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Hundeforum Der Hund
BarneyZeus

Heute schlechten Tag :-(

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Hallo meine lieben 

 

Ihr seid ja da damit ich mir meinen Kummer von der Seele reden kann. Heute ist irgendwie ein schlechter Tag ich denke schon den ganzen Tag darüber nach als ich meinen Barney habe gehen lassen und wie und ich komme einfach mit meinen Schuld Gefühlen nicht zurecht. Er hatte ja einen bösartigen Nasentumor und an dem morgen war das wie ne Blitz Entscheidung und ich habe 3 Sachen die einfach nicht aus meinem Kopf gehen. 

 

Hätte ich bis mittags warten können dann hätte sich mein Mann noch verabschieden können. Wie soll sich da Barney gefühlt haben :-(.

Als er die Narkose bekam der letzte Blick der verfolgt mich und das macht mich verrückt. 

Hätte ich es nicht lieber zu Hause im Kreise seiner liebsten machen sollen.....ich mache mit so schlimme Vorwürfe denn bis mittags wäre es noch gegangen ich meine ich war ja dabei und meine Freundin und ich war ja auch 10 Jahre lang an seiner Seite aber trotzdem.......ist vielleicht einfach nur ein doofer Tag heute und bitte lacht mich nicht aus oder haltet mich für Gaga.

Aber ich komme einfach mit diesen Gedanken nicht klar. 

 

Als wir in die Klinik rein kamen hat er sogar noch einen anderen hund angebellt. Er dachte sicher ich will ihm helfen und nicht umbringen. Bevor er die Kanüle bekam hat er so gezittert......und als der letzte Blick kam und er zusammen sackte einfach so auf die kalten Fliesen......ich hätte das anders machen sollen und das macht mich krank. Der ein oder andere mag es übertrieben sehen aber ich heule schon den ganzen morgen und kriege das einfach nicht aus meinem Kopf........

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Es liest sich so als würdest Du denken, Barney ein Unrecht zugefügt zu haben, aber das ist nicht so :kuss:  Du hast ihn von einer fiesen Krankheit befreit, und Du warst bei ihm bis zum Schluss. Mehr Liebe kann man nicht geben. 

 

vor 15 Minuten schrieb BarneyZeus:

Er dachte sicher ich will ihm helfen und nicht umbringen.

 

So war mein Gedankengang auch in etwa, bei meinem krebskranken Hund.. :( Aber umbringen kann man es nicht nennen. Das hätte der Tumor auch getan, auf eine schlimme Art und Weise. Das hast Du Barney zum Glück erspart :kuss: 

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Mein Erster ist auch an Krebs gestorben, mit 13 Jahren. Abgesehen vom Krebs war er noch topfit.  Er hatte seit Jahren so einen "Knubbel" unter einer Achselhöhle, völlig unauffällig, so ein komisches Fett-Dingens, das viele Hunde im Alter irgendwo unter der Haut haben. Pfingsten 2013 tat im die kleine Beule das erste mal bei Berührung weh. Der Tierarzt diagnostizierte: Krebs. Dann ging alles sehr schnell und am 24. August musste ich ihn einschläfern lassen.

Zum Glück hat mir der Tierarzt die Mundschleimhäute gezeigt, bevor er die Spritze setzte. Sie waren total weiß, also fast gar nicht mehr durchblutet - ein Zeichen für dass Versagen mehrerer Organe. Mir hat es geholfen, zu verstehen, dass wirklich nichts mehr geht und dass mein Hund sowieso schon so gut wie tot war. Er konnte an dem Morgen auch nicht mehr gehen, ich musst ihn in die Klinik tragen. Oder wollte er dann auch nicht mehr?

 

Pfingsten 2013 waren wir in Dänemark und bei einer Strandwanderung entdeckten wir eine Holztreppe, um ein Steilufer zu überwinden. Mein Hund kletterte munter voran, drehte sich um und wartete. Das Foto, dass ich dann gemacht habe, erschien mir im Nachhinein wie ein Blick in die nahe Zukunft: Mein Hund auf der "Himmelsleiter".

 

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Nur 110 Tage späte ist er im Hundehimmel angekommen.

 

Ich hatte vor, mit ihm noch einen letzten, langen Kajakurlaub zu verbringen, immer am Ostseestrand entlang, das mochte er immer sehr.

Meine Hoffnung war, dass er in irgendeiner Nacht einfach einschläft und nicht mehr aufwacht, dann hätte ich ihn in irgendwo in den Dünen gegraben können.

Der Tierarzt, dem ich davon erzählte, sagte mir "Krebspatienten schlafen nicht einfach ein, sie sterben unter großen Schmerzen, wenn man sie nicht erlöst!"

 

vor einer Stunde schrieb Dog:

Aber umbringen kann man es nicht nennen. Das hätte der Tumor auch getan, auf eine schlimme Art und Weise.

 

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Ich kam vor ein paar Jahren in eine sehr unglückliche Situation. Die Katze meines Freundes kam von draußen und brach nach dem reinkommen einfach zusammen.

