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pinschermama84

Hundeschule ohne Hunde besuchen Kosten?

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen,

 

Deine Sorge kann ich verstehen - und auf genau die mag ich noch kurz eingehen. Ich persönlich kenne mich mit Hunden, die aus solch widrigen Umständen kommen, nicht aus. Aber wenn Du sagst, dass sie mit 42! anderen Hunden gemeinsam gelebt haben (wenn auch unter besch...eidenen Bedingungen), wäre ich erstmal so naiv anzunehmen, dass sie mit anderen Hunden zurechtkommen. In so einer großen Gruppe sollten sie mE sozialisiert sein. Sie müssen doch in der Gruppe zurechtgekommen sein. Natürlich sind das andere Bedingungen als beim Gassi draußen hier bei uns, aber grundsätzliche Verhaltensweisen und Kommunikation dürften sie gelernt haben.

 

Deine Sorge und damit verbundene Anspannung ist allerdings ein Punkt, auf den Deine beiden reagieren könnten - und eben dann unentspannt sind, weil sie merken, dass Du unentspannt bist. Uns passiert das immer mal wieder beim Gassi: Hund und Frauchen/Herrchen kommen uns entgegen. Hund nicht auffällig angespannt, freundlich. Wir auch entspannt. Unsere beiden sind grundsätzlich verträglich und freundlich. Dann anderes Frauchen/Herrchen: "Also DAS ist meinem jetzt aber zu groß! Nee, nee, da gehn wir besser mal weiter!" (ja, beide, wie das bei Wölfchen eben so ist, sind sehr groß.... der Rüde noch größer und auch noch... uhhh.... schwarz.... aber beide entspannt und gut sozialisiert). Und DANN wird mitunter auch der Hund "komisch" und brummelig, weil er eben die Anspannung spürt, manchmal wird er "nur" weitergezerrt. Ich finde das immer sehr schade und auch ziemlich absurd, wenn Leute mit kleinen Hunden sich wundern, auf größere zu treffen und dann Panik schieben - habs aber aufgegeben, mir da zu viele Gedanken drüber zu machen.

Was ich aber sagen will, ist, dass aus unserer Erfahrung heraus sich die Stimmung des Halters oft auf den Hund überträgt. Sind die Halter entspannt, dann sind auch die Hunde entspannt und können selbst kleine "Unstimmigkeiten" problemlos unter sich regeln. Und bei Dir lese ich doch eine recht große Sorge heraus, wie das alles wohl laufen wird, und ich glaube, da könnte etwas Entspannung nicht schaden. Wenn Du diese Sicherheit bei ner Hundeschule findest, in der Du Dich / Euch gut aufgehoben fühlst, dann wäre das ja eine gute Sache. Bei unseren beiden Versuchen lief es nur immer so, dass man sich nach der Schnupperstunde letztlich ne Zehnerkarte hat aufschwatzen lassen, obwohl man noch gar nichzt so ganz sicher war - die wir dann prompt beide Male nur zur Hälfte aufgebraucht haben, weil sich dann eben herausstellte, dass es doch nicht so das Richtige für uns war. Aber das ist halt extrem subjektiv. Die Hundeschule, die für den einen gut ist, ist für den nächsten vielleicht völlig verkehrt. Für uns besonders wichtig war der Kontakt im Welpenalter und den haben wir eben einige Wochen mitgenommen. Dennoch sollte man sich wohl fühlen und auch das Gefühl haben, dass der Lehrer grundsätzlich so "tickt" wie man selbst. Hat man das nicht und ist das Ganze eher eine Art Notlösung, hat die Zehnerkarte schlechte Karten, aufbegraucht zu werden ;)

 

Daher würde ich persönlich erstmal schauen, ob nicht entspannte Freunde oder Bekannte mit gut sozialisierten Hunden eine Alternative sein könnten. Kennst Du denn vielleicht wen mit entspannten Hunden, mit denen Du Dich mal auf neutralem Grund treffen kannst und mal schauen, wie alle so reagieren und miteinander umgehen? Einfach gemeinsam laufen und Strecke machen. In der Bewegung sind viele Hunde viel lockerer.

 

LG

 

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@pinschermama84 wo wohnst du denn? Vielleicht kann ja jemand eine Huschu empfehlen.

