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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Zweithund, immer ein Wunsch oder irgendwann auch nicht mehr?

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Hallo ihr Lieben,

 

einige von euch kennen und kannten meine Hunde. Zuletzt als Paar gehalten haben wir Fly und Minos. Vorher hatten wir unseren Lucky und holten Fly dazu.

Gofy, mein erster Hund, war immer Einzelhund. Wir (mein Mann und ich) hatten also insgesamt seit über zwanzig Jahren immer zwei Hunde im Haus.

 

Unsere Fly haben wir im September 2018 beerdigt, was ein tiefes Loch gerissen hat.

 

Mein Mann wollte aber gerne wieder eine kleine Hündin. So fanden wir auch eine Hündin im Tierschutz, die wir aber leider wieder zurückgeben mussten. 

 

Umso länger Fly nun tot ist und auch durch die schreckliche Geschichte mit der Tierschutzhündin, frage ich mich, ob Minos nicht besser als Einzelhund bei uns leben soll? 

 

Ich merke an mir selber, dass ich heute mit vielen Aspekten, was den Zweithund angeht, skeptischer umgehe.

An meinen Hunden liegt es nicht, die waren immer toll, jeder auf seine eigene Art und ich habe es geliebt, sie zusammen zu sehen. Und dass das auch wieder funktionieren würde, beweist mir mein kleiner "Patenhund", der Milo, der seit drei Monaten mir seinem Frauchen, Minos und mir zusammen Gassi geht und dem wir viel vermitteln konnten. Das macht mir und Minos auch Spaß, diese kleine Knalltüte samt Frauchen zu unterstützen. :) 

 

Ich stehe heute aber auch einer Kastration, auch von Tierschutzhunden, wegen des Krebsrisikos, skeptisch gegenüber. 

 

Ich frage mich, ob es nicht generell ein Segen war, dass die Mehrhundehaltung bei uns immer so harmonisch ablief und ich das so gewuppt bekam? 

 

Minos und ich sind sehr aufeinander eingespielt. Er ist auch von Anfang an immer mehr mein Hund gewesen. Generell, so war es zumindest bis auf Fly, würde ich für mich persönlich auch immer Rüden aussuchen. Den, also unkastriert, zu Minos dazuzupacken, wäre aber schwierig, da er mit intakten Rüden nicht unbedingt verträglich ist. Es wäre aber auch nicht unmöglich. Minos hat aber auch so so viel Hundekontakt, dass ich für ihn keinen neuen Hund suchen müsste. 

 

Außerdem sehe ich hier bei uns in unserem Dorf gerade Hunde wie Pilze aus dem Boden schießen. 

Darf ich mir dann in Hinsicht auf die Umwelt und das Klima den Luxus gönnen, weiter zwei Hunde zu halten? (Der Gedanke steht allerdings eher ganz hinten, weil ich da schon egoistisch mit umgehen könnte, wenn alles andere passt und so ehrlich, dass zu sagen, bin ich auch. ;) )

 

Das mir ein Zweithund generell Spaß machen würde und er es gut bei uns hätte,  wäre klar. :)

 

Trotzdem bin ich gerade eher gegen einen Zweithund eingestellt. 

 

Was für Gedanken gehen euch beim Thema Zweithund so durch den Kopf? Diskutiert ihr das, oder ist es ein Wunsch von euch? 

 

Umgekehrt, seit ihr auch irgendwann von der Mehrhundehaltung zurück zur Einzelhundhaltung gegangen und ward damit glücklich? 

Erzählt doch mal, wenn ihr mögt. :) 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Erst mal mein Beileid zu eurem Verlust, sowas reißt ja für Mensch und Hund eine tiefe Lücke in die bestehenden Beziehungen.

Ich mache oder habe mir immer Gedanken wegen Zweithund gemacht. Einfach weil es tatsächlich eine große Veränderung ist, mit allen negativen und positiven Aspekten. Der Sprung dann auf drei oder noch mehr Hunde macht dagegen eigentlich so gut wie gar nichts mehr aus.

