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Hundeforum Der Hund
Fiona01

Zweithund, immer ein Wunsch oder irgendwann auch nicht mehr?

Empfohlene Beiträge

@benno0815 und @Renegade

 

Ich möchte auch noch kurz Stellung zum Thema Kastration nehmen.

 

Tatsächlich ist das aktuell ein Thema für mich, dass ich keinen Hund, der zu Minos dazu käme, kastrieren würde.

 

Im Nachhinein betrachtet würde ich auch keinen kastrierten Tierschutzhund mehr zu mir nehmen, weil ich es nicht richtig finde, dass man auch da kastriert, obwohl der Hund dann nach Deutschland kommt und man sicherlich vertraglich regeln könnte, dass hier nicht mit dem Hund weiter gezüchtet wird. Natürlich würden auch da ein paar Hunde wieder durchs Raster fallen, aber das wäre mir persönlich immer noch lieber, als der jetzige Stand.

Ich persönlich und mit dem heutigen Wissen zum Thema Krebsförderung durch Kastration, könnte mir das  nie verzeihen, wenn meinem Schützling da passiert.

 

vor 5 Stunden schrieb Tinky:

 

 ja, das ist auch so ein Punkt. Wenn Tinky sich für einen anderen interessiert, brummelt Monti oder aber man macht einen auf Familienmobbing gegen den Fremden, vor allem wenn Tinky erkennt, dass es sich um ein potenzielles Opfer handeln könnte. Du musst halt Deine Augen wirklich ständig überall haben, auf den eigenen Vierbeinern, wie auch auf möglichen "potenziellen Opfern", die sich leichtsinnigerweise zu lebensfroh ranwagen… Manchmal geht es so: "Boah, guck mal, der hat Spaß, los, den machen wir fertig" - Also "fertigmachen" bedeutet aber "nur" ausbremsen und stellen. Einzeln genommen, sind sie "unkompliziert".

 

Das war bei meinen Pärchen immer anders. Je nachdem ob wir Männlein oder Weiblein trafen, haben die sich wiederum erst einmal dem jeweils gegengeschlechtlichen Part aus meiner Gruppe zugewandt. Und lief das glatt, klappte das dann auch meistens mit dem jeweils anderern. ;)

Es gab sogar ein paar Hunde, da versuchte Fly mit ihrer Art des Auftretens Minos davon zu überzeugen, dass gewisse Rüden, die sie toll fand, Minos aber nicht, gar nicht sooo doof sind. 

 

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Arvid  musste relativ früh  (18 Monate  )kastriert  werden  .

Der obenliegende Hoden war total  verwuchert. 

 

Arvid  ist  schlank,souverän.....ein fitter best Ager .

 

Ohne  Pro Kastration zu sein,die Panikmache halte ich auch für übertrieben. 

Das stört mich  ,im TS finde ich zb Kastration völlig nachvollziehbar. 

 

Egal  ....Steine  ....🙄

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vor 31 Minuten schrieb Fiona01:

 

 

Das war bei meinen Pärchen immer anders. Je nachdem ob wir Männlein oder Weiblein trafen, haben die sich wiederum erst einmal dem jeweils gegengeschlechtlichen Part aus meiner Gruppe zugewandt. Und lief das glatt, klappte das dann auch meistens mit dem jeweils anderern. ;)

Es gab sogar ein paar Hunde, da versuchte Fly mit ihrer Art des Auftretens Minos davon zu überzeugen, dass gewisse Rüden, die sie toll fand, Minos aber nicht, gar nicht sooo doof sind. 

 

 

Ist auch nicht bei jedem Hund so. "Alte Bekannte" werden von beiden immer begeistert begrüßt. Meist handelt es sich um Jungspunde, die zu übermütig herangestürmt kommen und meist ist es auch Tinky, die gern mal Monti losschicken will. Sie kommt dann schon vorsorglich an die Leine, dann ist alles hübsch, denn an der Leine benimmt sich Madam dann auch ganz zivilisiert. Das beobachte ich auch häufiger: Meist sind es die Hündinnen, die gern mal das Mobbing anzetteln. Spontan fallen mir da zwei ein, deren "Partner" kürzlich verstorben sind. Die sind wie ausgewechselt. Freundlich - verspielt. Vorher haben sie das gleiche Spielchen gespielt, wie meine kleine Kröte. Auch bei unseren gelegentlichen Hundetreffen oder bei unseren wöchentlichen Spaziergängen an der Elbe (recht hundereich am Wochenende). Kann man super Studien betreiben Es sind fast immer die Mädels, die gern die fremden Hunde mobben. 😆

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vor 5 Stunden schrieb black jack:

Das stört mich  ,im TS finde ich zb Kastration völlig nachvollziehbar. 