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vor 55 Minuten schrieb Silverhaze:

Guten Morgen,

 

Deine Sorge kann ich verstehen - und auf genau die mag ich noch kurz eingehen. Ich persönlich kenne mich mit Hunden, die aus solch widrigen Umständen kommen, nicht aus. Aber wenn Du sagst, dass sie mit 42! anderen Hunden gemeinsam gelebt haben (wenn auch unter besch...eidenen Bedingungen), wäre ich erstmal so naiv anzunehmen, dass sie mit anderen Hunden zurechtkommen. In so einer großen Gruppe sollten sie mE sozialisiert sein. Sie müssen doch in der Gruppe zurechtgekommen sein. Natürlich sind das andere Bedingungen als beim Gassi draußen hier bei uns, aber grundsätzliche Verhaltensweisen und Kommunikation dürften sie gelernt haben.

 

Deine Sorge und damit verbundene Anspannung ist allerdings ein Punkt, auf den Deine beiden reagieren könnten - und eben dann unentspannt sind, weil sie merken, dass Du unentspannt bist. Uns passiert das immer mal wieder beim Gassi: Hund und Frauchen/Herrchen kommen uns entgegen. Hund nicht auffällig angespannt, freundlich. Wir auch entspannt. Unsere beiden sind grundsätzlich verträglich und freundlich. Dann anderes Frauchen/Herrchen: "Also DAS ist meinem jetzt aber zu groß! Nee, nee, da gehn wir besser mal weiter!" (ja, beide, wie das bei Wölfchen eben so ist, sind sehr groß.... der Rüde noch größer und auch noch... uhhh.... schwarz.... aber beide entspannt und gut sozialisiert). Und DANN wird mitunter auch der Hund "komisch" und brummelig, weil er eben die Anspannung spürt, manchmal wird er "nur" weitergezerrt. Ich finde das immer sehr schade und auch ziemlich absurd, wenn Leute mit kleinen Hunden sich wundern, auf größere zu treffen und dann Panik schieben - habs aber aufgegeben, mir da zu viele Gedanken drüber zu machen.

Was ich aber sagen will, ist, dass aus unserer Erfahrung heraus sich die Stimmung des Halters oft auf den Hund überträgt. Sind die Halter entspannt, dann sind auch die Hunde entspannt und können selbst kleine "Unstimmigkeiten" problemlos unter sich regeln. Und bei Dir lese ich doch eine recht große Sorge heraus, wie das alles wohl laufen wird, und ich glaube, da könnte etwas Entspannung nicht schaden. Wenn Du diese Sicherheit bei ner Hundeschule findest, in der Du Dich / Euch gut aufgehoben fühlst, dann wäre das ja eine gute Sache. Bei unseren beiden Versuchen lief es nur immer so, dass man sich nach der Schnupperstunde letztlich ne Zehnerkarte hat aufschwatzen lassen, obwohl man noch gar nichzt so ganz sicher war - die wir dann prompt beide Male nur zur Hälfte aufgebraucht haben, weil sich dann eben herausstellte, dass es doch nicht so das Richtige für uns war. Aber das ist halt extrem subjektiv. Die Hundeschule, die für den einen gut ist, ist für den nächsten vielleicht völlig verkehrt. Für uns besonders wichtig war der Kontakt im Welpenalter und den haben wir eben einige Wochen mitgenommen. Dennoch sollte man sich wohl fühlen und auch das Gefühl haben, dass der Lehrer grundsätzlich so "tickt" wie man selbst. Hat man das nicht und ist das Ganze eher eine Art Notlösung, hat die Zehnerkarte schlechte Karten, aufbegraucht zu werden ;)

 

Daher würde ich persönlich erstmal schauen, ob nicht entspannte Freunde oder Bekannte mit gut sozialisierten Hunden eine Alternative sein könnten. Kennst Du denn vielleicht wen mit entspannten Hunden, mit denen Du Dich mal auf neutralem Grund treffen kannst und mal schauen, wie alle so reagieren und miteinander umgehen? Einfach gemeinsam laufen und Strecke machen. In der Bewegung sind viele Hunde viel lockerer.

