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Hundeforum Der Hund
Gargoyle

Stubenreinheit

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Hallo, 

 

Ich hatte endlich erfolg und mein neuer Mitbewohner ist eingezogen.  Ein Mädchen und 11 Wochen alt.

Eigentlich wollte ich uns erstmal vorstellen,  aber wir haben gleich ein Problem. Oder ich einfach zu wenig Wissen darüber.  Die Welpenbesitzer,  die ich gefragt habe,  hatten solche Probleme nicht. 

 

Letztlich habe ich den Tipp bekommen die Leine länger zu machen,  also habe ich eine 5 Meter Schleppleine dran gehängt. Was ja dann einmal zum Erfolg geführt hat. 

 

Die ersten beiden Male habe ich nur 30 Minuten gewartet, sie hatte sich innen schon hingesetzt zum pinkeln. Und sie hat dann erst Zuhause gemacht, draußen gar nichts.  Das war zu kurz das weiß ich jetzt.

 

Beim dritten Mal stand ich fast 2 Stunden auf der Wiese,  sie hat furchtbar geweint weil sie musste.  Ist immer hin und her gerannt und hat geschnüffelt.  Aber statt zu machen, hat sie sich gesetzt und hat unter dem Halsband gekratzt. Und jedesmal wenn sie es probiert hat ist sie einfach los gerannt und hat sich in die Leine gedreht. Letztlich hat sie dann zusätzlich ihr Abendessen bekommen und irgendwann war es dann endlich so weit.  Der Kot war etwas hart, aber beim erwachsen wäre er noch im Rahmen. Und natürlich hab ich absolut ausgiebig

gelobt.

 

Das vierte mal, selbe Wiese,  selbe Stelle. Sie wusste worum es eigentlich geht. Und das bereits beim betreten der Wiese. Und am Ende hat sie die Leine (Schleppleine am Halsband) nicht mehr akzeptieren wollen. Aber ohne geht es nicht.

Waren 4 Stunden auf der Wiese,  nachdem sie 3 geschlafen hat.  Sie hat so fruchtbar geweint und gejammert und selbes Spiel wie beim ersten Mal.  Also anrennen, drehen und dann sich nur hinsetzen und kratzen. Immer heftiger hat sie geweint wie beim ersten mal.  Und versucht Blätter zu fressen und ich hatte schon Angst, dass sie Verstopfung oder so hat. Und ich in die Klinik mit ihr muss. Anderseits ist sie dafür aber viel zu munter. Einen Apfel gab es trotzdem, nach 3,5 Std. Eine Freundin hat ihn mir gebracht.  er ist noch nicht wieder draußen.  Nach 4 Stunden hat sie aufgegeben.  Sie hat sich auf meine Beine gelegt und ist eingeschlafen. Dann habe ich aufgegeben und sie Zuhause in die Badewanne gesetzt. Sie hat sofort gepinkelt und jetzt schläft sie völlig erschöpft bei mir im Bett.  (Dabei hatte ich mir geschworen, dass sie das nicht darf.) Aber ich kann sie ja auch nicht woanders liegen lassen. Damit ich merke wenn sie aufwacht.  

 

Vielleicht hat hier jemand einen Rat,  was ich machen könnte. Andere Leine? Anderer Ort? Beim nächsten Mal bleiben obwohl sie erschöpft einschläft? Und dieses Wochenende sind wir zu zweit,  eine Freundin ist zum helfen gekommen. Also gehen auch Tips für zwei. 

 

Und ist dass normal, dass sie so heftig jammern? Sie hat richtig heftig geweint, weil sie ja mal musste. Und ja ich weiß die junge Dame hat mich gerade etwas zu sehr im Griff, das kenne ich von mir so gar nicht. 

 

LG

 

Gargoyle

 

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Wichtig immer derselbe Ort und nein sie hat dich nicht im Griff, sie kann es einfach noch nicht. 

 

Geduld, Geduld und nochmal Geduld! 

