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Hundeforum Der Hund
Renegade

Was mir zu denken gibt....

Empfohlene Beiträge

Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir nicht mit Begriffen wie Digitalisierung und KI in Berührung kommen.

Unsere Welt hat sich dem Fortschritt verschrieben, also sind die o.g. Phänomene sicherlich nicht aufzuhalten, wahrscheinlich auch notwendig.

Dennoch weiß ich nicht so recht, wie gut ich sie finden soll.

Dazu:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/ki-auf-dem-arbeitsmarkt-wenn-roboter-unsere-jobs-uebernehmen-100.html

Macht euch das auch manchmal Kopfzerbrechen?

Habt ihr Lust, eure Einschätzungen dazu zu schreiben?

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Bis jetzt hat jede Automatison, Fliessband, Computer,  zwar eine Änderung des Arbeitsmarktes gebracht, aber immer auch mehr Arbeitsplätze.

Es werden Arbeitsplätze verschwinden, aber neue entstehen, von denen wir heute keine Ahnung haben.

 

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Witzig. Jahrtausende lang wurde über die Arbeit gejammert. Und nun besteht die interessante Perspektive, sie los zu werden. Und was passiert? Es wird... gejammert. :P 

 

Ich befürchte einfach, daß zu viele Menschen keine intrinsische Motivation für eine erfüllende positive Beschäftigung mit der Welt und sich haben. Das würde sich auch durch ein bedingungsloses Grundeinkommen (das ich begrüße) nicht verändern.

 

Ich glaube auch nicht, daß sich unsre Welt wissentlich einer Sache verschrieben hat. Weder dem Fortschritt oder irgendwelchen immer wieder aufkommenden Konflikten. Es ist einfach so, da ist kein Mastermind dahinter.

 

Würden wir heute einfach so "schwupp" durch die Welt jetten, mit dem Auto von X nach Y gurken und so? Wie viele Menschen sind durch Autos, Flugzeuge, Schiffe und Eisenbahnen um Leben gekommen? Welche Umweltschäden erzeugen all diese Kraftfahrzeuge? Hätten unsre Vorfahren zu Zeit von Daimler, Diesel und Benz, von Watt und Siemens gesagt: "Coole Technik, aber laß mal stecken... bringt nur gewaltige Probleme bei eigentlich geringem Nutzen?"

 

so weit

Maico

 

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Je mehr Jobs auf diese Weise wegfallen, die ohnehin nur Gesundheit (auch die geistige!) belasten desto besser. Wäre gut gewesen, wenn in Fukushima nur Roboter unterwegs gewesen wären (oder in Tschernobyl...), allerdings sollte das Menschen nicht dazu inspirieren noch mehr von diesen gesundheitsgefährdenden Settings zu basteln....

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Ich möchte eigentlich nur eins nicht, nämlich das ich KI irgendwann nicht mehr von einem Menschen unterscheiden kann, weil er so täuschend echt nachgebildet wird. Ein künstlich erschaffenes Ding, egal wie gut, sollte niemals ein Lebewesen ersetzen und sich in nichts mehr unterscheiden. Menschliche Emotionen und Verhaltensweisen, glaub ich, kann man nicht 1:1 nachbilden und das sollte auch so bleiben. 

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Was haltet ihr in diesem Zusammenhang von Robotern, die z.B. alte Leute pflegen sollen?

Wie vertrauenserweckend ist für euch die Idee des autonomen Fahrens?

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vor 15 Minuten schrieb Renegade:

Was haltet ihr in diesem Zusammenhang von Robotern, die z.B. alte Leute pflegen sollen?

 

Dienste direkt am Menschen sollten auch in menschlicher Hand bleiben, finde ich. 

 

vor 16 Minuten schrieb Renegade:

Wie vertrauenserweckend ist für euch die Idee des autonomen Fahrens?

