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Hundeforum Der Hund
Kelafoe

Anhänglichkeit

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Hallo Ihr Lieben,

habe mal wieder mal ein Problem. Sorry ist meine erste Hündin.

Seitdem unsere Kela unsere aus der Läufigkeit heraus ist, ist sie so anhänglich (was mich eigentlich sehr glücklich macht) .

Nun das Problem:

Ich kann keinen Schritt aus dem Zimmer gehen ohne das sie hinter mir her rennt, geschweige denn die Wohnung verlasse, ohne das sie den Affen spielt wenn ich wieder komme.

Mein Mann sagt wen ich bei meiner Freundin bin, sucht sie die ganze Wohnung ab und legt sich dann Beleidigt in ihr Körbchen, wenn ich dann nach Hause komme, begrüßt sie mich als wenn sie mich 8 Tage nicht gesehen hat

Wie soll mich verhalten.

Jetzt begrüße ich sie ausgiebig und dann ignoriere ich sie weil sie sonst keine Ruhe gibt. Ich weiß einfach nicht weiter, habe Angst das ich nicht mehr allein lassen kann..

Vielen Dank für euere Hilfe

LG

Karin und ein Wau von Kela

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Anhänglich ist ja ganz schön,aber wenn man nicht mehr in Ruhe weggehen kann....

Wenn wir weggehen und Kenay muß alleine bleiben,sagen wir zu ihm immer den gleichen Satz:

Bleib schön hier,wir kommen gleich wieder!

Beim wiederkommen ins Haus rein,Kenay wird nur kurz angesprochen,erstmal Jacke ausziehen,Schuhe aus,was trinken,hinsetzen,und dann erst Kenay streicheln.

Wenn du weggehst oder wiederkommst mach kein Drama draus,ganz normal verhalten.

Man war ja schließlich nicht Tage weg...

Gruß

Birgit

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Ja, da stimme ich Birgit zu. Egal wie schwer es Dir fällt, mache keine großen Begrüßungszenarien oder Abschiedsrituale. Ich gehe zu Aba, sage Tschüß, wir kommen bald wieder und dann weiß sie Bescheid. Beim kommen, stelle ich erst meine Tasche weg, Schuhe aus, Schlüssel aufhängen, nebenbei sage ich kurz Hallo und wenn ich fertig bin wird sie gestreichelt.

Ich weiß zwar, daß sie es logischerweise blöd findet alleine zu bleiben, aber es geht ja manchmal nihct anders...

LG

Nicky

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(bearbeitet)

Schliesse mich meinen beiden "Vorrednern" an:

Wenn ich gehe, sage ich nur kurz: Ich gehe einkaufen, komme gleich wieder, und verlasse dann zügig die Wohnung.

Beim Nachhausekommen, einen kurzen Streichler, kein Wort, und erst mal hinsetzen.

So reagieren meine beiden sich am ehesten ab und merken, dass ist nix besonderes, dass ich gehe und wiederkomme!

Je mehr Theater du um die Sache machst, um so mehr hat deine Hündin das Gefühl, das ist was besonderes und befremdliches, wenn du gehst und wieder kommst.

Auch wenn es schwer fällt, und ist ja schliesslich auch schön, dass sich jemand freut, dass man wieder nach Hause kommt, aber versuch sie, die ersten paar Minuten zu ignorieren!

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Das, was Renate sagt ist genau richtig:

Dein Hund muss lernen, dass Kommen und Gehen ganz normal ist. Und das kann sie nicht lernen, wenn du durch die Begrüßung (und evtl. sogar eine Verabschiedung?) die Sache unbewußt verstärkst, und so etwas Besonderes draus machtst.

Du solltest das Ganze ein wenig üben. Fang mit kurzen Sequenzen an. Verlasse den Raum, komme gleich wieder. WICHTIG: Sollte sie Theater machen, kommst du nicht wieder!! Sonst lernt sie, dass sie nur ordentlich Krach machen muss, damit du kommst. Wenn sie sehr ausdauernd ist, kann man sie ablenken, in dem z.B. jemand von außen an die Scheibe klopft. Ist sie für den Moment ruhig, betritts du den Raum.

Das ganze weitest du dann zeitlich aus und dann das gleiche nochmal mit dem Verlassen der Wohnung. Auch hier wieder mit kurzen Sequenzen anfangen.

Sollte sie schon anfangen, Theater zu machen, wenn du nur die Jacke anziehst, fängst du erst damit an. Also, Jacke anziehen, Jacke ausziehen und so weiter.

Du kannst auch versuchen, sie mit einem Spielzeug abzulenken. Z.B. mit einem Snackball oder ähnlichem.

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Ich schleiße mich auch meinen Vorrednern an.

Meistens sage ich gar nix, wenn ich gehe. Ich gehe einfach so, ohne sie anzuschauen usw. Bis ich das Grundstück verlassen habe bellt sie dann kurz und sobald ich das Tor schließe, ist sie still, legt sich ins Körbchen und pennt.

Mit der Begrüßung... nun ja. Ist bei uns mal so und mal so. Manchmal irgnoriere ich sie manchmal nicht.

Shelly hat auch manchmal die Angewohnheit mir auf Schritt und Tritt zu folgen. Vor allem, wenn sie weiß, dass wir gleich mit ihr weggehen. Dann lasse ich sie irgendwo (natürlich nicht mitten im Weg, wei sie es sonst macht :D ) Platz machen und da bleibt sie dann, bis ich sie "erlöse". Aber so kann ich wenigstens nicht über sie stolpern oder gar noch evtl auf die Pfoten treten.

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