 

 

 

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Wo kommt sie denn her? Wie wurde dort die Stubenreinheit "geübt"?

 

Für mich liest es sich so, als wenn sie es überhaupt nicht kennt sich draußen zu lösen.

Da hilft nur Geduld und Zeit. Für den Hund ist es schlimmer als für dich.

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Welpen machen nur, wenn sie sich sicher fuehlen, d.h. sie sich in einer bekannten und ruhigen Umgebung aufhalten.

Das wird noch... du brauchst noch Geduld.

 

Was bekommt sie denn zu fressen, wenn der Stuhl so hart ist?

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Wie lange ist sie denn schon bei dir? 11 Wochen ist recht jung,qlso wird alles noch neu sein für sie, plötzlich ohne Mutter und Wurfgeschwister in einer völlig fremden Umgebung. 

 

Draußen machen kennt sie nicht, dass wird sie erst lernen müssen und das dauert nun mal. 

 

4 Stunden am Stück draußen finde ich für einen 11 Wochen alten Welpen viel zu viel. Das überfordert sie. Und wenn sie unsicher ist oder Angst hat, wird sie nicht pinkeln, das macht sie dann zu Hause. 

 

Kürzere Phasen raus, dafür eben öfter und immer die gleiche Stelle aussuchen. Möglichst eine, die wenig Ablenkung bietet. 

 

Beim Tierarzt würde ich sie trotzdem vorstellen, zum durchchecken, da kannst du deine Fragen auch noch mal stellen. 

 

 

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Und bitte nicht die Schleppleine am Halsband festmachen. Kauf ein Geschirr und mach die Schleppleine da dran, wenn du meinst das du sie unbedingt brauchst.

Ich würde nicht solange draußen bleiben, das überfordert den Welpen doch. Vor allem bei dem Wetter zur Zeit.

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Ich schließe mich den anderen an. Immer mal wieder kurz raus setzen, wenns nicht klappt wieder rein. Sollte sie sich dann hin hocken schnappst du sie dir einfach wieder und raus. Nur Mut, das wird scho,. 11 Wochen ist ja kein Alter :)

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Ist die Wiese in unmittelbarer Nähe deines Hauses/deiner Wohnung? Hat deine Hündin Sichtkontakt, wenn du mit ihr auf der Wiese bist?

 

Wenn ja, würde ich dir empfehlen, deine Hündin so weit weg zu tragen, dass sie keine unmittelbare Sichtbeziehung hat. Welpen fühlen sich zunächst nur in ihrem neuen Zuhause wohl und sicher. Und sie lösen sich zunächst nur auf einem ihnen vertrauten und damit auch sicheren Platz.

Draußen ist alles fremd und neu und macht ein bisschen Angst. Man sollte vor allem den Hund nicht zwingen, raus zu gehen, wobei ich dir nicht unterstelle, dass du das so handhabst. Ist nur als Hinweis zu verstehen.

 

Bei unseren Welpen hat das so super geklappt. Nach einer kurzen Zeit haben sie sich draußen sicher gefühlt und sie konnten sich lösen.

Viel Erfolg.

 

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Hallo, 

 

Danke für die vielen Tips. Und fürs richtige Einordnen,  der vier Stunden. Das war gestern unser erster Tag. Und sie kennt das meiste hier noch nicht. 

 

Heute morgen hat sie schon gezittert,  als sie die Schleppleine gesehen hat. Ich habe aufs Geschirr gewechselt und habe den Platz gewechselt. Und bis auf das sie den Hinweg gruselig findet,  weil man über eine große Straße muss,  fand sie alles total super. Wir haben gespielt und getobt und sie hat sich gelöst. Und beides gemacht. Ganz ohne jammern. Damit ist es wohl offiziell,  ich bin ein Idiot. Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen und sie viel eher in die Badewanne setzen. Hoffentlich habe ich uns gestern nichts kaputt gemacht,  mit meinem Schmarrn.

