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Hundeforum Der Hund
Naschkatze

Kleinanzeigen vs. Züchter

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vor 22 Stunden schrieb KleinEmma:

Vielleicht sollten an dieser Stelle mal ganz klare Merkmale verantwortungsvoller Züchter aufgezeigt werden - für alle, die hier ins Forum stolpern und gerade dabei sind, einen Züchter auszusuchen.

Da sind die Vorstellungen bei jedem HH subjektiv. Was ist verantwortungsbewusst und wo ist die Grenze zu verantwortungslos?

Fakt ist auf jeden Fall, dass sich die im VDH angeschlossenen Zuchtvereine dem TSchG, der TSchHuV und auch der Zuchtordnung des Dachverbandes unterzuordnen haben (dazu kommen dann für jeden Verein noch eigene Zuchtordnungen). Allgemeingültig ist eine von jedem Verein zu prüfende Sachkunde der Züchter, eine Abnahme der Zuchtstätte vor dem ersten Wurf, regelmäßige Fortbildungen der Züchter und bei jedem Wurf ein bis zwei Kontrollen des Wurfes und der gesamten Zuchtstätte. 

Wie intensiv das letztendlich durchgeführt wird hängt von dem jeweiligen Club und auch von dem jeweiligen Zuchtwart ab. Das sind alles Menschen und wie überall gibt es da natürlich Unterschiede. Aber im Allgemeinen wird das schon ordentlich gemacht, da sonst die Gefahr besteht, dass ein ganzer Verein aus dem VDH ausgeschlossen wird. Und das will natürlich kein Verein.

Seit gestern leite ich ein zweitägiges "Neuzüchterseminar" für unsere Landesgruppe. 20 angehende Neuzüchter werden unterrichtet in den Themen: TSchG, Tierschutzhundeverordnung, Zuchtbestimmungen, Vorbereiten zum Belegen einer Hündin, Versorgung der trächtigen Hündin, Geburt und Aufzucht sowie Genetik. Das ganze schließt bei uns heute mit einer schriftlichen Prüfung ab. Nur nach bestandener Teilnahme wird dann bei jedem demnächst die Zuchtstätte kontrolliert und geprüft. Erst danach wird ein "Zwingerschutz" gewährt und erst dann dürfen die Züchten.

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vor 21 Stunden schrieb Naschkatze:

aber ich stieß auf eine Züchterhomepage auf der 6 (!) aktive Zuchthündinnen verlinkt waren.

Ja und? Ein vernünftiger Züchter, der aus Liebhaberei zu seiner Rasse züchtet braucht mehrere Hündinnen. Die sind ja dann auch alle in unterschiedlichem Alter. Da sind dann junge Hündinnen und ältere. Ein Züchter denkt ja auch in Jahren und nicht nur im Jetzt. Wenn man dann noch zwei Linien blutlich züchtet und die alten Hündinnen ( im VDH aus der Zucht ab 8 Jahre ) behält, dann kommt schnell so eine Zahl zustande. Außerdem wird dann auch meist nicht jede Hündin belegt, sondern nur alle zwei Jahre oder so. Nach meiner Erfahrung wird eher bei nur einer oder zwei Hündinnen jede jährlich belegt.

 

Nachtrag zu meinem Post davor: Im VDH ist auch jeder Zuchtverein zwingend angehalten, rassetypische erbliche Defekte zu dokumentieren und zu bekämpfen.

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Wenn ich einen Rassehund kaufe, möchte ich einen Hund bei dem ich im Rahmen der biologischen Abweichungen sicher sein kann, dass er sich körperlich und charakterlich so entwickelt, wie es der Rassestandard vorgibt.

Dafür kaufe ich mir ja einen Rassehund und nicht weil der in der Werbung so hübsch ausgesehen hat, mit seinem Stehohren.