 

LG

 

Danke dir für die ausführliche Antwort. Den Gedanken, dass sie auf Hunde bezogen schon sozialisiert sind, hatte ich auch schon. Aber ich wollte mich diesbezüglich erstmal wirklich absichern ,eben durch eine Hundeschule. Und ja, meine Stimmung überträgt sich definitiv auf die beiden. Hatte erst sowas wie nen babyblues nur mit meinen Hunden und man hat es den beiden angemerkt. Ich hab ein paar Mädels, die ebenfalls Hunde haben. Wenn meine Beiden mal soweit sind, dann wird es da auf jeden Fall treffen geben. Aktuell ist Gassi gehen mit Paco nur in ganz kleinem Radius möglich und auch nur angeleint. Was aber schon ein rieden Fortschritt ist😊 Tori unser Senior ist da anders, der will immer gar nicht zurück. Lg und danke nochmals

vor 50 Minuten schrieb denny:

@pinschermama84 wo wohnst du denn? Vielleicht kann ja jemand eine Huschu empfehlen.

Wohne in Friedberg bei Augsburg

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http://www.institut-feltmann.com/institutsleitung/

 

Schau mal hier. Es gibt eine Trainerin in Heidenheim, ca. 1 Std. Fahrtzeit. Ich selbst habe bei Frau Feltmann gearbeitet und war hoch zufrieden.

Vielleicht rufst du da einfach mal an und schilderst dein Problem.

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vor 2 Stunden schrieb pinschermama84:

Wenn meine Beiden mal soweit sind,

[...] 

Bzw möchte ich, sobald wir mal wirklich Gassi gehen, einfach nicht das Risiko eingehen, dass meine sich komplett daneben benehmen.

 

Die sind immer soweit ... DU musst in deinem Kopf soweit sein. ;)

Doch, als Hundehalter gehst du immer irgendwie ein Risiko ein! Je besser du deine Beiden kennenlernst, desto geringer wird dieses Risiko.

Wenn sie sich tatsächlich daneben benehmen sollten, kannst du dich nett entschuldigen. Manchmal enstehen daraus sogar nette Kontakte.

 

Alles, was du dir in deinem Kopf vorstellst, wird auch so passieren:

Hast du die Vorstellung, dass dein Hunde bei Hundebegegnungen ausrasten, werden sie das tun.

Hast du die Vorstellung einer ruhigen, lockeren Hundebegegnung, wird euch das viel leichter gelingen; selbst, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

 

Du kannst auch in großem Abstand zu Hunden, die euch begegnen, abwarten und beobachten (kennst du "zeigen und benennen"?).

Du schreibst ja, Sitz/Platz klappt schon gut. Ein liegender Hund braucht länger zum "Durchstarten" als ein sitzender oder gar stehender Hund. Das gibt dir eine wichtige Sekunde mehr Reaktionszeit. Außerdem lernen die Hunde, dass man bei Hundesichtung erstmal stehenbleibt und abwartet. Weiterer erstrebenswerter Schritt: Hunde warten darauf, was du in der Situation ansagst (sitz, warten, lauf, geh spielen, ... was auch immer). Dazu musst du dich aber deinen Hunden gegenüber erst so profilieren, dass sie dir die Kompetenz der richtigen Entscheidung auch zutrauen. ;) Da braucht es auch einfach Zeit, damit eure Beziehung wachsen kann.

 

Ich würde vermuten, dass der alte Hund eher seine Ruhe haben will und das wird er anderen Hunden auch klar machen, wenn es nötig ist. In der Regel verstehen alle Hunde solche "Lass-mich-in-Ruhe-Signale". (Labbis scheinen nach meiner Erfahrung da eine Ausnahme zu sein, die sind oft extrem aufdringlich und ignorieren Abwehrgesten. Leider färbt die Ignoranz oft auf die Besitzer ab ...) Dabei kann es übel aussehende Gesten geben, bei denen aber nichts Schlimmes passiert. Wichitg ist, dass die beteiligten Menschen rundherum entspannt bleiben.

Der junge Hund könnte sich rüpelig verhalten, dann wären "robuste" andere Hunde hilfreich. Aber vielleicht ist der auch ganz prima mit anderen Hunden und lernt gerne von einem älteren Hund ... musst du halt ausprobieren. Eventuell ist es hilfreich, zunächst nur einen Hund zur Zeit auszuführen und mit anderen Hunden zusammenzulassen, das macht es für dich einfacher.

