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Sam1984

Lia frisst nur aus der Hand

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

Vielleicht hat der eine oder andere unsere Geschichte seit Dezember mitverfolgt. Die Kurzversion ist, dass Lia Anfang Dezember einen schweren Unfall hatte und sich das Genick gebrochen hat. Da sie logischerweise Schmerzen hatte, wenn sie den Kopf zum Fressen gesenkt hat, wurde sie aus der Hand gefüttert. Ich habe nun beobachten können, dass sie für sie attraktive Leckereien wieder vom Boden aufnehmen kann. Ich stellt ihr also den Napf hin und sie fürchtet sich daraus zu fressen. Sie geht nicht mal in die Nähe. Aus der Hand frisst sie mit großem Appetit. Hat jemand eine Idee? Es ist ein Porzellannapf. Aus Plastik will sie auch nicht essen. Auch nicht von einer Untertasse. Ich bin grade etwas ratlos.

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Vielleicht einen Teller etwas höher stellen? 

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Das hab ich schon. Der Napf steht etwa so hoch wie ich es ihr zur handfütterung angeboten habe.

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Was macht sie, wenn du die fütternde Hand bodennah hältst?

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Gerade eben schrieb Juline:

Was macht sie, wenn du die fütternde Hand bodennah hältst?

 

Sie nimmt das Futter ohne mit der Wimper zu zucken.

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und ohne Napf auf dem Boden? 

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Ah, okay, dann ist es die Furcht vor dem Schmerz beim tiefen Napf. Hat wohl schon mal weh getan, das merkt sich ein Hund u.U. ewig.

 

Was ich machen würde: aus der Hand bodennah füttern, flachen und neuen (unbekannten!) Napf nebendran stellen.

Hand jedesmal ein wenig mehr über den Napf halten.

Irgendwann anfangen, etwas Futter in den Napf gleiten zu lassen. Wenn das klappt und sie das in den Napf gerutschte Futter nimmt, hast du gewonnen :)

Mach das aber langsam, über mehrere Fütterungen.

 

Hand sozusagen "ausschleichen", Napf einschleichen.

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vor 2 Minuten schrieb Eifelkater:

und ohne Napf auf dem Boden? 

 Hmmm das wäre noch einen Versuch wert. Ich habe jetzt ihr Essgeschirr mal an einen anderen Platz gestellt. Vorher stand alles neben dem Fernseher. Vielleicht hört sie da irgendwas. Aber auch am neuen Ort...keine Chance.

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vor 3 Minuten schrieb Juline:

Ah, okay, dann ist es die Furcht vor dem Schmerz beim tiefen Napf. Hat wohl schon mal weh getan, das merkt sich ein Hund u.U. ewig.

 

Was ich machen würde: aus der Hand bodennah füttern, flachen und neuen (unbekannten!) Napf nebendran stellen.

Hand jedesmal ein wenig mehr über den Napf halten.

Irgendwann anfangen, etwas Futter in den Napf gleiten zu lassen. Wenn das klappt und sie das in den Napf gerutschte Futter nimmt, hast du gewonnen :)

Mach das aber langsam, über mehrere Fütterungen.

 

Hand sozusagen "ausschleichen", Napf einschleichen.

Okay das macht Sinn. Ja Lia hatte große Schmerzen beim Kopf absenken. Vielleicht sind ihre Näpfe dadurch "verbrannt".

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Füttere an einem anderen Ort, aus einem anderen teil, von einer Fußbank oder erstmal auf iener treppenstufe, beginne das neue Ritual mit der Handfütterung an dem Ort, damit es nciht wieder mit der Angst vor dem Schmerz verknüpft wird und machs spielerisch. Die alte Art zu fressen erinnert sie nunmal an den Schmerz. Also neue schüssel erst mit Handfütterung verbinden, dann fällt dir halt mal was besonders leckeres aus versehen in die schüssel, immer mal wieder, lass ihr/euch Zeit! Einfach wieder so füttern funktioniert halt nicht, wie sich gezeigt hat, also kleine Schritte und nachdem was ihr durchgestanden habt, ist das doch nichts zum graue Haare kriegen.

Gratuliere zum überleben so einer Geschichte! WOW!

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