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Hundeforum Der Hund
Renegade

Was mir zu denken gibt....

Empfohlene Beiträge

vor 2 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

Man kann den Einsatz von Robotern auf Patienten beschränken, die dem zustimmen und bei denen das aus medizinischer Sicht möglich scheint.

 

 

 

 

Ich glaube ich wäre die Erste die hier schreit. 

Ich bin ja eh jemand der sehr gerne unabhängig ist und finde Abhängigkeit von Menschen ( und ihren Launen) furchtbar.

Für Leute wie mich sind stimmungeneutrale ( oder ewig gutgelaunte) Roboter tatsächlich eine Option, gerade wenn es um die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse zu "Unzeiten" geht. 

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Roboter können bei Servicerufen auch "die Lage checken" und den Einsatz mit dem Arbeitsplan des Pflegepersonals abstimmen: "Ich könnte Herrn/Frau ... in x Minuten zu Ihnen schicken, wäre das für Sie in Ordnung oder möchten Sie sofort einen Mitarbeiter sprechen? Ok, Herr/Frau ... wird in x Minuten bei Ihnen sein. Soll ich solange bei Ihnen warten?" In letzterem Fall kann eine Gesichtserkennungssoftware zusammen mit weiteren Sensoren (berührungslose Temperaturmessung, Atemfrequenzmessung, ...) den Gesundheitszustand des Patienten überwachen und ich Echtzeit dokumentieren. Alarmsignale können programmiert werden und sofortigen Alarm auslösen.

Eigentlich könnte man das bei jedem Kontakt Roboter/Mensch machen. Verursacht ja keine Mehrkosten.

 

Bei meinen zum Glück wenigen Krankenhausaufenthalten hat es mich immer geärgert: Man drückt auf den Knopf und weiß nicht, was passiert (ist). Hat es jemand wahrgenommen? Wann ist jemand bei mir?  Dabei bräuchte man dazu keinen Mitarbeiter, es reicht die Ansage über den Zimmerlautsprecher: "Ich könnte Herrn/Frau ... in x Minuten zu Ihnen schicken. Wenn das für Sie in Ordnung ist drücken Sie bitte nochmals auf den Serviceknopf. Sonst schicke ich sofort jemanden zu ihnen.

 

Sowieso denke ich, dass es im Krankenhaus mehr einfache Botengänge gibt als bei der Altenpflege. Viele Patienten sind eigentlich topfit, nur gerad ans Bett gebunden. Dann fällt etwas herunter, ein Glas kippt um, ein neues Getränk kippt um, ... Einige Patienten fragen selber nach Schmerzmitteln. Roboter können die bringen und gleich mit der täglich zulässigen Dosis und der bereits eingenommenen Menge abgleichen. Bei diesbezüglichen Unstimmigkeiten, kann das Personal mit detaillierten Hinweisen informiert werden.

Wenn ich jetzt richtig nachdenken würde, könnte ich unzählige begrüßenswerte Einsatzmöglichkeiten definieren.

 

Roboter können sich absolut zuverlässig komplett selbstständig desinfizieren/sterilisieren, um die Verbreitung von Krankenhauskeimen zu minimieren. Da können Menschen mit ihren Schwächen nicht so zuverlässig.

 

Auch in der Auswertung digitaler Krankenakten sind Roboter oder Roboter-Programme dem Menschen haushoch überlegen. Alle Messwerte können in wenigen Sekunden mit allen weltweit bisher erhobenen Krankendaten verglichen werden. Auffälligkeiten oder Parallelen zu anderen Krankheitsverläufen werden dann sofort erkannt.

 

 

 

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Man kann die Pflege im KH aber nicht mit der Pflege im Heim vergleichen. 

Eine meiner Kolleginnen, sie hat vor kurzem im KH hospitiert, weil sie wieder dort arbeiten wollte, sie war total geschockt. 

Pflege gibt es dort überhaupt nicht und wenn dann nur die Sparversion. 

Statt Vorlagewechsel, wird ein Katheter geschoben, statt lagern gibt es vollautomatische Betten, Gebisse werden zur Nacht nicht rausgenommen, geschweige denn gesäubert, es wird kein Trinken angereicht, Essen wird in der falschen Form angeboten etc. 

 

Und das Schlimmste daran, die Kollegin, mit der sie Dienst hatte, fand das total normal. 😢

 

Ich möchte nie so alt und hilflos werden, dass ich ins Heim muss, lieber beiße ich vorher ins Gras. Auch das Abgestumpftsein nach zig Jahren, habe ich an Kollegen gesehen und finde es furchtbar. 

 

Ich sage mir immer, ich pflege so, wie ich mal gepflegt werden möchte. 

Und wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin, dann muss ich mir einen anderen Beruf suchen, denn dann habe ich nichts in der Pflege zu suchen. 

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