 

Ich erwarte im Vorfeld gewisse Dinge von einem Züchter und ich habe bisher noch keinen Hobbyvermehrer in den Kleinanzeigen gesehen, der diese auch nur im Ansatz erfüllen kann. Bei 90% hapert es schon ander seriös ausgewerteten HD Aufnahme, von so Dingen wie Arbeitsprüfung möchte ich da gar nicht erst anfangen. Da lässt jemand mit quasi Null Kosten im Vorfeld zwei Hunde zusammen und verlangt dann 800€ für das Ergebnis.

Ein Züchter bei meiner Rasse benötigt als Minimalstandard HD/ED Auswertung durch einen professionellen Gutachter (nein wackelige Aufnahmen aus dem analogen Röntgen aufgenommen und ausgewertet vom dorf TA gelten da nicht), einen Wesenstest eine Formwertburteilung und eine Arbeitsprüfung. Das sind die absoluten Basics in der Zucht. Damit züchtet aber kaum jemand, weil mit diesen Minimlastanforderungen kaum jemand die Welpen kaufen würde. Also folgen noch OCD und DM Test, Röntgen der Wirbelsäule, ein Ausdauerprüfung und eine Körung und dann kann man je nach Region 500-900€  für die Welpen mit Papieren verlangen.

 

Und dann soll man "ich hab zwei Hunde die nach Rasse y aussehen und nett sind verpaart" Verkäufer ernst nehmen?

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Ich bin schon auch der Ansicht, dass man die angebotenen Welpen unter dem Stichwort "Kleinanzeigen" nicht mit den Welpen einer nachweislich seriösen Zucht vergleichen kann.

Einer Zucht, die unter einer Dachorganisation arbeitet.

Aber auch da gibt es, wie schon verschiedentlich angemerkt, schwarze Schafe. Man kann seinen Job und die damit verbundenen Auflagen ernst nehmen oder halt so machen, dass der Anschein stimmt. Das weiß jeder, der einer Arbeit nachgeht oder etwas mit mehr oder weniger Engagement leistet, womit man Geld verdient.

 

Es wird dem Welpeninteressenten oft geraten, sich doch selbst tief einzuarbeiten in die Fachgebiete, die zu beachten sind bei der Tierzucht. Und sich erst dann um einen Welpen zu bewerben.

Zum einen ist dies so einfach nicht für den Laien und zum anderen erfordert dieses Vorgehen eine ganze Menge Vorarbeit und einen hohen Zeitaufwand.

Wieviele potenzielle Welpenkäufer sind dazu bereit?

Wieviele erreichen in ihrer Info Arbeit einen ernstzunehmenden Stand, der ihnen wirklich erlaubt, im Detail kompetent zu beurteilen, was er liest, sieht oder was ihm erzählt wird?

Da wird es dann eben schwierig, insbesondere für den nicht kundigen Ersthund Interessenten.

 

Von einem wirklich seriösen Züchter sollte man erwarten können, dass er diese Vorarbeiten zuverlässig, nachvollziehbar  und für jeden einsehbar leistet.

Und es nicht dem potenziellen Käufer überlässt, ob dieser jetzt die "richtigen" Fragen stellt.

Ich habe schon einige Züchter kennengelernt, denen man "jeden Wurm" einzeln aus der Nase ziehen musste und die es dann verstanden, sich so unscharf und blumig zu äussern, dass man am Ende wieder dumm dastand.

 

Gerade die Züchter, die ihren Job so ernst nehmen, wie man es sich wünscht, die, die "die Liebe zur Rasse" nicht als Marketing Argument anführen, diese Züchter sind verdammt dünn gesät und haben mitnichten regelmässig Würfe. Sie züchten dann, wenn die Begleitumstände stimmen und ihren hohen Anforderungen genügen. Und nur dann.

 

Tja.... und wie kommt man dann an einen guten Hund?

Leider habe ich kein Patentrezept. Doch den Ansatz von @black jack mal nach den Haltungsbedingungen und der körperlichen und geistigen Form der Hundeoma zu schauen,

finde ich schon mal gut.

