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Hundeforum Der Hund
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Unterschiedliche Rechte/Privilegien für den einzelnen Hund

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Das ungleiche Behandeln,  finde ich okay. Ein jeder Hund ist anders und braucht ja auch eine andere Behandlung. Die meisten Hunde finden es auch nicht unfair wenn einer was darf, was der andere nicht darf. Eigentlich gab es da nur mal einen Malteser,  dem ich das wirklich unterstelle. Aber meiner Erfahrung mit Rudeln nach, muss man da immer auch darauf achten,  ob das geht und wie deutlich das Signal ist. Und auch was die Hunde für ein Verständnis von den Rängen im Rudel haben.

 

Ach so vorher noch die Erfahrung mit Hunden und Rudeln. Aktuell Hundelos und seit ca.  18 Monaten auf der Suche,  erst im Tierheim ca. 15 Monate, aber dann aufgegeben und jetzt suche ich eben einen seriösen Züchter. Mein erster eigener (vor mehr als 15 Jahren) war in unserer Familienwohnung der Zweithund. Nach meinem Auszug hatten wir öfters sehr unterschiedlichen Hundebesuch und auch die Anzahl und Länge war nie gleich. Ich weiß gar nicht mehr, aber am längsten konstant waren es mal sechs für 3 Monate. Ich war damals für jedes Tier in meiner Umgebung der Urlaubs und Krankenhaussitter. Noch in der Zeit zog damals meine zweite Hündin mit ein, die es irgendwie sehr mit Dominanz und Recourccen hatte. Und fast alle anderen Hunde egal wo haben sich auch brav und sofort untergeordnet. Dann gab es einen Umzug und nur noch tagsüber ab und zu fremde Hunde mit zum Gassigehen.  Dann 5 Jahre Pause und seit ihrem Tod nehme ich ab und zu sämtliche Nachbarshunde auch mal in Rudeln mit.

 

Sowohl das Sofa, als auch die gemeinsame Schlafsstätte und die Raumbegrenzung sind Recourccen, die man innerhalb des Rudels verteilen kann und die meine verstorbene Hündin in jedem "ihrer" Rudel durchaus auch verteilt hat. Und es war meine Aufgabe ihr klar zu machen was sie überhaupt entscheiden darf und was nicht. Und ja auch ihr hätte und habe ich Privilegien entzogen die ein anderer gedurft hätte. Nur hat sich der andere das dann ziemlich schnell auch lieber "verkniffen". Im Gegenzug hatte sie Privilegien die andere nicht hatten. Aber wenn ich das gemacht hätte,  wie du es vor hast, hätte sie die Dogge wohl irgendwann von einem Dritten Hund anfallen lassen. Also nicht wegen dem Sofa,  das wäre Problemlos gegangen,  schließlich steht das aus ihrer Sicht eh nicht jedem zu,  sondern wegen dem unten schlafen. Meine Hündin hat nur alte, schwache, kranke, oder Menschen ausser Sichtweite des Rudels schlafen lassen wollen. Das unten schlafen wäre für sie also das Signal gewesen, dass mit der Dogge was nicht stimmt und ich sie deswegen aus dem Rudel entferne. Das Rudel teilen hingegen wäre gegangen,  also der vierte Hund. Ich kenne mich mit Doggen aber nicht aus, weiß also nicht ob der vierte gehen würde. 

 

Mein erster Hund hingegen war so einer, bei dem es da keinerlei Probleme gegeben hätte.  Also er hatte auch ein Bewusstsein für Rudelränge,  aber ihm war Alles egal solange ich ihn nur wundervoll finde. Und ich habe auch andere im Kopf wo es auch kein Problem gegeben hätte. Die sind entweder eh gerne Rangniedrig, neigen nicht dazu Rangniedrigere zu mobben, oder haben schlicht kein Bewusstsein für die Stellungen im Rudel und deswegen gibt es keine Probleme. Und da sind auch Hunde dabei die kein Problem damit hätten, wo anders als der Rest zu schlafen. 

 

Aber die allermeisten Hunde die ich kenne liegen wohl eher dazwischen. Daher würde ich ebenfalls zu einem Ausgleich in irgendeiner Form raten. Und zumindest die drei beobachten,  damit ihr Früh genug ein Ungleichgewicht bemerkt. 

 

Und zum Sofa,  wie wäre es mit einem zusätzlichen Hocker,  der groß genug ist? Den könntet ihr immer ranschieben und dann wieder in ein Eck schieben.

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