 

Beide Plätze sind nicht in Sichtkontakt. Einmal 3 Minuten Fußweg und einmal 5.

 

Auf die (Schlepp)leine kann ich nicht verzichten, ich brauche sie wirklich. Geschirr habe ich auch gekauft.  Also wir haben beides.  Zwei Halsbänder und ein Geschirr. 

 

Der Kot ist wieder völlig okay.  Wir Barfen und ich denke etwas zuviele Knochen. Zumindest war es dass bei meiner letzten Hündin immer.

 

Ich  bin gestern mit vielen Ratschlägen bedacht und  verunsichert worden. Alle wollten mir nur helfen,  nur ich habe am Ende nicht mehr auf mein Gefühl gehört. Ich hatte ja noch nie einen Welpen und das ist ja noch mal was anderes. Also Erwachsen und schwierig kann ich,  Welpe noch nicht. 

 

Von jemanden,  der im Gegensatz zu mir halt Welpen kennt und schon groß gekriegt hat. Habe ich gestern viel negatives über meine Maus gehört.  Dass irgendwas nicht stimmen würde mit ihr. Sie sei aggressiv, weil sie bei manchen Hunden bellt und knurrt und wegspringt. Sie schwankt zwischen gruselig und toll will ich  mit spielen. Im direkten Kontakt ist sie aber sehr gut. Nicht aufdringlich, und akzeptiert ein Nein der anderen Hunde. Also wenn sie sich denn dann mal hintraut. Gezwungen habe ich sie nicht. Das durfte sie selber entscheiden. 

 

Allerdings kennen und lieben mich manche Nachbarshunde. Die kommen zu mir und holen sich ihre Streicheleinheiten bei mir ab. Das hatten wir heute morgen zwei mal.

Da kommt sie dann auch und stützt sich von hinten erstmal bei mir ab. Und lugt und schnüffelt von hinter mir raus. 

 

Ich weiß noch nicht wie ich darauf reagieren soll. Beim Erwachsenen würde ich Beschwichtigungsbogen laufen und wenn sie sich sicher fühlen einen vorsichtigen Kontakt zu lassen. Welpe braucht aber ja eher den Kontakt. Rein vom Gefühl würde ich ihr aber gerne die ersten zwei Wochen Kontakt verbieten,  bis sie hier angekommen ist. Also erstmal aus der Ferne beobachten.  Ihr aber auch das bellen und knurren nicht erlauben wollen. Also das verbieten und etwas weiter weg vom Hund gehen. Wenn sie knurrt und bellt sind wir zu nah und sie hat Angst. Vielleicht etwas ablenken,  und mit ihr spielen. Damit sie merkt da passiert nichts gruseliges. Aber dass ist nur mein Gefühl. Würde dass gehen?

 

Und ich wollte nicht in die Welpenspielstunde. Das sei dass falscheste was ich machen kann und damit würde sie unsozial.  Eben wegen ihrer Bellerei,  auch beim Spieleauffordern der anderen Hunde bellt sie. Habe ich gestern jetzt drei mal gehört.  Anderseits erster Tag viel Passiert,  da kann man doch noch gar nicht wissen wie sie wirklich mit anderen Hunden ist.

 

Ich selber finde eigentlich, dass sie alles bisher ganz gut macht.  Nur lasse ich mich ständig verunsichern. Und mache es nicht sehr gut im Moment. 

 

LG 

 

Gargoyle

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Ohje, erst seit Gestern da , da wäre ich wirklich nur auf den Nächsten Grünstreifen mit ihr.

Auch noch die nächsten ein zwei Wochen, nicht zu viel auf einmal.

Es ist schwer da seinen eigenen Weg zu finden, wenn von Außen gefühlt jeder reinquatscht.

Vielleicht kannst du dir einen Menschen suchen bei dem du ein gutes Gefühl hast und dich

mit dem Besprechen. Sonst fragst du 5 Leute und bekommst 8 verschiedene Antworten.

 

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