Er war auf der Arbeit, nach zigtausend versuchen ihn anzurufen, rief er zurück, als ich beim Tierarzt war. Er wollte sofort vorbei kommen, als ich ihm sagte, dass es Schnurri wohl nicht schaffen würde. Ein Abstand von ca einem Kilometer.

Ich kam mit der Katze dann ran, sie schaute nur kurz, stellte mich vor die Wahl. Ich entschied für den ewigen Schlaf, aber noch auf meinen Freund zu warten, dem das Tier ja gehörte.

Sie wartete nicht, setzte die Injektion mitten ins Herz. Ich konnte nichts machen und hab mich nur noch gefühlt wie ein Zuschauer. Ich hab erst die ganzen Informationen über Einschläferungsmedikamente im Nachhinein gesammelt. Bei der Ärztin waren wir nie wieder.

Mein Freund kam nur ein paar Sekunden nach der einschläferung herein. 

Er hat es mir unendlich böse genommen, weil er dachte, dass ich nicht gewartet hätte. 

 

Was ich damit sagen möchte: Du hast nichts falsch gemacht. Später ist nicht zwangsweise besser. Das sind menschengemachte Ansichten. Ich hab mir das auch ewig vorgeworfen und tue es auch jetzt noch. 

Aber bei dir war es eine situative Entscheidung. Und das was du gesehen und gefühlt hast, hat dich dazu veranlasst es in diesem Moment zu tun. Und das war richtig so, weil DU dein Tier kennst. Weil du weißt wann der Zeitpunkt ist. 

Man geht ja nicht mal eben so zum einschläfern, sondern das ist durchdacht. Auch gerade dann wenn man von schlimmen Erkrankungen weiß, hat man sich innerlich einen Plan gemacht, wann genug ist. Und das war dieser Zeitpunkt. Und das ist okay, du hast ihm noch weiterre Stunden leid erspart. Die hätte der Abschied gekostet.

 

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Ja man macht sich in der ersten Zeit schwerste Vorwürfe. Glaub mir, egal was du getan hättest, du hättest in deinen Augen nichts richtig machen können.

Als wir in der Tierklinik waren habe ich nur gedacht "hoffentlich kommt die Tierärztin schnell wieder damit das alles ein Ende hat". Ich konnte meinen Hund nicht mehr leiden sehen, nur das war mir in dem Augenblick wichtig.

Du warst dabei bis zum Schluss, dass ist doch das wichtigste für dich und deinen Hund.

Die Fragen nach warum, wieso, was hätte ich anders machen können werden dich noch eine ganze Weile begleiten. Und am Ende hast du für deinen Hund nur das getan, was du in dem Moment für richtig hielst bzw. was du bei den Umständen machen konntest.

 

 

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Bei dem Bild kommen mir direkt wieder Tränen....aber seht ihr das ist was ich meine. Jeder erzählt das zb sein hund vorher nicht mehr laufen konnte es ihm sehr schlecht ging usw und ich denke einfach das es zu früh war. Mein Mann meine Mama alle sagen es war richtig so aber ich denke wenn er 2 Tage länger hätte bleiben können wäre es ihm auch nicht schlechter gegangen und jeder hätte sich verabschieden können. Ich weiß auch nicht ich bekomme bald ein Kind aber ich freue mich einfach bixjt weil ich damit nicht klar komme. Und wenn Freunde dann zu mir sagen ja du musst damit aufhören ist auch mal gut sonst geh zum Arzt finde ich total daneben das ist keine Antwort für mich. Mir geht es einfach nicht aus dem Kopf. Ich weiß das wir ihn niemals hätten gesund machen können oder sowas aber die art wie ich ihm habe gehen lassen macht mich fertig ich weiß selber buxhr wieso 

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Ich fühle mich wie so ein mieser Verräter denn wie gesagt er dachte sicher er kann wieder mit nach Hause.....heute ist echt ein scheiss Tag 😭

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Also wenn ein Tier kurz davor ist dann ist es froh erlöst zu werden aber wenn sie noch halbwegs fit sind ist das einfach nicht richtig. Hoffe ich versteht wie ich es meine

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Den richtigen Zeitpunkt gibt es meiner Ansicht nach nicht. Wenn der Hund schon schlimme Schmerzen hat, bei denen nichts mehr hilft, ist es zu spät, aber davor ist es zu früh. Dieselben Gedanken würden mir auch durch den Kopf fahren- komme da ganz schlecht mit klar, drücke diese Thematik ganz weit weg von mir und hoffe auf gigantisches Alter und einfach einschlafen.

So läuft es leider selten.

Wie es gewesen wäre mit noch zwei Tagen weiss eben keiner, wenn er starke Scherzen und kaum Luft gekriegt hätte und er das nicht hätte zeigen wollen wäre das sehr schlimm gewesen. So wie hier schon geschreben steht- man kann da nicht wirklich etwas richtig machen, egal was man macht.

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Du hast ihm geholfen. Und ganz ehrlich, im Zweifelsfall lieber zu früh als es immer weiter hinauszuzögern - du hast ihm Leid erspart. 

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