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Hundeforum Der Hund
LolaUndEddy

Rüde lässt Hündin nicht mit anderen Rüden spielen

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So, nun haben wir auch mal ein Problem bei dem ich gerne mal etwas Forumswissen hätte.

Wie einige sicher wissen, haben wir seit Ende Oktober eine (kastrierte) junge Hündin (ca. 1 Jahr) zu unserem unkastrierten, etwa 2 Jahre alten Rüden dazu bekommen.
Die beiden verstehen sich gut und wir sind an sich sehr zufrieden damit wie es läuft :)

Eine Sache gibt es aber, die sich nach und nach eingeschlichen hat und inzwischen doch ein Problem ist.
Eddy lässt unkastrierte Rüden nicht (gern) mit Rieka spielen. Rüden die er bereits seit langem kennt sind okay, ansonsten mosert er kräftig rum.
Auch wenn er den anderen an sich okay findet, sobald er mit Rieka toben will, meint Eddy das unterbinden zu müssen. Er schnappt den anderen Rüden weg, knurrt und jagt ihn davon. Wenn er der andere sich von Rieka fernhält ist alles gut, sobald sie aber wieder spielen, zusammen rennen o.Ä. geht Eddy direkt los und will das unterbinden.

Bisher händel ich das ganze so, dass ich Eddy ran rufe, wenn er wieder los mosern will. Bei mir wird er dann viel gelobt und er bekommt Leckerchen. Jedes Mal wenn er sich von mir abrufen lässt in dieser Situation oder auch jedes mal wo er nicht schnappt oder hinterher rennt, lobe ich ihn und er darf sich Leckerchen abholen. Ich erkläre ihm ruhig, dass es in Ordnung ist, dass Rieka mit jedem spielen darf, mit dem sie spielen möchte. Ggf nehme ich ihn auch an die Leine oder gehe ganz aus der Situation. Das ist aber, finde ich, keine Endlösung, Rieka soll schließlich spielen dürfen!

Habt ihr Erfahrungen oder Tipps? Meint ihr, wie ich das händel ist das okay? Oder habt ihr Ideen, wie ich es besser machen könnte?
Ich hätte gern, dass Eddy Rieka irgendwann ganz stressfrei mit allen spielen lässt. Oder ist das einfach zu viel verlangt?

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Ice kann spielende Hunde nicht ab.

Sie will grundsätzlich alles ordnen und sortieren...

Sie wird demnächst 14 und sie ist jetzt knapp 9 Jahre bei uns.

Gestartet haben wir mit aufgeregtem Bellen und in der Leine hängen/stehen.

Unser über die Jahre ausgehandelter Kompromiss sieht so aus:

Bei spielenden Hunden ist sie an der Leine nah bei mir Zuschauer (Dimi liebt alle Hunde+Menschen)

Und ich darf mich bei Bedarf in Ruhe unterhalten.

Gelobt wird jede noch so kleine Weiterentwicklung in die richtige Richtung.

Gerät sie doch mal in Stress (kommt nur noch selten vor, je nach Tagesform oder wenn sie noch nicht gerannt ist), gehen wir halt zeitnah weiter.

 

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Eddy findet zu wildes spielen auch nicht so toll. Wenn sehr wild gerauft wird oder sehr viele Hunde zusammen rennen, meint er auch da splitten zu müssen und für Ordnung sorgen zu müssen. Das hat auch sein Gutes, wenn ein Hund von mehreren gehetzt oder gemobbt wird und die Besitzer das als Spiel abtun, greift Eddy ein und sorgt für Ordnung, auf eine, wie ich finde, sehr souveräne und gute Art!
Er wird liebevoll "der Sheriff" genannt :D
Und Eddy verhält sich ähnlich wie du das beschreibst, wenn ich ihn denn an die Leine nehme steht er auch in der Leine und kläfft aufgeregt. Ich vermeide es, ihn dann an die Leine zu nehmen, denn dann wird er eher aufgeregter, ohne Leine klappt es meist besser. Das ist bei Eddy generell so, an der Leine regt er sich mehr auf, als ohne, vermutlich weil er sich durch die Einschränkung angreifbarer fühlt?
Aber dann machst du das ja ähnlich wie ich, Hund bei sich behalten und ruhiges Verhalten loben und bestärken :)
Ich hoffe halt, dass ich Rieka irgendwann mal "unbeschwert" spielen lassen kann, während Eddy halt sein Ding macht und Riekas spielen mit anderen Rüden tolerieren kann.

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Ich habe nicht die geringste Ahnung, was das Verhalten von Eddy, mit den geschilderten,  subjktiven Eefahrungen er anderen Post zu tun haben soll. Zumindest laut Schilderung sind die Auslöser/Gründe für das Verhalten völlig anders. Was mir am Eingangspost aber auffällt.

 

1. Es ist nett, dass Du dem Hund irgendetwas erklärst... aber da könntest Du auch Kant rezitieren. Dein Hund hat keine Ahnung von dem, was du da erzählst. Er kommt, weil Du in darauf konditioniersz,  dasser immer dann wenn er kommt, ein Leckerlie erhält. Deine " Erklärung" kommt vom besten Fall als positive Verstärkung an (weil Du ihn verbal lobst). Im s hlimnsten interessiert es ihn nicht die Bohne, da er es eh nicht versteht.

 

2. Hat Deine Belohnung für den Hund überhaupt nichts mit seinem Verhalten gegenüber anderen  Hunden zu tun. Du belohnst  den Hund für den erfolgreichen Abruf. Nicht dafür, dass er andere in Ruhe lässt. Wie soll der Hund das verknüpfen, wenn man so verquer um Ecken denkt?

Wenn Du ihn belohnst, dann nur, wenn er das Verhalten in so einer Situation nicht zeigt. Also genau abpassen, wenn so eine Situation entsteht und kurz (wirklich kurz) bevor er losgeht ablenken und dann wenn er abbricht belohnen. Er muss die Belohnung mit seinem Nicht-Eingreifen in Verbindung bringen, nicht mit dem zu Dir kommen. 

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