 

Wenn es gut genug gegen Manipulation von außen abgesichert ist, kann ich den Gedanken zulassen. 

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vor 2 Stunden schrieb Dog:

 

Wenn es gut genug gegen Manipulation von außen abgesichert ist, kann ich den Gedanken zulassen. 

 

Vorausgesetzt, dass die Komponenten, die das autonome Fahren ermöglichen sollen, auch absolut zuverlässig arbeiten.

Und da habe ich meine Zweifel...

Bespiel: Unser neues Auto ist mit allen möglichen technischen Hilfsmitteln ausgestattet, u.a. eine 360° Kamera, damit nur ja auch alles erfasst wird, mit dem man möglicherweise kollidieren könnte. Als leichter Schneemtsch auf der Fahrbahn war, verweigerte diese Funktion ihre Dienste. Keine Sicht. Meldete dies auch brav, aber funktionierte halt nicht mehr.

Vlt. naiv gefragt: Was passiert in so einer Situation mit einem autonomen Auto? Oder sind die technischen Komponenten da ganz andere?

 

Noch etwas anderes: "Freude am Fahren" - diesen Werbeslogan eines deutschen Kfz Herstellers kennt ihr ja.

Und auf den "fuhren" auch viele ab, vor allem das starke Geschlecht ;)

Wollen solche Fahrer wirklich (autonom) gefahren werden? Im Auto müssen sie ja sowieso sein. Wieso sollten sie dann nicht fahren dürfen?

Ja, das ist nur ein Teil der Zielgruppe, weiß ich. Aber trotzdem, so wahnsinnig sexy finden viele dieses Konzept vlt. gar nicht.

 

vor 6 Stunden schrieb mikesch0815:

Witzig. Jahrtausende lang wurde über die Arbeit gejammert. Und nun besteht die interessante Perspektive, sie los zu werden. Und was passiert? Es wird... gejammert. :P 

 

Ich finde nicht, dass gejammert wird. Dazu kenne ich zu viele Berufstätige, die ihren Job ausserordentlich gerne machen.

Es werden Bedenken laut, ist doch legitim.

 

vor 6 Stunden schrieb mikesch0815:

Ich befürchte einfach, daß zu viele Menschen keine intrinsische Motivation für eine erfüllende positive Beschäftigung mit der Welt und sich haben. Das würde sich auch durch ein bedingungsloses Grundeinkommen (das ich begrüße) nicht verändern.

 

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist zwar bestimmt einen eigenen Faden wert, dennoch kurz gefragt:

 - wer erwirtschaftet wie dieses Grundeinkommen für potenziell alle Bürger?

- was machen die Betroffenen mit ihrer Zeit? Nicht jeder tendiert dazu, diese konstruktiv zu nutzen.

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vor 12 Minuten schrieb Renegade:

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist zwar bestimmt einen eigenen Faden wert, dennoch kurz gefragt:

 - wer erwirtschaftet wie dieses Grundeinkommen für potenziell alle Bürger?

- was machen die Betroffenen mit ihrer Zeit? Nicht jeder tendiert dazu, diese konstruktiv zu nutzen.

 

Wie erwirtschaftet z.B. Facebook oder Google seine unglaublichen Gewinne? Interessant, daß beim bedingungslosen Grundeinkommen sofort die Finanzierung hinterfragt wird, aber Datenzuhälter wie FB und Google manchmal altruistische Neigung angedichtet wird.

Ich gehe davon aus, daß es durchaus Steuermodelle gibt, etwa auf Roboter usw.

 

Die Betroffenen gab es immer, und es gibt im Grunde schon genug zu tun, auch jenseits der erfüllenden Maloche. Wie gesagt, intrinsische Motivation. Ich würde gern einen Haufen der routinierten, wiederholenden und ermüdenden Teile meines Jobs auslagern. Ich hab genug Ideen, was ich im Beruf in der Zeit machen würde.

 

so weit

Maico

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