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vor 1 Stunde schrieb Helfstyna:

Ein Züchter bei meiner Rasse benötigt als Minimalstandard HD/ED Auswertung durch einen professionellen Gutachter (nein wackelige Aufnahmen aus dem analogen Röntgen aufgenommen und ausgewertet vom dorf TA gelten da nicht), einen Wesenstest eine Formwertburteilung und eine Arbeitsprüfung.

 

So kenne ich das auch für "meine" Rasse, nur die Arbeitsprüfung wird nicht verlangt, außerdem einen Gentest. Der Züchter ist auch sehr daran interessiert, dass seine Welpen später HD/ED geröngt werden, manche bezahlen dies sogar ihren Welpenkäufern.

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@Gerhard Ich schrieb mit Absicht "aktiv" - im Sinne von derzeit in Gebrauch. Wenn ich das mal so salopp sagen darf. Vier Würfe waren in dem Jahr bereits gefallen, der fünfte war bereits angekündigt obwohl der vierte noch nichtmal ausgezogen war.

Das ist für mich Massenproduktion.

 

Dass ein Züchter mehrere Hündinnen hat ist nicht ungewöhnlich, das stimmt. 

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Neben will nicht warten,  wenig Geld ausgeben und bin nicht verantwortungsbewusst und bin wirklich nicht geeignet, oder scheine wirklich nicht geeignet zu sein, gibt es noch eine andere Möglichkeit. 

 

Es ist im Moment echt schwer was größeres zu bekommen. Im Tierheim sitzen fast nur richtig alte,  wo es nur noch um Wochen/Monate geht,  oder mit Beissvorfall,  oder Liste. Und irgendwie gibt es immer ein Schäferhundmännchen,  dass mit den Umweltreizen nicht klar kommt. Zwar nicht bissig Menschen gegenüber aber eben in keiner Umgebung umweltkompatible und daher an der Leine extrem zu anderen Hunden.  

 

Das weis ich, weil ich aktuell auf der Suche bin. Ich war ca.  15 Monate lang 1-3 mal die Woche in Tierheimen.  Ich konnte in einem sogar die Hunde am bellen erkennen und wusste in welcher Box,  wer sitzt. Einfach weil ich einmal die Woche versucht habe dort zu sein und zu gucken.

 

Es gab 5 Tierheime die sich vorstellen konnten mir was passendes zu geben. Zwei nicht gleich aber spätestens als ich das dritte Mal da war dann schon. Die anderen sofort wenn was passt.  Und ich weiß dass auch andere gesucht haben. Von einem weiß ich ist zum Vermehrer, ein anderer hat am Ende per Foto aus Griechenland bestellt. Was aus den anderen geworden ist weiß ich nicht. 

 

Andere 3 Tierheime hingegen hätten mir nur einen Kleinen gegeben. Ist so ne Sache,  ich habe Treppen und eine Stadt und das scheint nur für kleine Hunde möglich zu sein. Weil Große dort zuwenig Bewegung kriegen und bei Arthrose nicht mehr Gassi gehen können. Beides kann ich entkräften,  ich wohne am stadtpark,  da kann ich 4-5 Stunden je nach Tempo laufen,  ohne einen Weg doppelt zu haben und nur 5 Minuten davon brauche ich die Leine. FLüsse sind überall in kürzester Zeit zu erreichen und es gibt viele Stellen wo sogar noch der alte reinkommt. Ausserdem sind wir in knapp 80 Minuten im Wald, mit Wiese und Stadtpark dazwischen,  aber ja auch mit an der Straße laufen. Der Bus macht es von mir aus in 25 Minuten,  dass Fahrrad in 30. Und die Treppen,  natürlich wäre es mir Lieb wenn Hundi bei Arthrose die selbstgebaute Rampe nimmt. Aber meine alte hat sich auch geweigert und wir haben einen Rucksack, auf den Schultern verteilen sich 40 Kilo einfach besser. Und ja natürlich freue ich mich nicht darauf,  aber was sein muss,  muss halt sein. 

