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Hundeforum Der Hund
Naschkatze

Kleinanzeigen vs. Züchter

Empfohlene Beiträge

vor 36 Minuten schrieb Annali:

Bei käme Kleinanzeigen nur in Betracht bei einer Privatabgabe eines Hundes (wegen Krankheit, Tod, Umzug). Wenn jemand seinen Hund abgeben muss und statt Tierheim zunächst selbst versucht ein neues Heim zu finden.

 

Genau so bin ich zu meinem aktuellen Hund gekommen. Aber nicht als Welpe, sondern als erwachsener Hund.

Ich denke, wenn man Anzeigentexte sehr kritisch liest, kann man "die Spreu vom Weizen trennen" - wenn man will ...

 

Was mir auffällt: etliche Kleinanzeigen lassen den Verdacht aufkommen, dass statt eines kompletten Wurf ein Hund nach dem anderen verkauft wird. Ich kann mir sonst nicht erklären, warum jemand nach kurzer Zeit einen Welpen/Junghund wieder "abgibt", weil "plötzlich" eine Allergie festgestellt wurde oder ein Kind geboren wurde (bei einem Hund, der jünger als 9 Monate ist), mit dem angeblich der Hund nicht verträglich ist. Spannen Hundevermehrer etwa ihren Bekanntenkreis als Strohmänner ein?

 

Es gibt auch bundesweit agierende "Hilfsorganisationen", die vorgeben, lokal tätig zu sein und Hunde mit Kleinanzeigen bewerben, die zum Teil erst aus dem Ausland eingeflogen werden müssen. Das hiesige Tierheim sieht derartige Aktionen extrem kritisch - aber das ist ja ein ganz anderes Thema.

 

Also generell stehe ich den Kleinanzeigen positiv gegenüber, aber man muss sehr kritisch hinschauen - aber bei den Züchtern doch auch, oder?

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Da für mich ein Welpe nicht in Frage kommt, weil ich einfach erwachsene Hunde bevorzuge:

 

Klar, wenn mir nicht eh ständig übrig gewordene Hunde aufs Auge gedrückt würden 😄, wieso sollte ich da nicht schauen, falls in den umliegenden Tierheimen gerade nix sitzt, was mir zusagt?

 

Allerdings bin ich absolut nicht bereit, für einen erwachsenen Hund, der auch die ein oder andere Baustelle mitbringt, viel Geld zu bezahlen.

 

Benny, Maya, Sammy... Alle umsonst :D

Wer

 seinem Hund das Tierheim ersparen will, der würde ihn mir (nach ausgiebigem kennenlernen) auch für wenig Geld mitgeben.

 

Platz vor Preis 🤷‍♀️

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So kenne ich es auch. 

 

Zizou (Husky ...Hobby"zucht")landete bei  uns nachdem die Besitzer noch versuchten  4oo Euro zu kassieren. 

 

TH  griff  ein ,er kam zu uns ,hat jetzt ein wundervolles Zuhause. 

 

Er war in wirklich schlechter Verfassung. 

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Es kommt doch einfach darauf an, wie was genutzt wird. Man findet in den Kleinanzeigen auch durchaus Anzeigen zur Wurfplanung, etc.

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Ich habe da ja noch diese romantische Vorstellung, dass Züchter nur Welpen produzieren, wenn die Nachfrage schon da ist.

Sprich, die Welpen sind angefragt/reserviert, bevor sie überhaupt da sind.

Das würde für Züchter solche Portale mit Kleinanzeigen eigentlich überflüssig machen.

Ich weiß dass es solche Züchter gibt, diese sind aber eher bei den seltenen Rassen zu finden. Meiner Meinung nach.

 

Nun werden aber auch Rassen nachgezüchtet wo der Markt eigentlich relativ gesättigt ist. Trotzdem werden sie nachproduziert und

damit wird der Absatz schwieriger, man muss die breite Masse erreichen, den Verkauf vereinfachen für Leute,

die nicht so lange warten möchten bis nach 2 Jahren vielleicht mal der passende Welpe gefallen ist.

Zack - bestes Medium sind die Kleinanzeigen.

 

Ich schreibe das bewusst so wirtschaftlich, denn das ist es einfach in sehr vielen Fällen schlicht und ergreifend.

 

Die Züchter mit viel Herzblut, die ihre Welpen volle 12 Wochen liebevoll betreuen, Zeit ohne investieren..

ich denke die findet man da eher selten.

 

Oder?

 

 

Für private Abgabehunde ist es ein Portal wie früher halt die Tageszeitung.

Ich habe zwei Hunde aus den Kleinanzeigen und sehe da nichts verwerfliches dran. Wo soll man sonst noch groß einen erwachsenen Hund zur Abgabe anbieten?

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Feivel und Arvid  sind keine Exoten trotzdem  sind Schnauzer nicht  hip. 

 

Das schützt Rassen bestimmt  ,dann gibt es sie nicht in Sonderlackierung auch  ein Vorteil. 

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Beim VDH "darf" die Hündin in 24Monaten auch zweimal werfen...

 

Aber sicherlich entstehen bei einer "richtigen" Zucht mehr Kosten, die auf den Welpenpreis aufgeschlagen werden müssen, die x Althunde +Rückläufer etc , die noch versorgt werden -sofern ausgedient nicht weitergegeben-, Fehlwürfe, Kaiserschnitte etc, Reisekosten für Ausstellungen und Deckakte, Kosten für die Untersuchungen, Steuer!, Zuchtwart, ggf. eben noch Ausbildungskosten bei Hunden mit Arbeitsprüfung, diese entstehen einem "Hobbyvermehrer" in der Regel nicht, oder er verbucht sie als Privat. Über die Haltung der Hunde sagt es meiner Meinung nach ERSTMAL nichts aus, auch im VDH vergammeln x Hunde in Zwingern - mit denen aus Zeitgründen nichts gemacht wird - usw. Und es gibt sicherlich auch liebevolle Hobbyzüchter, die Alles für ihre eine Hündin mit dem einen Wurf tun würden- und sämtliche Schattierungen dazwischen. Solche und Solche gibt es überall, ich glaube, ob VDH dransteht oder nicht sagt evtl. eher etwas über die "Qualität" der Hunde aus, wo man dann bei Qualzuchten natürlich erst richtig ins Diskutieren kommt...Am besten ist es wohl, hinzufahren (wenn grade keine Welpen frei sind), und sich selbst ein Bild zu machen, ob es den eigenen Vorstellungen entspricht oder eben nicht.

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Kann das jetzt nur bei den Dobis beurteilen- aber die paar VDH FCI Züchter, die in ebay-Kleinanzeigen inserierten waren Schaulinienzüchter mit doch rechtbelasteten Ahnen, von denen ich nie einen Hund gekauft hätte.

Meine Kriterien rechtfertigen einen hohen Kaufpreis, finde ich-keine zwangbasierte Ausbildung , Gesundheitsuntersuchungen über die vom Rassezuchtverein vorgeschriebenen hinaus(beim Dobi 24h Holter EKG und Herz US jährlich, Gentests, wenige Würfe, wenige Zuchthündinnen, ehemalige Zuchthündinnen/Seniorinnen , die liebevoll gepflegt werden, weite Anreisen zu einem geeigneten Deckpartner, Weiterbildung usw.

Mit einem Angesagten Deckrüden läßt sich sicher schneller Kohle machen.

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Ich hab die Tage mal geguckt und war erschrocken, wie viele Wald- und Wiesendeckrüden inseriert sind.

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