Nur wenn du mit deinen Hunden raus gehst, triffst du andere Hundehalter und kannst mit Einigen ins Gespräch kommen. Da findet sich bestimmt jemand, der bereit ist seine/n Hund/e mit deinen beiden herumtollen zu lassen. Geeignetes Gelände vorausgesetzt. Unser Tierheim hat ein eingezäuntes Übungsgelände, da finden manchmal Kurse statt. Meistens aber ist es ungenutzt. Würde ich dort fragen, ob ich es zum Üben mit meinem Hund benutzen dürfte, bekäme ich bestimmt die Erlaubnis - vermutlich mit einem freundlichen Hinweis auf die Spendenbüchse. ;)

Weitere Vorraussetzung: Abrufbarkeit/Rückruf! Du hast die Hunde erst kurz, klappt das schon?

 

 

vor 2 Stunden schrieb pinschermama84:

Aktuell ist Gassi gehen mit Paco nur in ganz kleinem Radius möglich

Warum?

 

vor 2 Stunden schrieb pinschermama84:

und auch nur angeleint.

Was passiert, wenn du den Hund ableinst?

Gibt es kein eingezäuntes Hundegelände in deiner Gegend oder in zumutbarer Entfernung? (siehe oben)

 

vor 2 Stunden schrieb pinschermama84:

Tori unser Senior ist da anders, der will immer gar nicht zurück.

Wie lange seid ihr denn unterwegs? Vielleicht ist der wirklich noch nicht ausgelastet?

 

Du hast zwar noch nicht so viel geschrieben, aber es drängt sich mir das Gefühl auf, dass du viel zu vorsichtig bist. Mach einfach!

Klar, "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!", aber man muss auch einfach mal etwas riskieren bzw. viel besser formuliert: sich und den Hunden etwas zutrauen!

Dir musst du zutrauen, dass du das, was euch begegnen könnte, schon managen wirst und

den Hunden musst du zutrauen, dass sie unterwegs alles ganz prima machen.

 

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vor 1 Stunde schrieb denny:

http://www.institut-feltmann.com/institutsleitung/

 

Schau mal hier. Es gibt eine Trainerin in Heidenheim, ca. 1 Std. Fahrtzeit. Ich selbst habe bei Frau Feltmann gearbeitet und war hoch zufrieden.

Vielleicht rufst du da einfach mal an und schilderst dein Problem.

Danke für den Tipp, aber eine Stunde Fahrzeit ist schon heftig. Paco verträgt Autofahren leider noch gar nicht und übergibt sich bei jeder Fahrt, und sabbert wie blöde. 

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vor 40 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

Die sind immer soweit ... DU musst in deinem Kopf soweit sein. ;)

Doch, als Hundehalter gehst du immer irgendwie ein Risiko ein! Je besser du deine Beiden kennenlernst, desto geringer wird dieses Risiko.

Wenn sie sich tatsächlich daneben benehmen sollten, kannst du dich nett entschuldigen. Manchmal enstehen daraus sogar nette Kontakte.

 

Alles, was du dir in deinem Kopf vorstellst, wird auch so passieren:

Hast du die Vorstellung, dass dein Hunde bei Hundebegegnungen ausrasten, werden sie das tun.

Hast du die Vorstellung einer ruhigen, lockeren Hundebegegnung, wird euch das viel leichter gelingen; selbst, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

 

Du kannst auch in großem Abstand zu Hunden, die euch begegnen, abwarten und beobachten (kennst du "zeigen und benennen"?).

Du schreibst ja, Sitz/Platz klappt schon gut. Ein liegender Hund braucht länger zum "Durchstarten" als ein sitzender oder gar stehender Hund. Das gibt dir eine wichtige Sekunde mehr Reaktionszeit. Außerdem lernen die Hunde, dass man bei Hundesichtung erstmal stehenbleibt und abwartet. Weiterer erstrebenswerter Schritt: Hunde warten darauf, was du in der Situation ansagst (sitz, warten, lauf, geh spielen, ... was auch immer). Dazu musst du dich aber deinen Hunden gegenüber erst so profilieren, dass sie dir die Kompetenz der richtigen Entscheidung auch zutrauen. ;) Da braucht es auch einfach Zeit, damit eure Beziehung wachsen kann.

