültig und uninteressiert, solange ihre Familien oder deren Besitz nicht bedroht werden.

Jedoch ist den Besitzern eines Cane Corso ein Besuch bei der Hundeschule anzuraten, da die Hunde gefordert werden wollen und man somit ihre Fähigkeiten und den ausgesprochen guten Charakter fördern kann.

 

 

Klingt doch super. Wieso landen solche Hunde auf irgendwelchen "Listen"? Oder ist das ein besonders gutes Beispiel für die Sinnlosigkeit solcher Listen?

Dass diese Hunde gefordert und somit gefördert werden wollen, gilt ja für eine Vielzahl von Hunden ganz unterschiedlicher Rassen.

Die Verwunderung über Kinder in der Nähe dieser Hunde ist ja laut dieser Beschreibung unbegründet.

 

Aber 50 kg Lebendgewicht ... für mich nur etwas, wenn sich das auf 3-4 Hunde verteilt ... ;)

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Meiner Erfahrung nach geben Rassebeschreibungen oft das wieder, was Züchter und Liebhaber mit teils rosa, teils dunkelroter Brille sehen oder sehen wollen, Realitäten und negative Aspekte werden gerne unter den Tisch gekehrt, beschönigt oder umschrieben.

Wenn da etwa steht: distanziert, kann das ein Hund sein, der alles Fremde anknurrt.

 

"solange ihre Familien oder deren Besitz nicht bedroht werden" kann einen Hund beschreiben, der ständig in Habachtstellung ist und bei (von ihm!!!) gefühlter Bedrohung ohne Umschweife angreift.

 

Ich kenne einen und sehe zwei immer wieder im Nachbargrundstück eines Bekannten -alle würde ich als mürrisch, extrem territorialaggressiv und artgenossenunverträglich bezeichnen, allerdings weiß ich nichts über den Werdegang der Hunde.

 

Ein 50-Kilo-Kalb mit Schutzambitionen käme mir jedenfalls nicht in`s Haus (den könnte ich nämlich im Zweifelsfall nicht mit einer normalen Hundeleine festhalten), aber muss jeder selbst für sich entscheiden.

 

Ich hoffe, dass ihr Freude mit diesem Hund haben werdet und er mit euch.

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vor 10 Minuten schrieb Juline:

Meiner Erfahrung nach geben Rassebeschreibungen oft das wieder, was Züchter und Liebhaber mit teils rosa, teils dunkelroter Brille sehen oder sehen wollen, Realitäten und negative Aspekte werden gerne unter den Tisch gekehrt, beschönigt oder umschrieben.

 

Ja, das ist sicher so, wie mir der "verkehrsgünstigen Lage" bei Immobilien ... ;)

Aber zumindest wird damit das bei der Zucht angestrebte Wesen beschrieben.

Was einzelne Menschen dann daraus machen (absichtlich oder aus Unkenntnis), steht auf einem anderen Blatt ... :wacko:

So verstehe ich auch den Hinweis auf die Hundeschule: Damit die positiven Eigenschaften der Rasse nicht ins Negative kippen, bedarf es einer guten Ausbildung für Hund und Halter.

 

Allein schon wegen der Masse und der daraus resultierenden, möglichen Beschleunigung gehört IMHO jeder Hund dieser Gewichtsklasse in die Hände von Menschen, die damit umzugehen vermögen - und das ist bei weitem nicht jeder, der das von sich glaubt.

Daher wäre ein "Wesenstest" für Hundehalter deutlich sinnvoller als irgendwelche Listen für Hunde. ;)

 

Ich gehe mal davon aus, dass die Familienmitglieder vom BVBTom sich der Verantwortung bewusst sind, die die Haltung dieser Hunde mit sich bringt.

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Ich kenne sieben näher- alles Gassibekanntschaften, alle nett zu allen- teils aus TS (ursprünglich Vermehrer), teils aus illegalem Import (leider HD betroffen), teils aus massiger Zucht (mit ganz vielen Beschwerden) , teils aus sportlicher Zucht (ziemlich fit), zuhause habe ich sie noch nicht getroffen, aber unterwegs stehen sie allem gechillt gegenüber , haben einen eher kleinen Radius und sind sehr spielfreudig (eine ist eine Freundin meiner Hündin).