 

Und dann gab es da auch noch den Tierschutzverein,  den ich gar nicht von mir überzeugen konnte. Und ein Tierheim das ich aussortiert habe weil es total spinnt,  in meinen Augen. 

 

Mein Umfeld hat schon nach einem halben Jahr mir Kleinanzeigen geschickt,  mit der Bitte dem Drama ein Ende zu setzen und dort einen günstigen Welpen zu nehmen. Ich wollte aber keinen Welpen. Bis ich dann doch irgendwann aufgegeben habe und nun wird es mein erster Welpe, in Eigenverantwortung,  gab da als Kind mal was kleines. Ich habe mich natürlich gut zu beiden Themen belesen. Und es soll ein Züchter sein dessen Club beim VDH ist. Rasse ist auch schon ausgewählt,  weil sie einfach am besten passt,  für das was ich die nächsten Jahre so tun möchte. Und mittlerweile freue ich mich auch richtig drauf.

 

Der allererste Züchter war keine angenehme Erfahrung.  Ich hatte eine Zusage zum Vorstellungsgespräch und da ja alles gut klang, konnte man sich gut vorstellen mir einen Hund zu geben.und als es zwei Wochen später dann zum ausmachen eines Vorstellungstermin kommen sollte waren angeblich alle Welpen schon weg. Aber man empfahl mir eine andere Rasse,  was kleines unsportliches, was schlecht Luft kriegt,  das würde besser zu mir passen. Ich will was was L trägt und sportlich ist. Ich brauche viel Auslauf und der Hund darf mitkommen,  wenn er kann und möchte. Und ich habe schon Sorge das die Ausgewählte Rasse nicht mehrere Tage in der Woche 5-8 Stunden am Stück läuft,  wenn es mich mal wieder "überkommt" und ich es möchte. Also versteht mich nicht falsch natürlich muss er nicht mit und kann auch Zuhause bleiben.

Und wenn er alt und gebrechlich, noch zu jung um so viel laufen zu dürfen, oder krank ist bleiben wir gemeinsam daheim, oder ich nehme einen Jogger mit.

 

Auch der zweite hat mir kein Vorstellungsgespräch gegeben, allerdings mit klarer Ansage und nicht mich so verarscht,  das ist ja okay. 

 

Egal was ich eigentlich schreiben wollte,  mein erster Gedanke war damals so,  jetzt ist es vorbei, du wirst nie wieder einen Hund bekommen. Und Niemand in meinen Umfeld hat noch Verständnis für mich. Ich soll doch endlich meine Bedingungen und Erwartungen herunter schrauben und eben einen aus den Kleinanzeigen nehmen. Und ich kann sie verstehen,  aber ich kann es mir noch nicht vorstellen.  Ich traue mir einfach nicht zu zu beurteilen,  ob Vermehrer oder nicht und ich schulde der Mutter selbstverständlich meinen Respekt, schließlich hat sie meinen neuen Hund geboren. 

 

Also habe ich einen dritten Versuch gestartet,  der geglückt ist,  zumindest bis zur Geburt, dann war ein Vorstellungsgespräch leider nicht mehr nötig.  Aber der nächste Züchter hat mir auch eins gegeben und das ist nun bald. Und ich habe total Angst zu versagen. Es ist mein erstes mal und ich bin in solchen Situationen,  meistens zu aufgeregt, um einen wirklich guten Eindruck zu hinterlassen und ich weiß ja auch gar nicht was so einem Züchter wichtig ist und was der eigentlich wissen will. Und  ja ich hab auch Angst das es wieder nicht zu Stande kommt, weil alle Hunde schon weg sind. 

 

Und ich frage mich auch ob es nicht ich bin,  der hier der Idiot ist,  weil er eben keinen dieser Kleinanzeigenhunde holt.

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Warum lehnen die Züchter dich ab? Warum raten sie Dir zu anderen Rassen?

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Ich persönlich finde es ein furchtbar schwieriges thema. 