 

Ich würde vermuten, dass der alte Hund eher seine Ruhe haben will und das wird er anderen Hunden auch klar machen, wenn es nötig ist. In der Regel verstehen alle Hunde solche "Lass-mich-in-Ruhe-Signale". (Labbis scheinen nach meiner Erfahrung da eine Ausnahme zu sein, die sind oft extrem aufdringlich und ignorieren Abwehrgesten. Leider färbt die Ignoranz oft auf die Besitzer ab ...) Dabei kann es übel aussehende Gesten geben, bei denen aber nichts Schlimmes passiert. Wichitg ist, dass die beteiligten Menschen rundherum entspannt bleiben.

Der junge Hund könnte sich rüpelig verhalten, dann wären "robuste" andere Hunde hilfreich. Aber vielleicht ist der auch ganz prima mit anderen Hunden und lernt gerne von einem älteren Hund ... musst du halt ausprobieren. Eventuell ist es hilfreich, zunächst nur einen Hund zur Zeit auszuführen und mit anderen Hunden zusammenzulassen, das macht es für dich einfacher.

Nur wenn du mit deinen Hunden raus gehst, triffst du andere Hundehalter und kannst mit Einigen ins Gespräch kommen. Da findet sich bestimmt jemand, der bereit ist seine/n Hund/e mit deinen beiden herumtollen zu lassen. Geeignetes Gelände vorausgesetzt. Unser Tierheim hat ein eingezäuntes Übungsgelände, da finden manchmal Kurse statt. Meistens aber ist es ungenutzt. Würde ich dort fragen, ob ich es zum Üben mit meinem Hund benutzen dürfte, bekäme ich bestimmt die Erlaubnis - vermutlich mit einem freundlichen Hinweis auf die Spendenbüchse. ;)

Weitere Vorraussetzung: Abrufbarkeit/Rückruf! Du hast die Hunde erst kurz, klappt das schon?

 

 

Warum?

 

Was passiert, wenn du den Hund ableinst?

Gibt es kein eingezäuntes Hundegelände in deiner Gegend oder in zumutbarer Entfernung? (siehe oben)

 

Wie lange seid ihr denn unterwegs? Vielleicht ist der wirklich noch nicht ausgelastet?

 

Du hast zwar noch nicht so viel geschrieben, aber es drängt sich mir das Gefühl auf, dass du viel zu vorsichtig bist. Mach einfach!

Klar, "Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!", aber man muss auch einfach mal etwas riskieren bzw. viel besser formuliert: sich und den Hunden etwas zutrauen!

Dir musst du zutrauen, dass du das, was euch begegnen könnte, schon managen wirst und

den Hunden musst du zutrauen, dass sie unterwegs alles ganz prima machen.

 

Danke für deine Antwort. Also falls sich meine 2 daneben benehmen, und an den falschen Hund geraten, ziehen wir vermutlich den kürzeren, denn die knacken jeweils knapp die 3 Kilo Marke😅 ein Zwergpinscher und ein Zwergpinscher-Mix.

Ich würde gerne mehr Gassi gehen, aber Punkt 1 ist, das Paco ein Angsthund ist und ich erst seit ein paar Tagen überhaupt das Geschirr an ihn bekomme ohne zuviel Stress und er auch nur ganz vorsichtig beim erkunden ist. Wenn ich zu lange will, drängt er auf Heimgehen. Problem 2 ist, dass ich gerne wenigstens mit Tori(ist der alte Hund) allein gehen würde, aber Paco bekommt Panik, sobald Tori aus seiner Reichweite ist. Ich bin zwar inzwischen die Hauptbezugsperson der Beiden, aber wenn Paco ausserhalb von Wohnung und Garten ist, ist er Tori's 2ter Schatten.  Rückruf klappt zu Hause sehr gut, aber ausserhalb ihres Reviers, sind beide total abgelenkt. Also momentan ist leider noch überhaupt nicht an OHNE Leine gehen zu denken. 