Den Cane Corso finde ich ein ziemlich gutes Beispiel dafür, dass es eine Rasse nur guttut, wenn man sie nicht auf irgendwelche Listen setzt.

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Ich kenne drei intakte Rüden. Der eine... freundlich gegenüber Menschen, hat manchmal spontan was gegen Artgenossen und zeigt das auch. Kann dann von dem Besitzer nur gerade so gehalten werden.

 

Der zweite kann gar nicht mit Rüden, beschädigt aber nicht. Wegen der Masse muss die Besitzerin immer weit ausweichen und hat hier einige Probleme mit Tutnixen.

 

Der dritte war mit seiner Familie im Freilaufgebiet und permanent im Schutzmodus. Femo und er kamen grundsätzlich klar, wir sind ein Stück gemeinsam gegangen, aber wir haben uns dann abgeseilt, weil mir die Kombi dann doch zu heikel war. Vor allem schienen die überhaupt nicht zu wissen, was ihr Hund da tut.

 

Alle drei habe ich äußerlich als ruhig empfunden, was mich aber eher misstrauisch gemacht hat. Denn zumindest der dritte hat eindeutig kontrolliert, was Femo und ich machen und dabei keine Miene verzogen. 

 

Vielleicht liegt es auch an mir, vielleicht kann ich sie einfach nicht lesen. Ich kann mehr mit Hunden anfangen, die ihr Inneres nach Außen kehren. ;)

Femo findet alle drei überraschenderweise “ok“. Vielleicht weil sie so gemütlich unterwegs sind. 

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Vielen Dank für Eure Erfahrungen.

 

Dass diese Hunde, wie jeder andere Hunde für mich auch, eine Ausbildung benötigt ist klar und uns natürlich bewusst. Das Image dieser Rasse, ich hatte ja selber Vorurteile, liegt wohl an einem Großteil an der bulligen Optik. Ich glaube nicht so sehr am Wesen selbst, wie bei so vielen anderen Hunderassen ja auch..

 

vor 6 Stunden schrieb Freefalling:

Alle drei habe ich äußerlich als ruhig empfunden, was mich aber eher misstrauisch gemacht hat.

 

Das hast du aber bei fast jedem Ridgeback doch auch, sie trotten meist ruhig neben dem HH und scheinen völlig uninterressiert am kompletten Umfeld. Glaube mir wenn ich behaupte, sie haben dennoch jeden einzelnen Menschen, Hund, Vogel Eichhörnchen  etc. wahrgenommen und wären sofort da wenn es sein müssten. Auch hier sehe ich ja viele Beispiele wo die Ausbildung suboptimal gelaufen ist.

 

Das es ein Wach und Schutzhund auch ist, ist uns natürlich bewusst und das man diese auch anders aufziehen kann ist logisch und dann fangen die Probleme an.. Das wollen wir nicht und deshalb möchte ich lieber in gemischte Hundeschulen, dass habe ich immer so gemacht mit den Hunden. So lernen sie auch früh, dass man mit einen Westi hier nicht so umgehen kann wie mit einem Dobermann etc.  Parallel werden wir auch die Ausbildung bei den CC erfahrenen Trainern machen, dennoch ist mir das ein wenig zu einseitig.

 

Noch ein Hinweis zum halten wegen Masse, dass möchte ich nicht so stehen lassen, denn die Leine ist doch nur die gedankliche Verbindung von HH und Hund. Das Ziel ist es, dass man diese nicht als Zugseil benutzen muss, sonst hätte jeder Dobi, Schäfi, Rotto, WEimeraner HH ja immer ein Problem wenn die Kraft nach vorne geht. Ich denke, dass sollte doch den Zug- und Schlittenhunden vorbehalten sein, wenn sie es sollen ;-). Also liegt dieses Thema doch dann an uns und der Ausbildung  denke ich.

 

Freue mich auf weitere Meinungen und Erfahrungen und evtl. Begegnungen mit diesen Hunden.

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