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Hundeforum Der Hund
laraderdackel

Kopfloser Junghund

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Hallo,

 

nun hab ich seit langen auch mal wieder eine Frage.

 

Loki bald 10 Monate ist derzeit ziemlich anstrengend.

 

Er ist überhaupt nicht bei der Sache. Ich weis Pupertät, ist auch ok für mich und wir fahren alles gerade runter.

 

Mein Hauptproblem ist das er in unbekannten Gebieten, an der Schleppleine völlig kopflos und unsicher hin und her rennt.

 

Ranrufen klappt meist gut, aber er sitzt dann da und ist völlig überfordert. 

 

Wie kann ich ihm helfen, da nicht mehr ganz so gestresst zu sein?

 

Bei bekannten Gebieten, kann er auch frei laufen, da trottet er gemütlich neben mir her, aber neues Huhu gefährlich.

 

Und noch eine Frage der Herr wird derzeit sehr unfreundlich anderen Hunden gegenüber. Sichtung Hund er schaut mich an ich sage, hab ich gesehen Leckerli.

 

Sobald der Hund ca. 5 Meter von uns weg ist. Geht er in den schleichmodus und fixiert. Verunsichert halt die anderen Halter und Hunde.

Er ist unsicher bei gleichgrossen Hunden, kleinere findet er gut.

Beobachten aus der Ferne geht.

 

Wenn er sich so verhält stelle ich mich vor ihn, Problem ist nur das er sowie der Hund auf gleicher Höhe ist aufspringt und hin will.

 

Wie soll ich ihn am besten umlenken in der Situation Bzw. wie bekomme ich ihn dazu entspannt neben mir zu laufen und nicht einzufrieren?

 

Danke 

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ich musste in den letzten 12 Monaten mit meinem neuen Hund viel lernen.

Vor allem, aus normalen alltäglichen Situationen keine "doofen" oder "ach wie gefährlich" Situationen zu machen.

Uns begegnen Fremdhunde,  ich stelle mich vor meinen Hund, verpanne mich selber immer mehr in meiner Körperhaltung, es wird wie ein Kreislauf, ich mache für den Hund alltägliche Situationen zu " alltäglich immer gefährlicheren" Situationen.

Durch mein verspanntes Verhalten.

Dieses Hinterherschauen, ach wie gefährlich, Hund liegt und muss sehr verspannt, alles beobachten......

 

Warum entspanne ich mich nicht, übe ein ordentliches "bei Fuss" oder sonstiges an der Leine gehen.

Da laufe ich und fordere meinen Hund auf, ordentlich bei mir zu laufen (wie ich es geübt hatte) und sehe keine komischen Situationen, laufe einfach vorbei.

So kann auch Hund sich aus den Situationen her aus laufen, sie nicht als "bös" einordnen.

 

Als HH muss ICH es erst lernen, entspannt und locker an fremde Hunde vorbei zu kommen!!!!!

Dann kann ich es auch mit meinem Hund, nicht stehen bleiben, gut trainiertes "Nein", lauf bei "Fuss" (in meiner Nähe an der Leine) und weiter laufen.

(Leckerli kann auch helfen, wenn es nicht aufgebauscht wird, nur so zur Hinwendung auf mich als HH)

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vor einer Stunde schrieb laraderdackel:

Wie soll ich ihn am besten umlenken in der Situation Bzw. wie bekomme ich ihn dazu entspannt neben mir zu laufen und nicht einzufrieren?

 

Gebiet wechseln. Man weiß nie, was den Hund beunruhigt und evtl. in der Erde verramscht wurde.

Er wird seine guten Gründe haben. Vielleicht stört ihn der Atom-Schrott. D ist übersät damit.

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@laraderdackel 

 

ich würde erst mal die bekannten Gebiete bevorzugen und nur sehr behutsam neue Gegenden aufsuchen wenn es geht für euch.

Dann zeig ihm die wirklich, ganz langsam, schau, ein neues Gebiet, das erkunden wir jetzt zusammen. step by step, hat er Angst, versuch sie ihm zu nehmen, geh langsam vor, behutsam, bau auch hier das Vetrauen langsam auf. Wenn Angst oder Unsicherheit zu gross wird, zurück, nicht neue Location mit etwas bedrohlichem verknüpfen. Sei du noch freudiger dabei, au super, was Neues, ich freue mich wie Wolle und zeige es dir sehr gerne.