Du hast auch vollkommen recht damit, dass Tori mehr Ruhe braucht und Paco dann auch in seine Schranken weißt. So klappt das unter den Beiden inzwischen sehr gut. Anfangs waren ein paar Schwierigkeiten und Tori auf Paco los. Aber das lag erstens an den damals noch nicht bekannten Krankheiten die wir jetzt behandeln, so gut es geht und natürlich an der neuen Lebenssituation mit neuem Zu Hause usw....

 

Achja, ich habe eine Art Schrebergarten mit 240 qm, wo die beiden sich frei bewegen können, da übe ich natürlich das bei-Fuss Laufen usw. 

 

LG 

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vor 54 Minuten schrieb pinschermama84:

aber Paco bekommt Panik, sobald Tori aus seiner Reichweite ist. Ich bin zwar inzwischen die Hauptbezugsperson der Beiden, aber wenn Paco ausserhalb von Wohnung und Garten ist, ist er Tori's 2ter Schatten.

Tja, dann muss es ein Kompromiss werden ... ;)

 

Sieh zu, dass du Pacos Ängste nicht fütterst ...

Manchmal wachsen Hunde - wie Menschen - mit ihren Aufgaben ... Ich war mal in unbekanntem Gebiet wandern und kam ein eine Stelle, wo ich ein stark befahrene Bundesstraße nur auf einer Eisenbahnbrücke queren konnte. Die Brücke war dafür ausgelegt: man hatte seitlich wie einen Balkon einen schmalen Gehsteig aus Gitterrosten(!) befestigt. Pfotenqual und gruselig für Hunde. Aber es war so schmal, dass ich eine Hand für das Geländer brauchte, daher konnte ich meinen Hund nicht tragen (14 kg schafft man ja leicht). Mit viel gutem Zureden hat er es geschafft, ich musste außen gehen und in seinem sehr langsamen Tempo. Drüben angekommen gab es natürlich viel Freude, Lob und Leckerli.

 

Es gibt spezielle Übungen, die das Selbstbewusstsein der Hunde stärken. Damit kannst du Paco helfen, sein "Schattendasein" zu verlassen. 

 

Wikipedia sagt:

Zitat

Wesen
Der Zwergpinscher ist ein sehr anhänglicher Hund und neigt dazu, sich einer einzigen Person eng anzuschließen. Er ist von großer Neugier mit ausgeprägtem Bewegungsdrang. Unterbeschäftigt neigt diese Rasse zu Nervosität. Daher müssen sie sowohl geistig als auch körperlich ausreichend gefordert werden. Dies kann mit Wanderungen, längeren Ausflügen, aber auch Hundesportarten wie Agility oder Dogdancing erreicht werden. Vom Charakter ist der Zwergpinscher sehr aufmerksam und hat eine niedrige Reizschwelle.

 

 

Neugier und Bewegungsdrang kannst du spielerisch gut ausnutzen, um Paco aus der Reserve zu locken.

 

vor einer Stunde schrieb pinschermama84:

da übe ich natürlich das bei-Fuss Laufen

 

Das "Fuss" wird oft überbewertet. Seltenst ist es im Alltag schulbuchmäßig - Nase auf Kniehöhe - erforderlich. Das braucht meiner nur beim Überqueren von Strassen oder wenn es irgendwie mal kurz erforderlich ist. Dauert dann auch nur maximal 2 Minuten. "Nah bei mir" bleiben kommt allerdings oft vor.

 

vor einer Stunde schrieb pinschermama84:

Aber das lag erstens an den damals noch nicht bekannten Krankheiten die wir jetzt behandeln, so gut es geht

 

Was haben die Hunde denn?

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Danke dir. Zum Thema Zwergpinscher hab ich mich ausführlich informiert. 

 

Tori hat eine Augenkeratitis. Die Ärztin erklärte es uns so, dass er wie durch einen Schleier sieht, dazu kommt noch eine Schilddrüsenunterfunktion.

Anfänglich hatten beide ziemliche Magen-Darm Probleme und bei der 2ten Stuhlanalyse kamen Krytosporidien raus. Paco hatte anfangs eine Bindehautentzündung. Der Impfschutz bzgl Leptospirose besteht leider auch noch nicht voll. Das Tierheim meinte, die Hunde haben vollen Impfschutz, aber unser Tierarzt meinte, dass die Impfung auf Leptospirose nach spätestens 4 Wochen nachgespritzt werden muss. Es wurde allerdings nur einmalig gespritzt. Und nächste Woche habe ich dann den ersten Termin, um nochmal impfen zu lassen. Deshalb möchte ich aktuell auch noch keine zu grossen Runden gehen. Paco isst leider seinen wie auch Tori's Kot(wurde schon gesundheitlich abgecheckt, ist wohl ein Problem durch die ehemalige Lebenssituation).

