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Hundeforum Der Hund
Lilola

Hund knurrt Kind an

Empfohlene Beiträge

@Sockensucher

 

Du hast in deinem Post einige gute Gedanken, die hilfreich sein können.

 

Aber:

Wo käme man hin, wenn man jeden neuen Hund bei den geringsten (und so würde ich das Knurren und andere Verhalten erstmal bezeichnen) Schwierigkeiten sofort wieder abgibt.

 

Bisher ist doch noch gar nicht geklärt, was da wirklich abgeht.

Man kann/ sollte einen Hund abgeben, wenn sich gravierende Schwierigkeiten nicht bewältigen lassen. So weit ist es hier aber doch (noch) nicht.

 

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vor 22 Stunden schrieb Lilola:

Er hatte am Anfang ganz normal mit dem Schwanz gewedelt  Ohren angelegt doch von einer auf die andere Minute hatte er die Ohren gestellt Schwanz nach oben und geknurrt und ist ihr auch so hinter her gelaufen  als sie sich setzen wollte hatte er sich neben sie gesetzt die Ohren wieder angelegt und geknurrt.

Sie hat ihn dann ignoriert und in Ruhe gelassen ...

Später hat sie in dann kurz gerufen da hat er sie wieder angeknurrt 

Diesen Mist mit Ignorieren solltet ihr mal schnell vergessen. Dadurch wird der Hund in seinem Verhalten bestätigt. Auch ist es nicht deine Aufgabe den Hund zurecht zu weisen, sondern die Aufgabe deiner Tochter. Diese Rasse ist ja nur eine Handvoll Hund und deine Tochter alt genug. Wenn der Spinnt soll sie ihn reglementieren und der Spuk ist schnell vorbei.

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vor 14 Minuten schrieb Gerhard:

Wenn der Spinnt soll sie ihn reglementieren und der Spuk ist schnell vorbei.

 

Oder er fängt erst richtig an.

 

Gerhard, dein medizinisches Fachwissen in allen Ehren, aber die meisten deiner Tipps zur Hundeerziehung finde ich, mit Verlaub, unmöglich.

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vor 2 Stunden schrieb gatil:

@Sockensucher

 

Du hast in deinem Post einige gute Gedanken, die hilfreich sein können.

 

Aber:

Wo käme man hin, wenn man jeden neuen Hund bei den geringsten (und so würde ich das Knurren und andere Verhalten erstmal bezeichnen) Schwierigkeiten sofort wieder abgibt.

 

Bisher ist doch noch gar nicht geklärt, was da wirklich abgeht.

Man kann/ sollte einen Hund abgeben, wenn sich gravierende Schwierigkeiten nicht bewältigen lassen. So weit ist es hier aber doch (noch) nicht.

 

Weil hier Kinder mit im Spiel sind und der Hund erst drei wochen da ist. Ich kenne den Hund ja nicht, aber wenn er vom körperlichen Kaliber ist, wie die hier aus der Nachbarschaft, würde ich ehrlich nicht austesten, ob er beißt oder nicht. Die TE fragt schließlich in einem Forum nach, kann den Hund also nicht lesen und dieses Verhalten mit danebensetzen und weiterknurren ist für mich erstmal von der reinen Beschreibung nichts harmloses.

Noch gab es keinen Vorfall, noch hängen die Kinder nicht derbe an dem Hund und der Hund nicht an ihnen, drei wochen sind eben gerade so anfang des heimisch werdens und was macht er, kuckt sich ein Kind zum knurren aus und lässt nicht ab, obwohl es sich passiv verhält. Das ist für mich kein Hund, den ich da spontan sehe. Sonst bin ich auch eher ein Mensch für Geduld und wird schon. Aber hier schlägt mein Mutteralarm doch eher durch. die Kombination ist es, wo ich das als Weg des geringsten Risikos für alle Beteiligten sehen würde, denn der Rüde scheint jemanden zu brauchen, der gerade Bullartige gut lesen kann.

vor 1 Stunde schrieb Gerhard:

Diesen Mist mit Ignorieren solltet ihr mal schnell vergessen. Dadurch wird der Hund in seinem Verhalten bestätigt. Auch ist es nicht deine Aufgabe den Hund zurecht zu weisen, sondern die Aufgabe deiner Tochter. Diese Rasse ist ja nur eine Handvoll Hund und deine Tochter alt genug. Wenn der Spinnt soll sie ihn reglementieren und der Spuk ist schnell vorbei.

 

Ne Handvoll Hund? Also in meiner Welt wiegen Old Englisch Bulldog Rüden in der Regel an die dreißig Kilo. und ich glaube nicht, dass du Vater bist. Jedenfalls hatte die TE vorher einen tollen Kinderhund und hat nicht die Erfahrung, sonst müsste sie schlicht einfach nicht fragen. Wenn einem der Instinkt nicht sagt, was man tun muss, ist mir so ein Kraftpaket zuviel, selbst wenn er nur zwanzig haben sollte oder meinetwegen siebzehn ...

Ich will den Hund nicht verteufeln. Aber Menschen, die nur gute Erfahrungen haben, den Vorbesitzern vorbehaltlos Vertrauen und dann packt der Hund nach drei wochen Verhalten aus, das aktives Knurren und verfolgen beinhaltet, ohne ersichtlichen Auslöser und die Menschen wissen das nicht einzuordnen ... Das halte ich für keine gute Kombi. Schon gar nicht für eine Maßregelung von Seiten des Kindes. Wo ich nun nicht glaube, dass die TE sagen wirs jau, machen wir so ...

was soll man also raten? den berühmten Trainer herbeizuzaubern, der sich mit den Bulligen auskennt und sich das Verhalten ankuckt. Vielleicht wollte er nur spielen ... Spekulation, aber allen, dass die TE in ein Hundeforum geht um nachzufragen, zeigt mir, dass das nicht sooo harmlos war.