Grundsätzlich habe ich nichts dagegen einen hund über Ebay zu holen. Aber das verlangt ein furchtbar gutes auge und vor allem selbstbeherrschung. Ich kenne einige, die von vermeintlichen züchtern welpen über ebay ergattert haben. Nahezu alle waren krank, schwer krank und was mir erzählt wurde hat mich vom stühlchen gehauen. Mehrere rassen in dreckigen zwingern, angeknabberte hunde, weil keiner mehr den Überblick über die hunde hatte, aber hauptsache ein Zertifikat über den super hyper tollen zuchtrüden, den man aber komischerweise nicht mehr los wird....

Mich hätte das abgeschreckt, von außen betrachtet. Kennengelernt wurden die hunde aber in einem gemütlichen haushalt mit elterntieren. Was dahinter abging, konnte wohl so erstmal nicht gesehen werden.

Ich würde mir das ganze nicht zutrauen richtig zu beurteilen, weil ich keine Ahnung habe, worauf ich generell achten müsste  (klar, ein paar sachen erklärt der gesunde Menschenverstand, aber vieles ist einfach Unwissenheit).

Hunde aus privaten Abgaben..  da würde es mir vielleicht etwas leichter fallen... vielleicht...

Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, wie es damals mit padme gelaufen ist. Der erste Eindruck machte ein furchtbar ungutes Gefühl. Der hund war angeblich suuuuuuper pflegeleicht. Super mit allem und jedem... bla bla bla... das ganze lief über einen Dolmetscher, weil die frau ausschließlich polnisch sprach... der pass war ein Rätsel und alles in allem, war ich kurz davor nein zu sagen. Warum ich sie trotzdem genommen habe? Weil die frau nicht einen cent sehen wollte und sofort ihr okay gegeben hat, als ich fragte, ob ich padme vorher bei meinem tierarzt einmal komplett durchecken lassen darf. Die wollte padme einfach nur loswerden.

Padme kommt ziemlich sicher aus dem kofferraum, vier besitzer (alle polnischer herkunft) im ersten lebensjahr, die furchtbare Sozialisation... spricht durchaus dafür, aber ich habe sie erstmal nicht daher... hab ich den vermehrer jetzt dennoch unterstützt? Keine Ahnung. Letzendlich war sie schon hier...

Andere, die ich kenne haben hunde über ebay von älteren herrschaften, die sich nicht mehr kümmern können, von familien, die mit hund und zuwachs nicht mehr klar kommen etc. Finde ich nichts verwrfliches dran. Wobei auch hier wieder ein gutes auge gefragt ist. Die maschen von vermehrern haben ja mitlerweile ungeahnte Ausmaße.

Züchter... ich persönlich habe eine Abneigung gegen den VDH... was nicht heißt, dass ich alle Züchter per se ablehne, die unter dem verband züchten. Aber ich finde es erschreckend, welche richtlinien für gewisse rassen aufgestellt werden. Genauso, wie uneinsichtig dieser verband in gewisser hinsicht zu sein scheint. 

Grundsätzlich muss man sich, genau wie bei Ebay, gut umschauen, umhören und sich zeit lassen. 

Schwierig ist halt, dass viele menschen, wenn sie sich entscheiden einen vierbeiner aufzunehmen, diesen am besten sofort haben wollen. Dadurch macht man schnell fehler. Meinen hund habe ich nach vier jahren gefunden. Durch puren zufall. Und ich hätte unter gewissen Umständen trotzdem nein gesagt...

Schlussendlich würde ich niemanden verurteilen, der einen hund aus seriösen Quellen über ebay oder durch einen Züchter bekommt. Beides ist möglich und in meinen augen völlig in ordnung. 

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Statt dubioser Internetquellen würde ich mich ja lieber in der Umgebung bei den Hundeleuten umhören, ob jemand jemanden weiß, der einen Hund abgeben muss wegen Krankheit oder Überforderung. Würde auch mal die örtlichen Hundeschulen anmailen mit dieser Frage. Hatte bisher nur "geschenkte" Hunde von Leuten, die einfach nur ein gutes Zuhause für die Tiere suchten.

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