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Hundeforum Der Hund
cajaa

Hund hechelt viel

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Hallo ihr Lieben,

 

seit 4 Wochen habe ich meinen 8 Monate alten Border Aussie Mix aus dem Tierheim.

Seit dem ersten Tag fiel mir auf, dass er extrem viel hechelt, besonders nachdem wir spazieren waren. Wir waren dann bei der Tierärztin vom Tierheim, diese hatte ein Blutbild gemacht und meinte es wäre alles in Ordnung und es wäre der Stress und die Futterunstellung.

Ich hätte die Futterunstellung ja gerne weniger radikal gemacht allerdings wollte mir das Tierheim weder etwas vom

Futter mitgeben, noch sagen welches Futter es sei.

Da er körperlich gesund ist, hoffe ich einige können mir sagen, wie ich sein Stress mindern könnte.

 

Mac ist 8 Monate alt, bekommt das Wild Duck Puppy von Wolfsblut. 

Er hat mehrere Rückzugsorte, aber liegt am liebsten auf der Couch. 

Wir gehen alle 4 Stunden raus, da er noch nicht stubenrein ist. Es ist nicht immer ein riesen Spaziergang, viele sagten mir er sollte nur 3 Stunden Auslauf am Tag haben. Ist das richtig? Er hat trotzdem immer total viel Energie, besonders Abends.

 

Viele liebe Grüße von

Mac und Caja

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vor 13 Minuten schrieb cajaa:

Ich hätte die Futterunstellung ja gerne weniger radikal gemacht allerdings wollte mir das Tierheim weder etwas vom

Futter mitgeben, noch sagen welches Futter es sei.

 

Manchmal können die das auch gar nicht, weil das Futter von Firmen und Privatpersonen gespendet wurde. Das sind dann viele Sorten quer durcheinander und die Hunde fressen jeden Tag, "was die Kelle gibt".

 

Ob dein Hund sein Futter verträgt, kannst du am "Output" merken, sollte fest, aber nicht zu hart und weitestgehend geruchlos sein. Verhält sich der Hund nach dem Füttern deutlich anders als vorher? Da könnte das Hecheln auf Bauchschmerzen hinweisen. Hat er Blähungen?

 

Du hast den Hund 4 Wochen, das ist eine sehr kurze Zeit. Alles ist bei dir neu für den Hund. Das will erst mal verarbeitet werden. Dazu braucht er viel Ruhe und Schlaf (beides zusammen 16-18 Stunden täglich). Finde heraus, welche Art von Streicheln oder Massage deinen Hund beruhigt. Sagt die "Tellington-Touch" etwas? Das Netz bietet viele Informationen zum Thema.

Du kannst zum Abend ein "Beruhigungsritual" einführen. Schaust du regelmäßig fern, z.B. Tagesschau oder eine bestimmte Vorabendserie? Gute Gelegenheit für so ein Ritual: Fernseher an, beide auf die Couch und beruhigend streicheln, massieren, Bauch kraulen (regt auch die Verdauung an). Schon bald wird der Hund die Erkennungsmelodie der Sendung mit dem Ritual verknüpfen. (Border und Aussie gelten ja als sehr lernfähig)

Auch auf Dingen herumkauen wirkt beruhigend. Mein Hund mag sehr seinen kleinen, mit Futter befüllbaren Ball. Darauf muss er sehr lange und sehr geschickt herumkauen, damit er an das Futter kommt.

 

"Energievernichter" sind auch Schwimmen (Wasser wird ja bald wärmer) und Schnüffeln. Ich habe mal gelesen, 15 Minuten Schnüffeln sei so anstrengend wie 1 Stunde laufen. Also mach Versteck- und Suchspiele mit deinem Hund. Das macht ihm außerdem bestimmt viel Spass.

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Wenn er viel hechelt bei den noch nicht warmen Temperaturen bitte auch ans Herz denken.