Ich war mit meinen zwei Huskys damals glücklich, weil die zwei sich super ergänzt haben. Sam brauchte das aber einfach nicht. Dann hatte ich für ein paar Jahre drei Hunde. Weil ich dann wegen Studium weit weg zog, hatte ich plötzlich nur noch Sam (die anderen aufgeteilt auf meinen damaligen Freund und meine Eltern). Es war schon schwer genug mit einem Hund eine Wohnung zu finden. Und ja plötzlich ist Sam wieder total anders geworden, im positiven Sinne. Und auch ich hab gemerkt dass mir die Einzelhundhaltung mehr zusagt. Das liegt daran, dass ich meine Hunde immer überall hin schleppe. Das macht man mit mehr als einem Hund einfach nicht mehr. So viele Sachen sind meiner Meinung nach unkomplizierter mit nur einem Hund. Wenn man allerdings die Hunde eh immer Zuhause lässt (lassen muss) ist es vielleicht mit mehr als einem Hund schöner.

 

Nun ist es mit Nuka so, dass er andere Hunde liebt und auch mit jedem klar kommt. Ich glaube für ihn wäre ein zweiter Hund grundsätzlich einer Bereicherung. Aber ich möchte eigentlich keinen mehr. In meinem Bereich ist es nicht unüblich dass man seinen Hund mit zur Arbeit nehmen darf und dass will ich mir nicht durch einen Zweithund kaputt machen. Gerade im Moment auf dem Campus leben so viele Hunde mit denen er fast tagtäglich fetzen kann, da glaube ich kaum dass er was vermisst.

 

Also grundsätzlich finde ich zwei Hunde anstrengender. Man muss immer mehr Augen auf die Hunde haben, muss diese auch mal getrennt beschäftigen und so weiter. Der Faktor dass zwei Hunde sich untereinander beschäftigen ist wohl eher selten gegeben. Die Frage ist also eher warum ein zweiter Hund? Weil man sich das selber wünscht? Für den Ersthund? Ich glaube das muss man sich erst mal klar machen und dann die positiven gegen die negativen Aspekte abwägen.

 

Ich hatte leider nie Hunde die miteinander im Körbchen gekuschelt haben. Wenn ich mir hier so einige Fotos im Forum angucke könnte ich jedoch schon fast wieder schwach werden :wub:

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Da gab es doch schonmal einen Thread, wenn ich ihn nur finden würde. Irgendwas mit Mehrhundehaltung.....? 

Ich such mal weiter...

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@Ferun : Ich würde mich aber auch freuen, wenn du als Mehrhundehalter hier was dazu schreibst. :) 

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Da steht aber nicht, warum nicht mehr! ;) :D 

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Okay, dann lege ich mal los.

Ich hatte die meiste Zeit mindestens zwei Hunde in meinem Leben. Das hat sich irgendwie so ergeben.

Wenn durch Tod eines Hundes, der andere trauernd zurückblieb und sich das nicht besserte,

hab ich das nur schwer aushalten können und wieder einen Zweithund dazu geholt.

Als dann Aenne alleine zurückblieb, war es anders, sie hat zwar auch getrauert, aber nicht lange und

sie hat das Einzelhund Dasein auch sehr genossen.

Als Simba starb war Aenne 6 Jahre alt, dann lebte sie 6 Jahre alleine bei mir und mir hat diese Zeit nur mit Aenne

gut gefallen. Ich hab sehr viel mit ihr unternommen ,und es war eine sehr intensive Zeit.

Dann hab ich egoistisch entschieden das Ferun dazu kommt. Aenne hätte das, mit ihren 12Jahren nicht gebraucht.

Von dem Zusammenleben der beiden, haben am meisten Ferun und ich profitiert.

