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Milztumor

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Hello Hundewelt, 

nach unzähligen Tiearztbesuchen wende ich mich jetzt an das geballte Wissen des Internets. 

Folgende Ausgangslage: 

Meine 8 Jahre alte Labrador Hündin hatte Anfang des Jahres einen Milztumor der geplatzt ist. 

Sie wurde notoperiert, wieder zusammen geflickt und nach dem miesen Befund ging es ab zur Chemo. 

3 Einheiten hat sie bis jetzt hinter sich. Die Therapie steckt sie eigentlich ganz easy weg, leider gibt es eine Begleiterscheinung? die wir nicht in den Griff bekommen. 

Ab ca. 21 Uhr tut sie sich beim Schlucken schwer. 1. Diagnose war ein Keim in der Speiseröhre, der wurde 2 mal mit Antibiotikum behandelt und ist nun weg. Das Schluckproblem blieb aber. 2. Theorie (von uns) ist ein Magensäure Problem. Jetzt versuchen wir es mit Schonkost und Magenschonenden Tabletten. Leider zeigt sich noch immer keine Besserung. 

Beschreiben würde ich es am ehesten mit einem schweren Schlucken bzw. Schmatzen. Das ganze alle 10 - 20 Minuten in der Nacht.


Vielleicht hat ja jemand eine Idee, was es sein könnte. 

Sie hat schon genug mit der Chemo zu kämpfen, da möchten wir natürlich alles Vermeidbare beseitigen. 

 

 Liebe Grüße 

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Oh, das ist ja unschön.

 

Frisst sie vermehrt Gras? Appetitlosigkeit? Erbrechen bei leerem Magen? Unwohlsein nach dem Fressen? Saurer Geruch aus dem Maul nach Aufstoßen?

Das wären ein paar Hinweise auf Übersäuerung.

 

Wenn es wirklich ein Problem mit der Magensäure ist, dann kann es schon helfen, ihr abends einen trockenen Hundekuchen oder eine Scheibe trockenes Brot zu geben. Evtl. nachts nochmal.

Guck dir auch mal slippery elm an, Ulmenrinde.

 

Ich würde das aber zuerst diagnostisch abklären lassen.

 

Alles Gute weiterhin :)

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Hallo Juline, danke für die rasche Antwort. 

Sie ist ein typischer Labrador. Sie hat erst einmal was nicht gefressen und das war, als ihr Tumor geplatzt ist.

Gras frisst sie öfters. Jetzt vermehrt, auch wenn wenig frisches draußen wachst. Sie erbricht nicht, auch kein Saurer Geruch. 

Ulmenrinde hab ich mir mal bestellt, danke für den Tipp. Ich werde nächste Woche den Tierarzt wechseln. Vielleicht schenkt der diesem Problem mehr Aufmerksamkeit. 

 

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Was war es denn für ein Tumor, ein Hämangiosarkom? Ist sie kastriert? Kannst du etwas mehr über die Chemo berichten?

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Hallo @Estray, ja es war ein Hämangiosarkom. Leider ganz leicht geblutet. Am Tag der OP wollte sie nichts mehr fressen und konnte kaum gehen. Eine Woche davor war ich mit ihr noch eine skitour, gemerkt man eher nichts. 

 

10 Tage nach der OP hatten wir eine Untersuchung bei einem Spezialisten. Organe und Blutbild wurden überprüft, da war noch alles OK. Deshalb haben wir mit der Chemo begonnen. 4 Einheiten alle 3 Wochen. Die 4. steht noch aus. Das Schluckproblem hat nach der 1. Chemo begonnen. Ganz genau können wir das aber nicht sagen, da sie davor nur selten im Schlafzimmer geschlafen hat.

 

Kastriert ist sie. 

 

Das Schlucken hält sie die halbe Nacht wach.

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Mein Rüde hatte auch eine geplatzte Milz und ein Hämangiosarkom. 1,5 Liter sind in den Bauch geblutet und er brauchte eine Blutkonserve. Er ist am Tag der geplatzten Milz noch gelaufen und hat die OP sehr gut weggesteckt. Leider ist genau 4 Wochen nach OP wieder was geplatzt und er konnte nicht mehr 😕 . 

Die meisten Hunde schaffen es danach nur noch 4 Wochen, also scheint die Chemo bei eurer Maus ja etwas zu helfen. 

Um der Sache auf die Schliche zu kommen, könntest du mal ein Video davon drehen und es Experten zeigen. Außerdem könntest du den Namen des Chemopräparates mal googeln und dir die Nebenwirkungen angucken. Vielleicht ist es Sodbrennen oder sowas. 

Ich weiß nicht, ob Nebenwirkungen so lange andauern würden und sie nicht nur die ersten Tage nach Verabreichung plagen würden. 

Ansonsten könnte man auch mal eine Endoskopie machen lassen. 

Ich hoffe, sie hat noch eine schöne Zeit und ihr bekommt das Problem in den Griff. 

 

LG

 

 

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Der genaue Ablauf und die Kosten einer Chemo würden mich sehr interessieren. 

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Laut anderer Tierärzte sind die Schleimhäute und der Magen durch die Chemo meistens beleidigt. Man kann durch Schonkost und Magenschonenden Medikamenten etwas dagegen arbeiten, aber damit muss man anscheinend leben. Die Kosten bewegen sich pro Sitzung (30 Minuten Infusion alle 3 Wochen, 4 mal vorerst) auf 300-450 pro Sitzung. Abhängig von Präparat und Umfang der Untersuchung. Wir haben nächste Woche die 4. Sitzung, dann wird alles überprüft - ob sich Metastasen gebildet haben usw. Danach einmal ein paar Monate Pause und dann eventuell noch einmal. 

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