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Ich würde generell überlegen, ob 30% Protein nicht etwas zuviel ist -vor allem wenn dann noch vollfleischige Kausnacks usw dazukommen-, ich habe bei zwei Hunden die Erfahrung gemacht das sehr eiweißreiches Futter (einmal Orijen 38% mit Uschi und dann 30% bei Happy Dog Grainfree bei Haku) die Hunde sehr auf(über)gedreht hat werden lassen, bei Haku wurde die mit Umstellung auf 25% bei Josera auch deutlich ansprechbarer. Ausserdem ist er mitten in der Pubertät und die ersten Mädels sind schon läufig, schlabbert er an Pipistellen ?

und 4 Wochen sind noch nicht lang, die Umstellung etc stresst ja auch.

 

Gesundheitliche Aspekte scheinst du ja auf dem Schirm zu haben.

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vor 2 Stunden schrieb cajaa:

Wir gehen alle 4 Stunden raus, da er noch nicht stubenrein ist. Es ist nicht immer ein riesen Spaziergang, viele sagten mir er sollte nur 3 Stunden Auslauf am Tag haben. Ist das richtig? Er hat trotzdem immer total viel Energie, besonders Abends.

 

 

Das Abends ist nicht überschüssige Energie, das ist überdreht.

Nur 3 Stunden Ausslauf....

je nachdem, wie der Auslauf aussieht, ist das in der Eingewöhnungsphase deutlich zu viel.

Ich würde mal eine Zeit lang weniger laufen und immer die gleichen Strecken. Dabei insgesamt auch auf Neues und Puschendes verzichten.

Er muss lernen, zur Ruhe zu kommen. Das kommt nur durch Ruhe.

Hat er das gelernt und ist mehr angekommen, kann man ihn auch mehr fordern. Aber schauen, wie er darauf reagiert.

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vor 3 Stunden schrieb cajaa:

bekommt das Wild Duck Puppy von Wolfsblut.

In Wolfsblut ist zusätzlich Taurin drin, einige Hunde pusht das zusätzlich. Draussen könntet ihr eine reizärmere Gegend zum spazieren wählen. Artgenossenkontakt ist auch immer ganz gute Auslastung.

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vor 2 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Ob dein Hund sein Futter verträgt, kannst du am "Output" merken, sollte fest, aber nicht zu hart und weitestgehend geruchlos sein. Verhält sich der Hund nach dem Füttern deutlich anders als vorher? Da könnte das Hecheln auf Bauchschmerzen hinweisen. Hat er Blähungen?

Anfangs hatte er matschigen, stark riechenden Kot in Verbindung mit Blähungen. Das hat sich mittlerweile gelegt, sein Stuhl riecht nicht und ist nicht mehr so matschig. 

Nach dem Füttern ist er so wie vorher. 

 

vor 3 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Du kannst zum Abend ein "Beruhigungsritual" einführen. Schaust du regelmäßig fern, z.B. Tagesschau oder eine bestimmte Vorabendserie? 

Wir schauen Abends immer einen Film, da liegt er bei mir auf der Couch und schläft. 

Wenn er mal wach ist, hat er so ein Schäfchen, darauf kaut er dann herum. 

 

Schwimmen könnten wir tatsächlich mal versuchen, wenn es wärmer ist.

Suchspiele spielt er total gerne, wir verstecken dann sein normales Futter, mit dem trainieren wir auch.

 

Viele Dank für die hilfreichen Tipps!

 

vor 3 Stunden schrieb Siobhan:

Wenn er viel hechelt bei den noch nicht warmen Temperaturen bitte auch ans Herz denken.

 

Dann also ein EKG machen lassen? 

vor 41 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

In Wolfsblut ist zusätzlich Taurin drin, einige Hunde pusht das zusätzlich. Draussen könntet ihr eine reizärmere Gegend zum spazieren wählen. Artgenossenkontakt ist auch immer ganz gute Auslastung.

 

Also ein anderes Futter? Ich schwankte zwischen Happy Dog und Wolfsblut und habe mich dann für Wolfsblut entschieden, durch diese guten „News“ über dieses Futter. Dachte mir auch umso teurer umso besser beim

Hundefutter. 

 

vor 2 Stunden schrieb pixelstall:

Ich würde generell überlegen, ob 30% Protein nicht etwas zuviel ist -Ausserdem ist er mitten in der Pubertät und die ersten Mädels sind schon läufig, schlabbert er an Pipistellen ?

und 4 Wochen sind noch nicht lang, die Umstellung etc stresst ja auch.