Als Ferun dann 6 Monate alt war mußte ich Aenne gehen lassen, Ferun blieb dann alleine, aber Hauptsächlich damit

ich mich ausschließlich um sie kümmern konnte. Bei Ferun hatte ich immer das Gefühl das sie nicht gerne

Einzelhund ist. So kam ja dann , (erst als Pflegehund) Valentina zu uns. Und was soll ich sagen, die zwei passen einfach.

 

Für mich müßten es nicht mehr unbedingt zwei Hunde sein.

Ich genieße es, das die beiden zusammen spielen, kuscheln und vor allem rennen können, aber manches ist mit nur

einem Hund wirklich unkomplizierter.  Urlaub , Fremdbetreuung, Gassi gehen wenn Ferun eine schwierige Phase hat....

 

Also ich hoffe einfach das Ferun und Valentina zusammen uralt und schrullig werden und ich nicht mehr in die Situation komme,

in der ich über einen Zweithund nachdenken muß.

 

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Hallo Astrid, wir haben ja nun seit fasst 2 jahren nur noch einen Hund und ich sage Dir das Leben ist um einiges einfacher geworden.

 

Es war eine schöne Zeit mit zwei Hunden aber für unseren Alltag, der nicht nur aus Hund betüdeln besteht, ist es angenehmer.

 

Ich tendiere sogar dazu gar nie mehr einen Hund zu nehmen. Aber man sollte bekantlich niemals nie sagen. 😉

 

Hier vor Ort sind es die ortsansässigen Hundeleute wo man das kotzen bekommt. Hier gibt es nicht eine Wiese, die nicht zu geschissen ist und ansonsten ist dieses Volk hier auch nicht wirklich einsichtig.Sie benehmen sich mit ihren Hunden nicht wirklich rücksichtsvoll. Ist eine Ellenbogengesellschaft geworden. Vielleicht emfinde ich das auch nur so.

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Huhu Astrid,

was meint denn Dein Mann? Möchte er gerne einen Zweithund? Das sind bei euch ja 2 Meinungen, die man berücksichtigen muss 😉

Wenn Minos allein ein glücklicher Hund ist, warum soll er nicht Einzelprinz sein?

Ich würde es immer von dem Hund und dem familiären Umfeld abhängig machen.

Lakoma war nach Fengaris Tod nicht mehr dazu zu bewegen, mit einem Zweithund zusammen zu leben, ich habe das akzeptiert 😉

Bei Aruna und Sikari war von vornherein klar, dass Aruna eine selbstsichere Zweithündin braucht. Bei den Windhunden finde ich es auch generell von Vorteil, wenn sie einen Sparringspartner der selben Rasse haben, weil es Spiel-und bewegungstechnisch einfach besser passt, auch die innerartliche Kommunikation funktioniert besser.
Zudem haben die Galgos in der Regel ihr ganzes Leben mit Artgenossen gelebt, ihnen würde es sicher besonders schwer fallen, als Einzelhund zu leben.

Für mich bedeuten 2 Hunde überhaupt keine Einschränkung, ich würde auch immer gleichgeschlechtlich bevorzugen.

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Ich hatte mich ja... letztes jahr... ganz arg in einen wunderschönen Rüden verliebt. Hatte dazu auch einen thread hier eröffnet, weil ich total unsicher war.

Jetzt hatte ich, aber nie zwei Hunde, padme ist generell meine erste.

Ich bin ganz froh, dass ich mich dagegen entschieden habe. Auch wenn ich immernoch hinterher trauere. Der wunsch ist weiterhin da, aber in erster linie geht es um padme.

Zeitlich würde ich es vermutlich momentan auch gar nicht wuppen, einen Neuankömmling in unseren alltag zu begleiten. Ebenso wird es mit hundesittern schwierig, da padme schon eigen genug mit anderen menschen ist.

Ihr habt ja keinen Druck. Wenn für dich die "unguten" Gefühle überwiegen ist vielleicht noch nicht die richtige zeit. Vielleicht kommt der Moment ja auch von ganz allein :)

 

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