 

Tut mir leid liebe TE, ich habe KEINE! Glaskugel, ich weiß nicht, was euer Dicker euch mitteilen wollte. Vielleicht wollte er wirklich nur spielen oder das Schulbrot oder ein Krauli ... Du warst dabei, das ist der Knackpunkt. Wie fühlt sich deine Tochter jetzt? Ist jetzt wieder alles in Ordnung?

 

Ich wünsche euch eine harmlose Lösung! Aber ... eine Garantie sehe ich dafür nicht und die Bedingungen finde ich leider ungünstig.

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Hat er das Verhalten seither beibehalten? Ich würde das mal von jemandem angucken lassen- das ist schwierig bis unmöglich einzuschätzen, wenn man nicht dabei steht.

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@Sockensucher Knurren ist erstmal nur Kommunikation und nicht aggressiv. Schade, daß das immer noch so viele im Kopf haben, ein Hund ,der knurrt ist gefährlich.

Nein, das ist generell nicht so.

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Ganz genau so schauts aus. Und bloß nicht so ein...

vor 8 Stunden schrieb Gerhard:

Wenn der Spinnt soll sie ihn reglementieren und der Spuk ist schnell vorbei.

Schwachsinn machen. Denn genau dann wird's erst richtig gefährlich!!! Den Fehler haben doch schon so viele Hundehalter gemacht. Hört man immer wieder. Hund knurrt Halter an, Halter geht hart dagegen vor, paar Tage später wird er gebissen.... Hund landet als gefährlich eingestuft im Tierheim, dabei hat er sich ganz normal Hundegerecht verhalten. Oder: Keine Ahnung was mit dem Hund auf einmal los ist, er hat sonst nie Anzeichen bei den Kindern gezeigt, wie aus dem Nichts hat er auf einmal einfach zugebissen.... Keine Ahnung was dem auf einmal im Kopf rum ging... (Antwort: Hund hat gelernt das es negative Konsequenzen hat wenn er knurrt. Die Angst, Unsicherheit.... ist aber immernoch da. Also wird beim nächsten mal ohne Vorwarnung zugebissen - völlig normal - von wegen unberechenbar)

Warum muss das immer wieder passieren? Warum gibt's immer noch Leute in unserer aufgeklärten Zeit die anderen Leuten sogar noch zu so einer Sch... raten?

Also Tipp von mir: Macht Euch und den Hund nicht unglücklich und ignoriert solche dummen Ratschläge.

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Manche Hunde reagieren auf Menstruationsgeruch. Irgendwas fand der Hund verkehrt.

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Grundsätzlich gebe ich hier zum Teil @Sockensucher und @Renesis im Großen und Ganzen Recht. Sobald Kinder ins Spiel kommen, wird die Sache immer sensibel! Und wenn falsch reagiert wird, kann es schnell passieren, dass der Hund dann schnappt oder gar verletzt und letztendlich als gefährlicher Hund eingestuft wird, obwohl er eigentlich gar nicht wirklich gefährlich ist.

 

Mal als Gedankengang: Gehen wir davon aus, dass es sich um einen „normalen“ (intakten?) nicht zwangsläufig "traumatisierten" 5-jährigen Rüden handelt. Er ist jetzt seit 3 Wochen im neuen Haushalt, hat die Situation gecheckt, die Familie etc. und nun schaut er, wie er seine Position innerhalb der Familie verbessern/aufsteigen kann und testet. Dabei sucht er sich erst einmal das schwächste Glied (in dem Falle die Tochter im schwierigen Alter – nennt man auch Pubertät). Unter diesem Gesichtspunkt wäre die Situation durchaus noch nicht als kritisch einzustufen.

 

Auch das Ignorieren empfinde ich in der Situation als nicht zwangsläufig falsch, besser, als spontan „überzureagieren“ – heißt, erst einmal aus der Situation herausgehen und betrachten…

 

Was allerdings leicht nach hinten losgehen kann, ist, die Tochter mit dem Dominanzgerangel des Rüden allein stehen zu lassen. MMn sollte hier der Hauptansprechpartner des Hundes – sodenn der Hund ihn/sie für voll nimmt – tatsächlich die Position der Tochter stärken und dem Hund vermitteln, dass er keine „Aufstiegschancen“ hat. Fatal wäre auch, wenn sich durch das Knurren des Hundes, allgemeine Unsicherheit im Umgang mit ihm einschleicht. Was häufig zu beobachten ist.

 

Da sich Handlungsempfehlungen sehr schlecht auf Basis von ein paar geschriebenen Zeilen geben lassen und immer auch der Mensch selbst mit betrachtet werden muss – wie wirkt er auf den Hund, wie reagiert er etc. wäre ein Trainer, der sich das Ganze einmal objektiv von außen anschaut, sehr zu empfehlen, u.U. kann hier mit ein paar Handlungsempfehlungen eventuell recht schnell Abhilfe geschaffen werden und der Hund kann seine Position in der Familie finden.

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Tinky:

Wochen im neuen Haushalt, hat die Situation gecheckt, die Familie etc. und nun schaut er, wie er seine Position innerhalb der Familie verbessern/aufsteigen kann und testet. Dabei sucht er sich erst einmal das schwächste Glied (in dem Falle die Tochter im schwierigen Alter – nennt man auch Pubertät).

Sorry, aber dem ist nicht so. Hunde streben keinen "Rang" oder "höhere Position" an. Das mit dem Hierarchie-denken bei Hunden ist ein altes aber leider hartnäckiges Märchen. Von daher ist das definitiv auch kein "Dominanzgerangel"

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