 

Es sind viele Baustellen bei unseren Beiden und da ich meist alleine am üben/trainieren bin, geht es eben nur in kleinen Schritten. 

Ich habe auch jetzt erst eine Seite entdeckt, wo ich mir für die Beiden ein Geschirr anfertigen lassen kann, das nicht sie Welt kostet. Es ist nämlich ziemlich schwer, für so kleine Hunde eine Panik-Geschirr zu finden...

 

 

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Oh je ... :wacko:

 

Wenn ich es richtig nachgelesen habe, sind die Infektionen ja gut behandelbar. Bindehautentzündung ist lästig, aber man kann damit leben, etwas vorbeugen und akute Situationen lindern. Ich habe gute Erfahrungen mit rein pflanzlichen Augentropfen aus "Augentrost" (https://de.wikipedia.org/wiki/Augentrost) gemacht, beim Hund und auch bei mir (bin Kontaktlinsenträger). Gibt es in kleinen Portionsampullen aus Plastik rezeptfrei in der Apotheke. Halten also auch sehr lange, weil man keine angebrochene Flasche hat.

 

Da Hunde "Nasentiere" sind, ist eine Beeinträchtigung der Sehfähigkeit im Alltag gar nicht so problematisch, wie man sich das als Mensch vorstellt. Geruchs- und Hörsinn können viel ausgleichen. Es gibt ja etliche "puppenlustige" blinde Hunde.

Schilddrüsenfehlfunktionen wirken sich oft auf das Verhalten aus, daher ist es wichtig, die Medikamente immer korrekt einzustellen. Nur dann können deine Übungs- und Trainingsmaßnahmen auch Erfolg zeigen. Die Schilddrüse könnte sogar für den Stress am Zaun mitverantwortlich sein.

Das Kotfressen kannst du sicher mit Training hinbekommen, braucht halt ein wenig Zeit und Geduld.

 

Du hast die Hunde ja erst 2 Monate - das ist ja gar nichts ... ;)

Mir wurde von einer Hunde-Ernährungsberaterin bei einem Hund mit nervösem Magen und Verdauungsproblemen einmal geraten, erst mal nichts weiter zu unternehmen, nur weiter  das aktuelle, einigermaßen verträgliche Futter geben und den Hund erstmal bei mir "ankommen" zu lassen. Nach 3-4 Monaten könne man sich das ganze dann noch mal ansehen. Das war dann gar nicht mehr nötig. Eine der "Baustellen" des Hundes waren Nervosittät und Unsicherheit. Als es mir gelungen ist, mehr Ruhe reinzubringen, wurde auch die Verdauung spürbar besser und er hat eigentlich jedes Futter vertragen. Bei psychischer Belastung waren die Probleme allerdings sofort wieder da, aber nur 1-2 Tage, bis der Stress verarbeitet war.

 

Die Umstellung auf das neue Leben bei dir macht den beiden Kleinen auch Stress, dann die ärztlichen Behandlungen - das will alles erst mal verarbeitet werden. (viel Ruhe und Schlaf hilft dabei) Der ganze Körper muss sich ja auch umstellen: regelmäßig gutes Futter, Medikamente ... ist ja alles neu - selbst deine ständige Nähe und Zuwendung.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es 2-3 Jahre dauert, bis sich das Gefühl einschleicht: "Jetzt ist es irgendwie so, wie ich mir das vorgestellt hatte."

 

Also, hab' Geduld mit den Hunden und mit dir und bleib beständig "am Ball", dann wird es schon so werden, wie du denkst.

 

Inzwischen glaube ich, dass dir und den Hunden eine Hundeschule zumindest im Moment gar nichts bringt. Ein Trainer vielleicht, aber ich würde mit gezieltem Training noch ein Vierteljahr warten. Die Gesundheit der Beiden muss stabil sein und sie müssen bei dir "angekommen" sein.

 

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