 

(meine Dame sollte letzte Woche auf eine kleine Rampe mit super gefährlichem weichen Schaumstoff. 😉  Sie war sich nicht sicher und war sehr skeptisch. Ich zeigte es ihr, schau, ist nicht schlimm, legte miene Hand auf die Kante, sie kurz danach eine Pfote, dann zwei, dann alle. Ok. Teampartner, ist ja gar nicht schlimm, ich vetraue dir, und schwups, war das Thema erledigt. Dann einige Male wiederholt, nun ist   das Thema gegessen, sie hüpft jetzt drauf ohne Gedanken dabei) So in der Art kann man alles zeigen, aufbauen, Vetrauen gegenseitig stärken.

 

Hundebegegnungen, Hundebegenungen, Hundebegegnungen zum zweiten Thema. Nicht draussen so an der Leine, eher auf eine guten Wiese, eingezäunt mit ruhigen, geübten, ausgeglichenen Hunden und genau so ruhigen und ausgeglichenen HH, ohne Hektik, ohne Angst etc. Für mich in dem Alter sehr wichtig. Lernt er es jetzt nicht, dass die anderen Hunde eigentlich alle super sind, hast du wahrscheinlich dann immer diese Probleme. Höre ja oft, mein Hund braucht keine anderen Hunde. Aus meiner Erfahrung mit meinem bescheidenen Einzugsgebiet brauchen sie es, profitieren davon, es sind Hunde, nur sehr wenige habe ich kennen gelernt, die wirklich andere Hunde blöd finden.

 

Wie immer, meine Sicht auf die Dinge und auf die Frage.

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vor 44 Minuten schrieb Nadja1:

 

Gebiet wechseln. Man weiß nie, was den Hund beunruhigt und evtl. in der Erde verramscht wurde.

Er wird seine guten Gründe haben. Vielleicht stört ihn der Atom-Schrott. D ist übersät damit.

 

Da die Themenerstellerin die Situationen ja genau beschreiben kann (Fremdhundkontakt) denke ich, dass ein Aluhut in diesem Fall nicht ganz so viel bringt.

Ich denke auch, dass gemeinsame Gänge mit souveränen Hunden und eine Distanz eher zum Ziel führen.

Bogen laufen, um eine frontale unangenehme Situation zu vermeiden und viele Freilaufmöglichkeiten wie schon geschrieben.

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10 Monate.... ist er "intakt"? Dann ist das Verhalten bei Begegnungen erst mal ganz normal. Er wird Erwachsen. Bei manchen Hunden zeigt sich das mehr, bei anderen weniger. Müsste man sich aber in der Situation anschauen. Oft entwickelt sich da auch, wie bei der Leinenaggression, eine Hund-Halter Dymamik, die das Ganze erst zu dem Problem macht was es ist. Wie man da vorgehen sollte, ist abhängig vom tatsächlichen Auslöser. 

 

Unsicheres Verhalten in unbekanntem Terrain ist ebenfalls nicht unnormal. Kommt darauf an wie Dein Hund grundsätzlich drauf ist und auch ob er eine Nesenniete ist oder nicht. Ist er sehr nasenorientiert, ist der Frühling allein durch den starken Wildwechsel eine unglaublich interessante und auch verwirrende Zeit. Erlebe ich, wenn wir mit unseren gehen aktuell ständig. Obwohl es sich um die gleiche Rasse handelt, laufen die einen völlig souverän neben, vor oder hinter uns her, während vor allem gerade die jüngeren scheinbar völlig planlos durch die Gegend eiern, weil sie ständig irgendwas intetressantes in der Nase haben. Dabei sind sie so abgelenkt, das ein einfacher Baumstamm der ganz plötzlich aus dem Boden schiesst oder ein Blatt, das auf sie "kracht" für Schrecksekunden sorgt. 

 

Je nachdem welche Hundeerfahrungen man hat und wie man Deine Beschreibung liest, kann es ganz normal sein oder eine hausgemachte Fehlentwicklung im Anfangsstadium. Situationsbeschreibungen sind immer subjektiv und abhängig von der Erfahrung oder der Erwartungshaltung des jeweiligen Halters und darum auch immer mehrfach zu interpretieren.  Manchmal hilft es eine(n) Bekannte(n) mitzunehmen und die/den zu bitten mal auf solche Situationen zu achten und sich deren/dessen Eindruck mal unvoreingenommen durch den Kopf gehen zu lassen. 

 

 

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