 

Gesundheitliche Aspekte scheinst du ja auf dem Schirm zu haben.

Und ich dachte ich würde mich mit dem Futter am besten schlagen, durch die ganzen Empfehlungen, Testsieger Sachen im Internet etc.

 

Nein, nicht wirklich, er schnuppert nur viel. In den ersten 2 Wochen war ihm die Umgebung total egal, mittlerweile nicht mehr so stark. 

 

Ja ich hab direkt gedacht er wäre krank, allerdings habe ich nicht ans Herz gedacht.

vor einer Stunde schrieb gatil:

 

Das Abends ist nicht überschüssige Energie, das ist überdreht.

Nur 3 Stunden Ausslauf....

je nachdem, wie der Auslauf aussieht, ist das in der Eingewöhnungsphase deutlich zu viel.

Uns wurde gesagt er MUSS 3 Stunden am Tag laufen.

Die selbe Runde gehen wir sowieso, da er ziemlich ängstlich ist was Neues angeht.

Ansonsten fühlt er sich im Garten sehr wohl, dort spielt und rennt er tatsächlich auch mal oder im Feld an der Schleppleine. 

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vor 21 Minuten schrieb cajaa:

Uns wurde gesagt er MUSS 3 Stunden am Tag laufen.

Die selbe Runde gehen wir sowieso, da er ziemlich ängstlich ist was Neues angeht.

Ansonsten fühlt er sich im Garten sehr wohl, dort spielt und rennt er tatsächlich auch mal oder im Feld an der Schleppleine. 

 

Das mit den drei Stunden am Tag laufen müsste man genauer darlegen, wie es gemeint war. Als allgemeine Aussage meiner Meinung nach als falsch anzusehen.

1. Noch nicht in dem Alter

2. Nicht in der Eingewöhnungsphase

3. Was ist denn mit "Laufen" gemeint? Wirklich Laufen, wie neben dem Rad ist in dem Alter echt zuviel für den Körper im Wachstum. Eher Spielen mit Artgenossen, aber auch nicht so  

    lange.

    Schnüffeln etc. ist ebenfalls für´s Hirn anstrengend, das 3 Stunden lang ist auch eine Überforderung.

 

Irgendwann sollte diese Mischung sicherlich mindestens drei Stunden am Tag körperlich und für´s Hirn ausgelastet werden, aber dies geht nicht mit "Laufen".

 

Wenn er auf Neues ängstlich reagiert, hat er vielleicht bisher noch nicht viel kennengelernt, da muss man erst recht erst mal ein reduziertes Programm fahren.

 

Wie ist er denn aufgewachsen?

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vor 4 Minuten schrieb gatil:

 

Das mit den drei Stunden am Tag laufen müsste man genauer darlegen, wie es gemeint war. Als allgemeine Aussage meiner Meinung nach als falsch anzusehen.

1. Noch nicht in dem Alter

2. Nicht in der Eingewöhnungsphase

3. Was ist denn mit "Laufen" gemeint? Wirklich Laufen, wie neben dem Rad ist in dem Alter echt zuviel für den Körper im Wachstum. Eher Spielen mit Artgenossen, aber auch nicht so  

    lange.

    Schnüffeln etc. ist ebenfalls für´s Hirn anstrengend, das 3 Stunden lang ist auch eine Überforderung.

 

Wie ist er denn aufgewachsen?

Ja also so war laufen nicht gemeint. Wir gehen nur, also ein entspannter Spaziergang und dann auch nicht 3 Stundne am Stück😁. Alles verteilt übern Tag.  Auch gehen wir immer den selben Weg, damit er nicht zu viele neue Eindrücke auf einmal bekommt. Er trifft nicht jeden Tag auf Artgenossen, aber wenn er welche trifft und die recht ruhig sind, möchte er auch mal spielen. 

 

Wie er aufgewachsen ist kann ich schlecht sagen, wir haben ihm vom Tierheim, die haben ihn aus Rumänien. 

Sie sagten mir seine Angst käme davon, dass er in seiner Prägungsphase nicht geprägt wurde und nun alles langsamer kennenlernt. 

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