 

Seh ich anderes und verstößt auch gegen das Tierschutzgesetz.

 

juristische Betrachtung:

https://www.kanzlei-sbeaucamp.de/die-kastration-des-hundes-eine-juristische-betrachtung/

 

Explizit das Beispiel Tierschutz:

https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/freizeit-alltag/die-kastration-von-haustieren-was-ist-rechtens

 

Zitat

Da es für Hunde in der Regel keine Kastra­ti­ons­pflicht gibt, sind auch Tierüberlas­sungs­verträge aus Tierheimen, die die Kastration eines Hundes verbindlich fordern, vertrags­rechtlich bedenklich und in ihrer Ausge­staltung oft unwirksam. Viele Tierheime stützen sich bei dieser Praxis auf § 6 TierSchG, der die weitere Nutzung und Haltung eines Tieres beschreibt.

 

Demgegenüber hat das Amtsge­richt Alzey festge­stellt: Die Durchführung der Kastration bei einem Hund wider­spreche § 1 des TierSchG, da dem Tier „ohne vernünftigen Grund“ weder Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden dürfen. Liege für das Tier zusätzlich noch ein Narkose- oder Eingriffs­risiko vor, verbiete sich ein solcher Eingriff ohnehin (AZ: 22 C 903/95).

 

Insofern sollten Tierheime umdenken, zumal die es immer bessere und sicherere tierme­di­zi­nische Möglich­keiten gibt, eine Kastration zu vermeiden.

 

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vor 7 Stunden schrieb Tinky:

Es sind fast immer die Mädels, die gern die fremden Hunde mobben.

Das kann ich gar nicht bestätigen. Eher sehe ich, wie sich Rüden manchmal ein paar Machogesten bedienen, was mit Ignoranz bzw. einem kurzn Splitting abgetan wird.

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Witzig ist immer das HH so empört  auf Kastration reagieren .

Kastriertes Schwein zb zu essen ist dann wieder kein Problem  .

 

Wir haben  fast  immer Rüden aus dem TS,

zuletzt  wäre  ja ein  Bernhardiner Mix fast hier gelandet. 

4jährig ,beschlagnahmt durch die Polizei .

Völlig  ausser Kontrolle und wir reden nicht von  25 Kilo sondern 60 Kilo.

Er hat das große Los gezogen  und durfte nach einem halben Jahr,inzwischen kastriert zu einem Mädel.

Ich  könnte tausend reale Geschichten erzählen aber es nutzt nichts. 

 

Hier Forum sind und waren mehrere Hunde die quasi "heimlich "kastriert wurden,da die Besitzer wussten das es einen Shitstorm gibt  ,haltet ihr das für  den richtigen Weg?

 

OT ich weiß. 

 

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Hältst du es für den richtigen Weg Halterbequemlichkeiten wichtiger als Hundegesundheit einzuschätzen?

Ich kenne etliche Leute, die nach dem Milztumor/Hämangiosarkom ihres Hundes Zweifel gekriegt haben, ob Kastration noch vertretbar ist- die meisten verneinen dies mittlerweile. Und ich bin mir sicher, dass auch diese Ersterfahrung keiner braucht. Ich könnte es mir nie verzeihen, daran schuld zu sein, dass mein Hund schwer erkrankt, egal wie gut er es bei mir hat, das kann gar kein grosses Los dann in meiner Betrachtung sein. Und nein, ich esse weder kastriertes noch unkastriertes Schwein.

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Ich hier, ich habe beim Thema Kastration umdenken müssen,

und habe es auch getan.

Ich denke heute, dass man von Fall zu Fall entscheiden muss und, dass mit einem dogmatischen

Pro oder Kontra nicht weit kommt.

In meinem engen Freundeskreis gibt es einen Rüden der, aus meiner Sicht ganz dringend kastriert werden sollte,

da er eindutig oversexed und hochagressiv ist. Wie so oft glaubt der Halter mit einer  Kastration des

Hundes würde er auch selbst entmannt, und hält den Hund weiter als schwere Prüfung für den Rest

der Menschheit, aber auch für sich selbst, beeiert.

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Ja ,ich bin  definitiv  der Meinung das ein Leben  im Heim die schlechtere Wahl ist.

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Nun ja, ich würde eher die Stellschraube beim Menschen als Kaufinteressenten ansetzen. Je mehr Leute wissen,  welche Konsequenzen  das gesundheitlich hat, desto mehr werden sie ein paar rote Flecken oder Kommentgehabe in Kauf nehmen. Die gehören nunmal zu der Spezies dazu, die kann ich mir nicht zurechtschneiden.

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